Trennung nach 10 Jahren und 4 monate altes Kind

    • (1) 20.12.18 - 22:25

      Hallo Ihr lieben,

      Ich bin grade mega verzweifelt und suche einfach nur Hoffnung in alle Richtungen, ob Mitleidende oder Meinungen

      Mein Partner (ex, ich trau es mich nichtmal zu schreiben) sind nun seit 3 Tagen getrennt. Obwohl wir eigentlich die glücklichsten Menschen sein sollten, da wir vor 4 Monaten Mama und Papa geworden sind nach über 9 Jahren Beziehung. Leider/zum glück sind wir immernoch unverheiratet.

      Bei uns war es immer ein auf und ab in den Jahren und alle um uns herum haben entweder mit dem Kopf ausgeschüttet oder waren fasziniert wie wir um uns kämpfen.

      In der ganzen Zeit haben wir uns tatsächlich auch schon 2 mal für längere Zeit getrennt weil wir aufgegeben haben bzw den Respekt voreinander verloren haben, ich habe in dieser zeit mein singelleben in allen Fassetten benutzt.....leider....ich have unteranderem zu meiner "jugendliebe" den k8ntakt wieder aufgenomnen, hätte aber niemals mit ihm eine Beziehung anfangen können aufgrund der Vorgeschichte.
      Aber mein Freund und ich haben es immer geschaft uns wieder zu finden und nie aufgehört uns zu lieben.

      Letztes Jahr um diese Zeit haben wir erfahren das ich schwanger bin und unser gück war unglaublich.

      In der Schwangerschaft gab es auch diese Eifersuchts streitigkeiten die uns beide mitgenommen haben. Leider wurde mein langjähriger ex immer und immer wieder mit einbezogen in die Streitereien. Leider wurde dann auch behauptet das es nicht sein kind wäre sondern von meinem ex oder jemand anderen....
      Dieses hat mich zu tiefst verletzt und darauf habe ich irgendwann geantwortet dass er nun beweisen muss das er kleine Sein kind ist, und somit alles noch schlimmer gemacht. Irgendwann habe ich ihn an den kopf geworfen das jeder andere besser wäre als vater da er sich kaum um dem kleinen kümmert.
      Ich habe das gefühl das er keine richtige Bindung zu ihm aufbauen kann...
      Er sagt mir wiederum das ich eine schlechte Mutter bin und das lässt mich völlig verzweifelten.
      Dazu kommt nun das wir diesen Monat umgezogen sind und ich alleine die Wohnung nicht halten kann.

      Wir haben uns vorgestern so häftig im Auto gestritten weil es mal wieder nicht so lief wie man es sich vorgestellt hat, dass ich mit dem kind aussteigen wollte. Er hat mich die ganze fahrt niedergemacht.... ich bin eine schlechte mitter ich bin zu dum das kind zu beruhigen (es war durchgehend am weinen) ich wäre behondert etc..... Er ist dann trotzdem durch die Stadt gefahren und ist dann 100m vor der Haustür angehalten und wollte das ich aussteige. Als ich es dann nicht mehr wollte ist er mit quietschenden durchgehenden Reifen losgegahren und wäre fast in parkende Autos gefahren. Mit sind die Sicherungen durchgeknallt und ich habe ihm eine verpasst. 😭😭
      Als wir dann oben waren hat er mir eine gelangt. Das schlimme ist der kleine hat alles mitbekommen..... nun hat er seine sachen gepackt und ist weg.... ich wollte nicht das das alles so passiert und ich weis einfach nicht mehr weiter und würde am liebsten die zeit zurückdrehen...
      Was soll ich machen wie soll ich mich verhalten. Ich bin nur am heulen weil ich das alles nicht war haben kann und obwohl das passiert ist will ich ihn nicht verlieren....
      Wir haben heute telefoniert und es wird für ihn kein zurück mehr geben. Allerdings möchte er sich mehr bzw weiterhin um den kleinen kümmern und ich habe den vorschlag gemacht, das er ggf. In das Kinderzimmer ziehen kann... ich weis nur nicht ob das das richtige ist.... an sich weis ich nichts mehr.... ich habe angst und bin leer. Vileicht könnt ihr mir helfen.
      Lieben Dank schonmal im voraus und eine schone Weihnachtszeit

      • Trennt euch richtig. Er kann im Kinderzimmer wohnen ist die Schnapsidee des Jahres. Ich glaube, das was ihr da habt ist nicht Liebe sondern Gewohnheit gepaart mit Trennungsangst/ Angst vor der ungewohnten Situation. So wie ihr euch fertig macht, beleidigt, beschimpft und schlagt, das hat mit Liebe nichts zu tun.

        Ein Kind spürt diese Aggressionen um sich herum und natürlich lässt es sich dann nicht beruhigen. Euer Verhalten ist unreif und für das Kind echtes Gift. Das muss aus dieser Situation raus.

        Habt ihr gemeinsames Sorgerecht?

        LG

        • Hallo kuestenqueen

          Danke für deine ehrliche Antwort.
          Ja haben wir. Er hat auch seinen Nachnamen.
          Weil uns eigendlich klar war das wir zum 10 jährigen heiraten wollten...
          Bis vor 3 tagen waren es auch gsnz normale Streitereien, wo man sich mal luft gemacht hat. Das Körperliche war da zum ersten mal... ich weis es ist keine Ausrede. Würde es ja nicht in ein forum schreiben wenn ich nicht verzweifelt wäre.

          • Ihr habt nicht plötzlich derart den Respekt voreinander verloren dass man sich ad hoc solche Sachen und die Fäuste um die Ohren haut. Das geht schon länger so. Jetzt ist es körperlich eskaliert. Aus meiner Sicht kommt die endgültige Trennung zu spät.

            Macht den sauberen Cut mit neuer Wohnung und Co und bemüht Euch um einen ordentlichen Umgang miteinander.

      Nichts anderes als die Trennung ist hier das Richtige...
      Es tut mir leid, aber Liebe ist das nicht. Auch wenn du das vielleicht noch denkst wirst du bald merken, dass es mehr Gewohnheit und Angst vor Veränderungen ist...
      Ihr wart sehr lange sehr blind gegenüber eurer Beziehung.

      Natürlich konntest du den Kleinen nicht beruhigen, er hat das alles mitbekommen. Er hat all die Aggressionen und andere Stimmungen zu spüren bekommen - in dem Moment warst du eine schlechte Mutter! Genauso war er ein schlechter Vater!
      Ihr vergiftet euer Umfeld und das wird euer Kleiner immer wieder spüren lernen...

      Man kann wieder umziehen, man kann ja in der nähe wohnen, aber getrennte Wohnungen müssen nun sein. Ansonsten wird sich nichts ändern.
      Fang an zu planen (Wohnung suchen, Gelder beantragen etc.) und dann sei eine gute Mutter - denn das hat jetzt Priorität!

      Alles Gute euch.

      (6) 21.12.18 - 07:03

      Hallo, ihr seid erst vor kurzem umgezogen, auch noch mit einem so kleinen Baby, das alles durcheinandergewirbelt hat. Dann plant ihr noch die Hochzeit.

      Jeder dieser Punkte alleine ist schon stressig und alle zusammen geben euch den Rest.

      Setzt euch in Ruhe zusammen, ohne Kind, macht euch das klar und überlegt, wie ihr zur Ruhe kommen könnt.

      Trennen könnt ihr euch in 6 Monaten immer noch.

      Alles Gute!

      • Guten morgen,

        So sehe ich es auch.
        Dazu kommt auch noch das ich vorher Vollzeit gearbeitet habe und "die familie ernährt" nun vollzeit mama und Hausfrau bin und er der zwar immer was zu tun hatte, mal hier mal da... aber nie vom amt🧐 nun Vollzeit arbeitet und eine weitere Ausbildung macht... mit diese Rollen müssen wir ertmal klar kommen.... wir haben heute nacht mal telefoniert wegen dem kleinen. Und wir sind uns beide einig das dieses, "kopf durchsetzen" und sein recht bekommen vieles kaputt gemacht hat.

        Ich bin mir sicher das ihn noch über alles Liebe. Dieses "kribbeln" ist immernoch da und ich ich muss tag und nacht an ihn denken wie am ersten tag. Ich möchte das es ihm gut geht. 😞 sollte er aber nichts mehr für mich empfinden, dann muss ich ihn gehen lassen und dann ist unser gemeinsames kind das wichtigste.

        Oder würdet ihr sagen das das Gewohnheit ist?

        • Das kann man auf die Entfernung schwer sagen.

          Aber auf jeden Fall ist etwas extrem im Ungleichgewicht, denn ihr kämpft ja scheinbar gegeneinander, selbst beim Autofahren. Da würde ich ansetzen. Warum ist das so?

          LG

          • Wir haben heute nochmal miteinander telefoniert und sind uns einig das etwas komplett schief gelaufen ist. Allerdings möchte er nachdem was passiert ist getrennt bleiben. Das versuche ich zu akzeptieren.
            Das warum haben wir uns auch gestellt und es sind einfach zu viele Menschen (Familie) in unserem umfeld die auch viel reden..... sei es seine mutter oder meine. Wir haben in unserem Umfeld keinen der noch verheiratet ist mit seinem Partner wenn gemeinsame kinder da ist, noch über die längere Zeit. Unsere mütter erzählen uns immer nur das negertive und irgenwann findet man Parallelen in seiner Beziehung und fängt an zu zweifeln... er ist wie sein Vater ich wie meine Mutter, er hat dies falsch gemacht und sie das.... ich möchte nicht sagen das andere es schuld sind das wir diese probleme haben, das sind wir selber verantwortlich. Aber uns ist beiden aufgefallen, dass es seit der Geburt es Bergab geht. Seitdem sich alle immer aufdrängen. Dazu kommt die ganze Veränderung die nun statt findet.

            Ich hätte nie gedacht das es mal so kommt... wir sind ein super Team, das hat man bei der Geburt unseres Sohnes zu 100% gesehen, selbst die Hebammen die dabei waren haben gesagt das sie selten Paare haben die so toll miteinander eingespiet sind.

            Er hat mich motiviert und ist mir nicht von der Seite gewichen. 16 Stunden....
            Ich habe 5 Liter blut verloren , musste not operiert werden und wäre fast gestorben. Ich habe auf dem OP Tisch abgeschlossen gehabt und war glücklich das dieser Mann an meiner seite ist und nun varter meines kindes. Und das wenn ich gegangen wäre er der beste alleinerziehende papa geworden wäre den ich mir vorgestellt habe.

    WENN ihr zusammenbleiben wollt, wobei ich mir sehr unsicher bin, dass das gut ist, dann braucht ihr Hilfe von aussen.
    Elternberatung, Familienberatung und eine Paartherapie, ein Coach, Mediator, was auch immer. Ihr könnt nicht miteinander reden, ihr habt keinen Respekt, ihr werdet im Streit hemmungslos („du bist nicht der Vater“, „du bist die schlechteste Mutter“), das wird nichts auf Dauer. Und euer Kind leidet am meisten darunter.

    Zwei sehr impulsive Menschen treffen bei euch aufeinander.
    Du scheinst noch sehr verliebt zu sein. Weiß er das?
    Habt ihr mehr gestritten oder war die Harmonie überwiegend präsent?
    Das erste Jahr mit Kind stellt viele Beziehungen auf die Härtereprobe und Paare kommen schnell an ihre Grenzen.
    Ihr wisst bestimmt beide, dass die Streitereien eurem Baby nicht gut tun.
    Die Vaterschaft ist schnell festgestellt, wenn er wirklich Zweifel hat und deswegen mit sich hadert das Kind als seines zu sehen. Damit hättet ihr schon einen schweren Stein aus dem Weg geräumt.
    Ich verstehe auch, dass es dich traurig macht, dass er zweifelt. Also zeig ihm mit einem Test, dass er keinen Grund dazu hat.

    Ich kenne euch zwar nicht, habe aber irgendwie das Gefühl, dass es für euch noch nicht zu Ende ist. Aber ihr müsst euch zusammen setzen und vieles klären.
    Ich glaube, dass man aus emotionalen Erpressungsgründen schnell mal sagt, dass man sich trennt, es aber eigentlich gar nicht so meint, sondern dem Anderen schlichtweg einen Denkzettel verpassen will.
    Kann es sein, dass es bei euch so ist?

    Ihr seid jetzt eine Kernfamilie, da muss es euch egal sein, was Außenstehende sagen.
    Das Einzige das wichtig ist, ist euer Kind. Dem soll es gut gehen. Das müsst ihr euch in den Vordergrund stellen. Ihr beide müsst respektvoller miteinander umgehen. Nicht immer nur das Negative sehen, sondern vor allem das Positive. Das auch dem Partner sagen und zeigen. Mit Auge um Auge und Zahn um Zahn kommt man nicht weiter.
    Jeder braucht das Gefühl der Geborgenheit.

    Es ist nicht immer leicht, dass alles seinem Partner so kurz nach einer Geburt zu vermitteln. Ein Schlafdefizit kann in jedem den Teufel wecken.

    Ich wünsche euch alles Gute und hoffe, dass ihr einen gemeinsamen Weg findet

    • Hallo Abnehmerin,

      Danke für deine worte.
      Ja er weis das ich ihn über alles Liebe, er möche es wie gesagt nicht höhren und ja wir sind beides sturköpfe.... und dazu denke ich er will sich selber erstmal klar werden was er empfindet. Er schrieb mir heute eine Nachricht in der er mich gefragt hat ob ich schon nen neuen hätte..... was ich natürlich nicht habe. Typische Eifersuchts Sache.
      Morgen werden wir uns sehen, aber heilig Abend werden wir getrennt feiern müssen da mein Onkel mich nun zu seiner Familie eingeladen hat, damit ich nicht alleine bin.
      Gerne hätte ich mit allen omas und opas tanten und onkels gefeiert 😍 aber nun ist es nicht so....
      Mal schauen was passiert. Verliere aber langsam die Hoffnung 😖

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