Steuernachzahlung 2016!

    • (1) 20.11.15 - 03:07

      Hallo Ihr Lieben,

      Vielleicht könnt ihr mir helfen. Mein Mann und ich haben 2014 geheiratet und haben in die Steuerklasse 4/4 gewechselt. 2015 kam unser Nachwuchs und wir haben in die Steuerklasse 3/5 gewechselt. Ich bin in Juli in Mutterschutz gegangen, ab November ist Elterngeld fällig gewesen. Jetzt lese ich hier überall, dass zu bedenken ist, dass man richtig fett steuern nachzahlen darf bei dieser Kombination die mein Mann und ich benutzen. Ich nehme 1 Jahr Auszeit und wahrscheinlich muss dass dann alles für 2017 eingeplant werden? Ich hab echt Panik vor, wenn man manche Beträge hier liest, die manche nachzahlen. Wie soll man da bitte vom Elterngeld eine gescheite Summe zurücklegen? Dann bleibt ja kaum mehr was übrig? Hilfe

      • Wieso tust Du Dir keinen Gefallen und investierst in einen Steuerberater / Lohnsteuerhilfeverein / ein gutes Steuerprogramm?

        Ja, Euer Vorgehen bezüglich des Steuerklassenwechsels birgt das Risiko einer drohenden Steuernachzahlung. Ob tatsächlich und wie hoch, wird Dir allerdings nur einer der oben genannten verraten können.

        Grüsse
        BiDi

        Gib das ganze einfach in einen Rechner mit Progressionsvorbehalt ein, dann kannst du sehen ob und was ihr nachzahlen müsst.

        Wir haben soviel abzusetzen, dass wir immer was zurückbekomme, selbst bei Steuerklasse 3/5 du 12 Monaten Elterngeld und Monaten Mutterschaftsgeld und A-Zuschuss in einem Jahr!

        Gib das wie andere schon sagten in den Rechner ein.
        Wir mussten nachzahlen hatten das Geld aber schon angespart (waren knapp 1000€). Die Nachzahlung war aber deutlich geringer, als das was wir an MEHR hatten durch den Steuerklassenwechsel. Entweder muss man in dem Jahr Elternzeit den Gürtel enger schnallen, was wir nicht wollten oder eben etwas nachzahlen. Aber je nachdem was man Absetzen kann ist das überschaubar.

      • Hallo,

        wenn dein Mann in der Steuerklasse 3 ist, dann zahlt er ja zu wenig Steuern und du gar keine. Zu dem unterlegt das Elterngeld dem Progressionsvorbehalt.

        Es kommt also darauf an, ob dein Mann viele Werbungskosten hat, ob er viel verdient und ob du viel Elterngeld bekommst.

        Ich rechne sowas immer anhand der Steuererklärung des vergangenen Jahres aus (in dem Fall 2014). Gib doch dort mal deine Daten ein.

        LG

        • "Es kommt also darauf an, ob dein Mann viele Werbungskosten hat, ob er viel verdient und ob du viel Elterngeld bekommst."
          Nö, da ist bei ihr noch dann das, was sie an Steuern gezahlt hat (denn sie haben ja wohl erst zur Jahresmitte gewechselt) zu berücksichtigen und was sie an Werbungskosten hat, was sie an Sonderausgaben durch die Geburt des Kindes (Wege zum FA, Wege zur Hebamme, Wege zum KKH, Medikamente, Zuzahlungen usw.) usw. zu berücksichtigen.

          Also das ist deutlich mehr, was abgesetzt werden kann, als nur Werbungskosten und es sind eben auch deutlich mehr Daten zu berücksichtigen.

          • Ja stimmt, sie hat ja noch ne Weile verdient.
            Klar sind mehr Daten zu berücksichtigen, ich mache jeden Tag Steuererklärungen, hab das auch nur grob gesagt ;-)

            Die Wegen zur Hebamme usw. dürften aber nicht Sonderausgaben sondern außergewöhnliche Belastung sein. Und da muss sie erst mal über die zumutbare Belastung kommen. Das kommen die meisten nicht.

            Ich denke ja auch, dass sie nicht groß nachzahlen muss. Aber wissen tut man es nicht...

            • "Die Wegen zur Hebamme usw. dürften aber nicht Sonderausgaben sondern außergewöhnliche Belastung sein. Und da muss sie erst mal über die zumutbare Belastung kommen. Das kommen die meisten nicht."
              Ja, gehört zu außergewöhnlichen Belastungen, nein, sie muss nicht unbedingt über die Grenze kommen, das wird ja noch verhandelt. Also eh alles eingeben. Und je nach Einkommenshöhe und Kinderzahl kommt man leicht über die Grenze. Gerade bei den Rufbereitschaftspauschalen der Hebammen, die alleine sprengte bei uns diesmal fast die Grenze, da waren Arztwege usw. kaum mehr relevant.

              (15) 21.11.15 - 00:28

              Die gesetzliche Regelung ist wohl so, dass die zumutbare Belastung abzuziehen ist. Hier das Gegenteil zu behaupten ist wohl falsch.

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