Wohnung vom Arbeitsamt wegen 30 Euro zu hoch abgelehnt

    • (1) 30.10.15 - 06:56

      Hallo an euch alle,

      Ich bin derzeit Schwanger und mein Mann und ich leben in eine 1 Zimmer-Wohnung. Diese Wohnung ist ja zu klein für uns beide und das Kind, denn ich brauche auch gewisse Sachen für das Kind, da ich nicht weiß, wo ich diese hinstellen soll. Wir haben eine Wohnung gefunden für 640 € Gesamtmiete ( 2,2 Zimmer-Wohnung ). Nur das Problem bei uns ist das die Bruttokaltmiete 30 € zu hoch ist, aber der Gesamtpreis der Wohnung stimmt. Wir sind bei dem Arbeitsamt gewesen und haben einen Antrag ausgefüllt und geschildert, warum wir wechseln möchten und das wir wissen, das die Brutto kaltmiete etwas zu hoch ist. Die Frau beim Arbeitamt meinte zu uns es sei egal, denn wenn die Bruttokaltmiete zu hoch ist, wird die Gesamtmiete beachtet. Gestern kam aber einen Schreiben mit der Ablehnung. Ich verstehe nicht warum? Ich habe keinen Platz in der Wohnung, wir schlafen auf einem Sofa und außerdem fallen die Tapeten der Wand herunter. Dies haben dort auch geschildert. Umzugskosten brauchen die zu zahlen weil die Wohnung gleich gehenüber liegt. Mein Mann geht Vollzeit arbeiten ich werde nur etwas aufgestockt, da ich nicht arbeiten darf wegen der Schwangerschaft. Bitte helft mir brauche euren Rat !!!????

      • Hallo!

        Das ist nun mal leider so...
        Irgendwo müssen sie ja eine Grenze ziehen.

        Für Euch sind 30,- "lächerlich" und für den nächsten vielleicht 50,- Euro.

        Wenn es eine Obergrenze gibt, dann ist auch 1,- Euro zu viel, sonst bräuchte man das ja nicht.

        Ihr müsst wohl weiter suchen.

        Die Nebenkosten variieren ja. Wahrscheinlich sind sie zu niedrig angesetzt und es gibt in Zukunft eine saftige Erhöhung. Viel Glück bei der Suche! Lg

        (4) 30.10.15 - 08:17

        Hi,

        ich würde Widerspruch einlegen und in den Widerspruch mit aufnehmen, dass ihr die Differenz selber tragt. 30€ ist nun nicht so viel, dass ihr das nicht vorübergehend leisten könntet - sobald das Kind da ist, bekommt ihr Kindergeld und berücksichtigt wird ja ohnehin nur Dein Anteil, da Dein Mann keine Aufstockung erhält.

        Sobald Dein Kind da ist und sich alles etwas eingespielt hat, könntest Du Dir einen 450€ Job suchen und wärst raus aus dem Bezug. Dann ist es ohnehin egal.

        Gruß
        Kim

        • "sobald das Kind da ist, bekommt ihr Kindergeld und berücksichtigt wird ja ohnehin nur Dein Anteil, da Dein Mann keine Aufstockung erhält."

          Die beiden bzw. dann 3 sind eine Bedarfsgemeinschaft, da ist nicht nur sie im ALGII-Bezug.

          LG

          • Natürlich - das sind sie ja auch jetzt. Aber da ihr Mann verdient, bekommen sie ja nur einen Teil aufgestockt. Und Kindergeld wird auch angerechnet. Und aufgestockt wird der Mietanteil (ggfs. Lebensunterhalt) von ihr und dem Kind -den der Mann ja scheinbar nicht decken kann. Außerdem kommt noch Elterngeld dazu, was auch angerechnet wird.

            Naja, und einen Minijob könnte sie ja nach einer gewissen Zeit auch ggfs machen.

        Hallo,

        einen Widerspruch einlegen, wenn man die Differenz selbst tragen will, ist absolut unnötig!

        Sie kann in jede Luxushütte ziehen, die sie will.
        Es hat lediglich zur Folge, dass nur die angemessene Miete gezahlt wird; keine zusätzlichen Kosten wie Umzug, Kaution und Renovierung und eventuell die Nebenkostenabrechnung nicht.

        Entweder ich widerspreche der Entscheidung, dass die Wohnung so nicht übernommen wird oder ich lasse den Widerspruch.

        Gruß

        • Hi,

          doch, es macht Sinn. Zumindest nach der Erfahrung mit unserer Verbandsgemeinde. Wenn die eine Absage für einen Wohnung schicken, weil diese ein paar Euro zu teuer ist (waren bei meinem Vater keine 15€) und man mietet die trotzdem an (um die Diff. selbst zu übernehmen), dann folgt daraus ein ganzer Rattenschwanz an Problemen.

          Deshalb schreibe ich lieber einmal zuviel einen Widerspruch, als hinterher einen Anwalt zur Durchsetzung zu brauchen.

          Gruß
          Kim

          • Hallo,

            bis der Widerspruch bearbeitet ist, ist die Wohnung weg.
            Und das ist sie auch, wenn der Widerspruch abgelehnt wird.

            Und ja, eine unangemessene Wohnung zu beziehen, zieht Probleme nach sich. Muss es ja auch, sonst könnte man sich die Angemessenheitsprüfung schenken!

            Gruß

    (10) 30.10.15 - 09:10

    Juhuuuuu....Freitag.....#fest#glas

(13) 30.10.15 - 09:12

#schock "640 € Gesamtmiete ( 2,2 Zimmer-Wohnung )"

Von so einem Mietpreis träumt man bei uns in der Gegend :-( Moderne 2 Zimmer Wohnungen kosten hier gut und gern mal 1200 Euro...
...KALT!

Ich habe mir letztens eine ältere 3 Zimmer Wohnung angesehen für 1100 Euro warm, also ohne Luxus. Was hier dem oberen Durchschnitt für eine ältere Wohnung entspricht. Ein Schnäppchen also.

Grundsätzlich: Das Amt kann nicht einfach "ablehnen". Sie sollen das zahlen, was euch zusteht. Die Differenz, in eurem Fall 30 Euro könnt ihr selbst zahlen. Warum das nette Amt euch diesen Vorschlag nicht gemacht hat, weiß ich nicht.

Viel Erfolg #klee

  • (14) 30.10.15 - 09:32

    #schock #schock #schock

    Wo wohnst du denn? Sind die Wohnungen bei euch vergoldet?

    1200 Euro kalt für eine 2-Zimmer Wohnung?

    LG Silke

    • (15) 30.10.15 - 09:43

      Ja, übel nicht wahr #schwitz

      Stadt und Umkreis München... #augen

      Die Wohnungen sind nicht vergoldet, aber die Gehirne der Vermieter!

      Als Alleinstehender müsste man 20 Std. am Tag arbeiten um für die Miete aufzukommen und leben zu könne. Die Preise sind extrem umverschämt und ewig wird mich hier nichts halten - vor Allem wenn ich die Mietpreise von wo anders sehe.

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