Kein Lohn - hauptsache er kommt arbeiten

    • (1) 19.02.11 - 13:37

      Halli Hallooo

      Mein Bruder beendete im Februar 2010 seine Ausbildung war dann in einem Betrieb wo er aber wegen fehlender Aufträge gekündigt wurde und ist seit August 2010 nun in einem Betrieb, nicht unweit von zuhause somitnahen Anfahrtsweg, anfangs zahlte sie auch noch Pünktlich nicht die Welt aber da er noch zuhause wohnt kein Ding.
      Nun bekam er im Januar schon das erste mal 10 Tage später seinen Lohn, was auch nicht ganz so schlimm war. Der letzte Lohn für Januar war fällig am 01.02. mitte des Monats hieß es am 15.2 bekommt er sein Geld bis heute nichts. Hauptsache aber er kommt Arbeiten. Entschuldigt aber da fragt man sich doch im ernst warum Arbeiten wenn kein Geld kommt. Sie haben mit dem Chef schon gesprochen doch er sagt er hat keinen Einfluss das kommt von der Hauptfirma.

      Er will sich zwar nach was neuem Umschauen, aber er würde gerne dort bleiben, naher Anfangsweg, gute Arbeitszeiten, Gutes Arbeitsklima und nun unbefristeten Vertrag bekommen, doch was bringt ihm das alles wenn er kein lohn bekommt, in 1 1/2 Wochen ist der nächste Fällig.


      Welche möglichkeiten hat er noch, außer nach was anderem zu suchen.... wo nicht mal sicher ist ob da das Geld immer so kommt. Kenne in nahmen Kreis leider viele die Ihrem Geld hinterher rennen müssen.......



      lg mama2003-2009

      Meistens und die ungefähre Ahnung habt Ihr bestimmt auch selbst, deutet so ein Verhalten auf massive Zahlungsschwierigkeiten hin. Ggf. steht das Unternehmen kurz vor dem Konkurs/Insolvenz.

      Die Firma bezahlt bestimmt momentan direkt die Gehälter von eingehenden Geldern. Hat sicherlich keine Rücklagen mehr. Somit kommt das Geld massiv verspätet. Wenn die Kassen leer sind kann auch nichts gezahlt werden. Die letzte Konsequenz ist irgendwann gar kein Geld mehr und Kündigungen.

      Es KANN sein, dass es sich nur um ein saisonbedingtes Problem handelt. Es KANN sein, dass die Firma sich wieder erholt. Es KANN aber auch genauso gut sein, dass Dein Bruder binnen kürzester Zeit auf der Straße sitzt.

      Mein Vater kam aus dem Baugewerbe. Er war damals Maler und Lackierer. Bei seiner ersten Firma, wo er viele Jahre angestellt war, bekam er im Winter "Stempelgeld". D. h. im Winter bezog er sein Geld vom Abeitsamt, wenn die Saison wieder auflebte, stellte die Firma ihn wieder ein.

      Ob es solche Übergangsgelder heute vom Staat noch gibt, keine Ahnung. Die Firma müsste sich kümmern und Dein Bruder auch.

      Dein Bruder sollte generell mal baldigst Kontakt mit der Arbeitsagentur aufnehmen und dort das Problem besprechen.

      Es ist Deinem Bruder keine Hilfe, wenn er an der Stelle festhält, nur weil sie so bequem zu erreichen ist. Wenn die Firma in Konkurs geht, ist eh alles aus.

      Euch alles Gute, Janette

      • Hallo und Danke für deine ausführliche Antwort.

        Wir hoffen dennoch nicht das es so endet wissen kann man es leider nicht. Er hat wohl heute neue Bewerbung geschrieben...

        Ich weiss auch das wenn keine Gelden einfließen die auch nichts auszahlen können das ist uns/Ihm klar. Er will Montag nochmal nachfragen und Schriftlich anmahnen.

        Trotzdem Danke

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