Darf Einmalzahlung auf Hartz4 angerechnet werden???

    • (1) 26.02.11 - 16:55

      Hallo zusammen,

      ich habe mal eine Frage an euch und hoffe hier kann man mir eine konkrete Aussage machen.

      Es geht darum dass ein Bekannter von mir ( in Scheidung lebend ) im Dezember von seinem Arbeitgeber immer eine Provision bekommt und nun kam seine Nochfrau an und behauptete, dass das Amt ihr diese Einmalzahlung angerechnet habe.
      Das komische ist nur das nie jemand genau weiß wie hoch diese Auszahlung sein wird!!!
      Das Amt habe ihr dann einfach mal 90€ angerechnet, die sie nun von ihm wieder haben will.

      Kann das sein oder versucht sie ihn einfach nur über den Tisch zu ziehen?

      Ich hoffe ihr wisst etwas darüber!


      lg Sabrina

      • Ja, das kann tatsächlich sein. Und es ist durchaus möglich, dass die Behörde anhand der Vorjahreszahlung ein fiktives Einkommen angerechnet hat um eine Überzahlung zu vermeiden. Legt man dann die Abrechnung vor, wird eine Nachberechnung vorgenommen und evtl. nachgezahlt.

        Die Frage ist nur, warum es bei ihr angerechnet wird, wenn er doch gar nicht mehr Teil ihrer Bedarfsgemeinschaft sein dürfte, weil sie in Scheidung leben.

        Hallo Sabrina!

        Ich denke mal es geht um Unterhalt?

        Wenn dem so ist, dann geht das Amt von dem Jahresgehalt aus vom letzten Jahr und berechnet danach den Unterhalt. Da ist dieProvision schon mit drin.

        Er zahlt also jeden Monat einen Teil der Provision mit dem normalen Unterhalt. Genauso ist es mit Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld.

        Ich rede aus Erfahrung, weil bei meinem Mann und seiner Tochter ist es das gleiche.

        LG fraukeule

        • Hallo,

          ich meine, wenn er jeden Monat einen Teil zum Unterhalt dazu zahlen könnte wäre das ja auch in Ordnung ( zumal es Bescheide geben sollte, denn bisher wurde noch keiner gesehen). Nur er soll jetzt alles auf einen Schlag so zu sagen blechen.
          Oder habe ich da jetzt was falsch verstanden?

          Gruß

      Hallo,

      wenn dem so ist, gibt es einen Bescheid darüber.

      Gruß Marion

      • Hallo,

        ja er wird sie auf jeden Fall mal darauf ansprechen und dann werden wir ja sehen was dann kommt. Denn bisher ist nie ein Schriftstück bei ihm angekommen!!! #kratz
        Daher ist es ja auch so schwer das alles nachvollziehen zu können. Ausser den Brief von Anwalt wegen der Unterhalstzahlung, den hat er natürlich bekommen und obwohl der Anwalt alles so berechnet hat, das ihm noch seine 900€ Lebenserhalt bleiben ist sie der Meinung er würde immer zu wenig zahlen. Daher wird sein Jahreseinkommensnachweis nun auch zum dritten mal geprüft!!! :-[

        Gruß

        • Dann setzt euch direkt mit der zuständigen ARGE in Verbindung!

          • Ja er wird sich jetzt auch einen eigenen Anwalt nehmen, weil wie gestern raus kam hat sie letztes Jahr April noch nicht mal die Scheidung eingereicht was sie ihm aber gesagt hatte.
            Und wenn sie ihm den Bescheid nicht geben sollte dann wird er das auch nur noch über Anwalt regeln, denn er möchte dieser Person nur noch so oft wie nötig unter die Augen treten nachdem was er nun alles erfahren hat!!!

            • "Ja er wird sich jetzt auch einen eigenen Anwalt nehmen, weil wie gestern raus kam hat sie letztes Jahr April noch nicht mal die Scheidung eingereicht was sie ihm aber gesagt hatte."

              Was ist denn das für ein blödsinniges Argument für nen Anwaltsbesuch? Wenn dein Typ die Scheidung will, dann kann er sie auch alleine einreichen - da muß er nicht darauf warten das die Ehefrau dies tut

              Auch den Bescheid muß sie Euch überhaupt nicht einreichen, es genügt wenn ihr Anwalt diesen hat. Und natürlich ist es auch vollkommen korrekt, wenn das Jahreseinkommen zur unterhaltsberechnung einbezogen wird. Also auch Weihnachts - , Ubraubs - und Bonizahlungen.

              Kein Wunder das die Frau mit allen Mitteln kämpfen muß, ihr versucht sie doch zu besch....en wo es nur geht.

              Ute

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