während SS von Vollzeit auf Teilzeitstelle runter setzen

    • (1) 25.01.11 - 16:38

      Hallo,

      ich habe ein Problem mit meiner Chefin und hoffe ihr könnt mir helfen.
      Ich arbeite als Alleinkraft auf Vollzeit in einer Arztpraxis.
      Leider hatte ich am 12.1 eine Fehlgeburt und meine Chefin und ich haben eigentlich ein sehr gutes Verhältnis und da ich die schlechten Blutwerte leider auf Arbeit mitgeteilt bekommen habe, wusste meine Chefin gleich Bescheid. Jetzt hat sie Angst das ich bald wieder schwanger werden könnte und will sich nach jemanden umschauen, den ich dann einlernen soll, wenn es soweit ist.
      Dann hat sie mir aber erklärt, sie könnte nicht die ganze zeit 2 vollzeitkräfte bezahlen und möchte mich dann während der SS auf Teilzeit setzen. Darf sie das? Ich möchte das nicht, da ja an den letzen 12 Gehältern das Elterngeld berechnet wird und ich ja dann wesentlich weniger bekomme und dann könnte ich nicht ein Jahr zu Hause bleiben.
      Bin grade sehr ratlos und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und wisst eine Stelle wo ich mich hin wenden kann.
      Danke und lg Steffi

      • Nein, mit der Begründung darf sie das sicherlich ! Du darfst auf Grund deiner SS nicht benachteiligt werden, und an deiner Stelle würde ich auch auf keinen Fall darauf eingehen!Das würde weeeesentlich weniegr EG bedeuten. Wenn sie meint du kannst in der SS den Job nicht machen muss sie dir ein BV erteilen (das kann sowohl ein Arzt oder auch ein AG) wobei ich da nicht weiss wie die Kriterien vom AG aus sind, also was dafür gegeben sein muss das ein AG das machen darf/kann. Ich habe damals ein BV von meinem AG bekommen, weil er mir keine Stelle nach dem Mutterschutzgesetz bieten konnte. Vielleicht hörst du dich da mal um. Ansonsten muss dein AG da durch, wenn er meint er braucht zusätzlich zu dir noch eine Kraft.

        Alles Gute

        littlequeen

        Das darf sie nicht und Du sagst freundlich nein.

        Wieso informierst Du Deine Chefin überhaupt? Weder ss, noch Blutwerte gehen sie irgendwas an.

        Gruß

        Manavgat

        Dafür bedarf es einer Änderungskündigung und dagegen kannst du rechtlich vorgehen. Frechheit. Unterschreib bloß nichts!

      • (5) 25.01.11 - 20:39

        ...nicht nur auf die Höhe des Elterngeldes hätte dies später Auswirkungen - sie müsste dann auch entspechend weniger AG-Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlen (was du natürlich am Ende auch weniger hättest)...

        Lass dich bloß nicht auf sowas ein!

        LG,
        Becca

Top Diskussionen anzeigen