Kündigung der Berufsunfähigkeitsversicherung

Hallo

Ich überlege meine Berufsunfähigkeitsversicherung zu kündigen. Ich habe die vor 3,5 Jahren beinder Allianz abgeschlossen, da ich noch in Ausbildung war.

Nun studiere ich allerdings Lehramt und benötige diese Versicherung nicht mehr...der Abschluss meines Studiums ist auch zu 99,9999% gesichert...bin mitten im Studium nur noch das Staatsexamen fehlt!

Da in diesem Beruf die Versicherung schwachsinnig ist, denke ich sie lieber zu kündigen und nicht weiter Geld rein zu buttern.

Diese Versicherung ist allerdings an eine LV gekoppelt und die würde ich behalten wollen!

Zahle da monatl, den Grundbetrag von 31€ ein.

Ist eine Kündigung problemlos möglich und kann ich Geld wieder bekommen?

Lg#blume

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Warum braucht man als Lehrer keine BU-Versicherung?
Ich wünsche es niemandem, aber eine Erkrankung der Stimmbänder, dass du nur noch sehr leise oder flüsternd sprechen kannst, würde dich berufsunfähig machen.
Mir fallen noch andere Handicaps ein, aber ich will nicht übertreiben.;-)

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Hallo...

Ich wäre dann allerdings Dienstunfähig und nicht Berufsunfähig und hätte dann andere Möglichkeiten...
Man würde mich wohl ersteinmal in de.n Innendienst versetzten und na ja wenn ich nicht im Koma liege schaff ich sone Unfähigkeit wohl nie!

Lg

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Was bedeutet Innendienst im Schulalltag? Ich kann mir da gerade nichts drunter vorstellen.

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Habe gerade nocheinmal in mine Unterlqgen gesehen...ich hqb mir vll n Blödsinn aufquatschen lassn..

Zahle monatlich 6€ für ne Riesterrente obwohl ich gar nicht berufstätig bin und Arbeite...bin ja Student!
Juhu damit bekomme ich mit 68 jahren eine monatliche Rente von 15€ ausgezahlt...das werde ich wohl auch gleich kündigen...
Oder?

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aufquatschen?#aerger Der Vertreter hatte bestimmt seine Glaskugel vergessen, um vorauszusehen, dass du danach nochmal studierst

vor 3,5 Jahren warst du in Ausbildung und hast die Voraussetzungen für Riester erfüllt. Und da du so wenig verdienst hast, kam vermutlich nur die 6€ raus. Logisch, dass man den Beitrag an seine steigenden einkünfte anpassen sollte.

Ach, und wenn man hört, wieviele Lehrer an BurnOut erkranken (mal abgesehen von den anderen Krankheiten), weiß ich nicht, warum deine BU als Lehrer quatsch sein sollte.

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Ich wäre dann aber nicht BeRUFSunfähig sondern DIENSTunfähig...da brauch ich meiner Meinung nach ne andere Versicherung...und auch diese Unfähigkeit zu erreichen stell ich mir sehr schwer vor, da ich mit Burn Out vll nicht mehr im Schuldienst arbten kann aber in einer Schulverwaltung oder so...man bekommt ja dann einen anderen Arbeistplatz zugeteilt...

So kenn ich es von meiner Mum, auch wenn die Verwaltungsbeamtin ist, bei ihre wäre es so...

Lg

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Die BUV wird sowieso alles versuchen, um nicht zahlen zu müssen. Wenn Du dienstlich abgesichert bist, ist das doch i.O.

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Stimmt, alle Versicherungen versuchen immer, nicht zu zahlen (ironie off) Woher hast du denn die Weisheit? Schon mal selbst erlebt oder nur von anderen gehört?

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Ich denk auch das es nicht so easy ist da alle rechte zu bekommen..

Kenn aber nur n Fall aus der Unfallversicherung...

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Hallo!

Nichts für ungut: aber du bist noch lange keine Beamtin auf Lebenszeit, wenn du im Moment erst vor dem ersten Staatsexamen stehst: im Referendariat bist du Beamtin auf Widerruf. Wenn du dann eine Stelle bekommst, bist du Beamtin auf Probe und erst wenn du deine Probezeit hinter dir hast, bist du Beamtin auf Lebenszeit. Das dauert bei dir alles noch einige Jahre!!! Welche Fächer studierst du eigentlich? Bist du dir sicher, dass du auch eine Stelle als Lehrerin bekommst!?

LG
agentin007

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Ich bin flexibel...da sollte es kein Problem sein etwas zu bekommen, und ich studiere auf Regelschule:)

Auch als Angestellte im öffentlichen Dienst brauch ich ja keine berufsunfähigkeitsversicherung sondern eine Dienstunfähigkeitsversicherung glaub ich...und das werde ich ja definitiv...

Lg

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Weshalb bist Du jetzt schon abgesichert?

Müsstest Du nicht erst Lebenszeitbeamtin sein?

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Abgesichert in der Hinsicht das ich wohl mein Studium schaffe...mehr nicht :)

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Wieso sichert dich ein abgeschlossenes Studium ab?

Und Bedenken ("wohl)" ein Lehramtsstudium nicht zu bestehen existieren doch regelmäßig gar nicht. Oder hat sich das massiv erschwert. Früher war ein Durchfallen jedenfalls fast ausgeschlossen.

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Hi,
warum wartest du mit diesen Überlegungen nicht wenigstens, bis du verbeamtet bist?

Wäre in meinen Augen schon sinnvoll, für den Fall der Fälle, dass du morgen von der Leiter fällst (und auch wenn die Unfallversicherung dann ETWAS zahlt - eine lebenslange Rente zahlen die wenigsten UV - in dem Fall wäre die BU additiv).

Was war denn deine vorherige Ausbildung? Da der BU-Beitrag ganz gewaltig vom ausgeübten Beruf abhängt kann es sein, dass du zu viel zahlst (obwohl es wohl relativ viele Lehrer nicht bis zur Rente (hier wird kaum noch verbeamtet) oder Pension (das muss dann woanders sein) schaffen). Wenn du vorher in der Ausbildung zum DAchdecker warst könnte es aber sein, dass du mehr zahlst als nötig.

31 Euro ist nicht wirklich viel für eine BU, wenn sie eine vernünftige Leistung bringt. Wenn du eine BU kündigst wirst du - wenn es eine reine Risikoversicherung ist - kein Geld wiederbekommen.

Viele Grüße
miau2

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Ich studiere ja noch...da greift ja keine Bu...das bringt mir jetzt nichts!

Hab vorher Bauzeichnerin gemacht und diese 31€ sind der Grundbetrag...verdiene ich später Geld staffelt sich das natürlich ausgehend vom Gehalt!

Ich hab im Vertrag sone Rückkaufliste gefunden...

Lg

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Hi,
ich kann nur von meinem Vertrag ausgehen, da ich deinen nicht kenne.

Bei meinem Vertrag hängt der Beitrag ab vom ausgeübten (nicht erlernten) Beruf (in meinem Fall kaufmännischer Bereich), von Risikoeinschätzungen anhand der Gesundheitsfragen, ausgeübten Hobbys etc. und von dem, was die Versicherung auszahlt im Fall der Fälle.

Da die Auszahlung absolut gar nichts mit meinem Einkommen zu tun hat sondern von mir festgelegt wurde hängt der Beitrag auch nicht von meinem Einkommen ab.

Abgeschlossen habe ich die auch bereits im Studium (ist schon viele Jahre her und war auch gut so - mit Ende 20 bin ich an Krebs erkrankt, mich würde heute keine Versicherung, die Gesundheitsfragen stellt mehr aufnehmen), und nach Ende der Wartezeit (keine Ahnung mehr, was das war - ist halt schon 15 Jahre her, der Abschluss) hätte sie wenn ich mich richtig erinnere zu jedem Zeitpunkt gezahlt, wenn ich für den angegebenen Beruf berufsunfähig geworden wäre.

"Rückkaufliste" erübrigt sich bei einer reinen Risikoabsicherung. Ich bekomme von meiner Hausratversicherung ja auch kein Geld wieder, wenn ich nie einen Schaden habe...oder von meiner Haftpflicht...eine reine BU ist letztendlich nichts anderes.

Was du beschreibst klingt mehr nach der (im allgemeinen nicht so empfehlenswerten) Kombination aus Ansparen und Risikoabsicherung. Dann gibt es natürlich einen Rückkaufswert - aber wer eine Lebensversicherung so schnell kündigt verliert halt in aller Regel viel Geld. Aber die Frage danach, was du bekommst wenn du kündigst hat sich doch erledigt, oder? Wobei das halt dann die Lebensversicherung wäre, die du - warum auch immer - behalten willst.

Ob du so einen Vertrag überhaupt in Einzelteilen kündigen kannst würde ich eher anzweifeln, aber diese Frage kann dir - wenn nicht der Vertrag selbst - dein Versicherungsvertreter beantworten.

Bleibt die Frage - wenn du heute kündigst, und morgen eine Diagnose bekommst, wegen der du übermorgen nicht verbeamtet wirst - war es dann wirklich sinnvoll? Verbeamtet wird man ja nicht am ersten Tag (meines wissens nach), sondern erst nach einigen Jahren, oder? Wenn du mein Glück hast, und mit mitte 20 Knoten entdeckt werden, die sich Jahre später als bösartig herausstellen bzw. so weiterentwickeln - dann hast du - wenn du heute kündigst - mit etwas Pech weder eine BU, noch eine Dienstunfähigkeitsversicherung (stellt ja vermutlich auch Gesundheitsfragen?), noch wirst du verbeamtet deswegen (auch da erfolgt doch eine Gesundheitsprüfung, oder?).

Ok, ich bin nicht berufsunfähig. Hätte aber auch anders kommen können bzw. kann durch eine Folgeerkrankung immer noch so kommen. Ich habe halt eine BU für diesen Fall.

viele Grüße
miau2

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Hi,

Rückfrage:

Wie sind denn Lehrer abgesichert, wenn sie berufsunfähig werden??

Ich habe mal irgendwo gehört, dass sie die Statistik der Berufe mit dem höchsten BU-Risiko anführen... #gruebel

Ich bin aus einem ganz anderen Grund kritisch gegenüber BU-Versicherungen: Wenn sie dann zahlen sollen, stellen sie sich quer und strengen lieber jahrelange Prozesse an. Was nützt mir Geld, das mir theoretisch zusteht, wenn es doch nicht ausgezahlt wird? War schon oft kurz davor, meine BU zu kündigen und einfach auf Risiko zu gehen bzw. anders zu sparen. Habe es dann aber nie gemacht.

LG; Nele

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"Wenn sie dann zahlen sollen, stellen sie sich quer und strengen lieber jahrelange Prozesse an."

Woher weißt du das denn? Ich denke, es werden jedes Jahre mehrere Menschen berufsunfähig. Wenn es tatsächlich so wäre, dass NIE gezahlt wird, würden uns dann nicht solche Potale wie Versicherungsvergleich, Stiftung Warentest vor Abschluss solch einer Versicherung warnen?

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Ich habe ehrlich gesagt schon ein paar Warnungen vernommen - die letzte bei Frontal21...

Ich selbst musste gerade erst wieder einer Versicherung mit dem Anwalt drohen, bevor ich meine Ansprüche bewilligt bekam (war keine BU, aber trotzdem...).

Es mag auch gute Erfahrungen mit Versicherungen geben, ich mache sie auch, aber eher selten :-)

LG, Nele