Gemeinschaftskonto

Hallo, ich würde gerne mal wissen wie ihr das ähnlichem Fall so regelt bzw. Regeln würdet. Wir haben kein Gemeinschaftskonto, sind auch nicht verheiratet. Wir arbeiten beide vollzeit, ich habe einen Sohn (nicht seiner). Nun ist es so das ich mit allem drum und dran etwa doppelt soviel "realeinkommen" habe wie er. Er ist ein Mangelfall (unterhalt), daher kommt er immer nur gerade so längs, wenn überhaupt.
Wie würdet ihr das regeln? Bei Personen mit gemeinsamen kinder und einer ist i. Teilzeit finde ich es auch ganz selbstverständlich wenn man das Geld zusammenwirft. Aber in solch einem Fall wie am besten regeln? Ist es fair trotzdem sämtliche Kosten einfach zu teilen?

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Wir würden, wenn wir zusammenziehen, die kosten durch 3 teilen. Weil ich einen Sohn habe, und er seinem Sohn unterhalt. Ich finde das fair. Zumal er jetzt schon freizeitaktivitäten zahlt, unabhängig ob mein Sohn dabei ist oder nicht. Klar bedeutet das, ich zahle mehr als er. Aber es ist eben auf meinem Konto ein Kind mehr dabei. Anders würde es sich wahrscheinlich verhalten, wenn sein Sohn bei uns ein eigenes Zimmer hätte, dann würde zumindest die Miete halbiert.

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Hallo, also dein Text war jetzt irgendwie etwas schlecht verständlich. Was die miete angeht, zählt er ein Drittel der kaltmiete und die Hälfte der Nebenkosten. Klar könnte man auch komplett dritteln. Das mit den freizeitgeschichten habe ich nicht verstanden.

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Im Grunde spielt es auch keine Rolle, er ist großzügig :) Aber Miete und Nebenkosten würden ´durch 3 geteilt, wobei ich 2/3 zahlen würde!

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Hallo,

macht doch ein gemeinsames Konto, auf daß Ihr alle Ausgaben und Haushaltsgeld einzahlt, dann kann jeder sein Konto behalten und Ihr habt zusätzlich ein Konto, von dem das abgeht, was Ihr gemeinsam zahlt.

LG

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Hallo, also es ging mir jetzt nicht direkt darum ein gemeinschaftliches Konto einzurichten sondern einfach darum wie man in solch einer sitution grundsätzlich die Finanzen aufteilen würde. Ich Hatte vor einer Weile schon eine Diskussion mit einer bekannten, die sagte Sie würde es ganz anders machen, alles in einen Topf, eben für den Partner mitaufkommen den man ja liebt.

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Achja, dem wäre vielleicht noch hinzuzufügen das wir bald auch noch ein gemeinsames Kind erwarten. Wir werden jeder ein halbes Jahr in elternzeit gehen. Da muss man auch noch sehen wie man das finanziell am besten löst.

Was die Teilung der Kosten momentan angeht, zahlt er bezogen Auf die miete, ein Drittel kaltmiete und die Hälfte der Nebenkosten.

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Soweit fände ich das ehrlich voll in Ordnung. Kommt es dir für dich unfair vor, oder für ihn?

Ihr werdet eh nochmal schauen müssen, wie es dann mit dem Säugling sein wird. Aber für den Moment?

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keiner beschwert sich, ich mache mir nur Gedanken, zumal es bei ihhält auch immer sehr eng ist. ich Hatte vor einer Weile schon eine Diskussion mit einer bekannten, die sagte Sie würde es ganz anders machen, alles in einen Topf, eben für den Partner mitaufkommen den man ja liebt.

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Ein Gemeinschaftskonto würde Sinn machen, wenn ihr z.B. ein gemeinsames Haushaltskonto eröffnen möchtet, von dem dann Miete, Strom etc. abgehen und jeder evtl. auch monatlich einen gewissen Betrag für den wöchentlichen Einkauf etc. einzahlt.

Irgendwie werdet ihr euch das ja bisher auch aufteilen. Das würde ich dann einfach so beibehalten, wenn ihr damit aktuell gut zurechtkommt.

Wie (verheiratet) handhaben das so. Jeder hat sein eigenes Konto, auf das das Gehalt eingeht und wir haben ein gemeinsames Konto für Miete usw. und ein gemeinsames Tagesgeldkonto, auf das jeder monatlich auch noch ein bisschen was wegspart.

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Hallo, ist ein wenig untergegangen worauf ich hinaus wollte. Es ging jetzt nicht um das konto, sondern darum wie man die Kosten fair aufteilt wegen des einkommensunterschieds.

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Huhu,

Mir wäre die Rechnerei zu viel. Ich würde sagen, alles in einen Topf und gut ists! Ich würde vielleicht nicht wollen, dass mein neuer Partner für mein Kind aus erster Beziehung aufkommen muss. Aber die Gefahr besteht ja bei Euch eh nicht, da Du mehr verdienst und somit auch ja naturgemäß mehr Kosten tragen wirst.

Bei uns ist das so: Als ich noch Studentin war und bis auf einen Nebenjob keine Einnahmen hatte, hat mein Partner quasi alle Fixkosten gezahlt. Für die variablen Kosten hatten wir keine Regelung. Im Prinzip hat der gezahlt, der gerade einkaufen war oder der gerade mal Lust hatte aus dem Auto zu steigen, um Geld abzuheben. Meist war mein Geld ziemlich schnell alle und wir haben dann mit seinem weitergemacht. Jetzt haben wir zwei Kinder und arbeiten beide. Die Fixkosten gehen eigentlich immernoch von seinem Konto ab. Für Lebensmittel haben wir ein gemeinsames Haushaltskonto auf das ich das Haushaltgeld überweise. Das haben wir gemacht, weil er ja auch oft einkaufen geht, von seinem Konto aber schon alle Fixkosten abgehen. Am Ende des Monats schmeißen wir alles, was übrig geblieben ist auf ein gemeinsames Sparkonto. Wir haben zwar beide einzelne Konten, aber quasi kein eigenes Geld.

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Ja die Gefahr das er für meinen Sohn mit aufkommt besteht nicht, aber wenn wir alles zusammen schmeißen, würde ich ja für seine kinder mitaufkommen und er vom Unterhalt für meinen sohn profitieren. Kann ja auch nicht Sinn und Zweck sein. Bei einer "normalen" familienkostellation ist das schon einfacher.

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hm... dann könnte man ja den Unterhalt für seine Kinder von seinem Geld rausrechnen und den Rest in den Topf werfen. Bei dem Unterhalt von deinem Sohn kommt es natürlich auf die Höhe an. Ich gehe mal davon aus, dass er nicht wirklich viel höher ist als das, was dein Sohn so tatsächlich benötigt. Und da die Kosten rund um deinen Sohn ja auch aus diesem Topf genommen werden, verbraucht er quasi seinen Unterhalt und dein Partner profitiert davon nicht. Sollte er tatsächlich höher sein, kann man ja auch einfach einen Teil davon auf ein separates Sparkonto für deinen Sohn schieben. Und im Topf bleibt nur der Anteil des Unterhalts, der auch verbraucht wird.

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Ich bin ein Gegner dieser Aufrechnerei.

Ich habe im Bekanntenkreis eine Familie, wo am Monatsletzten Abrechnung gemacht wird.

Beide Erwachsenen müssen dann genau 50% aller Kosten tragen bzw. wird dies entsprechend gegeneinander verrechnet. Für mich wäre sowas keine Basis.

Wir z.B. machen es folgendermaßen:

Miete wird im Wechsel gezahlt.

Andere Fixkosten gehen mal auf x mal auf y, einkaufen, Freizeit etc. zahlt jeder mal.

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Das funktioniert ja aber nur wenn beide ähnliches Einkommen haben.

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Bei uns ist das Einkommen auch sehr ungleich verteilt (zwar nicht wegen Unterhaltszahlungen, sondern weil ich einfach besser verdiene). Anfangs hatten wir auch getrennte Konten und haben genau Haushaltsbuch geführt, aber dann doch alles zusammengetan. Weiterhin geht jeder achtsam mit seinem Geld um, größere Anschaffungen besprechen wir natürlich (und werden uns da meist auch schnell einig).
Dieses "mein Geld, Dein Geld" entspricht unserer Vorstellung nicht - als ich meinen Mann kennenlernte, wusste ich schließlich, dass er nicht viel verdient, dafür haben aber seine Eltern unsere Wohnung komplett finanziert - mir wäre da ein Gegenrechnen echt zu kompliziert.

Klar kannst Du den Unterhalt Deines Mannes für seinen Sohn rausrechnen, so dass Du dafür nicht aufkommst, aber de facto hat Dein Mann weniger für Euch als Familie zur Verfügung ...

LG
Anja

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Ich würde so aufteilen, wie sich eure Patchwork-Familie zusammensetzt. Du 2/3 (ist ja dein Kind), er 1/3.

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Für die miete? Ja hab ich schon rückwirkend geändert. Ich denke den Rest lassen wir ertseinmal so weiter laufen. Mit der Variante alles in einen Topf bin ich etwas u einsichtig. Zumal er mit Geld auch so gar nicht umgehen kann. Als ob ich einem 10 jährigen vollkomacht über mein Konto geben würde :p

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EditierenHey november4,

also das ist jetzt eine schwierige Frage. Eigentlich würde ich sagen "teilen", wenn er aber wirklich auch arbeitet und sich bemüht, aber es einfach von sich selbst nicht klappt. Außerdem, könnt ihr ein Gemeinschaftskonto einrichten und dort 50/50 Anteil haben und vielleicht so versuchen es zu regulieren? Die Eröffnung eines Gemeinschaftskontos von vielen Verbrauchern mit großem Aufwand verbunden, viel Papierkram und so. Da du es jetzt übers Netz machen kannst. Auf http://www.gemeinschaftskonto.info/ kannst du viele nützliche Infos darüber finden. Vielleicht hilft es dir auf deine Frage zu beantworten und eine gute Lösung zu finden. Am Ende musst du selber wissen, was am besten für dich und deine Familie ist. Viel Glück mit der Klärung.

Beste Grüße