Arbeitsvertrag Kündigungsfrist / bzw was bedeutet das

    • (1) 10.01.11 - 11:54

      Hi,

      also ich habe da mal ne Frage, meine Internet Freundin schrieb mich gerade an und erzählte mir von Ihrer Arbeit.

      Arbeitet dort seit September 2010, lief auch soweit erstmal alles gut, bis Probleme aufgetreten sind, und Sie vor Weihnachten zusammen gebrochen ist weil Sie es nicht mehr ausgehalten hat, seit dem 23.12.10 ist Sie nun Krankgeschrieben (bis auf weiteres) nun denkt Sie wird es nicht mehr lange dauern bis Sie die Kündigung bekommt, Sie will aber nicht alleine Kündigen solange sie nichts neues hat. (Sie geht morgen Bewerbung schreiben in der Hoffnung das Sie schnell was neues findet)

      Viell. noch dazu zusagen das Sie anfang Dezember einen Trickbetrüger hatte und Sie das Minus was dabei entstanden ist bezahlen Soll 350€ Andere Leute und auch der Anwalt den sie dazu befragte sagte nein das müsse sie nicht etc. dadurch gab es auch solche Probleme auf Arbeit wo sie dann auch irgentwann zusammen gebrochen ist.

      Folgendes steht in Ihrem Arbeitvertrag

      Das Arbeitsverhältnis wird zur Probe vom 13.09.10 bis 12.03.11 abgeschlossen. Wärende dieser Zeit gilt die gesetztliche Kündigungsfrist. Das eigegangene Arbeitsverhältnis ender mit der Probezeit.


      Dann steht noch:
      Wird das Arbeitsverhältnis wegen Diebstahl, UNterschlagung oder sonstiger Veruntreung beendet, so verpflichtet sich der Arbeitnehmer, dem Arbeitgeber vorbehaltlich weitergehender Schadensersatzansprüche eine Koventionalstrafe in Höhe einer Bruttomonatsgehaltes zu zahlen.
      Das gleiche gilt, wenn die hier vereinbarte Tätigkeit icht aufgenommen wird oder wenn en Grund zur fristlosen Kündigung durch den Arbeitgeber vorliegt und das Beschäftigungsverhältnis aus diesem Grunde beendet wird.


      Also hier 1.Frage, Sie ist ja noch auf Probe, und wenn Sie nichts neues so schnell findet wie die Kündigung kommt, welche Kündigungsfrist gilt denn dann nun?

      zu dem 2.Absatz les ich da richtig das wenn Sie jetzt die Fristlose Kündigung bekommt das Sie dann eine Konvetionalstrafe zahlen muss?


      Danke im vorraus

      liebe grüße
      Hasi

      • Die Kündigungsfrist beträgt zwei Wochen zum 15. bzw. zum Monatsende.

        Eine Konventionalstrafe kommt lt. diesem Vertrag zum Tragen, wenn Deine Freundin die fristlose Kündung selbst verschuldet bzw. diese gerechtfertigt wäre. Beipiele sind ja angegeben.

        Der Vertrag läuft ja aber ohnehin Mitte März aus, will Deine Freundin sich jetzt im Zweifel so lange krank schreiben lassen oder wie stellt sie sich das vor?
        Was hat der AG ihr denn getan?

        Gruß,

        W

        Hallo,

        fakt ist erstmal, das sie nach "bestehen" der Probezeit eh arbeitslos ist.

        Zu Frage 1: 2 Wochen, wenn ich nicht irre.

        zu Frage 2: Ja, möglich, nur braucht es dazu ja einen Grund.

        Danke für Eure Antworten....

        Also soweit sie mir erzählt hat, gibt es schon die ganze zeit Probleme mit dem Chef. Nein Sie will sich was neues Suchen, denn dort will Sie nicht mehr hingehen, was nun genau gewesen ist hat Sie mir nicht geschrieben. Nur eben das es genug vorfälle und Probleme gab und Sie sich was neues suchen will.

        Ich denke mal auch wenn Sie sich so lange Krankschreiben lassen würde. Würde der Arbeitgeber Sie ja vorher Kündigen.

        Nur eben ob Sie diese Konvetionalstraße zahlen müsste. Gründe ansich hat er keine ausser das Sie so lange Krankgeschrieben ist.


        danke trotzdem
        Hasi#hasi

        • Danke für deine Antwort, sie schrieb mir gerade das Sie auf Psyche Krankgeschrieben ist, da Sie damit in der Vergangenheit schon Probleme hatteist Sie darauf erneut Krank geschrieben.

          Na ja muss Sie abwarten. Sie schreibt morgen neue Bewerbung da Sie alleine von sich aus nicht Kündigen will.

          Danke

          liebe grüße
          #hasi

          • Ist sie akut psychisch krank oder "darauf krank geschrieben"?
            Wie will sie sich denn dann anderweitig bewerben?

            ich weiß zwar nicht, was es heißt "auf psyche krank geschrieben zu sein"- aber wenn sie akut psychisch krank ist und daher über wochen (bzw. ja offenbar monate) hin arbeitsunfähig ist- und gleichzeitig bewerbungen schreibt und ihre Arbeitskraft anbietet könnte das unter Umständen tatsächlich zu einer konventionalstrafe fühen

            denn: entweder bin ich arbeitsUNFÄHIG- dann ist die krankschreibung legitim und sie bleibt zu hause- oder
            ich bin arbeitsFÄHIG_ dann ist der grund "sie wil lda nicht mehr hin" kein ausreichnender um der arbeit fern zu bleiben.
            bietet sie aber einem anderen ag ihre arbeitskraft an- ist sie offenabr nicht arbeitsunfähig und kann so durchaus in einen konflikt kommen



            lisasimpson

    Es besteht derzeit keinerlei Anlaß Angst vor einer Konventionalstrafe zu haben. Diesbezüglich sollte sich also nicht verrückt gemacht werden.

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