Trennung in Schwangerschaft

Hallo,

Ich bin seit acht Jahren liiert, seit sechs Jahren verheiratet, es gab gute u schlechte Zeiten. Wir haben ein Kind fast fünf und bald kommt das zweite. Das Kind war geplant u gewünscht. Mein Mann ist ein schwieriger Mensch. Er ist sehr Dominanz in seiner Art, ich kann da normalerweise mit umgehen aber verändert sich immer mehr ins negative. Er pampt mich an nur wenn ich was frage, hat keine zeit für Familienleben, es geht zunehmend um ihn. Um unser Kind kümmert er sich viel u macht viel mit ihm aber die Ehe ist am Ende. Ich werde ab November in Elternzeit sein. Ich weiß gar nicht was ich organisieren muss? Ohne Job keine Wohnung, mit Baby kein Job... Wo muss ich hin? Ich hab keine Ahnung? Vermieter hab ich schon angeschrieben bei Wohnungen die in Frage kämen. Mein Mann sagt er wird sich ändern... Aber dann geht's drei Wochen gut u danach das selbe. Also er weiß das ich kein Sinn mehr sehe.

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Hi,
Parallel dazu, dass du von ihm verlangst sich zu ändern, würde ich daran arbeiten mich zu ändern. Werde unabhängiger, aber fange eben mit der richtigen Reihenfolge an. Nun bist du eben schwanger und wirst wohl aktuell nicht arbeiten, aber was hast du gelernt, bist du in Elternzeit? Mach einen Plan wie du ca. 4 Monate nach Geburt wieder anfangen könntest zu arrbeiten etc. Also Tagesmutter suchen, evtl. zu einer Familienberatung..

Manchmal ist die Sache mit der Dominaz auch ganz easy zu lenken. In der Partnerschaft brauchst du Augenhöhe, zumal Führung auch viel Verantwortung beinhaltet und es ihn auch sehr stresst. Man kann aber Dominaz aufs Liebesleben verlagern und den Mann dort mehr dominaten Spielraum überlassen, so fühlt er sich stark und gleichzeitig möchte er dich bestimmt dennoch schützen, meist stehen da beide drauf.
Vielleicht ist es auch nur falsche Kommunikation die euch in diese Spirale gebracht hat. Tu was für dich, um dich unabhängiger zu fühlen und lass ihn sich entwickeln. Ich weiss nicht, ob du weisst wie ich es meine, aber ich hatte ähnliche Schwierigkeiten und heute sind wir beide komplett anders als früher. Wobei meine unterbewussten Ängste und seine Verdrängung von gewissen Gefühlen immer noch unsere Baustelle ist, aber wir passen gut zusammen, weil wir eben beide unsere Macken haben. Dass wir beide eigentlich nicht aufgeben wollen, führt immer dazu, dass wir nach einer Krise stärker zusammen sind. Er möchte dich auch nicht aufgeben, das ist doch an sich gut. Zeige Selbstbewusstsein, Attraktivität (für dich selbst) und Entschlossenheit bzgl. deiner Forderungen und er wird sich anpassen müssen. Eine neue Wohnung ohne Job und Plan, dazu schwanger schafft mehr Probleme ubd verstärkt deine Unzufriedenheit, ist also in meinen Augen derzeit nicht zu empfehlen,es sei denn du wirst bedroht.

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Danke für deine Ehrlichen Worte. Das mit der unabhängigkeit und falsche Kommunikation stimmt auf jedenfall. Ich hab mich nach der Geburt unseres Sohnes komplett aufgeopfert und nichts für mich getan. Dann Depressionen und Angststörung. Jetzt geht's mir wieder besser die alte, selbstbewußt alle Fäden in der Hand auch mal was für mich tun oder mich herrichten, alles verloren. Vielleicht das wirklich der Schlüssel. Bedroht werde ich nicht.