Wieviel Prozent arbeitet ihr?

    • (1) 27.02.16 - 12:50

      Hallo zusammen,

      mich würde einfach mal interessieren, wieviel Prozent ihr arbeitet und wann ihr nach der Geburt wieder in den Job einsteigt bzw. wieder eingestiegen seid. Oder bleibt ihr erstmal zu Hause?
      Vor allem interessieren mich die Antworten derer, die ein Kleinkind (oder mehrere) haben oder ihr erstes Kind bekommen. Und geht das Kind in eine Kita/ einen Kindergarten?

      Bin gespannt auf eure Antworten.

      Liebe Grüße,

      Finchen411

      • Wir haben ein Kind. Die Kleine geht mit 15 Monaten in die Kita. Ich starte dann mit einer 1/3 Stelle bis zu den Sommerferien. Nach den Sommerferien werde ich 2/3 arbeiten und nach einem Jahr gibt es entweder ein Geschwisterchen oder eine volle Stelle :-) Ich bin Lehrerin und da ist es leider so, dass dir Teilzeitarbeit im Vergleich zum Einkommensverlust nicht so viel bringt, da man außer dem Unterricht ja trotzdem alle Zusatzveranstaltungen hat.

        • "man außer dem Unterricht ja trotzdem alle Zusatzveranstaltungen hat. "
          Das scheint glücklicher Weise sehr Bundeslandabhängig zu sein, in Berlin soll darauf nämlich Rücksicht genommen werden und somit bin ich z.B. nur zu den Gesamtkonferenzen, nicht aber zu Stufenkonferenzen und nur Teilweise zu Fachkonferenzen anwesend.

          Statt 3 Präsenztagen in den Sommerferien hatte ich auch nur zwei usw.

          Also für mich lohnen sich die 39% schon (wobei ich weniger arbeite, aber vier Ermäßigungsstunden habe).

            • (5) 29.02.16 - 08:22

              Wir müssen volle Aufsichten, volle Konferenzen (selbstverständlich auch am freien Tag), Wandertage, wenn sie auf den freien Tag fallen zusätzlich und ohne Ausgleich, Schulfeste, Elternabende in voller Länge...machen.

              Von Teilzeit hat man gar nichts, vor allem deshalb nicht, weil man dann viele "Löcher" im Stundenplan hat, die dann noch mit Vertretung vollgestopft werden. Bei 70 Kollegen fällt auch einiges an Vertretung an. Alle sind automatisch im Prüfungsausschuss und müssen auch dann zu den 5 Prüfungskonferenzen kommen, wenn sie nicht mal ne Abschlussklasse haben.

              Sehr kulant bei euch, aber auch unverständlich.

              • Was ist daran kulant und unverständlich, dass die Vorschriften umgesetzt werden?

                Es sollen alle Veranstaltungen auf ihre Teilbarkeit und Notwendigkeit geprüft werden, damit man im Verhältnis zum Beschäftigungsgrad nur an zusätzlichen Veranstaltungen teilnehmen muss. Auch Aufsichten sind im Verhältnis zu halten usw.

                So sagen es die Vorschriften, sonst wäre Teilzeit ja unsinnig.

                Vermutlich ist das aber wieder der Unterschied zwischen den Beamten, mit den man alles machen kann und den Angestellten, die eben nur anteilig bezahlt werden und nur anteilig arbeiten (Überstunden oder Mehrarbeit muss bei uns ja auch z.B. gleich gezahlt werden).

                • Bei uns wird nur tatsächlich geleistete Unterrichtszeit vergütet. Und Wandertag ist keine Unterrichtszeit, sondern fällt unter Klassenleitergeschäfte.

                  Wenn der Chef das gesamte Kollegium inklusive Seminar zum Prüfungsausschuss erklärt, welche Handhabe hat man dann?

                  Vielleicht gehen ja in Bayern die Uhren, mal wieder, anders.

                  • Na wenn Wandertag unter Klassenleitergeschäft fällt, ist das doch noch besser, Klassenlehrer bin ich nicht, also muss ich nicht kommen ;)

                    Und nein, es wird nicht nur die geleistete Zeit bei uns vergütet. Aber nein, als AN muss man sich das nicht gefallen lassen, ist Mehrarbeit, als Beamter ist das anders, in Bayern ganz besonders, aber auch woanders natürlich auch.

            (9) 29.02.16 - 08:24

            Meine Antwort sollte eigentlich unter den Beitrag von susannea

        (10) 29.02.16 - 08:23

        Antwort die bei lifee steht, sollte eigentlich unter deinen Beitrag

Bei meiner Tochter habe ich damals nach 6 Monaten wieder voll gearbeitet, bei meinem Sohn nach 6 Monaten mit 75%. Bis zum ersten Geburtstag hatte sich mein Mann um die Kleinen gekümmert, danach ging meine Tochter in die Krippe, bzw. mein Sohn kommt jetzt in die Krippe. Ging leider nicht anders, da ich Hauptverdienerin bin und mein Einkommen nicht für die Elterngeldberechnung anechenbar ist... außerdem gibt es in meinem Job nicht wirklich Elternzeit!

Hallo,

Ich arbeite, seit unsere Tochter 13 Monate, ist 50% bzw. 19,5 Std. Ich arbeite 2 halbe Tage und einen ganzen.
Mom. wird sie von den Omas betreut.
Ab November (sie ist dann 26 Monate) geht sie an vier Tagen ca. 30 Stunden in die Krippe; meine AZ behalte ich dann vorerst so bei.
Wenn sie ab 09/2017 an 5 Tagen in den Kiga geht, werde ich meine AZ erhöhen. Zumindest ist so der Plan.

LG Steffi

(13) 27.02.16 - 13:37

Hallo,

der Wiedereinstieg ist bei mir schon eine Weile her - ich antworte dennoch mal...

Beim ersten Kind bin ich nach 5 Monaten auf Minijobbasis wieder in meinen Beruf eingestiegen (ein Nachmittag die Woche) und habe nebenbei noch eine dreimonatige Qualifizierung zur Tagesmutter gemacht (immer 3,5 Stunden am Vormittag - Kind war dann in der Krippe), danach hatte ich 20 Stunden die Woche das eine Tageskind, das andere für einen NAchmittag = gesamt 24 Stunden + 2,5 Stunden alter Arbeitsplatz, bis ich mit Kind Nr. 2 schwanger war. Mein erster Sohn ging nach Ablauf der Qualifikation nicht mehr in die Krippe sondern wurde mit den Tageskindern zu Hause betreut.
Nach dem 2. Kind (haben 3 Jahre Abstand) war ich 1,5 Jahre zu Hause und habe danach -noch während der Elternzeit- ein Studium begonnen (3-Tage-Woche ca. 22Wochenstunden Vorlesung + jeweils 1,5 Stunden Anfahrtsweg) - mein Jüngster war so lange bei einer Tagesmutter, der Große in der Kita, der Papa hat an Studientagen abends abgeholt.
Als ich mit Studium fertig war, waren die Kinder 4,5 und 7,5 Jahre alt - der Große also schon in Schule und OGS am Nachmittag, der Kleine ist mit 3 Jahren in die Kita gewechselt und hatte die Tagesmutter dann nur noch als Randzeitenbetreuung.

Ich hoffe, das hilft Dir irgendwie weiter;-)

LG

a79, deren Kinder mittlerweile knapp 7 und knapp 10 Jahre sind und die nun wieder auf 80% Teilzeit arbeitet.

Ich bin wieder 30 Stunden (vier Tage die Woche) arbeiten gegangen, als unser Sohn sechs Monate alt war, mein Mann - Freiberufler - hat sich um ihn gekümmert, da er meist am Wochenende arbeitet. Bei den Terminen unter der Woche hat sich seine Mutter um unseren Sohn gekümmert.

Letztlich zeigte sich aber, dass mein Mann einfach nicht genügend Zeit für seinen Beruf hatte (so gern er sich auch um unseren Sohn gekümmert hat), so dass wir ab dem 11. Lebensmonat eine Vormittagsbetreuung in einer kleinen privaten Kinderbetreuung (10 Kinder) hatten. Danach war dann Kindergarten, und als wir dort zum vierten Lebensjahr einen Tagesplatz hatten, bin ich wieder Vollzeit arbeiten gegangen und mein Mann konnte wieder mehr Aufträge annnehmen.

Zu den Gründen: Zum einen hätte ich mich so nur zu Hause nicht wohl gefühlt - für ein paar Monate war das schön, aber für ein paar Jahre nicht mein Ding. Zum anderen bin ich die Hauptverdienerin, so war es schon faktisch notwendig, dass ich schnell wieder arbeite.

LG

Anja

Ich habe nach den ersten beiden Kindern nach dem Mutterschutz wieder mit 50 Prozent angefangen und bin dann als die Kinder jeweils 1 Jahr waren auf 100 Prozent.

Beim dritten war ich gerade dabei einen Karrieresprung zu machen da hab ich schon 1 Woche nach der Geburt wieder von zu Hause aus ein paar Stunden am Tag gearbeitet.

Hab dann nach acht Wochen 60 Prozent und nach 6 Monaten offiziell wieder voll gearbeitet.

Wobei Vollzeit relativ ist.

Mit 40 Stunden komme ich nicht aus.

Das ist schon mehr.

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