Angst vor der Trennung

    • (1) 20.07.18 - 21:42
      Inaktiv

      Hallo,
      ich bin mittlerweile seit 2 Jahren mit meinem Mann verheiratet und wir haben einen 1 jährigem Sohn. Er ist ein toller Vater und stets für ihn da. Ich liebe ihn auch aber wir streiten uns nun seit vielen Monaten ununterbrochen und das wird mir echt zu viel. Liebe hin oder her, ich will nicht jeden Tag heulend schlafen gehen oder alles runterschlucken. Aber eigentlich will ich auch, dass der kleine kein scheidungskind wird. Hatte nie Glück mit meiner eigenen Familie in der Kindheit und habe immer davon geträumt eine eigene zu gründen. Wollte sogar ein 2tes Kind. Aber ich bin nur noch unglücklich. Der kleine ist der einzige, der mir noch Kraft gibt. Meine Frage ist...würdet ihr an meiner Stelle weiter durchhalten und hoffen es wird besser oder soll ich lieber direkt ein schlussstrich ziehen. Habe schon mehrmals mit meinem Mann darüber gesprochen und ihm offen und ehrlich gesagt, dass ich unglücklich bin und wir uns viel zu oft streiten. Fast jeden Tag und manchmal mehrmals. Auch habe ich Angst, dass ich nach der Trennung alleine mit Kind nicht klarkomme oder er mir mein Kind wegnehmen könnte, indem er das alleinige Sorgerecht verlangt. Und ich habe Angst, dass wenn mein Kind älter wird, er mir die Schuld an der Trennung vielleicht gibt, weil ich es nicht weiter versucht habe mit seinem Vater. Aber wie gesagt, das geht schon seit Monaten so weiter. Ich habe einfach keine Kraft mehr.

      • Worüber streitet ihr denn?
        Alltägliche Dinge, Beziehungsdinge, Erziehungsfragen?

        Generell bin ich der Meinung, ja ich bin selbst Mutter ;-) , dass ich meine Beziehung nicht von unserem Kind abhängig mache.
        Wenn es in der Beziehung nicht mehr funktioniert, dann ist es so und dann muss ich aktiv etwas ändern.
        Zähne zusammen beißen und herunterschlucken macht auf Dauer nicht glücklich.
        Entweder arbeiten beide aktiv daran (Paartherapie etc.) oder man trennt sich.
        Das Kind bekommt die Streitereien doch mit und auch das Unwohlsein deinerseits.

        Was sagt dein Mann zur aktuellen Situation, wie stellt er sich den gemeinsamen Weg vor?

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