Hilfe! Schwanger und in Scheidung

    • (1) 14.03.19 - 16:19

      Hallo,
      ich habe mich vor drei Jahren von meinem "Mann" getrennt, vor gut einem dreiviertel Jahr haben wir die Scheidung bei Gericht eingereicht. Kurz darauf bin ich von meinem neuen Partner schwanger geworden. Nun steht bald endlich der Gerichtstermin zur Scheidung an.
      Nun zu meinem Problem.
      Es gibt wohl noch nach dem Urteil eine einmonatige Beschwerdefrist, in dieser Zeit liegt mein Entbindungstermin. Ich hätte gern die Vaterschaft noch vor der Geburt geklärt.
      Kann mir jemand sagen was ich tun kann?
      Auch soll das Kind nicht den Namen meines Nochehemannes tragen, sondern meinen Geburtsnamen (den ich sobald das Scheidungsurteil rechtskräftig ist wieder annehmen möchte).
      Ich hoffe mir kann jemand hier weiterhelfen.

      • Wenn ihr euch für die Verhandlung jeder einen eigenen Anwalt nehmt, dann kann man diese einspruchsfrist ablehnen und das Urteil wird gleich rechtskräftig. Allerdings dauert es trotzdem noch etwas bis man tatsächlich die Papiere bekommt. Das haben mein Ex und ich damals so gemacht, auch damit das mit der Vaterschaft noch vor der Geburt geklärt war.

      (4) 15.03.19 - 09:17

      Hallo.

      Also unser gemeinsames Kind kam auch noch vor der Scheidung. Leider bekam er erst mal den Namen meines Ex. Aber wir haben vorher schon die Vaterschaft anerkannt und mein Ex hat dem zugestimmt. Der Name wurde schon mal umgeändert und somit war das dann nur noch ein kleines Umschreiben, als die Scheidung rechtskräftig wurde. Neue Dokumente ausgeschrieben und gut ist.

      LG

      PS: Mussten wir damals beim Standesamt beantragen, wo der kleine registriert wurde bzw. seine Geburtsurkunde ausgestellt wurde.

      • (5) 15.03.19 - 09:48

        Okay, wie erfolgt denn die Zustimmung des Exmannes?

        • (6) 15.03.19 - 10:06

          Also bei uns war es so, da mein Ex keinen Kontakt mit uns wollte. Wir sind zum Standesamt und haben den Kleinen angemeldet und dabei gleich die Vaterschaftsanerkennung gemacht. Diese bzw. die Zustimmung wurde dann meinem Ex zugesandt und er sollte sie unterschreiben (also dass er dieser Vaterschaft meines neuen Partners zustimmt). Er wollte erst nicht, da er dachte, er würgt uns eins rein. Ich habe ihn dann vorsorglich darauf hingewiesen, dass er dann eben Unterhalt zahlen darf. Wenn er das möchte, dann soll er es zerreissen. Naja, das wollte er ja dann doch nicht. Somit hat er es unterschrieben zurückgesandt. Als dann die Scheidung durch war und die Rechtskraft eingetreten, sind wir damit wieder hin und haben eigentlich nur die "richtige" Geburtsurkunde abgeholt (mit dem richtigen Namen und dem richtigen Vater drauf).

    Hallo

    Bin gerade in der selben Situation.

    Wir machen es so wir erkennen die Vaterschaft vor der Geburt an, mein noch Mann gibt an das er nicht der Vater ist und das ist dann bis zur Scheidung schwebend unwirksam und wir brauchen hinter nur noch das Scheidungsurteil nachreichen und alles wird geändert.

    Obwohl ich hoffe das wir eventuell noch vor der geburt des Kindes geschieden sind. Denn ohne das mein Partner der offizielle Vater ist darf er ja auch keine Elternzeit nehmen

    (10) 18.03.19 - 09:06

    Ich mache mir halt auch Gedanken, was ist wenn mir etwas passiert..sowas ist zum Glück seltener der Fall. Aber was passiert mit meinem Kind dann?!
    Wir werden jetzt zur Sicherheit die Vaterschaft schon mal vormerken lassen. Hoffe das dann nach der Geburt alles reibungslos mit den Ämtern funktioniert.

    • Ja, diese Frage stelle ich mir auch.

      Deswegen hoffe ich sehr das wir vor der Geburt geschieden sind.

      Für den Notfall werde ich meine Anwältin noch mal fragen ob man da noch etwas schriftlichen machen kann, für den Fall der Fälle.

      Denn du hast recht, passiert Dir / Mir als Mama was wäre der richtige Vater ja ohne jegliche Rechte am KInd

      Ich möchte eben nur nicht die Anwältin damit beauftragen etwas über das Gericht zu machen , weil das alles nur noch mehr Geld kosten würde als es das jetzt eh schon tut

Doch das geht. Meine Scheidung war auch noch nicht durch als unser Sohn geboren wurde. Wir hatten die vaterschaftsanerkennung gemacht und damit konnte mein Partner problemlos Elternzeit nehmen

(13) 18.03.19 - 13:06

Also als mal ehemals betroffender Noch-Ehemann:

das beste ist eben eine Vaterschaftsanerkennung vor der Geburt. Der Noch Ehemann muss zustimmen

Diese ist dann schwebend wirksam und tritt mit der Scheidung in Kraft.


Ich hatte als Noch Ehemann übrigens nicht so viel Glück und meine Ex und Next haben keine Vaterschaftsanerkennung gemacht, denn so, als Noch Ehemann, wäre ich Unterhaltspflichtig gewesen.....

Gott sei Dank hatte die Richterin ein einsehen, nachdem ich Ihr den Sachverhalt erklärt hatte und sehr kurzfristig den Scheidungstermin gelegt.

Scheidung war dann auch sofort rechtskräftig mit 2 Anwälten.

  • (14) 25.03.19 - 09:09

    So machen wir es jetzt auch.
    Wir werden die Vaterschaft schonmal anmerken lassen und mein Noch-Ehemann hat sich jetzt einen Anwalt genommen um den Befristungsmonat auszusetzten. Somit müssen wir nur hoffen, dass der Brief nach dem Gerichtstermin schnell ankommt.
    Vielen Dank für die Info.

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