Elternzeit zu ende,muss der AG mich wieder einstellen?

    • (1) 18.01.11 - 12:38

      Hallo...

      Habe mal eine Frage. Und zwar endet am 28.01. meine Elternzeit, d.h. ich müsste theoretisch am 29.01. wieder arbeiten. Nun bin ich aber in der 17. Woche schwanger und könnte theoretisch bis zum 20.05. wieder arbeiten,denn da beginnt der Mutterschutz. Muss mein Arbeitgeber mich wieder einstellen? Mir steht der Arbeitsplatz ja nach Ablauf der Elternzeit zu oder kann er sagen aufgrund der Schwangerschaft nicht? Muss der AG dann wieder voll für mich bezahlen und wie ist das mit Elterngeld? Meine Arbeitskollegin rief mich an und sagte,ich müsse kommen auch wenn ich schwanger bin,das mir der Platz zu steht. Ich bin mir nicht sicher,ob sie Recht hat.

      Lg. Nicole

      • Klar,

        du hast einen gültigen Arbeitsvertrag.

        Bist aufgrund der Schwangerschaft nicht kündbar.

        Bekommst deinen Lohn.

        Gehst fleißig bis zum Mutterschutz arbeiten.

        Er muss Dich in dem Sinne nicht wieder einstellen.
        Du BIST ja die ganze Zeit dort angestellt.
        Natürlich gehst Du nach Ende der Elternzeit normal wieder dort arbeiten.
        Und das dann, im Normalfall, bis zum nächsten Mutterschutz.
        Da Du normal arbeitest bekommst Du auch dein normales Gehalt.

        LG

        Miri

        • Muss der AG mir dann auch den Aufstockungsbetrag zum Mutterschaftsgeld zahlen,also das was man zum Teil auch von der KK bekommt? Und bekommt man dann auch wenn man nur 3 Monate arbeitet die vollen 67% Elterngeld? Stehe gerade voll auf den Schlauch.

          Du bekomsmt 65!!!% vom Durchschnitt der letzten 12 Moante. Und die natürlich voll. Es können auch bis zu 100% gezahlt werden, je nachdem wie hoch der Durchschnitt ist.

          UNd klar muss der AG den Zuschuß zahlen. Müßte er auch, wenn du nciht arbeiten warst, aber die Elternziet zu Ende ist.

    Du gehst ganz normal arbeiten bis zum Mutterschutz. Dadurch hast du auch Anspruch auf den AG-Teil des Mutterschaftsgeld. Elterngeld berechnet sich nach dem Einkommen der letzten 12 Monate, allerdings zählen Monate mit Mutterschutz und Elterngeldbezug nicht dazu, sondern verlagern die Zeit nach vorn. Dein Kind ist schon über 2 - ichnehme an, es wird jetzt 3, oder? Dann zählen nur die letzten 12 Monate vor Mutterschutz. Also gehst du 4 Monate arbeiten und 8 Monate gehen mit 0€ in die Berechnung.

    • das heißt dann mein Elterngeld berechnet sich von den letzten 4 Monaten. Also wenn ich in den 4 Monaten 4000 euro verdiene,dann bekomme ich davon 67% auf 12 Monate oder wie wird das gemacht? Frage deshalb,weil ich überlege ob sich der ganze Streß lohnt. Weil ich dann eine Tagesmutter zsw. brauche.

      Lg. Nicole

NAtürlich steht dir der Platz zu und natürlich musst du wieder arbeiten.

Meinst du nciht, dass du dich etwas spät darum kümmerst?!?

  • ja,das stimmt. Da ihr aber die Hintergründe nicht kennt und ich wegen Erkrankung meines Kindes 3 Monate im Krankenhaus verbracht habe,hatte ich leider vorher keine Zeit und keinen Kopf für sowas

Hallo,

er MUSS dich für mindestens ein Viertel Jahr nach Ende der Elternzeit zu deinen vorherigen Bedingungen weiterbeschäftigen, es sei denn deine Schwangerschaft stellt dich unter einen besonderen Schutz. Dann muß er diesen gewährleisten oder du bekommst auf Attest ein Beschäftigungsverbot.

LG Jana

  • Warum für ein Vierteljahr?

    • Das steht im Gesetz. Danach kann sie gekündigt werden, am beliebtesten sind ja "betriebsbedingte Kündigungen" was natürlich nicht heißt, daß sich jeder AG seiner Kleinkind betreuenden Mütter sofort wieder entledigt, aber der Kündigungsschutz wurde gelockert.

      • (15) 18.01.11 - 15:34

        Ich verstehe jetzt nicht ganz, wie du es meinst.

        ##
        Danach kann sie gekündigt werden
        ##
        Wonach meinst du?
        Und wo wurde der Kündigungsschutz gelockert?


        Ich kann dir nur sagen, daß eine Kollegin von mir, schwanger mit dem zweiten Kind aus der Elternzeit des ersten Kindes zurückkam.
        Ihren Arbeitsplatz gab es nicht mehr, die Firma wollte sie auch loswerden und hatte nur gewartet, daß ihre erste Elternzeit vorbei ist, nur zum Pech der Firma war sie ja wieder schwanger.
        Und sie wollten sie zur TZ überreden, was sie aber nicht wollte.

        Und die Firma mußte sie zurücknehmen bis zum nächsten Mutterschutz.
        Also sie konnten ihr definitiv nicht kündigen.
        Und es ist eine sehr große Firma mit eigener Rechtsabteilung, die sie auch echt gern gegen ihre MA ausnutzen.

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