Kann meinen Job nicht mehr ertragen

    • (1) 26.10.15 - 10:57

      Hallo in die Runde,

      habt ihr mal ein paar Tipps, wie ich meinen berufliches Umfeld erträglicher gestalten kann?

      Ich bin 35 Jahre und arbeite seit 19 Jahren (inkl. Ausbildung), habe also nicht studiert wie man unschwer erkennen kann. Seit 15 Jahren bin ich der gleichen Firma und habe sicherlich einige Rechte, andererseits aber auch viele Pflichten. Meine Arbeit besteht aus 70% Mediendesign und 30% Adminstration der ca. 30 Rechner, 2 Server, 3 Webseiten, 2 Netzwerke. Im adminstrativen Bereich habe ich Rechte, weil niemand in unserer Firma auch nur einen Hauch Ahnung davon hat. Im Mediendesign hatte ich Rechte und durfte Vorschläge machen, das hat sich aber letztes Jahr nach 3,5 Monaten Pause wg. Mutterschutz auf reine Arbeitserledigung reduziert. Wenn ich jetzt "neue" Layouts entwickeln soll, bekomme ich bis ins kleinste Detail vorgeschrieben, wie es auszusehen hat - da ich das Mediendesign nicht studiert habe, habe ich ja laut Chefs keine Ahnung vom Thema. Wie kann das sein, wenn ich bestimmt 12 Jahre Vorschläge machen durfte?

      2. Problem: Meine offizielle Arbeitszeit endet um ca. 16:30 Uhr. Meistens bin ich um 17:30 Uhr aber noch da und versuche, meine Arbeit zu schaffen (und natürlich als Ausgleich dafür, dass ich jetzt gerade während meiner Arbeitszeit einen Motz-Thread verfasse, aber das ist ja nicht jeden Tag so). Trotzdem wird ohne nach Gründen zu fragen gebrüllt, wenn ich eine Arbeit nicht zeitnah genug erledigt habe. Es handelt sich bei ALLEN Tätigkeiten um eilige Arbeiten laut meinen Vorgesetzten. Egal ob es Designs für neue Produkte sind, auf die die Welt nun nicht gerade wartet oder Änderungen an bestehenden Designs, die nachgedruckt werden müssen. Und dementsprechend meiner Meinung und Erfahrung nach deutlich eiliger sind. Wenn ich selbst angebrüllt werde, wehre ich mich, deswegen wird neuerdings meine Kollegin angebrüllt, die frisch von der Uni gekommen ist. Wahrscheinlich, weil man genau weiß, dass ich sie nicht hängen lassen kann. Wenn jemand mit meiner Arbeit nicht zufrieden ist, sollte man mir das direkt sagen, das muss möglich sein! Btw, gibt es in unserer Branche in allen Firmen ganze Abteilungen für Mediendesign und Druckvorstufe und nicht nur eine einzige Arbeitskraft, die nicht mal Elternzeit nehmen darf, weil sie ach so unentbehrlich ist...

      Für meine Arbeit spricht: kurzer Anfahrtsweg, sehr gutes Gehalt und nette Kollegen. Dagegen spricht: Schlechte Behandlung, eintönig und keine Weiterentwicklung.

      Jetzt habe ich folgende Überlegungen:

      a) ich bleibe und versuche mich zu arrangieren.
      b) ich bleibe und strebe ein Grundsatzgespräch mit dem Chef an - das wahrscheinlich in Gebrüll endet.
      c) ich suche mir einen neuen Job. Eine Bewerbung hatte ich letztens schon geschrieben, leider wurde ich trotz der perfekten Qualifikation nicht mal zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen *.

      Naja, lange Rede kurzer Sinn, ich bin täglich wieder entnervt, wenn ich daran denke, hier noch weitere 15 Jahre bleiben zu "dürfen". Werde aber als Mutter eines Kleinkindes auf dem Arbeitsmarkt auch nicht gerade als erstes ausgesucht.

      Danke, dass ihr euch bis hierhin durchgeschlagen habt.

      LG Jiajia

      * Am liebsten hätte ich da angerufen und nachgefragt, wo das Problem ist. Ich beherrsche jede geforderte Software (und es wurden viele gefordert), arbeite seit Jahren im gewünschten Bereich, beherrsche englisch in Wort und Schrift, kann noch 2 Fremdsprachen einigermaßen und sehe auch vorzeigbar aus. Warum ist nicht mal ein Vorstellungsgespräch drin?

      • (2) 26.10.15 - 11:28

        Hallo,

        kurz und knapp: Du lässt es mit Dir machen.
        Nein, ich würde nicht tägl. länger bleiben, denn wenn auf Dauer die Arbeit nicht geschafft werden kann, fehlt eindeutig ein MA und Du bist nicht verpflichtet, Überstunden zu machen. Was kannst Du also machen? Neue Arbeit suchen, gerade das anbrüllen #schock, spricht Bände.

        LG

        • (3) 26.10.15 - 11:44

          Mein Gehalt hat mich bisher gehindert und auch die Überstunden verständlich gemacht (ca. 25 Euro / Std.)... Aber das Anbrüllen hasse ich wie die Pest, da verzichte ich wohl lieber auf Geld.

          Letztens ist der größte Hammer passiert. Da hat mich mein Chef angemotzt, dass ich während der Arbeit aufs Handy schaue, bzw. während er im Raum ist und mit mir spricht. Grundsätzlich möglicherweise verständlich, aber es war SEIN Handy, das er mir kurz vorher gegeben hatte, um ein Problem zu beseitigen. Es kann doch nach 15 Jahren in einer Firma nicht sein, dass er mich so überhaupt nicht kennt. #kratz

          • (4) 26.10.15 - 11:46

            Vielleicht hilft ja eine Aussprache? Dennoch, Du machst Dich kaputt, das ist kein Geld der Welt wert ;-)
            Das mit dem Handy ist schon der Hammer #rofl#schock

      (5) 26.10.15 - 12:11

      Du darfst das nicht mit Dir machen lassen. Wenn er Dich anbrüllt, sag ihm, er möge in einem ruhigen Ton mit Dir reden.
      Was die Sache mit dem Handy betrifft, gib es ihm zurück, wenn ihm das nicht passt und sag ihm das auch so.
      Du musst Dir Respekt verschaffen.
      Es könnte sich etwas verändern. Wenn nicht, dann such Dir einen anderen Job.

      (6) 26.10.15 - 12:28

      Eine Mischung aus a) und b) könntest Du ja erstmal probieren.

      Bei solch speziellen Vorkommnissen wie mit dem Handy vom Chef muss man dann offenbar sofort reagieren. Ich hätte es ihm wahrscheinlich in die Hand gedrückt und gesagt, mach es Dir selbst. :-)

    • (7) 26.10.15 - 12:42

      Hallo!

      Eigentlich klingt es so, als wolle man Dich raus haben. Mich wundert aber, dass man Dich trotzdem nicht in Elternzeit lassen wollte.

      Ich würde ein sehr deutliches Gespräch führen, auch wenn es laut wird. Und gerade dann nicht zurück brüllen, sondern drüber stehen, das bremst besser aus.

      Und bewirb dich wieter. Oft bekommt eine Firma viel mehr gute Bewerbungen als man überhaupt einladen kann. Wie will man denn 20 Bewerbungsgespräche führen, wenn alle Bewerbungen einen Top Eindruck machen? Und manchmal ist da einfach jemand dabei - bei mir in der Firma war etwa eine Bewerbung einer ehemaligen Kollegin von einer anderen Kollegin dabei, die die Arbeitsweise kannte und da eben den Ausschlag für die Wahl gegeben hat. Da weiß man einfach, was man hat.

      Das Kind gehört nicht in den lebenslauf, und Du hattest ja nicht mal Elternzeit. Lass das weg. Dann kann das deine Jobchancen nicht beeinträchtigen.

      • (8) 26.10.15 - 13:58

        Das Raus-haben kann ich mir nicht so ganz vorstellen wegen meines 30% Admin-Daseins. Da werden sie so schnell niemanden finden, der das kann und nebenbei übernimmt. Das ist schon etwas schwieriger als meine normale Tätigkeit und auch der Grund für das relativ hohe Gehalt. Wenn ja, sollen sie einfach machen und mir eine kleine Abfindung zahlen, dann suche ich mir entspannt etwas neues und gut.

        Danke für deine Meinung. Werde zukünftig den Tipp bezgl. "Lebenslauf ohne Kind" beachten.

      (10) 26.10.15 - 14:04

      Mir ist noch etwas eingefallen: Zur Zeit habe ich kein Zeugnis meines AG. Alles was ich kann, behaupte ich deswegen nur zu können, es gibt keinen unabhängigen Beweis dafür. Wahrscheinlich auch ein Problem.

      Sollte ich den Mut finden, werde ich nach einem Zwischenzeugnis fragen. Da kommt Freude auf #rofl.

      • (11) 26.10.15 - 15:22

        Hallo,

        verlange ein Zwischenzeugnis, egal wie dein Chef darauf reagiert.

        Als ich meins beantragt habe, hat mein Chef einige Wochen! nicht mit mir gesprochen, nur das aller aller Nötigste. Ja, es war nicht angenehm aber ich habe es "ausgesessen".

        Alles Gute für dich

        (12) 26.10.15 - 18:05

        Das wäre doch mal ein sehr guter Aufhänger für ein Gespräch!

        Du möchtest ein zwischenzeugnis, weil Du das Gefühl hast, dass man Dir keine eigene Entscheidung mehr zutraut und ständig rumgschrien wird wegen Terminen, die nicht machbar sind (was sowieso nicht Deine Schuld ist, wer den Auftrag vereinbart sollte realistisch machbare Termine vereinbaren statt Sachen die man unmöglich einhalten kann).

        Das sagst Du ganz ruhig, dass Du bei diesem Betriebsklima dich nicht mehr wohl fühlst und daher ein Zeugnis willst um Dich anderweitig umzusehen.

        Und dann einfach abwarten was passiert. Wenn da jemand brüllt einfach in ruhigen Ton sagen "Herr XY, Sie brauchen nicht laut werden, ich höre Sie sehr gut" und wenn der dann weiter rumschreit sagen dass Du auf dieser Basis nicht mit ihm redest, er kann sich gerne melden wenn er sich beruhigt hat, umdrehen und gehen.

(13) 26.10.15 - 12:42

Klingt nach Werbebranche. Du bist Frau... OK, günstige Arbeitskraft. Du bist Mutter -> Du bist ein Störfaktor in dieser Branche. Ist so.Kannst noch so qualifiziert sein. Das Kind ist Dein Makel.

Such weiter einen neuen Job, irgendwann hast du hoffentlich Glück.

Die Arbeitswelt in Deutschland zeigt sich mal wieder von der besten Seite. Frauen sind weniger Wert, mit Kind oft weniger als der Pförtner.

(15) 26.10.15 - 13:32

Hi,

ich würde als 1. b) machen. Stell Dich auf Gebrüll ein und bleibe dabei entsprechend gelassen und weise Deinen Chef in höflichem Ton auf seine mangelnden Manieren hin.
Ich erwarte einen respektvollen Umgangston bei meinem Mitmenschen und dabei ist es mir absolut egal ob das mein Partner, mein Vorgesetzter, Familienmitglieder oder mein Kind ist.

Wenn b) keine entsprechenden Zugeständnisse Deines Vorgesetzten ergibt, machst Du c)

Zusätzlich stellst Du Deine Überstunden ein bzw. beschränkst sie auf ein Mindestmaß.
Dabei brauchst Du natürlich ein dickes Fell, denn das wird sicherlich (verbalen) Ärger geben.

Außerdem solltest Du in Deinem Lebenslauf die Angaben zu Familienstand und Kind weglassen, stellen sich dann immer noch keine Vorstellungsgespräche ein, lass mal Deine Bewerbungsunterlagen prüfen.

Gruß K.

(17) 26.10.15 - 20:14

Ich finde bei dir viele Sachen ziemlich ungereimt. Und ich bin auch Frau, auch Mutter und auch in einer ähnlichen Branche...

1. "Ich bin 35 Jahre und arbeite seit 19 Jahren (inkl. Ausbildung), habe also nicht studiert wie man unschwer erkennen kann." #kratz Echt, woran jetzt??? Ich rechne mal nach. 35 Jahre alt. 19 Jahre inklusive Ausbildung gearbeitet. Das bedeutet, mit 16 die Ausbildung begonnen. Okay. Mit 19 ausgelernt. Jupp. Vor einiger Zeit (ein Jahr? Weniger? Mehr?) ein Kind bekommen. Sagen wir, mit 34. Dazwischen liegen 15 (!!!!) Jahre, in dem beruflich nichts Spannendes passiert ist. Davon gab es 11 (!!!!) Jahre beim gleichen Arbeitgeber.

Wieso ist es dann "unschwer zu erkennen", dass du nicht studiert hast??? Ganz im Gegenteil, es ist ziemlich fraglich, warum in den 11 (!!!!!) super konstanten Jahren mit Arbeitszeiten von 08:00 bis 17:30 Uhr NICHTS, aber auch wirklich GAR NICHTS passiert ist, was deine glückliche berufliche Situation absichern könnte.

2. Du bist angeblich unentbehrlich und hast deswegen keine Elternzeit genommen. Öhm #kratz. Du bist 35!!! Hast du noch immer nicht gelernt, dass JEDER entbehrlich oder ersetzbar ist? Glaubst du diesen Quatsch wirklich? Selbst schuld! Eine selbstbewusste, in sich ruhende Frau hätte die Elternzeit genommen (sofern sie es selbst gewollt hätte).

3. Einen Administrator findet man nicht so schnell... #rofl Ich lach mich weg. Also Computer betreuen, Server hoch- und runterfahren und ein Netzwerk einrichten (was aber selten vorkommt, meistens laufen die Dinger lautlos vor sich hin) kann in meiner beruflichen Wirklichkeit echt JEDER!!! Und die MEISTEN machen das nebenbei, neben "echten" (sorry) Aufgaben!!! Die, die das den ganzen Tag machen, weil sie eben extra dafür eingestellt werden und auch nichts anderes machen (und können), verdienen extrem wenig. Eben weil es eher eine Routineaufgabe ist, die wirklich nicht viel Grips abverlangt.

4. Wer in seiner Bewerbung (außer für den pädagogischen Bereich) schreibt, er (oder sie) habe Kinder, hat den Knall nicht gehört. Was hat das mit deiner beruflichen Laufbahn oder Eignung zu tun? Richtig. NICHTS!!!! Und das hat auch nichts mit "Verschweigen" zu tun, sondern damit, dass man sich für einen Job bewirbt und nicht zum Babysitten!!!!

Alles in allem wirkst du so gar nicht wie eine Frau, die beruflich mit beiden Beinen fest im beruflichen Leben steht. Du wirkst eher wie eine Frau, die die berufliche Wirklichkeit gar nicht kennt. Das zeigt auch dieses Aussage, du hättest EINE Bewerbung geschrieben und obwohl du GENAU gepasst hättest, gab es direkt eine Absage. Ähm #kratz Echt jetzt???

Also reflektier dich nochmal selbst und überlege dann, was du eigentlich willst. Wer 11 Jahre lang scheinbar völlig grundlos absolut untätig in Sachen beruflicher Weiterbildung war, kann es mit der Karriere nicht soooo ernst meinen.

  • (18) 26.10.15 - 21:48

    Sehr höflich bist du nicht...

    Ich schrieb ja von einer Nebentätigkeit, denn auch bei uns reicht die Tätigkeit als Administrator nicht als volle Stelle. Mediendesigner oder Mediengestalter, die zeitlich auch Administratoren sind, sind tatsächlich selten. Und wie bereits geschrieben, fahre ich nicht nur Rechner hoch, sondern betreue auch Netzwerke und mehrere Webseiten, die alle mit unterschiedlichen CMS laufen.

    Da ich in der Familie der Alleinverdiener bin, werde ich mich hüten, einfach so ein Studium zu beginnen. Das ist nicht die Schuld meines AG, aber nicht zu ändern.

    Bis vor dem Mutterschutz im letzten Jahr war mein Job interessant, das hat sich in den letzten Monaten sehr verschlechtert. Insgesamt weiß ich jetzt nicht genau, was du mir eigentlich vorwirfst. Darf ich nicht erschüttert sein, wenn mein Chef meine Kollegin anbrüllt, weil er nicht extra zu mir laufen will, um mich anzubrüllen?

    • (19) 28.10.15 - 21:57

      "Mediendesigner oder Mediengestalter, die zeitlich auch Administratoren sind, sind tatsächlich selten."

      Sehe ich anders. Seit circa 10 Jahren gibt es dafür eigene Studiengänge - mit vielen Studenten. Es gibt da also einen Haufen Absolventen. Diese Kombination liegt im 21. Jahrhundert auf der Hand und bereits vor 5 Jahren oder so habe ich zahlreiche Studenten im dualen Studiengang gehabt, die genau diese Sachen NEBENEINANDER gemacht haben.

      "sondern betreue auch Netzwerke und mehrere Webseiten, die alle mit unterschiedlichen CMS laufen."

      Erzählst du mir mal, was an der Betreuung von Netzwerken so viel anders ist als in der Administration eines Servers? Kontrollierst du die Kabel auf Risse oder wie soll ich mir das vorstellen? Ansonsten ist es Monitoring und Konfiguration (gegebenfalls, nicht regelmäßig) wie bei einem Server auch. Und eine Website mit einem CMS (völlig egal, welches) ist eine wirklich gute Übung für einen Azubi im ersten Lehrjahr. Also WO genau liegt deine Qualifikation, die dich glauben lässt, etwas so Besonderes zu sein? #kratz

      "Da ich in der Familie der Alleinverdiener bin, werde ich mich hüten, einfach so ein Studium zu beginnen. "

      Da hast du mich falsch verstanden. Wer als junger Mensch von 08:00 bis 17:30 Uhr arbeitet, weiß, dass er viel Glück mit dem Job hat, aber eigentlich für eine Weiterentwicklung Qualifikationen fehlen und der noch dazu 11 Jahre (!!!) keine weiteren Verpflichtungen hatte, hätte sooo wahnsinnig viel Zeit gehabt für Weiterbildung (welcher Art auch immer). Aber vorbei! Der Drops ist gelutscht! Das zeigt in meinen Augen aber auch, dass dir Karriere nicht so wichtig war/ist.

      "Darf ich nicht erschüttert sein, wenn mein Chef meine Kollegin anbrüllt, weil er nicht extra zu mir laufen will, um mich anzubrüllen? "

      Doch. Klar. Aber dein Gejammer, dass du ja jetzt leider keine Möglichkeit hast, was anderes zu machen, weil du jegliche Chancen, die richtigen Voraussetzungen dafür zu schaffen, verpasst hast, das nervt.

      Ich wollte dir mit meiner Art nur klar machen, dass du ein verzerrtes Bild von dir in der Arbeitswelt hast, denn:

      1. Dein Chef nutzt dich aus und du machst es mit. Das ist nicht besonders selbstbewusst.
      2. Du hast EINE Bewerbung geschrieben und bist enttäuscht, dass daraus nichts geworden ist. Realitätsfern.
      3. Du bist bei der EINEN Stelle nicht mit Kusshand genommen worden. Es MUSS also Leute geben, die genau das können, was du kannst. Vielleicht sogar besser (zum Beispiel selbstbewusst).
      4. Man ist immer ersetzbar, sowohl in der Elternzeit als auch überhaupt. Jeder! Auch du!
      5. Wenn man selbstbewusst ist und Kinder kein Hinderungsgrund sind (dein Kind wird ja jetzt offensichtlich auch von jemand anderem betreut), haben Kinder nun einmal nichts in der Bewerbung zu suchen!

      Wenn du das nicht erkennst, wird dein Chef dich rausmobben, dich psychisch runterreißen und du stehst irgendwann (in ein paar Jahren) ohne gleichwertigen Job da...

Hallo,

Um bei deinen Worten zu bleiben:
Wer glaubt ein Netzwerk könne man nebenbei administrieren und das könne jeder, der hat den Knall noch nicht gehört.

Diese Möchtegern-Administratoren die glauben die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben weil sie mal eine ComputerBild in der Hand hatten, die liebe ich. Schuster bleib bei deinen Leisten.

Genau so ein Netzwerk habe ich bei meiner neuen Stelle übernommen und es ist einfach nur zum heulen und davon laufen, was man da sieht.

In meiner letzen Firma waren 6 Leute im 1st Level und 9 im 2nd Level. Die gesamte IT waren 35 Leute....wozu eigentlich, hätten doch alle anderen nebenbei machen können.

Zu Kinder in der Bewerbung:
Man kann sie sehr wohl rein schreiben. Wenn man Qualifikationen hat, ist das kein Hindernis. Beim Gespräch muss man eh Tacheles reden.

Da legt man sich selbst ein faules Ei ins Nest.

Herrje, selten hier einen Beitrag gelesen, der mich wirklich so geärgert hat.

Grinsekatze

  • #rofl

    Aber sorry, liebe Grinsekatze, immer schön grinsen...

    1. Um bei deinen Worten zu bleiben: Die TE hat keine Ausbildung auf dem Gebiet. Sie ist also gar kein Schuster und macht das, weil sie mal eine ComputerBild in den Händen hatte...

    Ihr habt 35 Leute in der IT für 2 Server, ein paar Clients und ein Netzwerk (klar, sonst ist ein Server ziemlich überflüssig!!!)! Alle Achtung, ihr müsst eine echt reiche Firma sein!

    Sollte es sich nicht um ein vergleichbares System (2 Server, ein paar Clients und ein Netzwerk dazwischen), dann hast du wohl auch ComputerBild-Status... By the way: Ich arbeite in einem Unternehmen, dass zu Hälfte IT besetzt ist (wenn man mal das als Maßstab nimmt, was du so als IT Besetzung meinst...), also rund 200 von 400 Leuten. Ja. Da reden wir aber auch nicht über 2 Server #augen

    2. Im Gespräch muss man eh Tacheles reden??? #kratz Worüber denn?? Also ich habe in meinen Bewerbungsgesprächen NIE über meine Kinder gesprochen!!! Warum auch??? Wie muss ich mir das vorstellen?

    Frage: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
    Antwort: Ich wechsel die Windeln von dem Kleinen. Die Großße hat Probleme in Mathe, da üben wir dann.

    Oder wie???

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