Jahresarbeitsentgeltgrenze für Familienversicherung....wie hoch??

    • (1) 15.04.16 - 15:28

      Hallo,

      Bitte helft mir mal. Mein Mann ist Soldat und ich bin bei der BKK versichert. Wisst ihr die Jahresarbeitsentgeltgrenze damit ich mit den Kindern kostenlos versichert bleiben kann?

      Danke

      • Die ändern sich von Jahr zu Jahr.

        Bist du selbst Berufstätig? Wenn ja, dann zahlst du doch darüber (sofern es kein Minijob ist) deine Krankenversicherung selbst....da hättest du schonmal kein Problem.

        Wo sind die Kinder versichert? Bei ihm oder bei dir? Wenn sie bei dir eingetragen sind und du (wie bereits zuvor gefragt) berufstätig bist sollte es da wenig Probleme geben.

        Aktuell liegt die Grenze für 2016 bei 56250 € im Jahr

        • Ja ich bin berufstätig. Halbtags. Kinder sind bei mir.

          Ich frage nur weil Bkk mich angeschrieben hat das sie einen Einkommensteuerbescheid brauchen um zu sehen ob sich was geändert hat an den Einkommen.

          Vor allem bei meinem Mann

          • Sie müssen nicht klären, ob du weiter dort versichert bleiben kannst, sondern nur, ob deine Kinder weiter beitragsfrei familienversichert bleiben können.

            Das ist ganz normal und tun sie in der Regel einmal jährlich.

            Jahresarbeitsentgeltgrenze 2015: 54.900,00 EUR jährlich und 4.575,00 EUR monatlich
            Jahresarbeitsentgeltgrenze 2016: 56.250,00 EUR jährlich und 4.687,50 EUR monatlich

        • Wir haben eine ähnlich Konstellation.
          Es müssen die drei Vorraussetzungen erfüllt sein, dass man nicht mehr wählen kann, wo die Kinder versichert sind. Das überprüfen Sie 1x jährlich. Diese sind:
          Der privat Versicherte muss dauerhaft mehr verdienen, muss privat versichert sein und über der Beitragsbemessungsgrenze liegen.
          Wir arbeiten beide Vollzeit und da Beamte häufig Brutto nicht soviel verdienen, verdiene ich mehr als mein Mann und er ist noch weit von der Beitragsbemessungsgrenze entfernt.
          Sobald eine Sache nicht erfüllt ist, wie z.B., dass man unter diese Grenzr fällt, kann man wählen,
          Wo das Kind versichert wird.

          • "Sobald eine Sache nicht erfüllt ist, wie z.B., dass man unter diese Grenzr fällt, kann man wählen, Wo das Kind versichert wird. "
            Das ist falsch, wo sie versichert sind, kannst du immer wählen. Nur ob sie beitragsfrei in der GKV sind hängt davon ab, ob die Beitragsbemessungsgrenze nicht überschritten ist.

            In die PKV können die Kinder immer sobald einer dort ist.

            • Es ging auch darum, ab wann sie müssen.
              Da ich weiß, was mein Stiefvater für seine Tochter in der PKV monatlich zahlen musste, bin ich froh, dass wir die Wahl haben und nicht müssen.
              Am Anfang sind sie günstig.
              Zurück ist schwierig und zum Schluss hat er monatlich fast 400€ Im Monat für sie bezahlt.

              • Wie gesagt, auch diese Auskunft ist falsch, sie haben immer die WAHL, nur eben nicht beitragsfrei in der GKV.

                Und nein, auch wenn ich klar für GKV bin, die ist nicht immer günstiger, gerade bei Beamten nicht, wenn die Kinder 80% Beihilfeanspruch haben! Bei Soldaten sollte das ähnlich von der Prozentzahl sein.

                • Gut zu wissen, dann ist wohl die Überprüfung meiner Krankenkasse falsch. Da sollte ich sie wohl mal drauf hinweisen, dass sie nicht nach Gesetz handeln, denn laut deren Aussage gibt es Unterschiede, wenn einer Privat versichert ist und über der BBG liegt. Da darf man nicht in der Familienversicherung bleiben.
                  Und selbst wir hätten für jedes Kind 50€ bezahlt als Beamtenkind. So zahlen wir
                  Nichts, weil das Kind bei mir Familienversichert ist. Jedes Jahr werden wir neu geprüft und sobald mein Mann ( was noch etliche Jahre dauern wird) über die BBG kommt müssen die Kinder selbst versichert werden. Entweder freiwillig
                  Gesetzlich oder in einer privaten.
                  Sie fallen dann aus der
                  Familienversicherung raus.
                  Ich während der EZ übrigens auch, weil ich nicht pflichtversichert bin und mein Mann privat. Ich muss mich also in der EZ selber versichern. Bin also statt beitragsfrei Familienversichert unter Berücksichtigung des EK meines Mannes freiwillig gesetzlich und muss während der gesamten Elternzeit Beträge bezahlen.

                  Hier ist es mit der Familienversicherung nochmal
                  Genau erklärt:

                  http://www.krankenversicherung.net/Familienversicherung

                  Solange der privat Versicherte unter der BBG liegt kann das Kind in der Familienversicherung bleiben,
                  Was finanziell nicht unerheblich ist.

                  • Hier redet aber niemand von der beitragsfreien Familienversicherung, sondern der Möglichkeit der Freiwilligen Versicherung in der GKV, die man immer hat. Es gibt eben nicht nur GKV Familienversicherung und PKV, sondern beim Überschreiten der Bemessungsgrenze die Wahl zwischen PKV und GKV, dann eben kostenpflichtig freiwillig versichert.

                    Also hast du immer die Wahl zwischen PKV und GKV!

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