Ausziehen, aber wie?

    • (1) 13.09.18 - 13:37

      Hallo,
      meine Freundin verdient etwa 1300€ und möchte sich eine Wohnung mieten in der Nähe der jetzigen ä (sie trennt sich gerade). Sie möchte 3 Zimmer (2 Kinder und sie). Nun hat sie noch null Ahnung, wieviel Unterhalt ihr zusteht. Wenn sie jetzt eine Wohnung besichtigt, was muss sie direkt vorzeigen? Gehaltsabrechnung? Kindergeldnachweis? Aber mit 1300 Einkommen wird ihr kein Vermieter eine Wohnung für 900€ geben. Wie macht man das? Bis sie einen Schrieb hat, dass sie xy an Unterhalt bekommt, kann das ja dauern. Wie geht man da vor?
      VG

      • Wenn sie weiss was ihr Mann verdient kann sie pi mal Daumen hier nachfragen oder mit der Kopie der letzten Gehaltsabrechnungen eine Beratungsstelle oder einen Anwalt aufsuchen.

        1300 Euro sind schon eine gute Basis. Wenn da noch kein Kindergeld, keine Alimente und ggf. ihr Trennungsunterhalt einberechnet sind, dann steht sie am Ende ganz gut mit den Kindern da. Allerdings finde ich eine Wohnung für 900 Euro trotzdem zu teuer, denn man sagt, die Wohnung sollte maximal 1/3 des monatlichen Gesamtfinanzbudgets betragen.
        Und im kommenden Jahr sollen ja Geringverdiener bis 1300 Euro steuerlich nochmal entlastet werden. Wenns stimmt und der Betrag so bleibt. ;-)

        • Sie hat noch nie eine Gehaltsabrechnung von ihm gesehen und sie haben noch nie über SEIN Gehalt (etwa 3000-5000€ netto) gesprochen, sie weiß nur, was er beruflich macht. Über ihrs allerdings schon. Groben Unterhalt von 800-1100€ wissen wir, aber sie hat nichts Schriftliches.
          Es geht mir mehr um "was braucht der Vermieter"? Dass sie das mit dem Unterhalt angehen muss, weiß sie, aber ihr erster Schritt soll Auszug sein.
          VG

            • Ja, das denke ich auch. Erstmal mit dem kalkulieren, was man wirklich hat.... ich werde ihr das so raten. Danke für den Link.

              • Vielleicht stapelt sie erstmal klein und zieht in eine Zweizimmerwohnung. Dann lässt sie den Unterhalt berechnen und spart noch einen Moment und sucht sich ein Jahr später in Ruhe und mit mehr Finanzhintergrund ihre gewünschte Bleibe. Wenn sie nämlich nicht einmal weiss, was der Herr verdient kann es sein, dass der sich bis zur Gerichtsverhandlung sträubt, die Finanzen offenzulegen.

                Zum Jugendamt kann sie noch, Beistandschaft einrichten. Kostet nichts und vielleicht kriegt sie da auch noch guten Rat.

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