Schwangerschaftsvertretung

    • (1) 18.01.11 - 13:56

      Huhu ...

      ... vielleicht kann mir ja von euch jemand helfen, wie ich am besten vor gehe, da ich momentan in einer ungünstigen/blöden Situation stecke (von meiner Sicht ausgesehen).

      Ich habe im April 2010 eine neue Stelle begonnen, als Schwangerschaftsvertretung. Nun hab ich mitbekommen, dass die für die ich kam wohl ab morgen, jeden Mittwoch arbeiten wird und wohl ab August wieder voll käme (kann mich auch verhört haben, bin mir da mittlerweile nicht mehr so sicher). Meine Chefin hat mir bisher auch noch nichts gesagt. Eigentlich ist das auch kein so Problem, aber ich hab nun selber erfahren, dass ich Schwanger bin und bin mittlerweile in der 9. SSW. Hab meiner Chefin letzte Woche aber auch schon bescheid gegeben.

      Folgendes steht bei mir im Vertrag unter Befristung drinnen:
      Die Arbeitnehmerin wird als Arzthelferin mit Wirkung vom 01.04.10 als Arzthelferin befristet für die Dauer des Mutterschutzes sowie der Elternzeit von Fr. XY eingestellt. Das Arbeitsverhältnis endet mit Rückkehr von Fr. XY auf ihren Arbeitsplatz mit einer Frist von zwei Wochen nach entsprechender Mitteilung des Arbeitgebers, spätestens jedoch am 27.06.2013.


      Wohin müsste ich mich nun hin wenden? Oder ist das noch zu früh?

      Ich würde mich freuen, wenn ein paar mir weiter helfen könnten.


      LG
      sueann

            • Für die ich gekommen bin (ich bin ja die Schwangerschaftsvertretung) kommt wohl ab August 2011 wieder voll. Wenn ich das richtig verstanden habe vom vertrag her, wäre das Arbeitsverhältnis dann vorbei. Nun kommt aber meine SS noch dazu und nun weiß ich nicht, wie es bei mir weiter geht. Geht ja dann auch nachehr um das finazielle.


              • Darum sag ich ja, frag deine Chefin dann hast du Gewissheit.

                Wenn sie ab August wieder Vollzeit arbeitet, läuft zu diesem Zeitpunkt dein Arbeitsvertrag aus. Wann beginnt dein MuSchu?

                Du wärst dann bis zum Beginn des MuSchu arbeitslos und dann nehme ich mal an gehst du in Elternzeit. Da wäre es gut wenn du 2 Jahre beantragst, dann bist du nämlich die 2 Jahre kostenlos weiter krankenversichert.

                Wenn dein MuSchu noch vor Vertragsende beginnt (so war es bei mir im Dezember) gehst du ganz normal in die Elternzeit über. Wir splitten das EG auch auf 2 Jahre und ich beantrage 2 Jahre Elternzeit wegen der Versicherung.

                • "Du wärst dann bis zum Beginn des MuSchu arbeitslos und dann nehme ich mal an gehst du in Elternzeit. Da wäre es gut wenn du 2 Jahre beantragst, dann bist du nämlich die 2 Jahre kostenlos weiter krankenversichert. "

                  Totaler Blödsinn!
                  Wer in keinem Arbeitsverhältnis steht, ist NICHT in Elternzeit. Die beitragsfreie Versicherung besteht nur innerhalb des Elterngeldbezugs.

                  Solange Deine Chefin Dich nicht über den Wiedereinstieg der Kollegin in Kenntnis gesetzt hat, würde ich erstmal abwarten. Noch sind doch alles ungelegte Eier.

                  • Natürlich kann sie dann in Elternzeit gehn! Und wenn sie sich das EG auf 2 Jahre splitten lässt ist sie weiter versichert!

                    • Nein, denn sie steht ja in keinem Arbeitsverhältnis! Oder habe ich da etwas elementares überlesen?

                      • Entweder der MuSchu beginnt vor Ablauf des Vertrages oder Nachher, das ist mir noch nicht so klar.

                        Aber selbst wenn wenn sie sich für ein paar Wochen Arbeitslos melden müsste (ich gehe jetzt einfach mal von ALG 1 aus) hat sie Anspruch auf Elterngeld und auch Elternzeit.

                        Warum meinst du das sie keine Elternzeit nehmen kann? Versteh ich nicht?

                        • Liebe Kerstin, Anspruch auf Elternzeit haben nur ArbeitnehmerInnen, d.h. Personen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen, nicht aber Arbeitslose und Hausfrauen.

                          Lies mal hier: http://www.gesetze-im-internet.de/beeg/__15.html

                          Der Anspruch auf Elterngeld hat mit Elternzeit nichts, absolut gar nichts!, zu tun.

                          Die beitragsfreie KV kann sie daher nur während des Elterngeldbezugs an Anspruch nehmen.

                          • Ahja das wusste ich nicht dass man das dann NICHT als Elternzeit bezeichnet.

                            Aber Fakt ist doch, dass sie sich das Elterngeld auf 2 Jahre auszahlen lassen kann und somit 2 Jahre kostenfrei versichert ist?! Das ist ja das wichtigere!

                            • Ähm, genau das habe ich doch gesagt... während des Bezuges von EG ist man beitragsfrei versichert.

                              Das ist zu Deiner ursprünglichen Aussage ein ganz wesentlicher Unterschied, denn auf die Voraussetzung des Splittings bist Du nicht eingegangen, sondern hast schlicht falsch gesagt, für die Dauer der EZ ... nun denn, jetzt wissen wir´s ja.

                              Grüße, Goldie

                              Nur gut das du es wusstest und klar gestellt hast :-)

                              Sie sich so oder so keine Sorgen machen! Egal ob Elternzeit oder nicht! Und das ist das wichtigste! #winke

                              Nicht jeder kann es sich leisten, das EG zu splitten... oder generell mehr als 1 Jahr daheim zu bleiben. Manchmal ist die KV schlicht Nebensache.

                              LG, Goldie

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