Elternzeit , Arbeitgeber möchte andere Monate als genehmigt

    • (1) 31.05.16 - 20:27

      Hallo, vielleicht kennt sich jemand aus.
      Mein Mann hat für die ersten zwei Monate nach der Geburt Elternzeit beantragt. Dies wurde auch genehmigt. Jetzt fragt der Arbeitgeber ob es beide Monate hintereinander sein müssen, es fehlt wohl Personal. Neu beantragen können wir doch gar nicht mehr, die sieben Wochen vor Geburt sind um. Wie regeln wir das jetzt? Hinterher gibt es Probleme weil der Antrag ja anders lautet als nachträglich besprochen.

      Können uns irgendwelche Nachteile entstehen wenn wir uns darauf einlassen?

      Liebe Grüße

      Sarah

      • Ich glaube, hier läuft was gewaltig schief, ihr beantragt nicht und es wird nichts genehmigt, sondern ihr teilt dem AG etwas mit. Ihr könnt ihm entgegenkommen, aber dann haltet das einfach schriftlich fest, dass das so vereinbart ist, dann gibt es keine Fristen, denn so etwas ist im Gesetz eh nicht vorgesehen!

        • Schon klar, trotzdem muss man sieben Wochen vorher dem Arbeitgeber mitteilen , dass man in Elternzeit geht. Wenn ich das jetzt mit neuen Daten erneut mitteilen müsste, ist die sieben Wochen Frist ja nicht mehr gegeben und somit könnte mein Mann den ersten Monat schon mal nicht mehr nehmen.Wenn wir die Mitteilung jetzt einfach mit den alten Daten so stehen lassen und mein Mann dann andere Monate mit dem Arbeitgeber abstimmt, wie halten wir das fest?

    Die Frage ist doch, was ihr wollt?

    Ich würde mich nicht unbedingt nach den Chef richten ganz ehrlich. Was dann wird der 2. Monat jedesmal verschoben, wenn es eng ist?

    Seine Wünsche tun nichts zur Sache, ihr teilt nur mit, wenn ihr 2 Monate am Stück machen wollt, dann tut das!

    • Wir haben das ja bereits mitgeteilt, mein Mann wäre aber auch bereit die zwei Monate nicht am Stück zu nehmen um dem Arbeitgeber entgegen zu kommen. Die Frage ist nur, wie man das jetzt festhält ,denn eigentlich waren die zwei Monate schon angekündigt. Die sieben Wochen vor Geburt sind um, wenn wir das jetzt neu mit anderen Monatsdaten mitteilen müssten, müsste der Arbeitgeber dem ersten Lebensmonat schon nicht mehr zustimmen da zu knapp mitgeteilt.

      Ist das irgendwie verständlich was ich sagen will?

    Wenn es aber machbar ist, wäre es contraproduktiv gegen zu halten. Warum soll man das machen #kratz

    • Es geht dann doch wohl darum warum man es so beantragt hat.

      Um die Frau vielleicht im ersten Monat zu unterstützen (KS) , oder weil noch was renoviert werden muß, oder, oder, oder.

      Kenne einen ähnlichen Fall aus meiner alten Firma. "Der Papa hat nachgegeben, schön für den Chef, seine Frau war ihm stinke böse. Und gedankt hat es ihm am Ende niemand!"

      Anders Beispiel bei mir gerade.

      Mein Firmenwagen lief aus im BV, natürlich würde für mich kein neuer geleast. Steht mir ja nur bis Ende Mutterschutz zu. (Mit privater Nutzung)

      Tja mein Chef hätte jetzt gern eine Änderung in meinem Arbeitsvertrag. Da er mich für den Wagen entschädigen muß. ( ist Teil meiner Vergütung)

      Ähm nö!! Das muß ich nicht und das werde ich nicht, warum sollte ich mich schlechter stellen!?!

      Es kommt sicherlich auch viel auf das Verhältnis an, aber man hat nicht umsonst Rechte und Pflichten. Wenn ich meiner Pflicht nachkomme (Fristeinhaltung des TE) warum soll ich dann auf meine Rechte verzichten?

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