Ich bin nur wegen meines Kindes mit Kindsvater zusammen

    • (1) 02.12.17 - 05:41

      Hallo liebe Mitmütter.
      Ich würde gern eure Meinung hören da ich mich kaum an jemand wenden kann.
      Angefangen hat alles als ich schwanger geworden bin.
      War zu dem Zeitpunkt mit meinem Partner nicht lange zusammen.
      Er war auch anfangs gegen die Schwangerschaft und wollte das Kind nicht und hatte auch nicht nette Aussagen gemacht und ich solle ihm versprechen unser Kind abzutreiben. Ich konnte es nicht. Ich wollte das Kind behalten war überglücklich.
      Diese Geschichte bleibt noch bis heute in mein Kopf.
      Nach einer gewissen Zeit war er dafür und es war alles in Ordnung.
      Wir zogen zusammen in einer separaten Wohnung in seinem Elternhaus.
      Haben alles liebevoll für das Baby eingerichtet und freuten uns schon darauf.
      Dann kam die Kleine und ich war sehr glücklich.
      Seit Anfang an bin ich eig auf mich allein gestellt und mein Partner bindet sich kaum
      in das Familienleben ein. Meine Versuche zu dritt Unternehmungen zu machen oder
      auch zusammen abends gemütlich zusammenzusitzen wurden nicht richtig wahr.
      Sein Alltag ist an freien Tagen 14 Uhr aufzustehen und gleich an die Konsole zocken zu gehen. Jegliche Versuche sei es hart oder auf ihn zuzugehen scheiterten.
      Ich kämpfe seit einem fast halben Jahr darum das wir wie eine normale Familie leben.
      Jeder macht quasi seinen Alltag. Ich mit mein Kind und er mit seinen Alltag.
      Ich verlange nicht viel. Nur einen gemeinsamen Alltag.
      Ein Kind heißt Veränderung und das war mir auch bewusst.
      Dadurch haben wir uns sehr auseinander gelebt und haben auch keine
      gute Chemie mehr. Jegliche Gespräche mit seiner Mutter auch zu dritt fruchten nicht.
      Es ist ihn auch nicht wichtig das wir in eine gemeinsame Wohnung ziehen weil wir
      haben ja Unterstützung von seiner Familie. (Hat auch noch nie allein gelebt)
      Habe alles versucht (Zeiten zu dritt um mit Kind zu spielen, Kinobesuch)
      Spazieren gehen mit Kind laut Aussage ist "ist nicht sein Ding".
      Wohne auch ca 1 Std von meinen Eltern entfernt.
      Ich bin komplett ich selbst wenn ich bei Ihnen bin.
      Sobald ich wieder bei meinem Partner bin fühle ich mich schlecht und wieder
      einsam. Er bespaßt schon mal sein Kind oder knuddelt es kurz.
      Aber das meist vor seiner Familie. Ich sehe einfach nicht das sich was ändert.
      Sagt immer wir haben kein Geld aber ändert nichts an der Situation und genießt
      die Bemutterung von meiner Seite und die seiner Mutter.
      Hat bisher auch nur eine Bewerbung geschrieben da sein Argument ist wir haben nicht genug Geld (ist mit seinem Job unzufrieden und will wieder wie vorher besser verdienen) wobei ich das meiste an Babysachen kaufe Windeln etc.
      Er muss nichts an Kostgeld an seine Eltern zahlen.
      Es ändert sich einfach nichts und ich fühle mich mit Kind einfach allein.
      Wenn seine Mutter nicht wäre die ein Ohr für mich hätte dann wäre ich komplett allein.
      Auch eine Woche zu meinen Eltern fahren ändern nichts an der Situation.
      Habe versuch mit ihm zu reden und es kommen fadenscheinige Aussagen.
      Durch diese ganzen Enttäuschungen habe ich den Bezug zu ihn verloren.
      Kann es aber nicht beenden wegen meinem Kind vll wird noch alles besser und
      wir reißen uns zusammen. Aber er ist zu bequem und ich soll doch froh sein sowie es ist.
      Ich bin nicht mehr ich und das belastet mich sehr.
      Dies mal als Kurzversion.
      Würde mich über Antworten freuen.

      • Ich werde dir nicht zur Trennung raten, aber m.M. nach ist es wichtiger, dass du für euer Kind stark bist als für ihn ("bemuttern").. was hat euer Kind davon, wenn er kein Vater ist? Ist es leichter jemanden nicht aktiv zu erleben oder zu erleben, dass dieser jemand nicht aktiv ist?

        Meine Oma sagte mal zu mir, als ich mit ihr über meinen (später dann) Ex gesprochen habe: Er wird sich nicht ändern, egal was du tust, es wird noch schlimmer werden.. und sie hatte Recht!

        Ich drücke dir fest die Daumen, dass du den für dich und euer Kind richtigen Weg findest!

        Lg

        • Mein Kind ist mein ein und alles.
          Sind jeden Tag außen und machen sehr viel.
          Ohne sie wäre ich schon lang nicht mehr hier.
          Da hast du recht das man einen nicht von grund auf ändert.
          Ich danke dir für den Beitrag. :-)

          • Schon allein, dass du überwiegend von "deinem" Kind sprichst ist bezeichnend... und das ist auch in Ordnung, da du erzählst er kümmert sich nicht wirklich... eine Beziehung gegen das Wohlbefinden aufrecht zu erhalten - aus welchen gutgemeinten Gründen auch immer - führt oft zu einer späteren Trennung mit Rosenkrieg und Unversöhnen..

            Es tut mir leid, dass ich dir nichts Beziehungserhaltendes schreiben kann, aber ein Kind kann eine stabile Trennung häufig besser verarbeiten als Enttäuschung, Wut und Streit...

    Das passt alles so gar nicht zusammen.

    Du bist laut Überschrift nur noch wegen des Kindes mit ihm zusammen. Dann kommt aber eine Litanei, wie er sich überhaupt nicht um seinen Nachwuchs kümmert. Du schreibst, er bespaßt "schon mal" das Kind oder "knuddelt es kurz". Das kann er ja auch tun, wenn Du Dich von ihm getrennt hast, oder?

    Ist es nicht vielleicht eher so, dass Du genauso bequem und unbeweglich bist, wie er? Und die Trennung scheust, weil Du dann ja etwas ändern müsstest? Das Baby, um das er sich ja nicht einmal kümmern will, verliert ja offenbar nichts. Im Gegenteil, es würde vom Vater Unterhalt bekommen und wenn er sich dann tatsächlich mal Zeit nimmt, würde er die vielleicht sogar lieber nutzen, weil sie begrenzt ist. Und es müsste nicht mit diesem gleichgültigen Menschen aufwachsen und um seine Aufmerksamkeit betteln müssen.

    • Hallo liebe witch71.
      Im welchen Sinne bequem meinerseits meinst du?
      Ich bin eig kurz davor auszuziehen und mein Fehler ist es das ich immer hoffe das es vll doch klick macht.
      Zum Allgemeinen will ich nicht das mein Kind diese Anspannung spürt.
      Das heißt du tendierst eher zur Trennung?

      • Du bist mit ihm in sein Elternhaus gezogen, wahrscheinlich weil es so am Einfachsten war. Sicherlich hat er sich in der Schwangerschaft doch auch nur für das Kind interessiert, wenn keinerlei größere Umstände damit verbunden waren. Er hat sich doch bestimmt nicht erst nach der Geburt als so untauglich heraus gestellt?

        Und jetzt soll ausgerechnet dieses ihm anscheinend fast lästige Wesen der Grund sein, dass Du nur deswegen noch bei ihm bist? Das meinte ich mit "bequem". Weil auf was könntest Du hoffen, er bewegt sich ja nicht einmal in Milimetern vorwärts.
        Eigentlich meine ich, dass Du Dir nur noch etwas vormachst.

        Was würde er eigentlich empfinden, wenn Du mal für ein paar Tage oder gar Wochen mit Baby zu Deinen Eltern ziehen würdest? Meinst Du eher, das würde ihn stören oder wäre er vielleicht sogar froh darüber?

Welchen Vorteil siehst du für das Kind in dem Fortführen der Beziehung?

Was genau erhältst du dem Kind?

LG

Kann es aber nicht beenden wegen meinem Kind
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Warum? Was würde sich für das Kind negativ verändern, wenn du es tust?
Du bist unglücklich und fühlst dich allein, das Kind würde nichts vermissen, weil es m. E. seitens des Erzeuger nichts zu vermissen gibt.

Du hast ein Kind bekommen, das er von Anfang an nicht wollte. Letztlich hat er sich in sein Schicksal gefügt, deine Entscheidung für das Kind akzeptiert und das war's auch schon.

Aus seiner Sicht betrachtet, muss er auch nichts ändern. Warum auch? Er wird von zwei Frauen betüddelt, lebt sein leben und hat sonst seine ruhe vor euch und steht finanziell besser da, als wenn er unterhalt für dich und das Kind zahlt.

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