Bewerbungsanschreiben- wie verfassen

    • (1) 22.02.11 - 14:38

      Hallo!
      Ich habe mal eine Frage zwecks einem Bewerbungsanschreiben.
      Meine Schwester hat mir erzählt dass der Kinderarzt ihrer Tochter eine Sprechstundenhilfe sucht und ich weiß jetzt nicht, wie ich anfangen soll.
      Ich bin gelernte Krankenschwester,bis vor einem halben Jahr war ich noch in Elternzeit davor war ich 2 Jahre berentet und davor habe ich im Altenheim gearbeitet.
      Ich weiß nicht genau wie ich die Bewerbung schreiben soll damit ich wenigstens eine kleine Chance habe und beruflich wieder einsteigen kann.
      Vielleicht habt ihr ja einen Tipp?


      lg

      • Erstmal: Woher hat deine Schwester die Info?

        Sehr geehrter Herr Dr. ....,

        ich habe (durch eine Ausschreibung?) erfahren, das Sie für Ihre Praxis eine Sprechstundenhilfe suchen.

        Ich bin gelernte Krankenschwester und habe durch diesen Beruf viele interessante Aufgabenbereiche kennengelernt. Ich habe mit viel Freude und Einfühlungsvermögen die Patienten behandelt und dazugehörige Verwaltungsangelegenheiten erledigt. Mein Wissen habe ich im Anschluss durch die Arbeit als xxx in einem Altenheim erweitert. Nach Beendigung der Elternzeit würde ich gerne in Ihrer Praxis arbeiten und meine Erfahrung mit Kindern einbringen.
        Ich kann mich schnell in neue Aufgabengebiete einarbeiten und erlerntes sorgfältig und gewissenhaft umsetzen.
        Ich würde mich freuen, ein neues Teammitglied in Ihrer Praxis zu werden.

        Für weitere Fragen stehe ich jederzeit unter der oben angegebenen Nummer zur Verfügung.

        Ich würde mich sehr freuen, Sie in einem persönlichen Gespräch von mir überzeugen zu können.

        Mit freundlichen Grüßen



        - du solltest im Lebenslauf deine Verrentung mit angeben, denn warum hast du ja leider nicht geschrieben. Du solltest dir auf jeden Fall gute Antworten zurecht legen, warum das nicht mehr passieren kann
        - die gesicherte (!) Betreuung deiner Tochter mit im Lebenslauf angeben

        Sei selbstbewusst, viel Glück!

        • ich danke dir von Herzen für deine Antwort!#danke
          Also meine Schwester war mit ihrer kleinen Maus und ihrem Mann beim Kinderarzt und da sind sie ins Gespräch gekommen und als er gehört hat, dass beide aus dem Gesundheitsbereich kommen hat er gefragt ob sie nicht jemanden kennt, er sucht jemanden für seine Praxis.

          Berentet war ich 2 Jahre wegen Depressionen- mit der Berentung habe ich auch vor rein zu schreiben ob ich dann eine Chance habe ist die Frage aber es gehört halt zu mir.
          Aber es ist halt schwer ein zu bringen und ich muss mir noch genau überlegen was ich dazu sage. Bis jetzt ist mir leider noch nichts eingefallen.
          #kratz

          • Na, wenn er deine Schwester schon direkt fragt, hast du bestimmt ganz gute Chancen. Ich kenne auch jemanden, der wegen Depressionen berentet ist. Es kommt ja auch darauf an, was du dagegen getan hast. Hast du eine Therapie gemacht, nimmst du Medikamente. Bist du gut eingestellt.
            Wenn du Medikamente nimmst, sollte eine Rückfall natürlich nicht so schnell kommen, kann aber möglich sein. Ohne Medikamente kann es von einen auf den anderen Tag kommen. Ich würde ihm kurz und bündig sagen, das du (in Behandlung) warst und Medikamente (oder nicht) nimmst und deine Lebensumstände so sind, das du von einem Rückfall nicht ausgehst und bei ersten Anzeichen sofort Gegenmaßnahmen ergreifen würdest (Behandlung, GEspräche).

        Das Wörtchen "würde" kommt zu oft vor, besser direkt ausdrücken - statt "ich würde mich freuen", gleich "ich freue mich". Du gehst ja selbstverständlich davon aus, dass man dich kennenlernen will. Wenn du dir nicht sicher bist, dass du die richtige für die Stelle bist, wer dann?

        Und "Erlerntes" muss groß geschrieben werden.

        Außerdem spielt ja auch noch die Büroarbeit eine große Rolle, darauf werden die Personaler auch noch achten. Wenn du bisher nie mit Computern usw. gearbeitet hast, musst du irgendwie glaubhaft machen, dass du damit umgehen kannst. Wir hatten damals bei der Zeitung eine Datenerfasserin, die war noch nicht einmal in der Lage den Computer allein hochzufahren und das Programm zu öffnen. Sie konnte wirklich nur auf der Schreibmaschine tippen. Und da ist es nicht möglich, sich mal eben schnell neu einzuarbeiten.

        Das mit der gesicherten Kinderbetreuung ist sehr, sehr, sehr wichtig!!

        Achso, als Mutter sollte man sich das Wörtchen "jederzeit" tunlichst verkneifen, denn es ist ein offenen Geheimnis, dass man neben der Arbeit noch ein Privatleben hat und das sollte auch so sein. "tagsüber" oder "vormittags" reicht auch.

        Ansonsten finde ich das Anschreiben sehr schön!#blume

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