Trennung mit Kind...

    • (1) 15.02.18 - 15:41

      Hey :) ich bin hier ganz neu, da ich wirklich rat brauche. Mein mann und ich haben beschlossen uns zu trennen, wir haben auch einen gemeinsamen Sohn. Ebenso beschlossen haben wir, dass ich in der Wohnung bleiben werde und er aus der Wohnung raus geht die Wohnung ist auf meinen Namen also werde ich sie nun zahlen im vorraus hilft mir mein ex aus, nun die Frage ich möchte gerne zum Jobcenter, da ich noch nicht arbeiten kann bzw will, weil mein sohn erst ein Jahr ist und in eine Betreuung will ich ihn nicht rein tun, da ich der Meinung bin er braucht mich viel zu sehr in dem Alter. Wie kann ich dass den beantragen, dass mir da Jobcenter hilft? Was brauche ich dafür zu tun? Bin echt ratlos 😐

      • (2) 15.02.18 - 15:47

        Dein Mann ist dir und dem Kind zu Unterhalt verpflichtet, dann bekommst du noch Kindergeld und evtl Elterngeld, wenn du es gesplittet hast.

        Falls das nicht reicht, musst du arbeiten gehen, wie andere Frauen auch.

        (3) 15.02.18 - 16:06

        Hallo, keine leichte Situation gerade! Wenn dir Unterhalt, Eltern- und Kindergeld für Miete, Lebenshaltung etc. reichen, prima! Wenn nicht, musst du Geld verdienen gehen, egal, wie alt dein Kind ist oder wie sehr es dich braucht. Alles Gute für dich & dein Kind!

      (5) 15.02.18 - 16:17

      Hallo,

      lass dich beim Jugendamt und beim Jobcenter beraten. Das wird zwar unter Umständen nicht sehr angenehm, aber sie erklären dir alles, was du wissen musst, geben dir die notwendigen Formulare (und füllen sie ggf. gemeinsam mit dir aus). Sie listen dir auch auf, welche Dokumente als Nachweise nötig sind.

      Da Unterhalt vor geht und beim ALG II auch angerechnet wird, solltest du zunächst den Unterhalt für dich und dein Kind regeln. Evtl. kommen statt ALG II auch Wohngeld und Kinderzuschlag in Frage.

      LG

        • (7) 18.02.18 - 12:41

          Generell ist der Antrag auf ALG II selten angenehm. Ich kenne niemanden, der berichtet hat, das wäre ganz toll oder gar nett gewesen.

          Man muss persönlich erscheinen (im Gegensatz zum Wohngeld, da reicht es, wenn man den Antrag einreicht), wird vielleicht in eine Schublade gesteckt und so behandelt, wenn auch nur unterschwellig. Die TE wird sicher gefragt, warum sie nicht arbeiten geht, wie andere Eltern auch. Das meinte ich damit.

          Vielleicht gerät sie aber auch an einen freundlichen, verständnisvollen Sachbearbeiter.

    (8) 15.02.18 - 16:25

    Nun ja, du bekommst Unterhalt für dich und das Kind, Kindergeld, evtl noch Elterngeld und Wohngeld (beantragen!). Wenn das noch nicht reicht hast du Anspruch auf aufstockende Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch, sprich Hartz iV. Bis das Kind drei Jahre alt ist, bist du auch nicht verpflichtet dir eine Arbeit zu suchen.

    Ich gehe jetzt mal (ohne es natürlich zu wissen) davon aus, dass die Wohnung für euch als zweier-Bedarfsgemeinschaft zu groß ist. Dann stünde ein Uzug an.

    Alternative (da kann ich mich meinen Vorschreiberinnen nur anschließen): Arbeiten gehen und das Leben selbst finanzieren.

    Sorry, aber wenn ich hier immer wieder lese: Ich WILL nicht arbeiten gehen und jetzt erzählt mir mal bitte Möglichkeiten, wie die Allgemeinheit für meine Lbenskosten aufkommt, wird mir echt anders. Als Mama mit zwei Kindern, die nach einem Jahr in die Kita gehen mussten, kann ich dir sagen: Ich WILL auch nicht arbeiten. Ich würde auch lieber den ganzen Tag mit den Kiddies verbringen und meine Mutterrolle genießen. Aber irgendwie muss ja genug Geld rein kommen um die Miete zu zahlen und Essen auf den Tisch zu bekommen.

    Nicht zu arbeiten ist ein Luxus, den kannst du dir ohne Unterstützung eben nicht mehr leisten. Also mein Rat: Such dir einen Kitaplatz/Tagesmutter und einen Job. Es muss ja keine 40h-Vollzeitstelle sein, eine nette Teilzeitstelle reicht bei dir vermutlich schon aus um der Allgemeinheit nicht auf der Tasche liegen zu müssen.

    Fremdbetreuung (das Wort ist Mist), ist im Übrigen auch nicht der Horror, den du dir offensichtlich ausmalst, die meisten Kinder profitieren davon und fühlen sich dort sehr wohl.

(13) 15.02.18 - 17:41

Hi, geh am besten zu einer Beratungsstelle von der Caritas oder Pro Familia. Dort könnt ihr dann auch gemeinsam besprechen wie ihr es mit der Betreuung eurer Kinder macht. Wenn ihr z.B. das Wechselmodell machen wollt bekommst du keinen Unterhalt. Und überlege dir die Trennung gut. Das löst nicht alle Probleme, es kommen neue dazu und das macht es nicht unbedingt leichter. Und mit zwei kleinen Kindern alleine wird es sehr stressig und anstrengend sein. Alles Gute

(14) 15.02.18 - 18:07

Verdient dein Mann genug um euch alle zu erhalten? Bis das jüngste Kind drei Jahre alt ist wird er für euch bis zu seinem Selbstbehalt aufkommen müssen.

LG

(15) 15.02.18 - 19:42

Puh, das ist schon dreist! Wieso soll die Allgemeinheit dafür aufkommen, dass du dein Kind gemütlich zuhause betreuen möchtest? Entschuldige, aber du hast zwei Kinder gezeugt, du bist verantwortlich für sie und für deinen eigenen Unterhalt bzw. eben auch der kindsvater! Es ist gut, dass es Sozialleistungen gibt, aber diese sollten für Notfälle da sein! Bevor man ein Kind bekommt sollte klar sein, wie man es finanziert!

  • (16) 16.02.18 - 12:22

    Ich drücke die die Daumen das du möglichst schnell in eine ähnliche Lage kommst und dann sollen dir alle so einen unverschämten Mist an die Rübe knallen.

    Kind 1 Jahr. Betreuungsmöglichkeit gibt es natürlich überall über Nacht, die streichen natürlich schon angemeldete Kinder von Wartelisten um spontan Plätze für frisch getrennte frei zu machen...
    30. Woche schwanger. Die Arbeitgeber werden sich um so eine Bewerberin reißen...

    Hin und wieder würde es echt helfen das Hirn in Betrieb zu nehmen bevor man so unverschämten Mist von sich gibt.

    • (17) 16.02.18 - 12:50

      Das hab ich, keine Sorge! Von der Schwangerschaft war zunächst keine Rede...mir ging es um die Aussage, dass sie bis das Kind 3 ist zuhause bleiben möchte! Darauf habe ich mich klar bezogen! Wenn es keine Betreuungsmöglichkeiten gibt bzw. sie wegen Schwangerschaft und Betreuung Baby zuhause bleiben möchte und muss ist das natürlich etwas anderes, aber sich auch noch das 2. und 3. Lebensjahr komplett vom Staat bezahlen lassen zu wollen finde ich tatsächlich dreist!

(18) 15.02.18 - 20:23

Hallo.

Das sind ja mal wieder nette Antworten hier. Ich nehme nicht an, dass die Trennung von deinem Mann geplant war. Insofern war die Finanzierung sicherlich bislang auch kein Problem. Ich würde dir raten dich mal bei Profamilia und beim Jobcenter beraten zu lassen. Die können dir sagen was dir und den Kindern an Unterhalt zu steht und welche Sozialleistungen ihr in Anspruch nehmen könnt. Und nein es ist keine Schande in so einer Situation eine Zeitlang auch mal Sozialleistungen anzunehmen. Dafür Leben wir in einem Sozialstaat. Dafür zahlen wir alle in die Sozialversicherungssysteme ein. Um in so einem Fall (den ich jetzt malals ungeplant und unverschuldet bezeichnen würde) vorübergehende Probleme zu überbrücken. Also lass dir da kein schlechtes gewissen einreden. Schau nach dir und deinen kindern. Orientier dich neu und überleg dir wie du dein Leben in Zukunft alleine mit zwei Kindern meistern kannst. Und lass dich beraten und dir helfen.
Zum Thema "geh doch arbeiten": Zumindest bei uns ist es quasi unmöglich ohne 6 Monate Vorlauf eine Betreuungsmöglichkeit gerade für so kleine zu bekommen. Selbst eine Tagesmutter ist hier schwer zu bekommen. Und die Zeit bis dahin muss schließlich auch überbrückt werden. Finanziell. Aber ja man hätte so eine Trennung ja auch mind ein halbes Jahr im voraus planen müssen. Und nein darauf muss man nicht zu jeder Zeit vorbereitet sein. Mal abgesehen davon müsste man dann ja auch quasi sofort einen Arbeitgeber finden der einen direkt einstellt. Auch das ist nicht in jedem Job gegeben.

Kopf hoch. Lass dich nicht fertig machen. Alles Gute für dich und die Kids.
Liebe Grüße

  • Hallo,

    ist zwar nicht mein Post, aber Du sprichst mit aus dem Herzen.

    Gibt doch noch Menschen mit Verstand und Mitgefühl, schön zu lesen.

    Lg Miriam

(20) 15.02.18 - 21:07

Hey,

konkret kann ich dir nicht helfen. Wollte dir nur schnell schreiben, dass ich es in Ordnung finde, dass du dein Kind länger selber betreuen willst.

Was einige immer vergessen ist, dass es auch ein Dienst an der Gesellschaft ist ein Kind zu erziehen. Und: Der Zuschuss vom Staat zu einer Kita ist ganz schön happig. Wahrscheinlich höher als eine kleine Aufstockung durchs Jobcenter.

Dir alles Gute und starke Nerven für die Trennungszeit,

cacciopaia

  • natürlich ist es eine schwierige Situation mit.der Trennung, aber man kann doch nicht sagen “ich will mein Kind nicht weggeben, woher bekomm ich jetzt Geld?“ das erwirtschaften dann Mütter, die genau das machen, arbeiten mit Kleinkind und ich soll nun eine Mutti bezahlen, die lieber kuschelt statt zu arbeiten? sorry so sozial bin ich nicht. wenn dein expartner diese Einstellung teilt, soll er dich finanziell entsprechend unterstützen. was hast du denn vor deinem Kind beruflich gemacht?

    • Mhh. Wenn du wirklich mich meinst..... Also ich habe keinen Expartner sondern bin verheiratet und arbeite selbstständig trotz 8 Monate altem Kind. Aber wie sehr Viele nur noch in Teilzeit . Ist das jetzt auch verwerflich?

      Ich persönlich habe allerdings nichts dagegen wenn eine Mutter für kurze Zeit auf "von mir gezahlte Steuern" zurückgreift, um sich ihrem kleinen Kind zuzuwenden. Gibt doch wirklich sinnlosere Steuerausgaben!!

      Liebe Grüße

      • Nein ich meinte die te und auch ich gehe seit der Geburt meines ersten Kindes in Teilzeit arbeiten weil ich a) Zeit mit meinen bald 3 Kindern verbringen möchte und b) es mir leisten kann. es würde mir aber nie in den Sinn kommen zuhause zu bleiben und auf Staatskosten zu leben, wenn ich Alternativen hätte. und hier auch noch in Erfahrung zu bringen, was man wo abgrasen kann. wer Hartz Iv bekommen würde, bekommt m.E. bevorzugt einen Kitaplatz/ Tagesmutter. ich finde dieses wünsch-dir was fehl am Platz. ich sag ja nicht.dass die TE ab 1.3. 40 Stunden Vollzeit arbeiten gehen soll und ihr Kind im Aktenschrank parkt, aber genau so eine Teilzeittätigkeit, wie sie hier.für.viele.egal ob allein oder liiert selbStverständlich ist, sollte doch für niemanden völlig undenkbar sein (wenn er es sich nicht leisten kann). Diese Selbstverständlichkeit, erstmal heim bleiben und die anderen Zahlen für.mich finde ich unangemessen..für.mich persönlich käme noch dazu, dass mein Mann und ich vorab genau für.solche oder ähnliche Engpässe erstmal einen notgroschen angespart haben bevor wir Kinder in die Welt gesetzt haben.

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