Wie bewirbt man sich auf eine intern ausgeschriebene Stelle im ÖD?

    • (1) 14.04.16 - 10:29

      Hallo,

      meine Frage steht ja schon in der Überschrift. Ich bin mir nur nicht sicher, ob als Bewerbung ein kurzes Anschreiben reicht, warum man sich auf die Stelle bewirbt oder ob man eine komplette Bewerbungsmappe abgeben sollte??? Die Stelle ist nur intern ausgeschrieben, externe Bewerber werden nicht berücksichtigt. Wenn die Stelle im gleichen Amt ist, wo man bereits tätig ist (nur in einer anderen Abteilung), spricht man dann eher direkt mit der Amtsleitung über das Interesse an der Stelle oder bewirbt man sich trotzdem offiziell übers Personalamt?

      LG

      • Hallo,

        also, bei uns ist es so, dass ein kurzes formloses Anschreiben genügt - alle anderen Unterlagen zu Lebenslauf, bisherigen Tätigkeiten etc. können ja eingesehen werden. Bei uns steht immer ausgeschrieben, wer Adressat des Anschreibens sein soll (mal ist es der Personalchef, bei höher dotierten Stellen die oberste Leitung).

        LG

        Anja

        hi,

        wieso fragst du denn nicht einfach mal nach? bei einer internen stellenausschreibung sollte ein ansprechpartner für die stelle genannt sein. ist doch super, dann kennt der zuständige personaler gleich deinen stimme und namen, das verschafft dir einen vorteil vor anderen bewerbern.

        auch sollte eine adresse, an die man die bewerbung schicken kann, angegeben sein.

        ansonsten werden die wohl deine kompletten unterlagen haben wollen, deine alten bewerbungsunterlagen sind ja nicht mehr up to date, oder?

        lg

        • du kennst dich im öd nicht aus, oder?

          den zuständigen personaler interessiert die stimme der te einen feuchten dreck, der sammelt bewerbungen und ende. wie und warum sollte hier ein vorteil erwachsen?? das ist NICHT die freie wirtschaft, wo der personaler über die einstellung entscheidet. den kandidaten schlägt das fachamt vor.

          bewerbungen werden zudem intern nicht an adressen verschickt, sondern über den dienstweg, dieser führt meist ins vorzimmer.
          und natürlich sind die bewerbungsunterlagen up to date, da sämtliche weiterbildungen, geänderte tätigkeitsfelder etc aus der personalakte ersichtlich sind, aktueller und vollständiger geht's nicht.
          bei uns bekommt jeder mitarbeiter JEDE stellenanzeige per email, hast du eine ahnung, wieviel sich da quer beworben wird? die stadt will vieles, sicher aber nicht mehrfach bewerbungsunterlagen verschiedenster mitarbeiter.

          das vorgehen im öd im vgl zur wirtschaft ist völlig anders, deshalb ist deine antwort unbrauchbar und du solltest dich entweder besser informieren oder solche tips unterlassen.

          • tut mir leid vanisa, du hast recht, in der tat kenne ich mich nicht so im öffentlichen dienst aus. aber wieso bist du so angepisst? geht das auch in freundlich?

            lg

            • ganz einfach, weil dies eine wichtige sache ist und es nicht darum geht, milch in der flasche oder in der packung zu kaufen. ich verstehe nicht, warum man dann seinen senf dazu geben muss, obwohl man sich selber im klaren ist, keine ahnung zu haben?! die te verlässt sich womöglich drauf und steht dann blöd da. es ging explizit um den öd, stand im titel. aber manche agieren eben nach dem Prinzip: hauptsache geschrieben, nebensache geholfen.

              • Nun verallgemeinere bitte nicht Auswahlprozess im öffentlichen Dienst. Bei uns bin ich die Personalleitung, treffe die Vorauswahl für die Ämter und bin bei der Entscheidung wer es wird gleichberechtigt mit stimmberechtigt. Meist sind die Personaler doch geschult für Auswahlverfahren.

                • richtig, mitbeteiligt und je nach grösse der verwaltung mit mehr oder weniger stimmgwicht. manchmal ist dieses auch nur ganz formal, häufig wird dem vorschlag der fachämter gefolgt, insbesondere, wenn es sich um fachlich sehr spezifische stellen handelt. deswegen triffst du ja auch nur die vorauswahl.
                  keinesfalls aber agieren personalabteilungen im öd wie personaler in der freien wirtschaft, die man durch ständige präsenz, nachrufen und sonstige auffälligkeiten beeindrucken kann. bewerbungen im öd sind eine recht formale sache, wenn du das anders hanhabst würde ich mir gedanken machen.

                  v

                  Genauso ist es bei uns auch, es entscheiden die Personalleitung und der Leiter der Abteilung. Und, anders als vanisa es schrieb, ist es nicht generell so, dass der aktuelle Vorgesetzte informiert wird.

                  Gerade noch hat mit großem Krach sich die persönliche Referentin der Hausleitung nach großen Differenzen auf eine interne Stelle beworben und diese auch bekommen - sie hat es bewusst vorher nicht kommuniziert: Hätte sie die neue Stelle nicht bekommen, hätte sie schließlich weiterhin mit der Hausleitung trotz aller Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit irgendwie auskommen müssen.

                  ÖD ist eben nicht gleich ÖD, auch wenn da manches anders als in der freien Wirtschaft läuft.

        Kurze Anmerkung: Ärger dich nicht über blöde Kommentare; ich hätte aufgrund normalen Menschenverstandes das gleiche geantwortet... #liebdrueck

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