ganz dringende Frage...

    • (1) 21.01.11 - 14:24

      Mein bester Freund hat sich von seiner Frau getrennt. Er verdient mit Kindergeld im Monat 2700,00€ netto. Sie haben zwei Kinder ( 3 und 8 Jahre alt). Sie arbeitet gar nicht. Alle sind privat versichert. Nun meine Frage.

      Er bekam heute von seiner Frau die Aufforderung ihr neben den Kindergeld 1440,00€ Unterhalt zu zahlen. Ich weiß aber das ihm 950,00€ selbstbehalt bleiben. Nun muss er sich ja davon noch privat Krankenversichern. Er soll nun von den Geld was er übrig hat, alle Versicherungen weiter bezahlen. Sie hat eine Lebensversicherung und die private KK für sie und die Kinder 220,00€.

      das kann doch aber nicht sein,oder? Was bleibt ihm denn dann noch zum Leben?
      Und die private KK wird die vorher von den eigentlichen Netto abgezogen?

      Ich kann mir nicht vorstellen das sie von den 2700,00€

      184,00€ Kindergeld für Kind 1
      184,00€ Kindergeld für Kind 2
      1440,00€ Unterhalt
      220,00€ private KK für seine Kinder und sie
      160,00€ für Lebensversicherung sie
      und 150,00€ private KK für ihn bezahlen muss.
      dann bleiben ihm ja zum Leben nur noch

      362,00€

      wer kennt sich etwas aus damit?

      lg steffi

      Dein Freund sollte sich schleunigst an einen Fachanwalt für Familienrecht wenden.

      K.

    • War seine Frau schon beim Anwalt? Oder hat sie sich diesen Betrag selber ausgedacht?

      Das Kindergeld steht der Mutter zu, da die Kinder bei ihr wohnen, allerdings darf er den halben KG-Betrag beim Unterhalt (DDF-Tabelle) abziehen.

      Wie hoch ihr Unterhalt ist, legt ein Anwalt fest. Ich meine, daß seine PKV-Beiträge zuerst abgezogen werden, ihre Versicherungen zahlt natürlich sie selber.

      Er muß auf jeden Fall zum Anwalt.

      Gruß
      GR

      Ohne mich damit auszukennen kann ich sagen, dass diese Berechnung nicht stimmt.

      Das Kindergeld erhält ja die Mutter und wird beim Unterhalt berücksichtigt.

      Das Netto verringert sich also schonmal um 368 EUR.

      Abzugsfähig ist auch die Krankenkasse und ich glaube auch die Altersvorsorge (falls er selbständig ist).

      Und dann muss ja immer der Selbstbehalt übrigbleiben.

      Gruß
      parzifal

    • Hallo.

      Also, das lässt sich alles ja recht einfach ausrechnen...

      Das Kindergeld steht nicht ihm zu, sondern der Mutter, bei dem die Kinder leben. Damit bleibt ein Netto-Einkommen von 2.332 Euro.

      Unterhalt (Kind 3 Jahre) laut Düsseldorfer Tabelle: 365,- abzgl. hälftiges Kindergeld in Höhe von 92,- = 273,-

      Unterhalt (Kind 8 Jahre) laut Düsseldorfer Tabelle: 419,- abzgl. hälftiges Kindergeld in Höhe von 92,- = 327,-

      Er muss zusätzlich die private Krankenversicherung für die Kinder tragen:
      http://www.rechtsanwalt-news.de/familienrecht/unterhalt-und-private-krankenversicherung/

      Wenn ich jetzt mal seinen Selbstbehalt von 950 um die 150,- seiner eigenen privaten KK erhöhe, wären wir bei 1.100,-.

      Da er den Unterhalt plus die Krankenversicherung für die Kinder voll tragen kann und trotzdem leistungsfähig ist, bleibt auch was für seine Frau.

      Und somit ein Gesamtbetrag von ca. 1.232 Euro, den er zu zahlen hat.
      Und, wie gesagt, das Kindergeld steht ihm nicht zu, da hat die Ehefrau recht.

      So oder so, ist er ruiniert.

      Gruß von der Hedda.

      Hallo

      Wenn die beiden verheiratet warenund sie nicht gearbeitet hat, hatte er sicherlich die Steuerklasse 3, oder?

      Somit verringert sich dann sein Netto. Davon muss er dann noch das KIndergeld abziehen uns seine PKV. Auch die private Altersvorsorge und berufsbedingte Aufwendungen kann er noch abziehen.

      Das Netto, was dann bleibt, wird für den Unterhalt herangezogen.
      Die PKV muss er weiter zahlen, aber nur für die Kinder, zusätzlich zum Unterhalt. Die Frau muss ihre selber zahlen.



      Bianca

      Warum soll er ihre Lebensversicherung zahlen?
      Die ist ja wohl nicht zwingend notwendig.
      Komische Träume hat die Frau.

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