Unterhaltfrage bitte um Hilfe

    • (1) 31.01.18 - 21:52

      Ich habe den Schritt gewagt und habe mich von meinem Mann getrennt, zum 1.3 ziehe ich aus mit unserer gemeinsamen Tochter sie ist 2. Wir sind 2,5 jahre verheiratet. Jetzt meine Frage wegen unterhalt

      Er ist unserer Tochter und mir Unterhaltspflichtig, allerdings mir nur solange die Grenze von seinem Selbstbehalt nicht überschritten ist...ich weiß leider nicht genau wie viel er verdient werde es aber noch herausfinden...meine frage nun was würde mir zustehen wenn er 1500 netto verdient und was bei 1700netto..so ca in dem Rahmen verdient er...

          • Ja haben wir

            Ja und nein.. Jahrelang getrennte Konten und jetzt habe ich nicht mal ein eigenes 🤔
            Aber eben auch kein gemeinsames Konto. Ich bin immer berufstätig gewesen, eigenes Einkommen.. Seit 2012 Hausfrau mit jetzt zwei Kindern, der Große ist 22 und wohnt schon allein. Ich habe irgendwie immer gedacht, es sei schöner daheim zu sein und nicht von einem Termin zum nächsten zu jagen. Hab die Mütter früher beneidet.. Heute sehe ich es etwas anders und denke nach wie ich das endlich wieder ändern kann. Mal sehen.

            • Ah ok. Komische Situation.
              Wir haen damals sofort ein gemeinsames Konto gemacht, wo alles ein und abgeht.

              • Recht hast du. Ich fühlte mich damit auch nicht immer so gut. Allerdings gab es Zeiten, da war ich froh übers eigene Konto da wir uns nicht immer einig waren. Seit knapp 20 Jahren ein Paar, mit vielen Höhen und Tiefen, seit 2,5 Jahren verheiratet und diesbezüglich gab es keine Besserung. Rückblickend hätten wir los lassen müssen, aber wir haben an unserer Liebe fest gehalten, geglaubt, dass wir es schaffen. So haben wir nun zwei gemeinsame Kinder, ich bin längst raus aus dem Job und fühle mich stehend vor Scherben. Nicht mal ein Konto habe ich. Das fühlt sich nicht gut an. Ich kenne auch viele, die getrennte Konten führen, meist ist die Beziehung aber auch rissig..

        Ja es ist sehr komisch und auch sehr traurig zu gleich

        Ich habe auch lange gebraucht wir sind insgesamt 6,5 jahre zusammen davon 2,5 verheiratet und waren davor mao getrennt und ich bin zu ihm zurück weil er mir versprochen hatte sich zu ändern, das hat auch 2 jahre geklappt und dann war alles wie vorher....mein Fazit menschen ändern sich nicht sie verstellen sich nur....daraus habe ich gelernt. Meinem Kind will ich das nicht antun so wie wir leben...da kriegt sie ein Knacks das möchte ich nicht.

        • Ich wünschte ich wäre so stark und mutig wie du gerade. Ich bin schon längst soweit (seit der letzten Ss letztes Jahr) und bringe die Trennung nicht übers Herz wegen unserer Tochter. Sie wird sechs Jahre und hängt sehr am Papa. Der aber würde sich nach einer Trennung nicht mehr blicken lassen und ausschließlich Unterhalt zahlen. Und darum quäle ich mich jeden Tag da durch und die Mäuse erleben eine traurige Mama..
          Eine Trennung ist längst fällig, du machst es richtig! Alles Gute für dich!!!

          • Aber ehrlich gesagt ist das nicht besser für dein Kind...ich bin auch aus so einem Elternhaus...meine Eltern streiten sich und sind unglücklich seit ich 10 jahre ca bin ich hab sehr viel bzw fast alles mit bekommen und mir ging es sehr schlecht...hatte sogar den Plan weg zu laufen aber meine Mutter hatte mein "gepäck" gefunden das ich gepackt hatte...heute noch 15 jahre später habe ich keine gute Beziehung zu meinen Eltern und würde mit denen kein Tiefgründiges Gespräch führen...denke deshalb konnte ich mich so lange von meinem mann nicht trennen und wollte das es funktioniert da es bri meinen Eltern nicht tat und ich dieses leben was ich hatte meine Tochter nicht gegeben wollte aber das genau würde ich tun wenn ich bleiben würde...ich will nicht das meine Tochter mich weinend sieht und mich trösten muss obwohl es anders rum sein sollte den so war meine Kindheit...ich hatte das Gefühl als kind ich muss da was ändern sber das konnte ich nicht...

            Ich habe eingesehen das ich erwachsen und richtig handeln muss und aus Mitleid oder wegen den kindern zusammen bleiben ist nicht der richtige weg

Hallo

Also ersteinmal muss das Netto bereinigt werden. Er kann die Hin und Rückfahrten zur Arbeit abziehen( 0,30 Euro pro Km)pro Arbeitstag, dann die private Altersvorsorge,
Das Netto wird dann für den Unterhalt herangezogen. Zuerst wird geschaut, was er dann an Unterhalt fürs Kind zahlen muss. Wenn er damit schon an seinem Selbstbehalt( der beträgt dir gegenüber 1300) kommt, gehst du leer aus.
Bis 1900 Euro bekommst du für dein Kind 251 Euro.
Ob du dann nach Anspruch hast, kommt darauf an, was noch über ist.

LG

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