Zuschuss Umzugskosten bei Wohngeld

Hallo,

durch eine Eigenbedarfskündigung bin ich gezwungen umzuziehen. Ich habe nach langer Suche eine Wohnung gefunden und stehe bald vor einem riesigen Berg Rechnungen, die mir ordentlich weh tun werden. Allein das Umzugsunternehmen kostet knapp über 1000 €, hinzu kommt eine dicke Kaution, Kosten für Malerarbeiten (die ich selbst ausführe, aber Farbe ist ja nicht umsonst), manche Möbel passen wegen der Schrägen einfach nicht in die Wohnung und und und. Ich beziehe Wohngeld und war heute auf der Wohngeldstelle, um einen neuen Antrag für die neue Wohnung zu stellen und nachzufragen, welche Zuschüsse ich denn für einen Umzug, den ich ja nicht aus Spaß an der Freude mache, erhalten könnte. Ratlose Gesichter. Auch 2 Telefonate später konnte die Bearbeiterin mir nicht weiterhelfen. Ich kann mir jetzt aber gar nicht vorstellen, dass es dafür keinen Antrag gibt. Ich meine, es gibt für jeden Käse Zuschüsse, aber mit einem sauteuren Umzug wird ein Sozialhilfeempfänger allein gelassen? Ich komm auf knapp 2000 € Kosten, wenn ich alles hochrechne. Und nein: Den Umzug krieg ich nicht einfach mal so im VW-Transporter mit Freunden weg. Da ist mindestens ein Klavier dabei, was ich von einer Firma transportieren lassen muss, das will ich auch gar nicht von meinen Freunde erwarten (es geht in den 3. Stock, das geht nicht ohne entsprechende Gurte und Muskelkraft).

Habt ihr ne Ahnung, an welche Stelle ich mich wenden könnte? ALG II bekomme ich nicht, die Vermieter haben mir ausreichend Zeit für die Suche nach einer neuen Bleibe gegeben. An die kann ich die Kosten meines Wissens auch nicht abwälzen.

Liebe Grüße von der Kisten packenden palomita

Nicht dein ernst oder? Da hab ich echt kein Verständnis für. Allein der Gedanke es auf die Hausbesitzer abzuwälzen ????

Da hast du mich falsch verstanden. Ich sagte doch, dass man einen Vermieter dafür nicht zur Veranstwortung ziehen kann. Mir ging es um staatliche Zuschüsse für Wenigverdiener.

Doch doch. Ich habe dich sehr wohl verstanden. Du suchst jemanden oder eine Behörde, die deine Umzugkosten trägt. Dabei kam auch der Gedanken auf deinen Vermieter.

Versuch doch einfach mal selbstständig aus dieser Misere zu kommen. Immer nur auf Hilfe anderer zu warten oder zu hoffen, ist ein wirklich ein sehr geringer Anspruch auf sich selbst.

-Du könntest das Klavier verkaufen.

-Freunde, Familie bitten zu helfen. Vllt hat jemand einen Anhänger oder wenigstens einen Kombi.

-Du könntest Aushänge machen und nach Schülern\Studenten suchen, die für wenig Geld an packen
-Du könntest deinen Vermieter ggf. um ein paar Tage Aufschub bitten

Usw usw...

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es dafür Zuschüsse gibt. Eventuell kannst Du die Kaution sparen über eine Bürgschaft. 1000€ Umzugskosten finde ich schon erstaunlich teuer für ein Klavier oder ist das der gesamte Umzug?

Man könnte auf jeden Fall Kosten sparen, indem man das meiste selber macht.
Wir sind über vier Wochen während der Renovierung Stück für Stück umgezogen.
Alles was ging, ging ins Auto und wir brauchten dann nur für die großen Möbel einen Transporter (günstig bei Ikea)
Da haben dann auch vier Mann gereicht.
Nur wegen dem Klavier muss doch nicht alles mit einem Umzugsunternehmen gemacht werden.
Alternativ könnte man das Klavier auch vielleicht verkaufen?
Klar ein Umzug ist teuer, da
Hilft dann auch nur sparen wo geht.
Eventuell zahlt aber auch die Arge was ( auch wenn kein ALG2 gezahlt wird), wenn aus gesundheitlichen Gründen ein Unternehmen beauftragt werden muss.

Es geht um den gesamten Umzug bei 1100 €. Wir sind 3 Personen. Ich habe kein Auto, bin allein erziehend. Freunde kann ich nicht genügend zusammenbekommen, um den ganzen Krempel wegzukriegen. Mit 4 Leuten wären wir ewig beschäftigt. Hab unter anderem auch recht schwere Möbel und wie gesagt das Klavier. Führerschein hab ich vor 5 Jahren gemacht, bin seit 4 Jahren nicht gefahren. Da leih ich mir nicht mal eben nen dicken Transporter. Klavier hab ich mir erst vor nem Jahr gekauft, meine Tochter nimmt Unterricht, das verkauf ich nicht.

Ich hab gespart die letzten Jahre, falls mal ein großer Posten ansteht. 2000 € sind für mich echt ein Haufen Schotter. Und ich frag mich, warum jeder Knickknack vom Amt übernommen wird, aber so was teures eben nicht. Mir würde ja ein Anteil vollkommen ausreichen. Aber um das Umzugsunternehmen komm ich kaum drumrum. Verglichen hab ich die Preise, die bewegen sich alle in dem Dreh.

Alles auch recht spontan, ich hab die Wohnung vor ner Woche angesehen, jetzt zugesagt bekommen und ab März kann ich rein. Geh ich später rein, zahl ich doppelt Miete. Fällt auch aus. Vorher muss ich packen, malern. Keinen Plan, wie ich das im Freundeskreis wuppen soll.

So was teures wird vermutlich nicht übernommen, weil es nunmal Luxus ist andere die Arbeit machen zu lassen.
Klar ist das teuer, deswegen wuppen viele ihren Umzug selber.
Vielleicht solltest Du wirklich Prioritäten setzten. Ich habe damals mein riesiges Aquarium vor dem Umzug verkauft.
In der neuen Wohnung fehlte Platz und mir die Nerven es umzuziehen.
Ich weiß nicht was so ein Klavier kostet. Eventuell fehlt mir auch das Verständnis, weil ein Klavier für mich eben ein Luxusgut ist. Kann man sich das nicht leisten (oder dessen Umzug) muss es eben weg.
Gut spielen kann man auch auf einem guten Keyboard. Es muss kein Klavier sein.
Eventuell kannst Du auch mit deinem jetzigen Vermieter reden, ob sie dir zwei Wochen kostenlos mehr Zeit lassen.
Meine Schwester ist auch allein erziehend mit zwei Kindern. Sie hat ihre Umzüge allein gestemmt. Die schweren Möbel mussten mein Mann und der Vater ihrer Kinder alleine stemmen aus Mangel an Freunden. Wo ein Wille ist auch ein Weg.

weitere 4 Kommentare laden

Ich bin schon sehr oft umgezogen, aber immer in Eigenregie.
Transporter oder großer Anhänger, paar Freunde fragen, ein paar mal hin und her fahren.

Hallo,

es gibt Studentenvermittlungen AUCH für Umzüge. Die sind bei weitem nicht so teuer wie ein Umzugsunternehmen, auch können Malerarbeiten übernommen werden durch Studenten. Es muss wirklich kein teueres Unternehmen sein. Selbst Klaviere werden dann mit umgezogen, dafür gibt es auch dann die passenden Gurte. Ach ja, Transporter werden dann auch zur Verfügung gestellt.

LG

Hallo,

die einzige Frage, die sich mir hier stellt, warum ist der Umzug so teuer geworden?
Wäre mir nie passiert, ist es auch noch nicht. Einfach ein Umzugsunternehmen zu bestellen und die Arbeit abzuwälzen ist schon recht einfach, ist auch o.k. aber dann fordern, daß die Kosten übernommen werden ist schon ein Witz #ole

LG

Man kann an jeder Uni einen Aushang machen und so Studenten finden, die einem für kleines Geld und eine ordentliche Mahlzeit, beim schleppen helfen. Geht auch super über Ebay Kleinanzeigen.

Mittwochs einen Sprinter oder sonstigen Transporter mieten, kostet wesentlich weniger als am Wochenende.

Unser letzter Umzug kostete 400 Euro für einen großen Sprinter und einen 7.5 t (den übrigens jeder der schon länger einen Führerschein hat, fahren kann....... vielleicht mal im Freundeskreis rumfragen)

Geschleppt haben wir selbst und Freunde von uns.

wirklich 400€ für den Sprinter? #schwitz
wir haben einen für 19€ am Tag gemietet bei Sixt...

LG

Nee..... je zwei Tage einen Sprinter UND einen 7.5 T LKW, inklusive Sprit (75km eine Strecke) und Vollkasko (was ja meistens bei den günstigen Lockpreisen noch dazu kommt)

weitere 3 Kommentare laden

Hallo,

ich finde deine Einstellung unmöglich #zitter es kommt echt so rüber das du zu faul bist bzw.kein Bock hast alles zumachen ....hast aber kein Geld über um andere dafür zubezahlen ....also muß das Amt jetzt herhalten.:-[

Du wirst doch Freunde haben oder Familie etc. ach wenn ich richtig gelesen habe sieht es so aus als ob du immer eine ander Ausrede hast warum es nicht geht , ist eben bequemer wenn es ein Umzugsunternehmen macht , kann ich auch verstehe aber dann sollte man auch das Geld dafür haben.
Lg

Puh, draufhauen ihn die Umstände zu kennen, ist auch recht bequem. Ich stecke mitten in einem großen Auftrag (bin freiberuflich), hab 2 Wochen Zeit um zu malern und meine alte Wohnung abzugeben. Nebenbei 2 Kinder, die gerade Ferien haben. Freunde haben auch megaviel zu tun und viele gerade mit Babies zu Hause. Ich hab kein Auto und zufällig niemanden mit Sprinter im Freundeskreis und saß selbst seit Jahren nicht mehr hinterm Steuer. Und ziehe auch nicht um, weil ich das grad besonders lustig finde. Wenn ich den Umzug selbst wuppen könnte, würde ich das machen. Kann ich aber nicht, packe und maler selbst neben der Arbeit. Aber weiter komm ich ihn Hilfe eben nicht. Dein Vorwurf, ich wäre nur zu faul, ist daher ziemlich daneben. Jeder der mich kennt, weiß, dass ich vieles allein hinkriege und ziehen den Hut vor mir, wie ich Arbeit und Kinder allein auf die Reihe Krieg. Da hab ich aber fürden Umzug einfach mal keine Reserven mehr.

Hallo,
ich sehe das etwas anders als meine Vorschreiberinnen.
Wohngeld allein impliziert ja schon, dass irgendein Familieneinkommen vorhanden sein muss - es reicht eben nur nicht für die Miete...
Ein Klavier ist ein ziemlich teures Instrument - sowohl in der Anschaffung, als auch im Unterhalt. Aus sentimentalen Gründen wirst du es also nicht haben. Vielleicht ist also exakt dieses Klavier der Grund, weswegen deine Familie bisher noch nicht komplett ins ALG2 abgerutscht ist.
Mir wurde damals (das ist allerdings schon 7 Jahre her) der Umzug vom Arbeitsamt bezahlt (kein Kredit). Das ging ganz problemlos. Der Umzug war auch nur eine kurze Strecke von ca. 20km. Ich musste 3 Angebote verschiedener Umzugsfirmen einreichen und natürlich begründen, warum ich umziehen muss. Das Arbeitsamt hat dann die Kosten der preiswertesten Umzugsfirma übernommen.
Es gab kein Formular dafür. ;-)
Viel Glück.

Wie soll denn ein KLavier die Familie bisher vor dem Abrutschen ins ALGII bewahrt haben?

Wenn Dein Umzug vom "Arbeitsamt" finanziert wurde, warst Du sicher im Gegensatz zur TE im ALGII-Bezug, sonst wird das nicht übernommen.

LG

Sorry, ich war noch nie in meinem gesamten Leben im ALG2 Bezug.
Schon mal auf die Idee gekommen, dass es Berufsmusiker gibt?

weitere 5 Kommentare laden

Du beziehst Harzt4, oder wie habe ich das verstanden?

So funktioniert bei einem Umzug die Kostenübernahme durch das Amt
Ist der Umzug des Hartz 4-Empfängers genehmigt, kann er von der Übernahme folgender Kosten ausgehen:

Kosten für einen Umzugswagen,
Kosten für Umzugskartons,
Kosten für ein Umzugsunternehmen – vorausgesetzt Sie können den Umzug aus gesundheitlichen Gründen nicht selbstständig durchführen (Nachweis)!!!!!!!!!
Kosten für die Verpflegung der privaten Umzugshelfern und
Kosten für vertraglich vorgeschrieben Renovierungsarbeiten (Pauschale)

Wichtig: Rechtzeitig Kostenvoranschläge einholen, um ein Anrecht auf Kostenübernahme durch das Arbeitsamt zu haben!!!!!!!!

Generell finanziert das Jobcenter nur selbst durchgeführte und organisierte Umzüge. Einzig für private Helfer aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis wird eine Helferpauschale für Verpflegung und Verköstigung gewährt; die Höhe der Pauschale beträgt maximal 50 Euro

Du hast aber einen wichtigen Punkt vergessen.

Es wird entweder der Umzug bezahlt ODER die Kaution. Nicht beides. Die TE will aber beides haben

Nein, sie bezieht lediglich Wohngeld!

LG

weiteren Kommentar laden

Hallo,

ehrlich gesagt bin ich schon sehr erstaunt über Deine Erwartungshaltung.

Du schreibst dass Du Wohngeld beziehst, also verfügst Du zumindest über ein eigenes Einkommen, das allerdings nicht ausreichend ist. Vielleicht kannst Du daran etwas ändern?

Ich bin inzwischen immerhin schon 47 und habe alle Umzüge in meinem Leben, und das waren einige, mit Hilfe von Freunden selbst gemeistert.

Du schreibst Du willst das von Deinen Freunden nicht erwarten........ aber unter Freunden hilft man sich normalerweise, das beruht auf Gegenseitigkeit, oder etwa nicht?

Und ich habe nicht nur kraftstrotzende Muskelpakete als Freunde, nein, es sind ganz normale Männer und auch Frauen, die einfach mit angepackt haben. Vielleicht auch bei Eltern von Schulkameraden Deiner Tochter nachfragen?

Tragegurte gibt es in fast jedem Baumarkt relativ kostengünstig zu kaufen. Mit ein bisschen Zeit und Organisation schafft man das gut an einem Wochenende. Samstags z. B. einpacken und transportieren, Sonntags nach Bedarf noch auspacken und Möbel aufbauen.

Letztes Wochenende ist mein Sohn umgezogen und wir haben das auch zu sechst geschafft. Der große Sprinter hat übrigens für das komplette Wochenende inklusive Versicherung nur 230 Euro gekostet (musste nur danach noch vollgetankt werden).

Was machst Du mit Deinen Möbeln, die nicht in die Wohnung passen? Wahrscheinlich verkaufen, d. h. Du hast einen Teil Deiner Anschaffungskosten für neue Sachen schon wieder drin. Man muss auch nicht gleich alles wieder neu kaufen, geht auch nach und nach oder kostengünstiger über Kleinanzeigen oder Second-Hand-Kaufhäuser und ähnliches. So lässt sich ein Teil der Rechnungen schon reduzieren.

Das mit dem Klavier ist so eine Sache....... wie schon geschrieben geht auch ein Keyboard um spielen zu lernen. Wer weiß wie lange das Spielen Deiner Tochter Spaß macht???? Und deshalb gleich ein Klavier kaufen? Außerdem ist Musikunterricht auch relativ teuer, weiß ich aus eigener Erfahrung, da meine beiden Kinder auch zeitweise diversen hatten.

Wenn das alles so gar nicht als Argument für Dich zählt, es gibt auch sogenannte Arbeits-Förder-Gesellschaften, in denen Langzeitarbeitslose beschäftigt werden. Diese können z. B. auch für Umzüge usw. gemietet werden, wie andere Umzugsunternehmen auch, nur viel kostengünstiger. Vielleicht gibt es sowas bei Euch auch?

Ich hoffe ich konnte Dir ein bisschen helfen.

Gruß, eisblauvogel

Ich finde die Überlegungen gar nicht so falsch, habe aber da auch keine Idee.
Ich meine einer Bekannten geht es ähnlich, nachdem sie einen Wohnberechtigungsschein bekommen hat, darf sie sich eine Sozialwohnung anschauen und bekommt meiner Meinung nach auch den Umzug bezahlt. Aber sie bekommt auch mehr als nur Wohngeld - glaub ich.

Ansonsten bin ich vor kurzem auch umgezogen, wegen Trennung also nicht aus Jux und Dollerei.
Den Umzug habe ich bei MyHammer ausgeschrieben und im Endeffekt 500€ bezahlt für 4 Mann inkl. LKW. (Und inkl. Trinkgeld)
Dinge die ich nicht mitnehmen konnte habe ich vorher verkauft. Farbe habe ich selbst gekauft. Weiß gabs von Aldi. Ein paar Farbwände habe ich mir geleistet.
Die Kaution habe ich über eine Bürgschaft erledigt.
Für Neuanschaffungen habe ich einen Kredit aufgenommen. Sicher nicht optimal, aber ich musste definitiv ohne Zuschüsse klar kommen.

Alles Gute.

Nein, bei Wohngeld gibt es keine Zuschüsse zum Umzug. Kein ALG2 zu beziehen, bedeutet ja, das Du mehr Einkommen zur Verfügung hast, als zur Absicherung Deines Lebensunterhalts notwendig ist. Ergo musst Du Extraausgaben auch selber bezahlen.

Aber viele Deiner Kosten sind auch hausgemacht.

Umzugsunternehmen: Für's Klavier kann ich die Beauftragung noch verstehen, aber für den Rest? Umzugsunternehmen fallen für mich in die gleiche Kategorie wie eine Putzfrau. Es ist toll sie zu haben, aber man muss sie sich leisten können.

Kaution: Das ist ja kein Geld, das verschwindet, sondern angelegt wird. Wieso sollte Dir das jemand schenken? Und was ist mit der Kaution der alten Wohnung?

Möbel: Die Anforderungen an Möbel sind ja nun sehr individuell - es gibt sicherlich viele Menschen, denen Bett, Küche, Badezimmer erstmal genügen. Außerdem ist 'wie kriege ich mein Zeugs unter?' doch auch ein Kriterium bei der Wohnungswahl.

Vermieter und Umzugskosten: Nun ja, rechtlich hättest Du wenig Chancen gehabt - praktisch aber schon. Wir hatten den Fall mal umgekehrt: Wir kündigten wegen Eigenbedarf, aber die Mieterin weigerte sich auszuziehen - sie könne sich einen Umzug nicht leisten. Der dringende Rat unseres Anwalts: Bargeld anbieten - Gerichts- und Räumungskosten wären definitiv höher gewesen.

Grüsse
BiDi

zumal man ja die Kaution von der alten Wohnung zurück bekommt...

ups, du hattest es ja erwähnt #hicks

Hallo

Irgendwie verstehe ich es nicht. 2000 Euro für einen Umzug.
Möbel die nicht passen musst du später ersetzen wenn es jetzt nicht geht. Klavier ist Luxus und war bestimmt auch nicht günstig in der Anschaffung. Ebenso die Stunden.

Farbe gibt's günstig in Baumarkt für Leute mit wenig Geld.
Und wehtun werden 2000 Euro sehr vielen Leuten.
Du wirst dOch Freunde haben. Leiht euch einen Transporter und macht es selber.

Klavier kam 300 €. Das bezahlt man auch für ein Keyboard.

Das kann man aber selber Transportieren.
Es tut mir echt leid, aber du wirst keinen Zuschuss bekommen.
Du hast doch bestimmt Freunde, oder?

Möglichkeit a) - in Eigenregie umziehen, Freunde fragen, Auto oder Anhänger mieten.

Möglichkeit b) - Auto oder Anhänger mieten, nur Packer bezahlen (können auch Studenten sein, und vorher fragen, ob die schon mal ein Klavier umgezogen haben).

Ich finde auch, dass Du eine ganz schöne Anspruchsmentalität hast - ob Dir das Amt was zu Umzugskosten dazutut, weiß ich nicht, aber es finanziert sicher keinen Klavierumzug.

Als mein Mann und ich zusammengezogen sind, haben wir alles in Eigenregie gemacht bis auf den Umzug eines Flügels - und dafür haben wir halt vorher Geld zurückgelegt. Wir wären nie auf die Idee gekommen, dass wir (Mann ist Berufsmusiker) evtl. Anspruch auf eine Bezahlung durch den Staat haben könnten ...

LG

Anja

Ich komme jetzt erst wieder dazu, im Forum nachzulesen. Und ich ärger mich. Ich bin selbstständig und arbeite so viel, wie ich eben kann, ohne die Kinder von 7 bis 18 Uhr fremdbetreuen lassen zu müssen. Das Klavier habe ich vor einem Jahr für 300 € günstig bekommen. Meine große Tochter findet unseren Umzug eh schon blöd, da noch ihr geliebtes Klavier zu verticken, kann ich ihr nicht antun. Vielleicht könnt ich wirklich über einen längeren Zeitraum den Umzug mit Freunden wuppen, aber ich hab die Wohnung, nach der ich 6 Monate suchen musste, sehr spontan bekommen, muss innerhalb von 2 Wochen malern und umziehen und hatte vorher einen Auftrag angenommen u muss eine Veranstaltung leiten, für die ich ein WE weg muss. Freunde haben alle auch grad viel zu tun und helfen, wo sie können. Ich selbst hab kein Auto und bin auch seit Jahren nicht Auto gefahren. Ich finde die Hau-Drauf-Mentalität nicht unbedingt hilfreich. Wenn ich es selbst packen würde mit dem Umzug, bräuchte ich kein Unternehmen. Auf die Idee bin ich auch schon gekommen. Es geht mir auch noch um die Übernahme der gesamten Kosten, sondern um einen Zuschuss, den es eben für andere Bereiche eben auch gibt.

Scheint es nicht zu geben.

Ich finde nicht, dass hier sonderlich auf dir Rumgehackt wird. Unverständnis ist da, aber das liegt vielleicht an deiner Erwartungshaltung.
Ja klar der Umzug war ungeplant und aus deiner Sicht unfair. Was kann man schon für Eigenbedarf.
Und natürlich möchte man aus dieser Geschichte mit einem möglichst finanziellen Verlust raus kommen. Würde ich auhpch wollen.
Hier gab es so viele gute Tipps, wie man einen Umzug deutlich günstiger stemmen kann,
aber keiner dieser Tipps wurde angenommen.
Sicher ein Umzugs unternehmen ist deutlich bequemer aber nunmal Luxus, ebenso wie neue Möbel.
Und mit Vermietern lässt sich reden. Ich musste mal 1 Monat länger in meiner bereits gekündigten Wohnung bleiben, weil sich der Mieter der neuen Wohnung nicht an seine eigene Kündigung gehalten hat.
War machbar
Und ich muss zugeben. Mir fehlt auch ein wenig das Verständnis gegen die Ausreden es nicht selber schaffen zu können.
Das liegt vielleicht auch an meinem letzten Umzug mit sehr schlechten Voraussetzungen.
In der neuen Wohnung musste bei weitem mehr gemacht werden, als nur Malern. Es war eine Teil Sanierung, daher haben wir 4 Wochen statt nur eine benötigt. Zeitgleich musste die alte Wohnung renoviert werden, also Tapete runter und Zargen lackieren.
Hinzu kamen 2 Hunde und ein Pferd.
Mein Mann arbeitete zu dieser Zeit 45h die Woche und ich 50-60h. Das bedeutete Tage, die um 4:30 anfingen und nicht vor 23h endeten. Schön war das definitiv nicht.
Am Ende waren wir echt fertig. Aber man muss nunmal den eigenen Einsatz nach dem vorhandenen Budget richten.

Möglichst kleinen finanziellen Verlust

Ich find's erstaunlich, wieviele hier ihre Freunde mit nem Umzug belasten.

Das käme mir echt nicht in den Sinn, den Leuten zuzumuten sich den Rücken zu ruinieren nur um ein paar Euro zu sparen.

Abgesehen davon kann das bös ins Auge gehen wenn dann ein Kumpel mit der Waschmaschine auf der Treppe ins Stolpern kommt. So ein Risiko würde ich nie eingehen wollen und auch nicht einfordern.

Ja, das wundert mich auch. Ich hab zwar auch nicht den allerkleinsten Freundeskreis, aber eben auch keine kleinen Möbel. Und eben auch nur ganz begrenzt Zeit, den ganzen Kram von A nach B zu bringen. Waschmaschine, Klavier (und nein, selbst wenn ich es verkaufen wöllte, krieg ich das nicht in der nächsten Woche verkauft), Küchenbuffets, fettes Sofa, recht viele Bücherkisten (ist nunmal mein Job, Bücher zu machen, da hat man nunmal auch viele). Freunde sind alle gut ausgelastet. Mein WG-Zimmer hab ich damals auch so umgeräumt, und selbst das hat gedauert. Einen Haushalt von 3 Personen eben mal auf Freunde zu verteilen finde ich auch nicht besonders fair. Ich würd die j schon gern als Freunde behalten :-p.

eventuell findest du hier etwas über Zuschüsse:
https://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/

und wegen einer günstigen Umzugsfirma würde ich hier schauen: http://www.beiladen.com

(hat bei mir super geklappt!)

Viel Erfolg!

Hermi

weiteren Kommentar laden