Arbeitgeber hat meine Krankenkasse gekündigt !!!!!!!

    • (1) 23.04.08 - 13:15

      hallo zusammen,

      hoffe jemand kennt sich damit aus. habe gerade ein anruf von meiner krankenkasse erhalten das mein arbeitgeber mich dort abgemeldet hat!!!! und kein versicherungsschutz mehr besteht!!!!

      ich fragte wie kann das sein bin schwanger und erwarte in ein paar tagen mein 3tes kind.

      sachlage ist so : bin in der elternzeit mit meinem 2ten kind wieder mit diesem kind ss geworden und habe das auch ordnungsgemäß meinem arbeitgeber gemeldet. habe nie eine kündigung von seitens meines arbeitgebers erhalten wie auch geht ja nicht bin ja in der schwangerschaft unkündbar.

      die krankenkasse meint ich soll das mit dem arbeitgeber klären und der mich wieder anmelden. ich erreich den arbeitgeber nicht und bin nun in panik das ich kein versicherungsschutz mehr habe.

      das ist doch nicht rechtens mich einfach abzumelden ich stehe doch trotzdem noch in einem arbeitsverhältnis und in ungekündigter stelle!!!!

      wer kennt sich aus? bin nicht wieder arbeiten gegangen nach ablauf der elternzeit vom 2ten kind aber bin trotzdem noch da angestellt.

      danke

      • Das ist ja ein starkes Stück.
        Normal darf dein AG dich nicht einfach abmelden.
        Deiner VK entnehme ich, dass du verheiratet bist. Ich würde schleunigst die KK anrufen, und denen Mitteilen, dass du dann, solange das nicht geklärt ist, über deinen Mann familienversichert sein möchtest. So hast du wenigstens den Versicherungsschutz.

        Ich würde den AG schriftlich kontaktieren und ihn zu einer Stellungnahme auffordern.

        • mein mann ist privat versichert, das problem ist das ich von privat nicht mehr so schnell in die gesetzliche komme.

          weißt du wie das ist wenn ich nicht mehr dort gearbeitet habe nach ablauf der elternzeit von meinem 2ten kind nicht mehr kv berechtigt bin. d.h die elternzeit von kind nr. 2 hat am 22.12.07 geendet und der neue mutterschutz hat am 19.3.08 begonnen, hätte ich in dieser zeit arbeiten müssen???

          • Hallo

            Eigendlich schon. Was hast du denn in der Zeit gemacht? Warst du krank? Wieso warst du nicht arbeiten`?

            Bianca

            hi,

            klar hättest du arbeiten müssen! außer es hat eine absprache mit dem ag gegeben. hast du dich denn nicht wenigstens vor ablauf der elternzeit mal gemeldet, wie es bis zum neuen muschu weitergeht?

            solltest du gar nicht mit deinem ag gesprochen haben, dann bist du unentschuldigt nicht zur arbeit erschienen - und er kann dich fristlos kündigen. nach ablauf der elternzeit besteht der kündigungsschutz soweit ich weiss nur 2 monate.

            du solltest schnellstens bei deinem ag vorsprechen! persönlich! und schriftlich schonmal anmelden!

            gruß
            kim

            • (7) 23.04.08 - 13:47

              Kündigung und Kündigungsschutz
              - § 18, 19 BEEG -
              Grundsätzlich können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer während der Elternzeit unter Einhaltung der gesetzlichen, tariflichen oder vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen kündigen. Falls sie zum Ende der Elternzeit kündigen wollen, ist nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz eine Sonderkündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten.


              Kündigungsschutz

              Besonderer Kündigungsschutz gemäß Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz

              Der besondere Kündigungsschutz nach dem BEEG gilt zusätzlich zu dem allgemeinen Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Das KSchG findet Anwendung, wenn das Arbeitsverhältnis der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers in demselben Betrieb oder Unternehmen länger als sechs Monate bestanden hat und der Betrieb mehr als fünf - bei Neueinstellungen nach dem 1. Januar 2004 mehr als zehn - Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer beschäftigt.

              Während der Elternzeit kann die Arbeitgeberseite grundsätzlich keine Kündigung aussprechen.

              Der besondere Kündigungsschutz beginnt mit der Anmeldung der Elternzeit durch die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer, frühestens jedoch acht Wochen vor deren Beginn.

              Der besondere Kündigungsschutz endet mit Ablauf der Elternzeit. Er gilt auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die während der Elternzeit eine zulässige Teilzeitarbeit bei derselben Arbeitgeberin oder demselben Arbeitgeber ausüben sowie unter bestimmten weiteren Voraussetzungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nach der Geburt des Kindes keine Elternzeit in Anspruch nehmen und bei ihrer Arbeitgeberin oder ihrem Arbeitgeber eine bisherige Teilzeitarbeit im zulässigen Umfang von 30 Wochenstunden fortsetzen, oder eine entsprechende Teilerwerbstätigkeit nach der Geburt aufnehmen werden.

              Wechseln sich die Eltern bei der Elternzeit ab, so gilt der besondere Kündigungsschutz für den Elternteil, der sich gerade in der Elternzeit befindet. Er gilt nicht während der Arbeitszeitabschnitte dazwischen.

              Nehmen die Eltern für bestimmte Zeitabschnitte gemeinsam Elternzeit, so gilt in dieser Zeit für beide auch der besondere Kündigungsschutz.

              In besonderen Ausnahmefällen kann allerdings die Arbeitgeberseite bei der für den Arbeitsschutz zuständigen Behörde vor der Kündigung beantragen, dass sie nach Genehmigung durch diese Behörde anschließend kündigen darf. Dabei sind die Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zum Kündigungsschutz bei Elternzeit zu beachten. Die Behörde hat den betroffenen Eltern Gelegenheit zu geben, sich zu diesem Antrag der Arbeitgeberseite zu äußern.

              Die Behörde erlaubt die Kündigung in der Regel nur dann, wenn z. B. der Betrieb eingestellt wird oder seine Existenz gefährdet ist.

              Spricht die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber eine Kündigung aus, muss die Rechtsunwirksamkeit der Kündigung innerhalb von drei Wochen nach Bekanntgabe der behördlichen Entscheidung gerichtlich durch Klage vor dem zuständigen Arbeitsgericht geltend gemacht werden. Unterbleibt die Klageerhebung, gilt die Kündigung als rechtswirksam. Darüber hinaus sollte die Aufsichtsbehörde, in der Regel das Gewerbeaufsichtsamt oder das Amt für Arbeitsschutz informiert werden. Kündigt die Arbeitgeberseite ohne Zustimmung der Aufsichtsbehörde, gilt die genannte Drei-Wochen-Frist nicht. Da das Klagerecht jedoch verwirkt werden kann, sollte auch in diesem Fall innerhalb der Frist Klage erhoben werden.

              Für eine Kündigung nach dem Ende der Elternzeit gelten die Vorschriften des Kündigungsschutzgesetzes bzw. Tarifvertrags.

          Das ist jetzt ein Scherz oder?! #schock Du bist 3 Monate einfach nicht zur Arbeit erschienen?

          Ja natürlich hättest Du arbeiten müssen in der Zeit!
          Bist Du ohne Absprache einfach weg geblieben?

          (13) 23.04.08 - 14:22

          auweia, da hast du ja wohl ganz schön schlechte Karten....Du hast unentschuldigt gefehtl! Oder warst du krankgeschrieben, im Urlaub o.ä.????

          hat dir denn keiner gesagt, dass du arbeiten gehen musst?


          auweia. fast drei monate unentschuldigt fehlen, das ist ganz böse.

          sprich nochmal mit deinem arbeitgeber (freundlichst), aber erkundige dich zugleich schon mal wegen der familienversicherung.

          bei der info du bis jetzt gegeben hast scheinst du eben nicht mehr in einem aufrechten arbeistverhältnis (zurecht!) zu stehen....


          alles gute

    "bin nicht wieder arbeiten gegangen nach ablauf der elternzeit vom 2ten kind aber bin trotzdem noch da angestellt."


    ??? Das solltest Du bitte nochmal genauer erklären...

    Die Elternzeit vom 2. Kind war vorüber, und Du bist einfach nicht wieder arbeiten gegangen?

    Hast Du unbezahlten Urlaub beantragt und bewilligt gekriegt?

    Wenn Du einfach nicht wiedergekommen bist nach der Elternzeit, hast Du jetzt ein Problem...

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