Verschwiegenheit des Arbeitgebers - Bitte um Rat

    • (1) 13.06.16 - 10:22

      Hallo zusammen, da ich mich jetzt schon so lange ärgere, frage ich jetzt mal um eure Meinung dazu.
      Ich habe meinen Chef in der 11. Woche von meiner Schwangerschaft erzählt und ihn am Ende des Gesprächs nochmal ausdrücklich um verschwiegenheit gebeten. Meine Abteilung hatte ich auch informiert, aber sonst sollte es keiner wissen. Nach einer Woche habe ich einem Kollegen der Opa geworden ist gratuliert und er gratulierte mir auch. Da hab ich erstmal doof geguckt. Dann habe ich erfahren, dass es noch eine Kollegin aus einer anderen Abteilung weiß. Diese gratulierte mir nämlich am Ende des gleichen Tages. Ich fragte sie dann woher sie es weiß und siehe da.... von meinem Chef. Da war ich bedient. Und diese Kollegin hat dann auch noch bei anderen über mich gelästert, warum ich mich so aufregen würde und ob ich gemeint hätte ich könne die ss bis zum 8. Minat verschweigen. Nach dieser Woche war es dann auch so, dass ich die ss offiziell machen wollte, aber mir war echt die Lust dazu vergangen. Mittlerweile habe mir noch drei Kolleginnen gratuliert, die es nicht von mir wissen.Wenn ich richtig informiert bin ist er doch per Gesetz zur verschwiegenheit verpflichtet oder?
      Sorry für den langen Text aber ich bin echt so sauer...
      Liebe Grüße Lena

      • Hallo =)

        Das geht ja mal garnicht! Ein Chef sollte in der Lage sein vertrauliches auch so zu behandeln. ..soviel ich weiß, ist er dazu verpflichtet und MUSS sich dran halten. ..
        Und zu deinen Kollegen, es ist deine Schwangerschaft und DU entscheidest wann du es offiziell machen möchtest..
        Lg

        • Ja so sehe ich das auch. Es ging mir auch darum, dass ich anfang der 13. noch die NT Messung hatte und ich Ende der 12. drei tage mit Kopfweh und Kreislauf krankgeschrieben war. Da macht man sich ja dann auch immer gedanken ob alles ok ist. Wollte hat abwarten bis zum US und dann wollte ich es sagen. Er hat mir ja jetzt auch die Freude daran genommen...

          • Bist du jetzt eher verärgert, weil du selbst die Situation des mitteilens nicht mehr genießen kannst oder tatsächlich weil andere Kenntnis erlangt haben?

            Wenn es deine Abteilung wusste und du es dort gesagt hast, wundert es mich nicht - es gibt immer einen, der was weiter erzählt.

            Und ob es dann tatsächlich der Chef gewesen ist?! Fraglich. Zudem gibt es auch manchmal betriebliche Gründe (Umstrukturierung, Schwangerschaftsvertretung falls du mal krank bist, Elternzeitvertretung), weswegen gewisse Dinge im Betrieb geklärt werden müssen.

            Da kannst du dann nicht mehr selbst entscheiden, dass es monatelang geheim gehalten werden soll.

            • Nein ich weiß definitiv, dass es mein Chef war. Es wird für mich jemand eingestellt, das hat aber mit den Leuten denen er es erzählt hat nix zu tun und ich finde es nicht zuviel verlangt, mal zwei Wochen die Klappe zu halen. Ich bin verärgert, dass es Leute wussten bevor meine Untersuchungen durch waren und ich wusste das alles gut ist. Ich bin auch verärgert, weil es mir jetzt schon zu doof ist es noch irgendwem zu erzählen, weil ich das Gefühl habe, dass es ja eh schon alle wissen. Meine zwei Kolleginnen waren es definitiv nicht.

      Meine Gruppenleitung hatte sich auch verplappert beim Kollegen. Hat mich ziemlich geärgert weil ich bis zur 12 ssw warten wollte.

      Er rief mich allerdings direkt an und entschuldigte sich dafür, bevor ich es von jemand anderem hören konnte.

      Ich würde deinen Chef drauf ansprechen und sagen dass eine vertrauensbasis ja wohl anders aussieht....

    • Guten morgen,
      nein, der chChef darf absolut nichts sagen.
      Meiner hat sich damals aber auch nicht daran gehalten. Und auch kein Verständnis dafür gezeigt, dass ich mich darüber geärgert habe, dass er es erzählt hat. "Diverse Abteilungen müssen wissen, warum Sie nun ihre bisherige verlassen". Nö, find ich nicht. Ich weiß ja auch nicht warum xy nun nicht mehr in ihrer vorherigen Position arbeitet. Naja, seitdem ist das Verhältnis noch angespannter zwischen mir und ihm. Er grüßt mich auch nur noch wenn es andere mitbekommen. Ansonsten bin ich Luft. Ich gehe seitdem auch nur noch mit einer Person die im Betriebsrat sitzt in sein Büro, damit nicht wieder Unwahrheiten erzählt werden.

      Tut mir leid, dass du auch so einen unsensiblen Chef hast.
      Alles Gute

      • Werde da definitiv noch meine Meinung zu äußern. nicht nur bei ihm sondern auch bei seinem Chef. Es gibt ja klare Gesetze und an die muss sich ja gehalten werden. Angeblich ging es in dem Gespräch auch um die berufliche Zukunft der oben genannten Kollegin. Ich hab ihr aber gesagt es interessiert mich nen scheiß worum es geht, da sie nicht meine Nachfolgerin wird. Sie ist ja in einer ganz anderen Abteilung. War also nicht notwendig...

        • Er war schon immer ein Depp und das wird sich auch nicht ändern. ... Ich hab ihr aber gesagt es interessiert mich nen scheiß worum es geht, ....

          Lena, du kritisierst deinen Chef zurecht, wenn er es weitergesagt hat - und wenn nicht deine Abteilung geplaudert hat. Es ist schon viel verlangt, zu meinen eine ganze Abteilung würde Verschwiegenheit wahren. Mir scheint, dass du selbst nicht weißt was du willst. Wenn dir die Verschwiegenheit so wichtig wäre, hättest du es NUR dem Chef gesagt, und nicht noch einer ganzen Abteilung von Kollegen.

          Und so beleidigend wie du über deinen Vorgesetzten öffentlich schreibst, bist du selber alles andere als eine ideale Stellenbesetzung. :-( Warum arbeitest du bei einem Deppen? Das würde ich nicht tun.

          • Ich rede so weil ich mich ärger. Wäre es besser ich mache ****? Das machen ja hier noch mehrere, das scheint ja keinen zu stören. In meiner Abteilung sind wir sehr offen und ich hatte auch Termine, weswegen ich es ok fand es ihnen zu erzählen. Ich würde es denen nämlich auch erzählen wenn es schief gegangen wäre. Den anderen aber nicht.

            • (11) 13.06.16 - 12:40

              Und genau damit hast Du jeglichen (juristischen) Anspruch auf Verschwiegenheit verloren. Das habe ich versucht in meinem anderen Kommentar zu erklären.

              Er durfte es weiter erzählen.

              Wenn Du ihm nun noch etwas rückblickend dazu sagen möchtest, tu Dir selbst den Gefallen und benutze das Wort "Gesetz" nicht.

            Du hast es selber bekannt gegeben, und das öffentlich!! Damit ist auch dein Chef nicht mehr an die Verschwiegenheit gebunden. Der Depp bist du selber, mit Verlaub.

            • #nanana Man könnte meinen ich hätte euch persönlich angegriffen. Danke fürs gespräch, ich wurde ja vorgewarnt, wie hier so der Umganston ist. Alles Gute #pro

              • (15) 13.06.16 - 12:52

                Der Umgangston ist, jedenfalls von mir sachlich aber bestimmt.

                Du spricht von Gesetzen und unfair und geht gar nicht.

                Ich sag: selbst schuld und begründe das.

                Willst Du Rat oder willst Du dass hier alle mit Dir zusammen auf Deinen Chef schimpfen, weil er so böse und gemein ist?

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