Trennung mit Kind...

    • (1) 15.02.18 - 15:41

      Hey :) ich bin hier ganz neu, da ich wirklich rat brauche. Mein mann und ich haben beschlossen uns zu trennen, wir haben auch einen gemeinsamen Sohn. Ebenso beschlossen haben wir, dass ich in der Wohnung bleiben werde und er aus der Wohnung raus geht die Wohnung ist auf meinen Namen also werde ich sie nun zahlen im vorraus hilft mir mein ex aus, nun die Frage ich möchte gerne zum Jobcenter, da ich noch nicht arbeiten kann bzw will, weil mein sohn erst ein Jahr ist und in eine Betreuung will ich ihn nicht rein tun, da ich der Meinung bin er braucht mich viel zu sehr in dem Alter. Wie kann ich dass den beantragen, dass mir da Jobcenter hilft? Was brauche ich dafür zu tun? Bin echt ratlos 😐

      • Dein Mann ist dir und dem Kind zu Unterhalt verpflichtet, dann bekommst du noch Kindergeld und evtl Elterngeld, wenn du es gesplittet hast.

        Falls das nicht reicht, musst du arbeiten gehen, wie andere Frauen auch.

        Hallo, keine leichte Situation gerade! Wenn dir Unterhalt, Eltern- und Kindergeld für Miete, Lebenshaltung etc. reichen, prima! Wenn nicht, musst du Geld verdienen gehen, egal, wie alt dein Kind ist oder wie sehr es dich braucht. Alles Gute für dich & dein Kind!

      Hallo,

      lass dich beim Jugendamt und beim Jobcenter beraten. Das wird zwar unter Umständen nicht sehr angenehm, aber sie erklären dir alles, was du wissen musst, geben dir die notwendigen Formulare (und füllen sie ggf. gemeinsam mit dir aus). Sie listen dir auch auf, welche Dokumente als Nachweise nötig sind.

      Da Unterhalt vor geht und beim ALG II auch angerechnet wird, solltest du zunächst den Unterhalt für dich und dein Kind regeln. Evtl. kommen statt ALG II auch Wohngeld und Kinderzuschlag in Frage.

      LG

        • Generell ist der Antrag auf ALG II selten angenehm. Ich kenne niemanden, der berichtet hat, das wäre ganz toll oder gar nett gewesen.

          Man muss persönlich erscheinen (im Gegensatz zum Wohngeld, da reicht es, wenn man den Antrag einreicht), wird vielleicht in eine Schublade gesteckt und so behandelt, wenn auch nur unterschwellig. Die TE wird sicher gefragt, warum sie nicht arbeiten geht, wie andere Eltern auch. Das meinte ich damit.

          Vielleicht gerät sie aber auch an einen freundlichen, verständnisvollen Sachbearbeiter.

    Nun ja, du bekommst Unterhalt für dich und das Kind, Kindergeld, evtl noch Elterngeld und Wohngeld (beantragen!). Wenn das noch nicht reicht hast du Anspruch auf aufstockende Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch, sprich Hartz iV. Bis das Kind drei Jahre alt ist, bist du auch nicht verpflichtet dir eine Arbeit zu suchen.

    Ich gehe jetzt mal (ohne es natürlich zu wissen) davon aus, dass die Wohnung für euch als zweier-Bedarfsgemeinschaft zu groß ist. Dann stünde ein Uzug an.

    Alternative (da kann ich mich meinen Vorschreiberinnen nur anschließen): Arbeiten gehen und das Leben selbst finanzieren.

    Sorry, aber wenn ich hier immer wieder lese: Ich WILL nicht arbeiten gehen und jetzt erzählt mir mal bitte Möglichkeiten, wie die Allgemeinheit für meine Lbenskosten aufkommt, wird mir echt anders. Als Mama mit zwei Kindern, die nach einem Jahr in die Kita gehen mussten, kann ich dir sagen: Ich WILL auch nicht arbeiten. Ich würde auch lieber den ganzen Tag mit den Kiddies verbringen und meine Mutterrolle genießen. Aber irgendwie muss ja genug Geld rein kommen um die Miete zu zahlen und Essen auf den Tisch zu bekommen.

    Nicht zu arbeiten ist ein Luxus, den kannst du dir ohne Unterstützung eben nicht mehr leisten. Also mein Rat: Such dir einen Kitaplatz/Tagesmutter und einen Job. Es muss ja keine 40h-Vollzeitstelle sein, eine nette Teilzeitstelle reicht bei dir vermutlich schon aus um der Allgemeinheit nicht auf der Tasche liegen zu müssen.

    Fremdbetreuung (das Wort ist Mist), ist im Übrigen auch nicht der Horror, den du dir offensichtlich ausmalst, die meisten Kinder profitieren davon und fühlen sich dort sehr wohl.

Hi, geh am besten zu einer Beratungsstelle von der Caritas oder Pro Familia. Dort könnt ihr dann auch gemeinsam besprechen wie ihr es mit der Betreuung eurer Kinder macht. Wenn ihr z.B. das Wechselmodell machen wollt bekommst du keinen Unterhalt. Und überlege dir die Trennung gut. Das löst nicht alle Probleme, es kommen neue dazu und das macht es nicht unbedingt leichter. Und mit zwei kleinen Kindern alleine wird es sehr stressig und anstrengend sein. Alles Gute

Verdient dein Mann genug um euch alle zu erhalten? Bis das jüngste Kind drei Jahre alt ist wird er für euch bis zu seinem Selbstbehalt aufkommen müssen.

LG

Puh, das ist schon dreist! Wieso soll die Allgemeinheit dafür aufkommen, dass du dein Kind gemütlich zuhause betreuen möchtest? Entschuldige, aber du hast zwei Kinder gezeugt, du bist verantwortlich für sie und für deinen eigenen Unterhalt bzw. eben auch der kindsvater! Es ist gut, dass es Sozialleistungen gibt, aber diese sollten für Notfälle da sein! Bevor man ein Kind bekommt sollte klar sein, wie man es finanziert!

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