25-30 km Arbeitsweg (einfach) günstig zurücklegen

Hallo liebe Forumsmitglieder,

Wir können durch Eigentum der lieben Verwandtschaft sehr günstig wohnen, der Wohnort liegt allerdings 30 km (Auto) bzw. 25 km (Fahrrad) von meiner neuen Arbeitsstelle entfernt.

Die Arbeitsstelle (körperlich anstrengend) bringt aufgrund verschiedener Umstände die ersten 1-2 Jahre nur wenig Einkommen.

Um Kosten zu sparen und damit meiner Familie mehr finanziellen Freiraum zu bieten, möchte ich gerne mit euch diskutieren was für Möglichkeiten es gibt, kostengünstig zur Arbeit zu kommen.

ÖPNV steht leider nicht zur Verfügung.
Mir fallen spontan folgende (mehr oder weniger sinnvolle) Varianten ein:

Auto (mit oder ohne Mitfahrer - je nach Laune der Kollegen)
Moped
Fahrrad
je halbe Strecke Auto/ Fahrrad

Es geht mir wirklich nur um den Arbeitsweg (nicht um die Stelle an sich).
Das Auto ist leider das naheliegende Verkehrsmittel, aber vielleicht habt ihr ja noch schöne Ideen. :-)

1

Hallo,

25 bis 30 km sind ja nun wirklich nicht die Welt und die kann man gut mit dem Auto zurück legen, wenn man dann noch fahren kann, spart man natürlich auch.
Fährst Du mit dem Rad, hast Du Geld gespart, opferst aber Kraft und Zeit.

LG

2

Hui, das ging ja schnell, vielen Dank für die erste Antwort!

Sehr viel ist es wirklich nicht, aber eben doch ein großer Kostenpunkt.

Vorteil vom Fahrrad: Ich spare mir den Sport nach der Arbeit der mir auch sehr wichtig ist ;-)

3

Mir wäre die Zeit mit der Familie wichtiger ;-) Aber gut, wenn Du das mit dem sportlichen Aspekt verbindest, hast Du natürlich Recht.

4

Ich habe eine einfache Strecke von 20km. Ich fahre erst mit dem Zug und dann mit dem Bus. Anschließend noch über 1km laufen. Kosten: 40€ im Monat für ein Jobticket. Was mich dabei am meisten aufregt, ist die Zeit, die mir dabei flöten geht. Morgens 1 1/2 Stunden und abends nochmal so lang. Mindestens 3 Stunden + meinem 9 Stunden Job. Nee Danke, ab nächsten Monat werde ich wieder mit dem Auto fahren. Das kostet zwar doppelt so viel, aber wenigstens streikt mein Auto nicht so oft, wie die Bahn. #schein (Aber das kommt ja für dich eh nicht in Frage.)
Mit dem Moped bin ich auch schon öfter gefahren. Ist im Sommer schön. 20km dauert aber auch lange, wenn man nur 50km/h fahren kann. Und bei schlechterem Wetter ist es auch blöd.
Fahrrad finde ich zu anstrengend. Eine Kollegin fährt manchmal. Aber sie ist trainiert und braucht ca. 50min. Da kommt man natürlich total verschwitzt an. Und abends nach 9 Stunden Arbeit wieder zurück? Nee danke.
Mit Kollegen den Weg teilen? Sowas würde bei uns nur morgens funktionieren. Und dann käme man ja nicht mehr nach Hause.
Ich habe mir schon überlegt, die ersten 17km mit dem Zug und die restlichen 3km mit dem Fahrrad. Aber da müßte ich das Fahrrad über Nacht am Bahnhof stehen lassen. Und an meinen freien Tagen auch. Aber es wäre eine Überlegung wert. Mein Problem ist nämlich nicht die schlechte Zugverbindung, sondern der Bus.

Aber mehr Möglichkeiten fallen mir auch nicht ein. Mein Mann hat einen kleinen Twingo und fährt damit auf Arbeit. Ist deutlich spritsparender als ein großer 7Sitzer.

LG

6

Die anderthalb Stunden für eine Strecke kommen meinem angepeilten Ziel mit dem Fahrrad für die 25 km sehr nahe, die Zeit ist wirklich ein starkes Argument.

Dafür sind 40 € pro Monat für die Öffentlichen natürlich attraktiv. Wie kommst du auf das Doppelte für das Auto?
Ich habe mich bei ersten Berechnungen strikt an die 30 ct/ km gehalten, da ich aus dem Freundeskreis gehört habe dass das auch ungefähr hinkommt. Da wäre man bei 40 km am Tag, 20 Mal im Monat schon bei 240 € (Versicherung & Abschreibung sind da wohl mit eingerechnet).
Inzwischen versuche ich schon, das ein bisschen auf meinen Kleinwagen anzupassen.

Die Kombination mit dem Fahrrad und dem Bus/ Auto kommt mir attraktiv vor, evtl. kennt man ja jemanden auf der Hälfte der Strecke mit einer Garage oder lernt jemanden kennen ;)

Bei schlechtem Wetter kann man ja immernoch das Auto aus der Garage holen :-)

19

Ich bin mal eine zeitlang mit dem Auto gefahren. Und habe 2x im Monat für ungefähr 40€ getankt. Ja klar Versicherung, Steuern, Verschleiß kommen dazu. Aber das Auto steht eh da, außer den Verschleiß bleiben die Kosten.
Ich weiß noch, wie ich mal morgens bei schönstem Sonnenschein mit dem Roller zur Arbeit fuhr. Und abends bei stürmischen Wind und starkem Regen wieder heim. #wolke
Heute habe ich nach gründlichem Überlegen das jobticket gekündigt. Ich mag es zwar auch günstig, , aber jetzt bin ich spätestens 18Uhr zu Hause. ;-)

LG

weiteren Kommentar laden
5

Wenn es dir nur ums Geld geht, dann ist das Fahrrad das günstigste (oder zu Fuß). Da du eine körperlich anstrengde Arbeit hast frage ich mich, ob du es nach 8h noch gut schaffst oder ob du auch ohne Fahrrad schon alle bist. Das kannst du ja ausprobieren. Mit dem Auto bist du schneller und ist weniger anstrengend, das Wetter ist auch halbwegs egal. Auf dem Rückweg kannst du evtl. noch Einkäufe machen. Vielleicht findest du einen Mitfahrer, mit dem du dich perfekt arrangieren kannst, sodass hin und Rückfahrt funktioniert

7

Seltsame Frage.

Wenn keine Öffis fahren, dann bleibt je nach Lust und Laune ja nur Rad, Moped oder Auto.

Was ich aber merkwürdig finde, weshalb sich das Einkommen nach 1-2 Jahren signifikant verbessern soll. Kannst Du das erklären?

11

Wollte ich eigentlich nicht, weil kompliziert, aber ich versuche es mal zu kürzen:

Aufgrund meines Studiums kann ich die Ausbildung, die ich anschließend noch machen möchte auf 2 Jahre verkürzen, muss nicht zur Berufsschule und bekomme auch zusätzliche Aufgabenbereiche zugewiesen, für die mich das Studium qualifiziert.
Deshalb gibt es eine "erweiterte" Ausbildungsvergütung für die ersten 2 Jahre (im 2. Jahr etwas höher).

Nach 2 Jahren bin ich dann ausgelernt und bekomme dementsprechend ein höheres Gehalt (die Übernahme ist mir zugesichert).

Die Autofahrt kann ich mir auch unter diesen Bedingungen leisten, aber vielleicht ist das ja nicht jeden Tag nötig ;-)

8

wenn Auto, dann Elektro-Auto (also langfristig, --- wir haben unsre monatlichen Kosten extrem reduziert, weil alleine das tanken und die KFZ-Steuer wegfällt.

Nachtstrom -- plus eben die viel niedrigeren Kosten pro 100km

13

Da kenne ich den Markt noch nicht, bin aber sehr interessiert. Kannst du mir Stellen nennen wo ich mich informieren (lassen) kann? Gerne auch per Nachricht falls das hier nicht ins Thema passt.

In meinem Kopf erscheint natürlich das Argument der höheren Anschaffungskosten, rechnen die sich über die Jahre wieder runter?

Auf wie viele Jahre ist denn die Nutzung ausgelegt? Wie teuer sind Reparaturen bzw. können diese auch selbst erledigt werden? Braucht man eine extra "Tankstelle" oder reicht eine einfache Drehstromsteckdose?
Zahlt man mit einem Elektroauto generell keine Kfz-Steuern? Ich dachte immer das wäre von der Gemeinde abhängig.

Viele Fragen die wohl eher in ein anderes Forum passen würden, aber ein spannendes Thema ;-)

Bei der Recherche bin ich auf das Twike gestoßen, ein Hybrid aus Elektroauto und Fahrrad das bis zu 120 km/h fahren kann. Das würde ja perfekt passen aber die Anschaffungskosten sind leider im Moment nicht drin :P

16

bei uns war einfach ein neues Auto fällig, -- und 170000 für einen neuen ZOE sind jetzt nicht soooo aus der Welt.
wir haben noch eine eigene Ladestation am Haus (1500 Euro)

wir haben in der Gemeinde und im Umkreis einige Stellen, wo man umsonst aufladen kann, das nutzen wir mehrmals im MOnat natürlich aus, solange das noch angeboten wird --- mein Mann hat 40km zur Arbeit, also 80km täglich und wir brauchen Autostrom im Monat so ca 100 Euro (billiger Strom tarif zuhause)

wenn es Dich mehr interessiert, dann kuckst du besser mal in richtung

http://www.goingelectric.de/forum/

weitere Kommentare laden
9

Liegt zwischen Wohnort und Arbeitsstelle vielleicht noch die Wohnung eines Arbeitskollegen? Dann könnte man ja ganz gut eine Fahrgemeinschaft bilden. Mal fährst du, mal parkst du beim Kollegen und er fährt.

Ansonsten hast du ja scheinbar nicht sooo viele Möglichkeiten :-)

10

Da wohnt tatsächlich ein Kollege, aber wie macht man das am Besten, wenn man nicht unbedingt gemeinsam Feierabend hat? Hast du da Erfahrungen?

12

Hallo,

nein, ich habe damit keine Erfahrungen. Zumindest nicht, wenn man unterschiedliche Zeiten hat. Dann ginge das ja nicht, weil es ja für beide eine Entlastung sein muss. Wenn einer dann da steht und eigentlich keine Ahnung hat, wie er nach Hause kommt, ist das ja auch doof...

weitere Kommentare laden
15

WEnn Du schon einen körperlich schweren Job hast ...nie und nimmer würde ich mit dem Rad fahren ,ehrlich. Bei Wind & Wetter? Never.

Ich hatte vorher einen einfachen Arbeitsweg von ca. 60 min mit Bus&Bahn in HH ,es hat soooo genervt und die Zeit gibt einem niemand mehr zurück .

Jetzt wohnen wir etwas näher zur Arbeiststelle ,habe noch ca. 8 km pro Richtung.Ich fahre diese nur noch mit dem Auto ...ca. 15-20 min ...mit öffentl. Verkehrsmitteln wäre ich auch locker 45min pro Strecke unterwegs.
Sonntags & feiertags fahren Bahnen & Busse oft echt blöd (arbeite nur nachts).

Mir wäre die Ersparnis relativ egal ,ausser die Zeit .Ich bin echt froh ,dass ich nicht mehr mit Bus & Bahn unterwegs bin .

Evtl. Mitfahrgelegenheit (aber da macht man sich auch wieder abhängig..was ist ,wenn derjenige Urlaub hat oder krank ist?)...ne ,das wäre eher nichts für mich.

LG Kerstin

17

vielleicht ein gebrauchtes e-Bike oder Pedelec?

33

Da bin ich noch skeptisch bei den Geräten, bei den Strecken die jährlich zusammenkommen wird doch wahrscheinlich der Akku nicht lange mitmachen, oder?

18

Hallo!

Wenn Du sowieso sportlich bist und gerne im Freien, dann wäre das Fahrrad sicher keine schlechte Idee. Wenn Du wenige Ampeln hast kannst Du die 25km unter einer Stunde schaffen. Bekommt man auch gut den Kopf frei.

Bei schlechtem Wetter kann man vielleicht eine Fahrgemeinschaft suchen.

Moped wäre wesentlich günstiger als ein Auto, weil man weniger Sprit braucht. Aber auch ein günstiges altes Auto kostet weniger als 30Cent/km, weil die Abschreibung deutlich geringer ist. Also so ne halbwegs vertrauenswürdige Schüssel für 3000 Euro hat keine so hohe Abschreibung wie ein 30.000 Euro-Neuwagen. ist ja logisch. Allerdings können da auch Reparaturen auf Dich zukommen. Sowas wie Pannenstatistiken und Versicherungstypklassen solltest Du vor dem Autokauf recherchieren, und Dich auch über die KFZ-Steuer schlau machen.

Wenn Du fit bist, die Strecke gut ausgebaut, ohne große Steigungen und mit vielen Radwegen, dann wäre sicher das Rad die günstigste Variante.