Trennungsgrund sein Kind

Guten Abend zusammen, vielleicht weiß jemand von euch einen Rat. Ich bin seit einem halben Jahr mit meiner Jugendliebe zusammen und wir wohnen auch zusammen mit seinem Sohn (13 Jahre) aus erster Ehe.
Nun bin ich schwanger!
Mein Freund und ich freuen uns riesig auf unser Baby, allerdings hat die Nachricht meiner Schwangerschaft meine Gedankenwelt auf den Kopf gestellt.
Ich kann mir in dieser Konstellation nicht vorstellen mein Kind aufzuziehen.
Das Problem ist sein Sohn.
Er ist total unerzogen, verzogen, verwöhnt, unhygienisch und einfach nur zum kotzen....
Mein Freund räumt ihm alles hinterher und lässt ihn tun was auch immer er möchte. Regeln gibt es nicht. Bekommt er seinen Willen nicht, flippt er aus, bis er sich dann wieder mal durchsetzen kann.
Ich ekel mich inzwischen so sehr vor ihm, dass ich täglich alle Türgriffe desinfiziere, weil er sich nie die Hände wäscht. Fakt ist, ich finde keine Antwort auf die Frage wie ich mein Kind in dieser Familie aufziehen kann.

Ich habe mit meinem Freund jetzt mehrmals darüber gesprochen, aber er ändert nichts. Er hat Mitleid mit seinem Sohn, weil die Mutter sich nicht kümmert, dass er denkt ihm damit etwas gutes zu tun. Ich verzweifle.... schwanger und trennen?

Kennt jemand solche Situationen?

>>>Ich kann mir in dieser Konstellation nicht vorstellen mein Kind aufzuziehen.<<<

Und warum bist du dann schwanger geworden?

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass der Junge sich in einem Crash-Kurs in einen liebenswürdigen, höflichen, perfekt angepassten Mitbewohner entwickelt. Und schon dreimal nicht, wenn sein Vater nicht dahinter steht.
Außerdem ist er in der Pubertät, da verzweifeln viele Eltern an ihren Kindern.

Das ist mir bewusst. Aber minimale Grundsätze an Hygiene und ein normales Verhalten gegenüber Mitmenschen... wenn ich wenigstens merken würde das mein Freund dahinter stehen würde und etwas umsetzen würde, aber das tut er eben nicht und ich sehe immer weniger das Leben mit Baby hier.

Was wäre denn die andere Option für dich? 😅 Den sohn einfach abschieben, weil du lieber alleine mit Mann und eigenem Kind sein möchtest?

Ich erwarte das das Kind einen Rahmen und regeln bekommt. Zum Beispiel, zu Essenszeiten da zu sein um gemeinsam Abend zu essen. Seinen Kram wegräumt, hört, respektvoll und rücksichtsvoll miteinander umgegangen wird. Das es zum Beispiel am Tisch keine Handyvideos geschaut werden. Das keine Türen geknallt werden, wenn ihm was stinkt, dass er sich seine Getränke selber holt, statt sich von seinem Vater bedienen zu lassen. Schon klar, dass mein Freund daran schuld ist und da mächtig was versäumt hat. Aber die Situation ist jetzt wie sie ist und auch nach unseren Gesprächen läuft nichts in die Richtung...

Aber in die Richtung mit deinem Partner noch einmal zu sprechen kann man dir ja eh nicht raten, da er das anscheinend absolut nicht ernst nimmt.
Würde ihm klipp und klar sagen entweder er ändert was, oder du bist weg (solltest du dann eben auch durchziehen). Klar ist der Sohn in der Pubertät, rechtfertigt dennoch nicht das er sich an keine Regeln hält und der Vater nicht durchgreift.

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Es klingt nach Teenager????

Ich kann mich erinnern, dass mein Brüder eine Phase hatte, wo er sich selbst nach dem Sport geweigert hat sich zu duschen...tja. Da hilft nur standhaft zu bleiben wahrscheinlich.

Wenn die Lage so schlimm ist, habt ihr über eine Elternberatung nachgedacht?? Wenn du schon an deiner Grenze bist, scheint für mich höchste Zeit zu sein. Ich bin der Meinung, man muss sich schon zu helfen wissen. Es gibt viele Beratungsstellen für Eltern von Teenies oder für Patchwork Familien. Also die nächste aufsuchen und Termin ausmachen. Entweder zu zweit oder erstmal für dich. So kannst du schon mal Lösungsansätze finden.

Ja, ich denke die beginnende Pubertät spielt da auch eine Rolle. Danke für deinen Tipp. Für mich kann ich mir das Vorstellen, eine Beratung aufzusuchen, mein Freund wird es nicht tun, er sieht ja das Problem nicht so ganz, bzw. tut nichts um es zu ändern...

Dann mach für dich den 1. Schritt. Manchmal hilft es, wenn schon einer sein Verhalten ändert. Das zwingt die anderen im System dazu, ihres auch zu ändern. Oder dein Mann ist von deinen positiven Erfahrungen beeindruckt und will auch hin.
Mach einfach den 1. Schritt. Entweder Elternberatung oder Patchwork, je nachdem was in deiner Nähe gibt und wo du am schnellsten ein Termin bekommst.

Letztes Endes kannst du der Teenie nicht „löschen“ aus euren leben. Dein Mann scheinst du ja zu lieben. Also wäre Trennung blöd. Die einzige Lösung ist in meinen Augen also sich Hilfe zu holen und Lösungsansätze zu finden. Danach kannst du ja weiter schauen.

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Mit einem Mann, der schon mal als Vater versagt hat würde ich wahrscheinlich keine eigenen/weiteren Kinder wollen.

Für mich hört sich das nach einem ganz normalen 13 jährigen an 😉. Das wird sich wieder legen.
Aber kann es sein das du einfach keine Lust auf die Beziehung hast?
Ganz ehrlich was soll deinem Baby denn passieren? Warum soll es nicht dort wohnen. Glaub mir mit Kleinkind und Baby hast du wesentlich mehr Bakterien allein schon durch den Kiga. Auch der 13 jährige wird sich ändern wenn ein Baby da ist. Du solltest ihm wenigstens eine Chance geben.

Weil ich mir wünschen würde das das Baby in einer friedvollen, schönen und gemütlichen Umgebung aufwächst.
Sein Kind stört alles. Er macht unkontrollierbaren Dreck, lässt alles stehen und liegen. Wirklich - ich übertreibe nicht. Ihm fällt ein volles Glas runter und zerbricht - er lässt die Scherben und die Pfütze so.
Er schreit rum, wenn er seinen Willen nicht bekommt, stürmt nachts um drei ins Schlafzimmer um irgendeine unwichtige Frage zu stellen und macht alles wach.
Wie soll das gehen?

Ich möchte eine schöne Umgebung für mein Baby. Mein Freund liebe ich sehr. Ich will die Beziehung und wünsche mir das wir das schaffen, ich weiß momentan nur nicht wie.

Die Lösung kommt schon wenn das Baby da sein wird. Auch er wird sich durch das Baby verändern. Warte lieber noch etwas ab.

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Hi,
das meiste finde ich nicht unerträglich schlimm...und, die Zeit spielt für dich.
Er ist 13, bis dein Kind da ist 14.
Es ist doch nur noch eine kurze Zeit, bis der große erwachsen ist. Wenn dein Kind drei wird ist er 17 und macht vllt eine Ausbildung und hat gar keine Zeit mehr Türen zu knallen etc.
Das wäre für mich kein Trennungsgrund.
Ich denke aber er spürt deine Ablehnung und reagiert auch deswegen so...

Das mit der Zeit stimmt natürlich und das habe ich auch im Hinterkopf, allerdings ist er faul... so richtig fail. Sehr schlecht in der Schule und ich sehe es noch nicht, dass er eine Ausbildung macht.
Ich weiß einfach nicht, aber ich sehe mich nicht in der Lage rundum dieses Kind umzuerziehen... wie auch, habe schließlich bald ein eigenes. Und es ist die Aufgabe der Eltern. Wären es Kleinigkeiten, aber es ist allumfassend und grundsätzlich.

Ausbildung? Wenn der sich dort auch so benimmt, wird das mit der Lehre sowieso nix. Ich könnte mit so einem verzogenen Schmutzfink auch nicht zusammen leben. Vielleicht gibt es ja eine Wohnung ganz in der Nähe und der Vater kommt euch regelmäßig dann besuchen?

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Und warum muss man denn sofort ein Kind in die Welt setzen wenn die Rahmenbedingungen schon vorher nicht stimmen???

Ihr wollt Verantwortung für einen Mensch übernehmen und kriegt euch nicht mal selber gebacken?

Und dann wundern wenns daneben geht.

Da mag ich nicht mal Tipps geben, ist eh Hoffnung und Malz verloren.

Und wer sagt dir jetzt, dass ich keine Verantwortung für ein Kind übernehmen kann?

Mit einem Mann mit dem man erst ein halbes Jahr zusammen ist und dessen Kind man nicht leiden kann, weil der Mann nicht in der Lage ist dieses zu erziehen, zeugt eben nicht von Verantwortung, sondern nur von dem absolut egoistischen Willen ein Kind zu bekommen.

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Wie wäre es mit dem gemeinsamen Besuch einer Erziehungsberatung? Er tut seinem Sohn durch fehlende Grenzen ja keinen Gefallen, das Kind braucht ganz dringend klare Regel!

Hallo,
Das klingt eher so als wolltest du den Sohn loswerden weil er nicht in dein Bild von Familie passt. Du hast dir einen gebrauchten Mann genommen und mit ihm im Schnelldurchlauf eine Familie gegründet, klar bringt das Probleme mit sich, wir sind ja nicht in der Fernsehwerbung.
Tja was soll ich dazu sagen, er ist ein ganz normaler 13 jähriger! Mein Sohn (wird 15) wäscht sich hin und wieder auch nur nach Aufforderung. Mit 13 müsste man ihn zwingen. Heute reicht ein du stinkst und er geht freiwillig duschen.
Er schlägt Türen wenn ihn was ärgert, einfach weil er irgendwo Dampf ablassen muss und selbstverständlich ist alles was ich von ihm will unfair und gemein, trotzdem muss er es machen und darf auch keine Türen schlagen. Wenn dein Freund nicht in der Lage ist ihm Grenzen zu setzen, dann mach du das eben.
So schwer ist das nicht, Zeug das in der Wohnung rumliegt und nach Aufforderung nicht verräumt wird, wird rigoros weg (geschmissen) geräumt. Sag ihm das er stinkt und sich waschen soll und zwar immer wieder, irgendwann wird es ihm selbst unangenehm ;), Türen werden nicht geschlagen sonst werden sie für eine Weile mal ausgehängt und auch sonst, setz dich einfach durch. Natürlich wird er dir mit all seinem Hass und jeder Menge emotionaler Erpressung begegnen, aber da musst du dann drüber stehen, das sind eben die Herausforderung von Patchwork. Ansonsten musst du dich eben trennen und dir für den nächsten Anlauf einen ungebrauchten Mann suchen, der dann hoffentlich mehr Verständnis für dein Kind hat als du jetzt für das deines Partners, denn dann bist du die gebrauchte Frau ;)
Lg

Ja, ich weiß, es klingt hässlich.
Nein, ich will ihn nicht loswerden und das es nicht immer einfach werden würde, war auch klar. Aber ich fühle mich inzwischen unwohl sobald er zuhause ist. Es geht eher um Dinge wie Hände waschen, sich die Nase putzen etc. so wird er das Baby sicher nicht anfassen.
Es ekelt mich einfach und ich kann dagegen nichts tun.
Natürlich tut es mir leid und ich weiß das das Kind am wenigsten dafür kann. In diesem Fall haben die Eltern auf ganzer Linie versagt.
Mein Freund sieht das Problem nicht und denkt, die Zeit wird es schon richten.
Ich finde es wird nur noch schlimmer, was wenn er anfangt zu trinken, auszugehen etc.?

Bedeutet Patchwork den Erziehungsauftrag komplett zu übernehmen?

Wenn dich das Verhalten so massiv stört dass du überlegst die Wohnung zu verlassen, ja dann ist es deine Aufgabe was daran zu ändern. Deinem Freund bleibt dann gar nichts anderes übrig als sein Verhalten anzupassen. Sag ihm eben das er Hände waschen soll. Und „er das Baby nicht anfassen „ ist völlig daneben und Ärger ist vorprogrammiert. Meine Kinder haben es überlebt von Kindergartenkindern angefasst du werden, ohne dass diese sich vorher die Hände gewaschen hätten. Ging einfach zu schnell, Maxi cosi im Kindergarten auf den Boden gestellt und Zack hing mindestens ein Kind hing am Baby. Oder meinst du meine damals 2 jährige hätte auf ausreichend Hygiene geachtet bevor sie ihren Bruder angefasst hat? So lange der junge nicht ansteckend krank ist, ist deine Sorge völlig übertrieben, dein Baby wird nicht aus Zucker sein und du kannst, wenn es dir so wichtig ist, deinem Stiefsohn sagen dass er sich vorher die Hände waschen muss, weil so ein kleines Baby empfindlich ist. Du hast dir die Situation so ausgesucht, bzw im Schnelldurchlauf erschaffen, der Junge hatte da kein Mitspracherecht.
Ja, er ist ein Teenager, klar wird er irgendwann ausgehen und sicher das ein oder andere mal betrunken sein, aber auch das ist normal und wird dich bei deinem zukünftigen Teenager ebenfalls erwarten...

Hallo,

Jugendliche, gerade am Anfang der Pubertät können sehr eklig sein. Die Phase hatten hier beide Jungs zu Beginn der Pubertät. Da musste ich sie auch zum duschen zwingen. Türen knallen, Handy am Tisch etc. sind in meinen Augen ganz normale Pubertätsprobleme, die mit Sicherheit die meisten Eltern von Pubertieren kennen. Das kann dir bei deinem Kind auch blühen.

LG

Ihr habt da einen stinknormalen Teenager zu Hause. Mit dreizehn war mein Bruder auch rotzfaul, hat seinen Kram nicht weggeräumt und rumgegammelt und sich manchmal echt daneben benommen. Normal.

Nicht normal: Ekel vor einem anderen Menschen zu empfinden.

Ich glaube, dass auch Dein Partner da wenig Handhabe haben wird. Da müsst ihr durch, und das wird nicht ohne Konflikte und Auseinandersetzungen gehen. Ihr braucht Toleranz und Geduld. Offensichtlich hast Du die nicht. Aber das ist eigentlich Dein Problem und nicht das des Jungen.

Du empfindest Ekel vor anderen Menschen nicht normal?
Also sorry mal, aber wer die Toilette mit 13 nicht sauber macht und die Rotze aus der Nase kommt ist nicht ekelig?
Dann hast du eine erhöhte Schmerzgrenze.ich schüttelt es da innerlich.
Das ist Erziehungssache. Nase putzen lernen schon im Kleinkindalter, sich die Hände zu waschen auch.
Sehe da kein Problem bei mir. Wenn die eigenen Eltern ihr Kind nicht ekelig finden, ist das etwas anderes. Aber ich bin nicht die Mutter.

Ich verstehe, dass Du sein Verhalten eklig findest, und es ist absolut richtig, dass Du Dich da klar positionierst und ihm das auch zu verstehen gibst.

Aber ihn als Menschen deswegen so abzulehnen, finde ich grundverkehrt. Wenn Du seinen Vater als Mann willst, gehört dieser Mensch zu Deiner Familie, und sich vor einem Familienmitglied zu ekeln, das finde ich krass.

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Ich denke, der Junge verhält sich in dieser Situation wirklich nicht ungewöhnlich.

Ihr seid erst sehr kurz zusammen, sein Sohn wird von eurer Beziehung auch nicht schon seit 6 Monaten wissen, nehme ich mal an. Offensichtlich wohnt ihr auch schon ziusammen...
Und, schwupps, bist du schwanger, etwas was Jugendliche gererell eher überflüssig und peinlich finden. Da ist es doch irgendwo klar, dass er rebelliert und nicht auf angepassten Teenie macht. Ist ja auch nicht wirklich einfach für ihn.

Und vieles, was du beschreibst, ist wirklich typisch 13jähriger. Die mangelnde Hygiene, Türenschlagen, bocken, Handy am Tisch...

Du musst dir halt überlegen, ob du diesen Mann, so wie er ist, wirklich willst oder nicht. Sinnvoll wäre es gewesen, dir dasn ganze etwas länger anzuschauen, und vor der Schwangerschaft zu entscheiden, ob das der vater deiner Kinder werden soll. Jetzt musst du halt das beste daraus machen

Den Mann ja, dass Kind nicht. Aber Mann ohne Kind geht nicht. Also muss eine Lösung her oder ich gehen.
Ich wäre für eine Lösung, aber mein Freund sieht kein Problem. Es ist schwierig... in alle Richtungen...

Ich mag meinen Stiefsohn auch nicht. Ich finde ihn auch eklig. Gott sei Dank haben wir 2 Toiletten, aber duschen muss er trotzdem in unserem Bad.
Er lebt seit über 6 Jahren bei uns, weil ihn die Mutter nicht mehr wollte.

Ich fühle mich wohler und freier wenn er mal nicht da ist, was aber sehr selten vorkommt.

Aber nur deswegen die Liebe meines Lebens aufzugeben und unser gemeinsames Kind, das geht gar nicht. Irgendwann sind die Kinder aus dem Haus.

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Hi,
du willst dich trennen, weil du deinem Baby den Umgang mit seinem missratenen Bruder nicht antun möchtest. Aber das funktioniert doch in der Praxis überhaupt nicht: sein Vater wird Umgang mit ihm haben und somit wird das Kind dann zeitweise mit im Haushalt leben - allerdings ohne dich.

vlg tina

Die Situation ist weitaus schwieriger. Wir leben im Ausland. Ich bin für die Beziehung nach Spanien gezogen.
Also wie es nach einer Trennung wäre, steht noch offen... da ich diesen Schritt als letzte Instanz sehe.

Und ja, ich möchte meinen Kind den Umgang nicht zumuten.
Wie soll das gehen, mein Kind muss am Tisch sitzen zum Essen, seins nicht. Mein Kind darf Dinge kontrolliert, seins maßlos.
Wie soll man das unter einen Hut bekommen. Natürlich soll es altersgerecht sein. Aber... ein Kind mit 13 kann wohl eine Mahlzeit am Tag ohne Video am Tisch mit der Familie einnehmen und nicht beabsichtigt 30 Minuten später?
Hier fehlt der Rahmen...

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Hm, nicht böse gemeint, ich wundere mich nur immer wieder, wieso manche Paare Schritt B, vor Schritt A machen.
Ich überprüfe erst, ob die Bedingungen für mich passend sind, um gemeinsam in einer Wohnung zu leben und ein Kind zu zeugen.

"Ich kann mir in dieser Konstellation nicht vorstellen mein Kind aufzuziehen."

Klare Antwort von mir:
Das hättest du dir früher überlegen sollen oder war das eine ungeplante Schwangerschaft?

Bei uns ging es schlag auf Schlag, dass stimmt schon. Aber die Situation wäre ohne Schwangerschaft die gleiche.

Nein, wäre sie nicht.

dann hättet ihr zeitgehabt euch aufeinander einzustellen und aneinander zu gewöhnen. Da wärst wohl nicht gleich bei ihm eingezogen und viele Verhaltensweisen seines Sohns würden dich weniger stören.
Außerdem hättest du nicht immer vor Augen, wie das wohl mit eurem Baby werden wird.

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Ich würde euch dringend eine Familienberatung empfehlen. So wie sich das anhört, werdet ihr sicher nicht ohne Hilfe glücklich. Einer, ich befürchte fast der Junge, wird sonst auf der Strecke bleiben. Wenn ich Dinge lese wie "ich wische die Türklinken nach wegen Ekelgefühlen" oder dass er deiner Ansicht nach "dumm" ist, dann tut mir der Junge sehr leid. Egal was er für Manieren hat, egal wie er dir gegenüber auftritt, das wusstest du alles vor der Schwangerschaft. Somit hättet ihr auch vorher an gewissen Punkten arbeiten können oder du hättest dir einfach einen anderen Partner suchen müssen. Für einen 13jährigen Jungen ist es sicherlich nicht leicht, dass sich Eltern trennen und sein Vater so schnell mit einer neuen Frau zusammenzieht und diese dann auch noch sooooooo schnell schwanger wird.

Insofern du nicht konform gehst mit der Erziehung deines Partners, hättest du vielleicht gewisse Dinge einfach vor einer Schwangerschaft mit ihm klären müssen, denn vielleicht sieht dein Partner einfach anders - und das wäre auch sein gutes Recht. So hast du deinen Partner im Endeffekt in dem Glauben gelassen, dass du dir in dieser Konstellation eine Familie vorstellen kannst und ihn somit getäuscht.

So hat es wirklich einen sehr negativen Beigeschmack und ich fühle mich eher an eine böse Stiefmutter aus einem Märchen erinnert.....gruselig.....mehr kann man dazu gar nicht mehr sagen.

Mal ganz kurz zur Info... die Eltern sind schon 6 Jahre getrennt. Ich verstehe mich mit dem Kind gut und mache hier nicht auf böse Stiefmutter. Das Kind kann nicht dafür, keine Erziehung genossen zu haben. Ich trage das mit meinem Freund aus und das Kind bekommt es nicht mit.

Natürlich spürt er deine Abneigung! So wie du hier über ihn schreibst...

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Ich finde nur den pubertierenden Buben musst du akzeptieren. Er wird jetzt der Bruder deines Kindes werden und wird hoffentlich auch Umgang mit seinem Geschwisterl haben.

Den Spleen von so manchen Erstgebärenden, dass das erste Kind von hinten bis vorne auf Platz 1 steht, funktioniert in so einer Konstellation halt nicht. Dein Kind ist einfach kein Einzelkind, sondern kommt als zweitgeborenes auf die Welt. Das hat ganz viele Vorteile, die musst du nur erstmal sehen können.

Was denkst du denn wie es in Familien mit mehreren Kindern ist wenn ein Baby dazu kommt?Da wird dann weiterhin wegen Hausaufgaben gemault, auch mal ne Tür geschmissen, Handy ist ein Streitpunkt, es gibt Trotzanfälle , laufende Nasen, Klospülungen werden vergessen, .....

Das ist alles normal und schadet Babys nicht.

Ihr seid ja noch nicht lange zusammen... Als erstes würde ich seinen Sohn zu eurem Sohn machen. Erst dann wird es eine Grundlage geben. Er gehört schließlich mit zur Familie, EURER Familie. Gerade in dem Alter ist die Beziehung zu einander die Grundlage für alles weitere... Unternehme was schönes mit ihm!

Ich versteh ja absolut nicht, warum man von einem Mann schwanger wird, wenn man schon vorher live miterlebt, dass man mit seiner Art von Erziehung überhaupt nicht klarkommt.
Euer Kind erziehst du ja dann auch nicht allein.

Ihr seid seit 6 Monaten (!!) zusammen, seid bereits zusammen gezogen, obwohl er ein Kind hat und nun bist du schwanger? Finde den Fehler.

Der Trennungsgrund ist eure eigene Naivität.

Ja genau so. Nochmal, wer schreibt welchen Zeitplan vor?
Und wenn du nach 2 Jahren an genau dem Punkt bist, hast du es besser gemacht?
Das ist lächerlich. In den meisten Fällen, hätte man das Kind 2 Jahre akzeptiert und dann in dieser Konstellation das gleiche Problem gesehen. Wäre dann ja ebenso naiv.

Niemand schreibt irgendeinen Zeitplan vor. Aber es ist halt Tatsache, dass man in längerer Zeit auch mehr Zeit hat zu merken, dass es nicht passt.
Auch mit einem gemeinsamen Kind läuft nicht immer alles rund, und wenn seine Vorstellungen und deine so gar nicht zusammenpassen, wird es schwierig.

Andererseits wirst du, wenn dein Kind mal 13 ist, wohl auch schon festgestellt haben, dass man nicht wegen allem ein Fass aufmachen muss.

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Hallo,

vorweg, ich habe nun nicht alle Antworten gelesen - falls ich mich zu sehr wiederhole ;-).

Kann es sein, dass die Situation einfach total festgefahren ist? Es gibt ein paar Punkt die dich stören - Hygiene, Sachen rumliegen lassen, Türen knallen - für mich klingt das aber nach "typisch Teenager". Das ist sicherlich für alle Eltern eine schwierige Zeit (ich habe Teenie Nichten und Neffen) ABER der Unterschied ist einfach, dass diese mit ihrem Kind "gewachsen" sind, sie kennen ihre Kinder, ihren Charakter usw., du steckst seit 6 Monaten in dieser Situation. Konntet ihr zwei euch überhaupt richtig kennen lernen? Wie lief das denn genau ab? Kam Papa und meinte "Hallo X, das ist Y meine neue Freundin und ab jetzt deine Stiefmutter:" Du hast eine Ansage gemacht wie es bei dir zu laufen hat und kurz drauf hieß es dann "X du wirst jetzt übrigens auch großer Bruder!"

Ich stelle mir die Frage wie es dem Jungen geht? Er wird laut deiner Aussage von seiner Mama vernachlässigt, der Papa hat ein schlechtes Gewissen und versucht das aufzufangen indem er ihm alles so angenehm wie möglich macht und ihm alles abnimmt. Du hast den Blick von aus und siehst das ja auch ganz richtig, dass das auch nicht sinnvoll ist. Ein 13-jähriger ist in der Lage sich sein trinken selbst zu holen, sich eben respektvoll zu benehmen und sich zumindest an ein paar Regeln zu halten. Aber hat er das überhaupt gelernt? Ich nehme an er hat vorher auch mit dem Papa zusammengelebt? Jahrelang funktioniert dieses "System", das Papa und Großeltern alles machen was er will, er ist ja der arme Junge, den die Mama so vernachlässigt und er hat sich in die Rolle des "armen Jungen" eingefunden und genießt es das ihm alles abgenommen wird und das alles so läuft wie er es möchte. Er ist eben nicht dumm, er weiß wie er sich verhalten muss, dass das passiert was er möchte. Und dann kommst du, du möchtest (zu recht) das es ein paar Regeln gibt damit ein harmonisches Miteinander möglich ist - weder VATER noch SOHN können das aber! Dein Freund weiß nicht wie er die einbringen und umsetzen soll und der Sohn weiß nicht wie er sich an Regeln zu halten hat.

Fang mal damit an, mit deinem Freund zu reden was IHR beide wollt! Ist es wirklich die große Liebe, wollt ihr euer Leben zusammen verbringen, wollt ihr eine Familie sein? Ich weiß nicht wie alt du bist daher der Gedanke: Hattest du "Torschlusspanik", ihr habt euch zufällig getroffen und ja du magst ihn schon ganz gerne, möchtest auch noch ein eigenes Kind und das passt ja ganz gut aber Familienleben mit ihm zusammen und "diesem" Junge, nee da hast du jetzt keine Lust (mehr) drauf?

Beim 2.: Ja, trenn dich und zieh die Sache alleine durch.

Ich hoffe aber mal auf das erste:
Setzt euch zusammen und redet darüber. Was sind eure Wünsche und Vorstellungen von eurem gemeinsamen Leben? Wie stellt er sich die Zukunft mit eurem gemeinsamen Kind vor? Wie soll die Zukunft für beide Kinder aussehen? Was wünscht er sich denn für seine Kinder? Er will doch sicherlich auch, dass sie glücklich und zufrieden sind. Sich wohlfühlen, ihren Platz in der Gesellschaft finden, eine Ausbildung machen und dann eben auch mal auf eigenen Beinen stehen können (Geld verdienen, eigene Familie gründen etc.).
Daran würde ich dann ansetzen, denn die Familie ist der Ort wo man entsprechende Werte, Normen und Tugenden mit auf den Weg bekommt. Jetzt ist er 13, jetzt kann er sicherlich noch was lernen bis es mal an eine Ausbildung geht aber mit dem jetzigen Verhalten wird er es schwer haben. Da kommt der Chef und sagt "das und das wird gemacht", da kann er sich auch nicht hinstellen und schreien "ich will aber nicht". JETZT ist die Zeit noch da um zu lernen, dass man auch mal Dinge tun muss auf die man gerade wenig/keine Lust hat - z.B.: Tisch abräumen, Spülmaschine machen oder eben zu duschen/Hände waschen ;-).

Wenn die Basis da ist und er darüber überhaupt sprechen mag (und du es noch nicht genau weißt), dann bitte ihn dir zu erzählen was mit seiner Ex-Frau passiert ist. Warum sich nicht kümmert usw.? Ich finde es wichtig, dass du zumindest ein bisschen was weißt, so kannst du manche Dinge, Entscheidungen, Verhaltensweise ggf. auch besser verstehen/nachvollziehen. Das soll keine Entschuldigung sein, aber es kann für einiges eine Erklärung sein!

Und dann fände ich ein Gespräch mit dem Jungen gut. Je nachdem wie offen er ist, nur der Vater, ihr beide oder nur du alleine mit ihm. Wenn er offen redet (weiß man ja nicht so genau in dem alter) dann fragt ihn mal wie die Situation für ihn ist, wie er das alles empfindet, dass Papa eine neue Freundin hat und er mit 13 großer Bruder wird? Was er sich (von euch) wünscht! Vielleicht hat er auch Ängste, dass sich bald alles nur noch um das "süße, kleine" Baby dreht. So nutzt er alle Mittel um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Vielleicht freut er sich auch drauf und möchte mit eingebunden werden. Da hilft nur Fragen!

Du siehst nur all das Negative an ihm. Aber ich bin mir sicher, es gibt auch gute und positive Seiten an ihm. Wenn ihr als Familie zusammen sein wollt musst du akzeptieren, dass auch er dazu gehört und ihn als dein Stiefsohn zu sehen wäre doch auch schöner wie immer nur "der Sohn meines Freundes", oder?
Wenn es so ist: Geh auf ihn zu und sag ihm das auch, dass du gerne eine Familie sein möchtest - mit ihm, seinem Papa und dem Baby! Sag ihm etwas (ernst gemeint) positives, was du an ihm magst.
Je nachdem wie das Verhältnis zur Mutter ist ob Kontakt besteht oder es ein Thema ist, das totgeschwiegen wird würde ich auch darauf eingehen:
Sag ihm, dass du weiß, dass es nicht einfach war. Sag ihm wie wichtig er seinem Papa ist und sein Papa immer nur das Beste für ihn möchte. Manchmal passieren aber auch kleine Fehler, was nicht schlimm ist. Er ist 13 und nicht dumm, sag ihm das du weiß, dass Papa alles für ihn tut und er genau weiß wie er das erreicht. Nimm ihm da eben den Wind aus den Segeln indem er weiß das er "durchschaut" wurde. Aber als Familie ist es wichtig, dass sich ALLE an ein paar Regeln halten. Und diese Regeln vereinbart ihr dann gemeinsam. Besprecht euch, jeder darf sagen was ihm wichtig ist und versucht euch dann auf 5 oder 6 Sachen (so hätte jeder theoretisch zwei Wünsche) zu einigen. Zum Beispiel: Gemeinsame Mahlzeit ohne Handy am Tisch! Und ich denke es wird sicherlich auch etwas geben, was du/ihr macht was er nicht mag ;-). Und wenn sich Kleinigkeiten einspielen, kommt weiteres sicherlich nach und nach von alleine.

Ebenso darf er auch sauer und wütend sein, er darf auch eure Entscheidung doof finden und darüber motzen und meckern! Und kann dann auch beleidigt in sein Zimmer gehen, mal die Musik etwas lauter aufdrehen, schmollen und nicht zum essen kommen (muss er sich eben bei Hunger selbst etwas zubereiten/aufwärmen) aber Türen knallen ginge für mich absolut nicht, allgemein Dinge wo etwas (auf Dauer) kaputt gehen könnte. Zur Not wird die Türe eben mal für ein paar Tage ausgehängt. Eine für mich logische Konsequenz!

Wenn ihr drei euch da dann (hoffentlich) einig seid, dann nehmt die Großeltern dazu und sagt ihnen was bei euch besprochen und abgemacht wurde. Großeltern dürfen natürlich auch mal verwöhnen und bei Oma & Opa mag es durchaus andere Regeln geben aber egal was und wie, es läuft respektvoll ab - wenn er etwas möchte heißt das dann nicht mehr "Oma/Opa mach mal", sondern "Oma/Opa könnte ich bitte XYZ haben/machen"! Ich denke diese eine Aufgabe sollte auch für die Großeltern machbar sein. Vielleicht finden sie es ja auch gut, dass ihr da etwas verändern werden und steigen mit ein. Ansonsten fände ich bei/für die Großeltern eben genanntes (fürs erste) ausreichend.

Ich hoffe ihre findet Lösungen und ich wünsche euch alles gute auf dem Weg zur "Familie" =)

Vielen lieben Dank für deine tolle und ausführliche Antwort.
Wie das hier abgelaufen ist... ich war vor 8 Monaten hier, zum Kurzurlaub. Da haben wir uns zufällig wieder getroffen. Dann ging alles ganz schnell. Wir haben uns Hals über Kopf verliebt, ich bin die ersten 4 Wochen im Wochenend Modus hin und her gependelt und den Kleinen habe ich direkt kennengelernt. Er fand mich auf Anhieb toll und wollte immer das ich bleibe und nie das ich wieder wegfliege. Er konnte kaum erwarten das ich wieder komme. Für uns war klar, wir wollen uns und zusammensein. Also haben wir Nägel mit Köpfen gemacht, da es kaum auszuhalten war uns immer wieder für ein Paar Tage trennen zu müssen.
Der Kleine hat mich von Anfang an akzeptiert und sich gefreut das ich da bin.
Die Geschichte mit der Mutter kenne ich ausführlich. Sie hat sich nie ums Kind gekümmert, ist nur ihren eigenen Belangen nachgegangen und vor sechs Jahren ausgezogen. Seitdem besteht zwar Kontakt, aber nur sehr oberflächlicher.

Natürlich ist mit klar, dass es für das Kind eine große Veränderung ist, dennoch eine positive! Er liebt mich und akzeptiert mich. Wenn ich jetzt noch, aus beruflichen Gründen, für ein paar Tage weg bin, vermisst er mich und freut sich wenn ich wieder da bin.

Ich werde deine Ratschläge annehmen. Danke dafür!!! Wirklich toll dein Beitrag!

Das ist doch aber eine tolle Grundlage auf die man aufbauen kann. Ich fände es zig mal schwieriger wenn du die ungeliebte oder gar gehasste Stiefmutter bist, die ihm den Vater wegnimmt, ein Geschwisterchen vor die Nase setzt und dann auch noch mit Regeln anfängst ;-).

Rede mit deinem Freund, damit ihr einfach mal ausgesprochen hat was eure Wünsche und Vorstellung von eurem gemeinsamen Leben sind, wie ich es oben eben schon beschrieben habe.

Und dann schnappst du dir den Jungen, macht was cooles zusammen und redet mal. Zeig ihm mal, das du ihn doch eigentlich auch gerne hast. Es ist nicht ER, es sind einfach ein paar Verhaltensweisen die (zu recht) "stören".
Es ist ein Unterschied wenn man sagt "Ich mag DICH nicht weil du stinkst!" oder wenn man sagt "Ich mag DICH aber ich mag nicht deinen Schweißgeruch weil du nicht duscht!" - klingt doch schon ganz anders, oder?

Irgendwie klingt es nach deiner Antwort hier, nun auch nach einem Hilfeschrei des Jungen. Er hat es ja scheinbar alles andere als einfach gehabt. Keine Regeln und Grenzen sind für Kinder auch nicht einfach, keine Halt zu haben und keine Struktur. Es war ihm ja alles erlaubt, er konnte machen was er wollte.
Du hast etwas richtig gemacht, wenn er dich so sehr mag und gerne hat! Vielleicht bist jetzt eben DU diejenige die VATER und SOHN auffängt und beiden Halt & Struktur, Regeln und Grenzen gibst. Nimm du die beiden einfach an die Hand und zeig ihnen was es heißt eine (hoffentlich) glückliche Familie zu sein, mit Geborgenheit, Zusammenhalt und Respekt! Ich habe nämlich das Gefühl, dass auch dein Freund diese wunderbare Gefühl gar nicht mehr kennt!

Warum bist Du dann überhaupt schwanger geworden, das Problem mit dem älteren Kind ist doch wahrscheinlich nicht erst seit gestern?

Ein halbes Jahr seid ihr zusammen und ein Kind mit dem du "Heile Welt" spielen möchtest ist bereits unterwegs? Nur stört leider plötzlich das vor 13 Jahren geborene Kind deines Freundes diese "Heile Welt". Respekt.

Ich möchte nicht “Heile Welt” spielen. Ich möchte das mein Kind in einem anständigen Umfeld auswächst.
Wenn das nicht der Wunsch einer jeder werdenden Mutter ist, weiß ich auch nicht...

Dass Du seinen Sohn nicht leiden kannst, er unhygienisch und unerzogen ist fällt Dir erst auf NACHDEM Du ungeschützten Sex hattest ?! #kratz

Nie zuvor mal einen Gedanken daran riskiert?
Nie mal überlegt, dass es Deinen Mann nur im Doppelpack gibt und Du Dir gut überlegen musst ob Du das wirklich möchtest?

Du bist in eine bereits vorhandene Familie bestehend aus Vater und Sohn geplatzt. Du musst Dich anpassen. Dich einfügen und Dich bemühen mit dem Kind, trotz dass es nicht Deines ist auszukommen.

Der Junge ist 13 ! Da werden jetzt kräftig synapsen umgepolt und diese taufrischen Teenager können ungenießbar sein. Da gebe ich Dir voll recht. Aber aussortieren wenns ungemütlich wird und dem Partner Ultimaten stellen ist nicht.

Möchtest Du das nicht mit deinem Partner durchstehen, musst Du Dich trennen.
Eurem gemeinsamen Kind gegenüber finde ich es sehr unfair dass Du dir das nicht VORHER gut überlegt hast.

Das klingt sehr danach als würden deine Hormone Amok laufen. Der Junge war ja vor deiner Schwangerschaft auch schon so. Erzogen im übrigen vom Vater deines Kindes. Vielleicht ist es gar nicht so schlimm?