ALG2 und darlehen

    • (1) 10.12.15 - 21:54

      Hallo ihr Lieben, ich bin neu hier und habe eine Frage an euch. Ich erzähle mal kurz um was es geht.
      Also, ich bin eine Alleinerziehende Mama von einem 10 Monate alten Mädchen. Sie kam 8 Wochen zu früh. Seit Monaten hat die kleine Maus Probleme und somit werden wir von Krankenhaus zu Krankenhaus geschickt. Wir bekamen bisher 4 Verdachtsdiagnosen gestellt, von nervenschädigung am Hirn, Epilepsie, hirntumor und zuletzt eine Tetra zerepralparese. Nun ist es so, dass wir 2 mal die Woche zur ergotherapie müssen, 2 mal die woche Krankengymnastik und einmal die Woche zur osteopathin.

      Arbeiten kann ich durch die ganzen Behandlungen der kleinen momentan nicht. Jetzt ist es so, dass die Behandlungen vom osteopathen nicht übernommen werden und aus eigener Tasche bezahlt werden müssen. Ich zahle seit 3 Monaten fast 300€ monatlich nur dafür. Die Krankenkasse übernimmt nur 40€ für 3 Behandlungen im Jahr, mit denen wir aber zur Zeit noch nicht klar kommen. Die Caritas konnte auch nicht helfen. Nun meine Frage, besteht da die Möglichkeit über ein Darlehen beim Jobcenter damit ich wenigstens 2 Monate damit überbrücken kann? Die Abstände beim osteopathen werden irgendwann auch länger, womit dann auch diese Kosten weniger werden.

      Oder hat vielleicht noch irgendwer einen Rat?

      Der "Vater" der kleinen hat uns schon verlassen und auch dort ist momentan alles beim Anwalt und auch schon beim Gericht weil er sich weigert Unterhalt zu zahlen. Was bei Hartz 4 auch nicht wirklich Mehr sein wird weil es doch eh abgezogen wird. Und für diese Kosten wird er auch nicht aufkommen, weil er so schon keinen Kontakt zu der kleinen haben wollte und nach dieser Diagnose erst recht nicht. Dabei sollte man meinen, ein 37 jähriger Mann sei etwas verständnisvoller.

      Liebe Grüße Jape

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        • Vielen Dank für deine Antwort. Ich werde versuchen über diese Richtung etwas zu erreichen. Es wird ja sogar verlangt, dass wir bei einer Fahrt von 7 Std nach München in eine Klinik selbst für die Unterkunft und die Fahrtkosten aufkommen müssen. Ich verstehe das alles nicht so ganz.
          LG

          (4) 11.12.15 - 16:20

          Plattes Stammtischgerede und Halbwahrheiten - wie so oft.

          "Die sind nämlich der Meinung das die kassenärztliche Versorgung ausreichend ist."

          Stuss. Der GESETZGEBER ist das! In Gemeinschaftskunde nur ein Üngenügend erreicht oder wie?!

          • Und wo ist hier der Grund, das Du Dir anmaßt derart Ausfällig zu werden?

            Egal ob Gesetzgeber oder Erfüllungsgehilfe: das Ergebnis bleibt das gleiche; es gibt kein Geld.

            Bekomm dich mal wieder in den Griff

            Pina

            • (6) 14.12.15 - 22:42

              Süß, dass ausgerechnet der Nick, den ich schon seit geraumer Zeit als scullys Zweitnick in Verdacht hatte, antwortet.

              Und ein Tipp, Schätzelein: Nein, das Ergebnis bleibt nicht das gleiche. Siehe meine weitere Antwort.

      Hallo,

      hör auf dir das Geld von dem Osteopathen aus der Tasche ziehen zu lassen. Du zahlst 300€/Monat? Wofür? Was macht er, was eine gute Physiotherapie nicht leisten kann?

      Vertrau den Ärzten. Und zahl nicht für irgendeinen Mumpitz, bevor ihr eine echte Diagnose habt. Zur Zeit bekommst Du doch Elterngeld plus ALGII - warum eigentlich keinen Unterhalt?

      Liebe Grüße Andrea

      • Erstmal danke für deine Antwort. Diese Investition an einen osteopathen ist sicherlich kein rausgeworfenes Geld, da durch die Häufigkeit der Behandlungen bei der kleinen immer wieder Blockaden entstehen die gelöst werden müssen. Und ich gehe da sicherlich zu keiner die nur auf mein Geld aus ist, sondern zu einer, die auch mal sagt, dass wir versuchen mal eine Woche Pause zu machen um die Zeitabstände größer werden zu lassen. Aber wenn dann nunmal gar nichts mehr geht, muss es dann wohl noch sein.

        Wir bekommen NOCH keinen unterhalt. Der Vater der kleinen weigert sich. Die Unterlagen liegen schon seit Monaten bei einem Richter auf dem Tisch, allerdings soll dieser wohl selbst krank gewesen sein und auch umgangsregelungen vorziehen.

        Wenn ich allen Ärzten vertrauen würde wie du sagst, dann hätte mein Kind ne Menge Krankheiten.

        LG

    Schau dich mal noch nach weiteren Hilfestellungen um. Gibt einige Vereine, gemeinnützige Einrichtungen, wo du dir evtl. Hilfe holen kannst.

    Wichtig wäre auch, dass du so schnell wie möglich die Sache mit dem Unterhalt klärst!

    (10) 11.12.15 - 16:26

    "Was bei Hartz 4 auch nicht wirklich Mehr sein wird weil es doch eh abgezogen wird."

    Und dennoch muss es bei ihm beigetrieben werden oder was soll diese Aussage?

    Zu Deiner Frage: Nein, es besteht keine Möglichkeit, über ein Darlehen nach dem SGB II diese Kosten zu finanzieren.

    Du könntest Dich allerdings beim Jobcenter erkundigen, inwieweit die Extrakosten (Fahrkosten z.B., die die Krankenkasse nicht trägt), die durch Klinikaufenthalte deines Kindes als Sonderbedarf (§ 21 (6) SGB II) gelten könnten.

    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__21.html

    Also: Die Actimonda Krankenkasse zahlt 6 x im Jahr 60 Euro Osteopathie. Die Krankenkasse kannst Du wechseln. Allerdings halte ich mehr Behandlungen auch nicht für erforderlich. Wenn man ALG2 bezieht, dann kann man sich das nicht leisten und sollte es auch nicht. Es gibt mit Sicherheit Behandlungen für Deine Tochter die helfen und die übernommen werden.

    Was genau hat sie denn?

    Das Jobcenter gibt für diesen "Luxus" keinen Kredit, da ALG 2 steuerfinanziert ist. Es gibt viele Leute, die kein ALG2 bekommen und solche Sachen auch nicht finanzieren können. Da muss man sich eben nach Alternativen umsehen.

    Gruß

    Manavgat

    • ok., ich habe mich jetzt durchgelesen, was sie hat. Allerdings glaube ich - wie jemand anderes auch schon schrieb - das die Osteopathie sicher nicht zwingend sein muss. Du verrennst Dich da in was.

      Die Fahrtkosten würde ich beantragen, das steht Dir zu. Im übrigen muss dich das Jobcenter ausführlich beraten, was Du wo beantragen kannst.

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