Öffentlicher Dienst?

    • (1) 11.12.15 - 07:56

      Hallo!

      Ich habe ein Job-Angebot von einem öffentlichen Dienst in Vollzeit bekommen. Es war auch eine Vollzeitkraft gesucht. Nach nochmaliger Durchrechnung und wegen der Betreuung habe ich festgestellt, dass 40 Stunden doch sehr sehr viel für mich sind. Ideal wären am besten 30 Stunden. Ich würde am liebsten anfragen, ob nicht auch 30 Stunden zu arbeiten reichen würden, hab aber Angst, dass ich dann das Job-Angebot verlieren könnte.

      Was meint Ihr, trotzdem mal fragen oder sich durchbeissen und Vollzeit probieren, auch mit der Gefahr, dass das mit der Betreuung der Kinder nicht klappt?

      LG

      • Hallo.

        Wenn eine Vollzeitkraft gesucht wird, werden sie darauf bestimmt nicht eingehen. Aber vielleicht hast du ja in einer anderen Abteilung die Möglichkeit, 30 h arbeiten zu können.

        Probieren würde ich es und dann eben sehen, ob es klappt oder nicht. Intern ist es vielleicht besser was zu finden als von außerhalb. Deshalb erst mal reinkommen und dann schauen.

        LG

        im öd können die stellen nicht beliebig verkürzt oder ausgeweitet werden, sondern sind im stellenplan festgelegt. eine änderung ist ein langwieriger prozess und auch nur mit begründung möglich, des weiteren ist es meist so, dass, wenn die arbeitsplatzbeschreibung 40 h erfordert, diese auch geleistet werden müssen, ggf mit einer stellenteilung, was bei 30 und 10 käse ist.
        ich würde vollzeit anfangen und später teilzeit beantragen. wenn du von vornherein der ausschreibung entgegenstehst, werden sie wohl einen anderen bewerber nehmen. im öd ist das verhandeln im bewerbungsgespräch um die harten fakten ganz schwer möglich.
        v

        • "im öd können die stellen nicht beliebig verkürzt oder ausgeweitet werden, sondern sind im stellenplan festgelegt. eine änderung ist ein langwieriger prozess und auch nur mit begründung möglich, des weiteren ist es meist so, dass, wenn die arbeitsplatzbeschreibung 40 h erfordert, diese auch geleistet werden müssen, ggf mit einer stellenteilung, was bei 30 und 10 käse ist."
          Wie kommst du denn darauf, im öD hat nach dem TzBfG jeder Anspruch auf eine Teilzeitstelle, dies kann nur aus betrieblichen Gründen abgelehnt werden und die sind gerade im öD schlecht zu finden.

          • das weiss ich, deswegen habe ich auch geschrieben, dass ich die Stelle annehmen und dann tz beantragen würde. sich aber von vornherein bei einer ausgeschriebenen stelle, wo nicht explizit erwähnt wird, dass die stelle teilbar ist, verschlechtert einfach die karten der te. und darum ging es ja bei ihrer frage. ich arbeite selber im öd, sicher kommt es auch darauf an, als was man sich bewirbt, in meinem amt würde man sich auf jeden fall für verfügbare vz-kräfte entscheiden.
            v

            denn auch wenn man ein recht auf tz hat hat der ag erstmal das recht der wahl.

            • Bei uns nimmst du die Stelle in Vollzeit und beantragst dann sofort TZ ab Vertragsbeginn, sprich bei der Wahl weiß der AG das gar nicht, denn der AG darf dich danach nicht fragen und dich auch nicht benachteiligen, wenn du nur TZ arbeiten willst ;)

          Hallo.

          <<<Wie kommst du denn darauf, im öD hat nach dem TzBfG jeder Anspruch auf eine Teilzeitstelle, >>>

          Ja schon, aber wenn diese Stelle mit 40 h ausgeschrieben ist, kann sie nicht gleich 30 h verhandeln wollen. Wie schon geschrieben, erst mal reinkommen und dann weiter sehen.

          LG

          • Stimm, das können sie nach dem TzBfG nicht, aber nach dem TVL und TVöD ist eine sofortige Beantragung zulässig und wird auch oft so gemacht.

            Also nichts mit erstmal reinkommen usw. Ich würde den Teilzeitantrag sofort nach der Unterschrift stellen, denn so ist es im öD oft üblich.

    Dann ist das Angebot wahrscheinlich weg, der Verweis auf den Stellenplan ist schon berechtigt und in der Regel ist eine Vollzeittätigkeit ja auch nicht einfach in 30 Stunden zu schaffen.

    Ich würde erst mal anfangen und es probieren - wenn die Arbeit Dir gefällt (und Deine dem AG) kann man später immer noch anfragen, ob es da Möglichkeiten zur Reduzierung gibt.

    Mein AG (auch ÖD) ist da sehr kulant, aber nicht bei Neueinstellungen.

    LG

    Anja

Ich würde nach der Unterschrift sagen, dass du nur 30 Stunden arbeiten willst. Mit kleineren Kindern hast du darauf ein Anspruch. Das darf gar nicht abgelehnt werden. Dann muss der AG zusehen, wie er die restlichen 10 Stunden abdeckt.

  • Das ist eine ziemlich arschige Nummer. Außerdem gibt es auch eine Probezeit einzuhalten. Wenn mich ein Arbeitnehmer so verkackeiert, wüsste ich was da passieren würde.

    LG

    • Wieso, was soll denn da großartiges passieren?

      Im ÖD hast du mit kleinen Kindern ein Anrecht auf reduzierte Stundenzahl. Es ist unzulässig den AN zu drängen, eine volle Stelle zu tätigen. Fertig aus.

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