kennt sich jemand mit einem bausparvertrag aus?

    • (1) 23.01.11 - 08:28

      guten morgen,

      ich habe eine frage zu unsrem bausparvertrag, den wir im september 2010 abgeschloßen haben.

      und zwar meinte unser vermögensberater das wir uns in 5 (oder warens 6?) Jahren 5000 € auszahlen lassen könnten. die ruhezeit ist schon beachtet..

      aber wenn ich mal nachrechne frage ich mich wie das hinkommen soll#kratz
      wir hatten uns damals schon gewundert, er eklärte es uns eig auch, aber nun ist doch alles unklar..

      mal die daten zu unsrem bausparvertrag (von kontoauszug)

      monatlich wird 40 € vl eingazahlt
      der guthabenzins liegt bei 1,00%p.a
      bausparsumme :5000€
      bewertungszahl: 0,007
      fehlbetrag zur mindestansparung:1972,64€

      wie kann das sein das wir in 5 j die 5000€ bekommen?!
      wir zahlen in 5 jahren 2400€ ein (monatlich eben die 40€)


      danke euch #herzlich

      • wenn ich auf die schnelle richig gerechnet haben sind das inkl zinsen etwas über 3000€ ?!

        Wie kann man etwas abschließen, ohne den Sinn verstanden zu haben?
        Ausgezahlte Bausparverträge sind Darlehen, die man zu einem günstigen Zins zurückzahlt.
        Bei einem Vertrag über 50.000 Euro zahlt man z.B. 25.000 Euro ein, bekommt nach nach Erreichen der Bewertungszahl 50.000 Euro ausgezalt und zahlt die geliehenen 25.000 Euro ab wie einen Kredit.

        Haaaa, der meinte mit den 5 000 EUR Auszahlung bestimmt, in Form eines Bauspardarlehens, denn wenn ein BSV zu 50% der Bausparsumme bespart wurde (also bei Euch 2500 EUR), kann man 5000 EUR Bauspardarlehen in Anspruch nehmen...

        Bittet den um Stellungnahme - schriftlich...

        Achja u. fragt nach, ob die AUszahlung des Guthaben dann Zweckgebunden ist (wohnwirtschaftlich), denn ich glaub bei den neuen Verträgen ist das so...

        Daher halt ich nicht zuviel von BSV ... zudem für lächerliche 1%

        Bei der DKB Visa Card (kostenlos) würdet Ihr eine Guthabensverzinsung von 1,75% erhalten (hab ich *g*)

        also mal informieren...

      Naja,
      scheinbar habt Ihr den Sinn entweder nicht verstanden, oder es liegt eine Falschberatung vor.
      *
      Es gibt eine Protokollpflicht,das heißt:
      Jede Anlageberatung bei Privatanlegern zu protokollieren und den Kunden eine Ausfertigung des Protokolls auszuhändigen.

      Der wesentliche Ablauf des Beratungsgesprächs muss nachvollziehbar protokolliert werden. Dazu gehören insbesondere die Angaben und Wünsche des Kunden sowie die von Berater erteilten Empfehlungen und die für diese Empfehlungen maßgeblichen Gründe. Das Protokoll bekommen die Kunden noch vor Vertragsschluss übermittelt.
      *
      Habt Ihr ein solches Beratungsprotokoll?
      Bei Falschberatung Verjährung 3 Jahre, ab jetzt.
      *
      Zudem gibt es Hochzinsvarianten.
      Ein Bausparvertrag hat keine Laufzeit!

      Gruß Plato

      • (10) 23.01.11 - 12:48

        Halleo meiner meinung nach liegt eine falsch beratung vor.


        als wir es abgeschloßen haben war uns alles klar. aber wenn wir nun nachrechnen passt das was er uns sagte überhaupt nicht:-[

        wir brauchen das geld 2015 um die schlußrate von unserem auto zu bezahlen, das sind etwas über 5000€

        nun ist es so, dass wir jeden monat 250€ dafür auf ein sparbuch (ja ich weis der zinssatz ist ein witz..) sparen, damit wir die schlußrate bezahlen können und nicht neu finanzieren müssen.

        unser "berater" machte uns dann den vorschlag mit dem bausparvertrag (da man das gelt laut ihm auch anderweitig als zum bauen nutzen kann..)

        er rechnete uns vor das wir kurz bevor unsre letzte rate fällig ist (august 2015) wir über 5000 € rausbekommen (sogar etwas mehr als wir für die schlußrate benötigen)

        er meinte dann müssen wir die 250€ ja nicht extra dafür sparen und durch die VL bekommen wir vom AG ja einen zuschuss...#bla
        (haben das geld aber trotzdem weiter gespart)

        nun bekamen wir die tage eben den kontoauszug des bausparvertrages und ich rechnete einfach mal nach und stellte fest das nichts so hinhaut wie er sagte..

        (von einer finanzierung mit dem günstigen zins war nie die rede, da wir ja das auto nicht weiterfinanzieren möchten sonden komplett ablösen wollen..


        lg und danke

        • (11) 23.01.11 - 14:00

          Mit diesem Geld vom Bausparvertrag löst ihr auch euer Auto komplett ab.
          Ihr zahlt dann nur noch den Restkredit mit einer deutlich kleineren Rate an die Bausparkasse zurück.

          LG
          Sini

          • (12) 23.01.11 - 17:45

            hallo sini, danke dir.

            das ist aber nicht das was wir uns vorgestellt haben ;-)
            und auch nicht das was er uns erzählt hat, dann müssen wir ja wieder ewig weiter zahlen.

            ich denke wir lassen ihn weiterlaufen und nehmen dann die knapp 3000€ aus dem bausparvertrag und nehmen das restliche geld vom sparbuch.

            2-3 tausend € in 5 jahren sparen ist ja nicht schwer, zumal wir auch die komplette summe geschafft haben.

            was mich aber noch verwundert ist der satz ende der sperrfrist
            17.9.2017 (heißt das wir bekommen erst dann das geld)


            ich werd den versicherungsmann am montag aufjedenfall anrufen :-D

            • (13) 23.01.11 - 21:20

              Bei Bausparverträgen, die nach dem Wohnungsbau-Prämiengesetz oder nach dem 5. Vermögensbildungsgesetz gefördert werden, ist folgendes zu beachten: Die staatliche Förderung des Bausparens dient grundsätzlich der Bildung von Wohneigentum.

              Deshalb müssen die Förderbeträge zurückgezahlt werden, wenn die von der Bausparkasse vor Ablauf der Sperrfrist von sieben Jahren mittels Zuteilung ausgezahlten Bausparmittel - Ansparleistungen, Bauspardarlehen und Prämien - nicht unverzüglich und unmittelbar für wohnungswirtschaftliche Zwecke verwendet werden.

              LG
              Platon

              ja ich erwähnte gerad diese Sperrfrist! ... Auflösung davor bringt Rückzahlung der staatl. Zulagen mitsich (Wohnungsbauprämie) und ich zweifle die Verwendungs"freiheit" an...

              • Die Sperrfrist und die Verwendung sind klar geregelt, wei bereits erwähnt.

                Trotz Verwendung des Bausparguthabens für den Wohnungsbau müssen die Förderbeiträge jedoch dann zurückgezahlt werden, wenn das Bausparguthaben vor Zuteilung des Bausparvertrages innerhalb der Sperrfrist ausgezahlt wird.

                Nach Ablauf der Sperrfrist müssen die Förderbeträge nicht zurückgezahlt werden. Über das Bausparguthaben kann ohne Zweckbindung verfügt werden.

                Entscheidend bei nicht wohnungswirtschaftlicher Verwendung ist also die Sperrfrist. Ist auf Beiträge eine Prämie nach dem Wohnungsbau-Prämiengesetz oder eine Arbeitnehmer-Sparzulage nach dem 5. Vermögensbildungsgesetz gewährt worden, so beträgt die Sperrfrist bei Verträgen, die nach dem 31.10.1984 abgeschlossen wurden, sieben Jahre.

                LG Plato

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