Gemeinsame Finanzen - Wie regelt Ihr das?

Hallo zusammen,

ich würde gerne mal eine kleine Umfrage starten wie Ihr die Finanzen in eurem Haushalt geregelt habt. Kurz zu meiner/unserer Situation: wir sind seit sechs Jahren ein Paar, nicht verheiratet und haben einen knapp zweijährigen Sohn. Mit Ausnahme der Elternzeit (meine Frau ein Jahr, ich zwei Monate) verdienen wir ganz ok, das Einkommensverhältnis ist etwa 60/40, auf meiner Seite also etwas mehr.

Die gemeinsamen Ausgaben im Haushalt hatten wir bisher so geregelt daß ich alle Fixkosten (Miete, Telefon, Strom, Kita, etc.) vorlege und meine Frau mir davon 40% überweist. Von allen anderen flexiblen Ausgaben (Lebensmittel, Drogerie, Kindersachen, Urlaub, etc.) haben wir immer die Belege gesammelt und am Monatsende einen Kassensturz gemacht. Da ich bei uns die Einkäufe tätige, muß mir meine Frau dann i.d.R. nochmal einen gewissen Betrag zukommen lassen um das auszugleichen. Wir hatten auch schon mal ein Haushaltsbuch als App auf dem Handy, aber das Projekt ist an einer fehlenden Selbstdisziplin gescheitert.

Wie habt Ihr das geregelt? Ähnlich wie wir, habt ihr ein gemeinsames Konto (was ich etwas zu administrativ finde wenn i.d.R. nur einer einkauft) oder trägt einer allein alle Kosten? Ich empfinde das mittlerweile als nervtötendes Thema weil man immer alles durchrechnen muß und meine Frau empfindet es anscheinend irgendwie ungerecht wenn sie mir immer Geld überweisen muß.

Vergleichbar wird das Ganze natürlich nur wenn es bei beiden ähnliche Einkommen gibt. Wenn Ihr also eure Erfahrungen mit dem unseligen Thema Geld teilen könntet, wäre ich euch sehr dankbar!

Ich finde, wenn man eine Familie ist (egal ob verheiratet oder nicht), dann gibt es nicht mehr "dein und mein Geld" sondern gemeinsames Einkommen. Davon werden alle Rechnungen beglichen.
Entweder, man hat daher

- ein gemeinsames Konto (was ist daran administrativ???) oder
- jeder sein Konto plus zusätzlich ein gemeinsames Konto, auf das jeder einen anteiligen Betrag zahlt, von dem dann alle Rechnungen/Ausgaben beglichen werden

Wir haben eine dritte Variante: mein Mann und ich haben (aber eher aus Faulheit und weil wir uns nicht auf eine gemeinsame Bank einigen können #schwitz #schein) nur jeder sein eigenes Konto.
Aber wir haben irgendwann mal grob aufgeteilt, wer was zahlt und damit ist gut. Niemand fängt von uns an und rechnet da nochmal genau nach. Das paßt schon so irgendwie. Jedenfalls finde ich es albern, meinem Mann vorzurechnen, ob ich jetzt 5,-€ mehr oder weniger ausgegeben habe. Und ich betrachte das auch nicht als "mein" und "sein" Geld, sondern als unseres gemeinsam, auf das auch jeder von uns Zugriff (Kontovollmacht) hat.

Hallo sonnenscheinchen,

Du hast völlig recht daß man eine Gemeinschaft ist als Familie. Ich finde euren Ansatz schon ganz nachvollziehbar. Wir haben auch eine ungefähre Aufteilung, nur gibt es ja auch monatlich schwankende Kosten wie z.B. Lebensmittel-Einkäufe, Urlaub, Möbel, etc. Und wenn man unterm Strich sagen kann daß einer von beiden immer deutlich mehr ausgibt als der andere, lässt man das dann so stehen oder einigt man sich darauf daß der mit weniger Ausgaben dem anderen einen Vorschuß leistet? Es geht natürlich nicht um läppische 5 Euro Differenz, wir reden hier schon von dreistelligen Beträgen.

Größere Anschaffungen haben wir uns immer geteilt oder abgewechselt.

Wenn wir merken, dass bei dem einen am Monatsende zu wenig auf dem Konto übrig bleibt, dann haben wir nochmal an der Aufteilung unter uns etwas verändert.

Aber grundsätzlich muß ich schon sagen, dass ich die Variante mit nur einem gemeinsamen Konto auch nicht schlecht finde. Da muß man gar nicht mehr rechnen.
Problem: ich will nicht zu der Bank meines Mannes wechseln und er mag meine Bank nicht... :-p Außerdem: dann würde mein Mann genau sehen, was ich im Monat für Klamotten ausgebe... #zitter#hicks

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Richtet Euch doch ein gemeinsames Haushaltskonto an, wovon die gemeinsamen Kosten (Miete, Telefon, Strom, Kita, Lebensmittel...) bezahlt werden. Am Anfang des Monats wird per Dauerauftrag von Euch beiden ein gewisser Betrag auf das Konto überwiesen. Dein Anteil könnte 60% und ihr Anteil 40% betragen.

Größere Anschaffungen (Betrag ab xxx €, Möbel...) müssen abgesprochen werden.

Hallo.

Also bei uns ist es so, dass wir alles in einem Topf schmeißen und auch alles gemeinsam ausgeben. Wir haben zwei Konten. Mein Konto ist für die ganzen Abgänge (Fixkosten etc.) und sein Konto ist das Haushaltsgeld. Und was dann am Ende des Monats übrig ist, wird auf ein Sparkonto gepackt. Das mit dem hin- und herüberweisen finde ich persönlich affig.

LG

Hallo hermina,

vielen Dank für die Einblicke. Wir finden das ja auch nicht gut, daher habe ich ja die Diskussion eröffnet um andere Modelle zu sehen.

Darf ich noch was zu eurem Modell fragen? Jeder hat ein eigenes Konto auf das auch das jeweilige Gehalt geht? Wie verhält sich das wenn die Fixkosten deutlich höher sind als das Haushaltsgeld? Seid ihr euch dann einig daß halt der eine mehr trägt als der andere weil man ja eine Gemeinschaft ist? Und wie ist das mit Taschengeld? Ich unterstelle mal daß einer von euch auch mehr für private Dinge ausgibt?

Ich frage nach weil wir eine gerechte Regelung finden wollen ohne daß man natürlich bis auf den letzten Cent alles aufteilt. Meine Frau denkt irgendwie sie müsse MIR das überweisen, dabei ist das ja nur eine Verschiebung der Ausgaben, Außerdem ist es natürlich auch lästig, jeden Monat nachrechnen zu müssen....

Hallo.

Ja wir sind uns da einig. Es ist unser Geld. Beide gehen arbeiten. Muss dazu sagen, dass ich der "Besserverdiener" bin. Durch das Haus haben wir auch hohe Fixkosten. Also geht alles von meinem Konto ab. Was übrig bleibt, wird gespart oder auch noch mit ausgegeben, gemeinsam. Sein Geld ist dann eben unser Haushaltsgeld. Wir leben zusammen, wir wohnen zusammen, gehen beide arbeiten und daher gibt es wenig bis gar keine Diskussion. Größere Ausgaben werden natürlich besprochen. Wer Geld braucht, holt sich was. Taschengeld bekommen nur die Kinder.;-)

LG

Warum schmeisst man nicht einfach alles zusammen und einigt sich auf ein beiden entsprechendes Konzept was Prioritäten bei Ausgaben und Sparen anbelangt?
Was gibts denn durchzurechnen?

Bei uns funktioniert das seit über 20 Jahren, mal hatte mein Mann mehr Einkommen, mal ich, mal beide etwa gleichviel.
In unserem Fall haben sogar die Kinder ab 18. Geburtstag alle Kontovollmachten bekommen, funktioniert absolut einwandfrei.

Wir haben ein gemeinsames Konto und gut ist. Auf diese Rechnerei hätte ich keine Lust.

Mal eine technische Frage:
wie macht man das mit nur einem gemeinsamen Konto dann mit den Geschenken?
Ich bestelle genauso wie mein Mann, sehr viel online (Konzerttickets,...). Dann sieht der Partner ja nicht nur auf dem Kontoauszug, wieviel es gekostet hat, sondern weiß auch gleich schon im Vorraus bescheid, was er als Geschenk bekommen wird... #schwitz

Das war hier noch nie ein Problem.
Checkst Du täglich Deine Kontobewegungen?

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Das ist bei euch ja schlimmer als bei der Post.

Ob Trauschein oder nicht, spätestens mit dem eigenen Kind hat man sich doch eigentlich dazu entschlossen zusammen alt zu werden. Warum dividiert ihr derart strickt und kompliziert eure Finanzen auseinander. Schwaben?

Gemäß den Einnahmen die Fixkosten verteilen und darüber hinaus wird mal das ein und mal das andere Konto belastet. Ich würde verrückt werden bei eurem Ansatz. Zahlt ihr beim Familienurlaub auch jeder seinen Anteil? Wer zahlt dann demnächst für das Kind? Was macht ihr, wenn mal Kind Nr.2 da ist und Frau über 12 oder 24 Monate nur Elterngeld hat???

Wir haben machen es .... anders. #cool
Schreibe ich Dir gerne per PN.

PS.: Ich kann verstehen, dass Deine Frau es als etwas ungerecht ansieht, schließlich hat sie ein geringeres Einkommen.

Hallo, mein Mann und ich sind seit 25 Jahren zusammen, aber erst seit 3 Jahren verheiratet (2 Kinder, die wir aber schon vor der Hochzeit bekommen haben).

Wir haben von Anfang an immer ein gemeinsames Konto gehabt und eine Einnahmenseite und eine Ausgabenseite. Wir haben uns noch nie über Geld gestritten oder diskutiert. Es gehört uns alles je zur Hälfte (z.B. auch Haus oder Möbel). Wir sahen und sehen uns immer als Familie. Die ersten Jahre habe ich Geld verdient und er studiert und nebenbei gearbeitet, dann habe ich studiert und er beruflich durchgestartet. Danach habe ich eine lange Zeit mehr verdient als er, seit die Kinder da sind verdient er wieder deutlich mehr ....

Unsere Philosophie ist also dass das erarbeitete Geld Familiengeld ist und nicht einer allein erwirtschaften kann (insbesondere nicht mehr, wenn Kinder da sind und einer womöglich dann noch Teilzeit). Wir haben aber auch gemeinsame Prioritäten und können uns aufeinander verlassen und vertrauen und TUN es auch :-) Wir haben auch keine Taschengeldregelung ... Jeder hat einen Kopf und Augen zu sehen, was man ausgeben kann. Natürlich spricht mich mein Mann vorher an, wenn er sich einen neuen Anzug kaufen möchte oder ich, wenn ich der Meinung bin, eines der Kinder braucht ein neues Fahrrad oder ich etwas Größeres.

Ach ja, weil irgendwo die Frage wegen Geschenken aufgetaucht ist. Wenn jemand herausfinden will, wie "teuer" ein Geschenk war, braucht er nicht unbedingt die Kontoauszüge - Freund Google weiß in der Regel extrem viel :-)

VG
B

Seit wir so lange zusammen sind, dass uns klar ist, dass wir zusammen bleiben, gibt es bei uns nicht mehr deins und meins.

Anfangs, im Studium, war es so, dass wir große Anschaffungen (Sofa, Urlaub) abwechselnd bezahlt haben, mal der eine, mal der andere. Teure Flüge haben wir eventuell dem der bezahlt hat überwiesen.

Inzwischen leben wir ja zusammen, sind nicht verheiratet, haben Kinder. Wir haben beider eigene Konten und kein Gemeinsames. Wir verdienen beide, ich aber deutlich mehr. Ich sehe es so, dass wir beide unseren Teil beitragen. Einer passt mehr aufs Kind auf, der andere verdient halt zufällig mehr.

Bei dem einem wird die Miete abgebucht, beim anderen das Kindergeld dazu, das ist rein zufällig aufgeteilt. Jeder bezahlt einfach das was er gerade kauft. Wir führen ein penibles Haushaltsbuch wo wir alles auflisten. Aber NUR um für uns zusammen den Überblick zu behalten. Wir schreiben da nicht rein wer was bezahlt hat. Es beinhaltet aber natürlich eine Übersicht über alle Kontostände.

Ausgaben ab ungefähr 50-100€sprechen wir ab. Wir leben sehr sparsam und haben ähnliche Vorstellungen was das Geld ausgeben angeht.

Ich finde es ehrlich gesagt kindisch wie ihr das aufrechnet. In der Familie ist man in meiner Sicht eine Einheit. Man teilt die Arbeit (bezahlte Arbeit und Kinderbetreuung) und jeder hat gleich viel Recht auf das gemeinsam verdiente Geld.

Das einzige was wir aufteilen, ist, dass jeder ungefähr gleich viel Spargeld auf dem Konto hat. Vielleicht einmal im Jahr überweisen wir uns die Differenz.
Wenn es dann mal zur Trennung kommen sollte, geht jeder mit ungefähr gleich viel raus. Wir haben die Aufgaben verteilt, daher hat in unserem Verständnis jeder gleich viel Recht auf das gemeinsam verdiente Geld.

Ich sehe es als Schicksal, dass ich halt mehr verdiene. Das ist halt so. Ich habe mir meinen Partner aber ja nach Charakter ausgesucht und nicht nach Gehalt. Wir richten unser Leben zusammen ein, lieben uns mit allen Unvolkommenheiten, und dazu gehört für mich auch, dass man bei bedingsloser Liebe das Einkommen teilt.

Würde ich eventuell mit einer Trennung in der Zuunft rechnen würde ich es eventuell anders machen.

WIr hatten die ersten Jahre auch kein gemeinsames Konto. Ich hatte ab einem bestimmten Zeitpunkt deutlich mehr verdient ab mein Mann und ab da hatten wir ein gemeinsames Konto (zu diesem Zeitpunkt noch unverheiratet). Ich fände ein solches gegenrechnen super nervig.

Bei uns verfügt jeder selbstverständlich völlig frei über das Konto. Bei größeren Ausgaben sprechen wir uns jedoch ab.

Wir sind seit fast 50 Jahren verheiratet und haben gemeinsame Konto.
Wer was verdiente spielte keine Rolle.

Es ist gemeinsames Geld!

So handhabten es meine Eltern, meine Schwiegereltern und unsere Kinder ebenfalls.

Es ist ja furchtbar Belege abzurechnen und von der Frau Geld zu verlangen.

Dachte solch ein Machogehabe hat sich erledigt!

Cent genaues abrechnen stelle ich mir frustrierend vor.

Wie macht ihr es mit Urlaub und dergleichen!

Frauen die es so handhaben müssen tun mir leid.

Ein stressfreies Zusammenleben kann das nicht sein. Ändere Dich!!

Ich finde euer "Modell" etwas seltsam, ihr habt eine Familie mit Kind gegründet. Würdet ihr einfach als Paar zusammenleben, ohne Kind, ohne Eigentum, dann wäre das für mich absolut tolerierbar. Aus welchem Grund rechnet ihr da alles auf den letzten Cent aus, wer wem etwas überweisen muss? Ich persönlich empfinde das immer als komisch.

Mein Mann hat als ich Vollzeit gearbeitet habe 1/3 Gehalt mehr als ich. Jetzt stehe ich kurz vor dem Mutterschutz und werde nach einem Jahr mit maximal 16 Stunden wieder einsteigen.

Wir praktizieren (und werden es auch in Zukunft bei reduzierter Arbeitszeit so beibehalten) das so:

- gemeinsames Konto. Darauf werden die Gehälter überwiesen

- jeder hat sein eigenes Girokonto, worauf aus dem Gesamtbudget jeder sein "Taschengeld" (mir fällt gerade keine bessere Bezeichnung ein) überwiesen bekommt, natürlich jeder den gleichen Betrag. Damit macht jeder was er möchte, ohne den anderen zu fragen, ob eine Anschaffung oder Ausgabe okay ist
- vom gemeinsamen Konto wird monatlich ein bestimmter Betrag auf das gemeinsame Sparkonto überwiesen um Rücklagen zu bilden
- vom gemeinsamen Konto werden alle monatlich anfallenden Fixkosten beglichen

Anschaffungen (kleine und große) tätigen wir dann vom gemeinsamen Girokonto und Sparkonto. Darüber sprechen wir uns ab und sind uns einig.

Wir rechnen niemals etwas auf. Wenn mein Mann mal ein paar Tage Wanderurlaub mit seinem Kumpel macht, dann geht das aus dem Gemeinschaftsbudget, genau so wie wenn ich für mein Hobby (Leistungssport) verreise und mir da Kosten entstehen, in der Schwangerschaft brauchte ich Umstandsbürokleidung die recht teuer war, beim Arbeitswechsel wird der Ein-/Ausstand davon bezahlt usw. das waren jetzt ein paar nicht abschließende Beispiele.

Wir finden, dass man in einer Familie für einander da sein sollte und alles gemeinsam macht.
Man könnte jetzt denken: klar, die verdient weniger, dann kommt es ihr Recht, dass gemeinsame Kasse gemacht wird.

Ist nicht ganz so. Mein Mann verdient zwar deutlich mehr im Monat, ich habe/hatte jedoch die größeren Rücklagen und eine vermietete Immobilie mit entsprechendem Wert. Von uns würde niemand auf die Idee kommen, das aufzudröseln. Bei unserer Heirat im Ausland haben wir die Gütergemeinschaft gewählt, sodass alles jedem zu gleichen Teilen gehört.

Hallo,

Viele Paare machen sich das Leben unnötig schwer.

Bei uns ist es so, das ich die Lebensmittel und Kinderkleidung zahle. Mein Mann den gesamten Rest.

Wenn ich noch was dazu benötige dann bekomme ich das ohne aufrechnerei. Wenn mein Mann mal in den Seiten hängt, dann helfe ich, ebenfalls ohne Rechnerei.

Würden wir beide gleich viel verdienen und er wäre nicht Selbstständig, dann würden wir alles Einkünfte zusammenschmeissen, dann alles bezahlen und den Rest durch 2 teilen.

Gruss

Hallo,

wir haben getrennte Konten und ein gemeinsames.
Von dort gehen ab: Miete, Strom, Telefon, Einkäufe, GEZ
Wir zahlen beide einen Betrag ein, ich etwas mehr als mein Mann.

Ihr könntet also ein Konto machen und z.B. zahlst du 900€ ein und deine Frau 600€. Das ist dann das Verhältnis 60:40 und ihr habt gemeinsam 1.500€ zur Verfügung. Man kann sich zwei Karten geben lassen, so ist es auch egal, wer einkauft.

Alles andere finde ich zu anstrengend.

LG

Wir haben schon immer ein gemeinsames Konto und davon geht alles ab, ganz egal wer wie viel zum Familieneinkommem beisteuert. Alles andere finden wir viel zu umständlich. Jeder von uns weiß wie viel er pro Monat zum eigenen Vergnügen ungefragt ausgeben kann und größere Ausgaben werden vorher abgsprochen

Wir haben auch schon sehr lange ein gemeinsames Konto und ich finde es gut so .. Und ist es auch egal ob der eine mehr verdient oder nicht ..wir sehen es auch so wie viele von euch .. Es ist unser gemeinsames Geld .. Mein Mann würde mir nie ein Szene machen wenn ich mir mal irgendwas kaufe oder andersrum .. Ich finde ein gemeinsames Konto hat was mit vertrauen zu tun .. Wir hätten genauso keine Lust jeden Monat mit dem vielen haushaltsgeld zu rechnen .. Da nützen wir beide liebe die Zeit anders ..

Hallo,

sowie wir zusammengezogen sind, haben wir auf ein Konto gewechselt - das war damals noch meines.

Seitdem haben wir ein Girokonto. Hierüber kommt das Gehalt meines Mannes, mein Gehalt und auch das Kindergeld. Sämtliche Daueraufträge gehen darüber auch wieder ab. Haushaltsgeld hole ich zwei mal im Monat vom Konto runter, ich bin es, die die Einkäufe tätigt.

Braucht mein Mann Geld, holt er sich welches, brauche ich Geld extra, hebe ich es ab. Rechnungen bezahle ich ausschließlich online - interessiert meinen Mann nicht sonderlich #schwitz. Kontostand überwache ich - meinem Mann ebenfalls egal und ich haue auch die Bremse rein, wenn ich merke, das wird knapp am Monatsende.

Haushaltsbuch habe ich - aber nur ganz grob über die monatlichen Fixkosten. Die gleiche ich auch ab. Kassenzettel interessieren mich nicht.

Ich habe aber auch ganz eigene Strategien. Ich gebe täglich max. 10 Euro für Lebensmittel aus und fahre damit sehr gut. Ich vermeide auch Kartenzahlungen für den täglichen Einkauf. Zahle bar.

Große Anschaffungen - wie heute eine Spülmaschine - sprechen wir kurz ab und gut ist es.

Wir haben uns noch nie Gedanken darüber gemacht, ob das nun sein Geld ist oder mein Geld. Viel zu anstrengend und nervig. Wir sind eine Familie und gut ist es.

Mit meinem Einkommen könnte ich grad mal den Hort für die Kleine zahlen und noch die Privatschule vom Großen. Dann wäre ich schon pleite.... #rofl

LG
Caro

Wir sind eine Patchworkfamilie. Mein Partner hat ca. 20% mehr Einkommen als ich und 2 volljährige Kinder, für die er noch Unterhalt bezahlt. Ich ein Kind, für das ich Unterhalt (Mangelfall) bekomme.

Ich zahle Miete, Strom, Telefon, Versicherung, Sky und so ein Gedöns. Er alle anderen Alltagskosten. Er hat schon immer Haushaltsbuch geführt. Da kommen alle Alltagsausgaben rein. Vom Einkauf über Benzin , Geburtstage und Konzertkarten. Am Monatsende wird abgerechnet, da ich ja auch einkaufe, tanke, etc.

Wie teilen uns alle Kosten 50/50, er verdient zwar mehr, allerdings behandeln wir mein bei uns lebendes Kind als "gemeinsam".

Wenn man Haushaltsbuch führt, merkt man schon mal, wie man sich über die Monatskosten täuschen kann. Ich bin meist mit den Ausgaben im Vorsprung, so dass ich am Ende des Monats 200-300 Euro ausgeglichen bekomme.

Ich will kein gemeinsames Konto und ich kenne auch seinen Kontostand nicht. Der ist mir auch wurscht, weil wir beide unsere Kostenteilung fair finden und es keinen was angeht, was man mit seinem verbliebenen Geld macht. Wir bleiben da gewollt autark.

Ich hatte mit meinem Ex ein gemeinsames Konto und fand es blöd. Hier herrscht finanzieller Frieden und großer Aufwand ist das auch nicht.

Grüße Küstenkönigin

Hi,

wir haben seit Geburt unseres ersten Kindes ein gemeinsames Konto. Da gehen beide Gehälter drauf und jeder nimmt, was er braucht. Größere Ausgaben ab ca. € 250 werden davor miteinander abgesprochen.

Mein Mann arbeitet Vollzeit, ich 50 % und unser Verhältnis ist knapp 75:25 ... wobei ich nicht mehr arbeite, weil ich mich nachmittags um unsere vier Kinder kümmere.
Ich kann nicht verstehen, warum man gemeinsam Kinder hat aber kein gemeinsames Konto ...

LG

Ich habe noch nie verstanden welchen Grund es gibt als Familie getrennte Konten zu haben. Egal nach welchen Gesichtspunkten jeder seine Einnahmen und Ausgaben verteilt, es ist und kann nie gerecht sein. Einer fühlt sich immer benachteiligt. Außerdem wäre mir die viele Zeit für so einen Unsinn viel zu schade. Was macht dann derjenige, der mehr auf seinem Konto hat wie sein Partner mit seinem Geld. Gönnt er sich alleine einen Urlaub? Es macht doch nur Sinn, wenn einer denkt er möchte nicht für seinen Partner aufkommen sondern sein Geld lieber für sich selber ausgeben. Für mich ist das unter diesen Umständen keine Partnerschaft.

Wir leben seit 6 Jahren zusammen, im September kommt unser erstes gemeinsames Kind, ich habe bereits eine Tochter.

Mittlerweile verdient mein Mann deutlich mehr, er ist seit 3 Jahren Selbstständig.

Jeder hat bei uns sein Konto. Er zahlt große Posten, und spart an. Ich bestreite den Alltag und kleinere Posten wie Telefon und so.

Sollte ich noch etwas brauchen, dann hole ich es mir und sage ihm Bescheid.

Ich werde später nur noch Teilzeit arbeiten, dafür das Zuhause organisieren. Entsprechend mehr finanzielle Last trägt er.
Keiner von uns käme je auf die Idee dem anderen etwas vorzurechnen. Wo würde das aufhören? "Du hast aber mehr Joghurts gegessen als ich?"

Wir haben ein gemeinsames Konto. Da gehen unsere Gehälter und das Kindergeld ein und alle Kosten wieder runter. Wer was braucht oder haben möchte, kauft es sich. Größere Anschaffungen werden in der Regel gemeinsam entschieden.

ich gehe erst seit kurzem wieder arbeiten, da war mein Mann Alleinverdiener. Ich arbeite jetzt Teilzeit und verdiene wesentlich weniger als er.

Wir haben noch ein gemeinsames Konto zum sparen.

Ich habe noch ein Tagesgeldkonto. Da geht aber nichts mehr drauf und der vorhandene Betrag wird zu unserem gemeinsamen Vermögen dazu gezählt. Genauso wie unsere jeweiligen Aktiendepots.

Wir sind eine Familie, wir haben zwei Kinder, ein gemeinsames Haus etc. Ich fände gegenrechnen und mein und dein Geld für uns nicht passend. Andere sind damit glücklich. Für uns ist es so genau richtig.

Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke werden entweder bar bezahlt oder bei meiner Mum und über meine Mum bestellt und bezahlt. Kein Problem und für höchstens 2 x im Jahr auch nicht zu umständlich.

Bei uns kommt alles an Geld in einen Topf und davon werden alle Ausgaben getätigt.
Größere Anschaffungen werden miteinander abgesprochen.

Hi,

also bei uns ist das so, dass wir seit unserer Hochzeit EIN Konto haben, auf das die Gehälter drauflaufen - das Konto läuft auf meinen (=Frau) Namen und es gibt auch nur eine Karte, die ich habe.:-)
Mein Mann hat eine Kreditkarte für z.B. Baumarkteinkäufe, Tanken, Geschenke oder so, die er dann benutzt, wenn ich nicht dabei bin bzw wenn ich das nicht unbedingt sofort wissen soll (Geburtstagsgeschenk).
Meistens richten wir es aber so ein, dass wir als Familie einen "Baumarktausflug" machen und das dann gleich mitm Tanken verbinden o.ä..

Ansonsten hat jeder noch ein sogenanntes Taschengeldkonto, auf das jeden Monat 50 Euro rübergebucht wird.

Bei uns ist mein Mann der Hauptverdiener und ich hab einen 450,- Euro Job; alle Rechnungen etc werden von unserem gemeinsamen Konto abgebucht und wenn mal sowas ist wie eine Feier mit Arbeitskollegen oder wenn ich mit Freundinnen/Arbeitskolleginnen weggehe, dann wird eine bestimmte Summe X von Gemeinschaftskonto geholt und gut ist.

Aufgerechnet wird bei uns nichts und wenn er irgendwann mal mit diesem Vorschlag um die Ecke kommen sollte, dann gibt es Saures. ;-)

LG
Nina

wie viele hier schon geantwortet haben, nutzen auch wir das "alles in einen Topf Modell".
Da wir auch sonst alles teilen, sehe ich keinen Grund hier getrennte Kasse zu machen. Ich glaube so ist unser "wir" Gefühl viel stärker, ohne Klammeraffen zu sein. Es ist einfach ein schönes Gefühl gemeinsam die Ausgaben zu planen. Allerdings haben wir auch keine Geldnot. Erleichtert wird dieses Modell bie uns, da wir einen sehr ähnlichen Geschmack was Möbel eetc. betrifft.

Wir haben ein Konto, auf das geht alles ein und von dem geht alles ab. Es kann auch jeder was für sich kaufen. Wir haben auch 60/40 für ihn. Aber er kann nur deshalb Vollzeit arbeiten, weil ich Teilzeit arbeite und mich um Haushalt und Kinder kümmere. Sonst könnte er nicht Vollzeit arbeiten und würde ergo auch weniger verdienen. Deshalb gibt es mein und dein nicht, sondern nur unser und es kam NOCH NIE deshalb zum Streit. Im Übrigen wäre es auch so, dass ich mehr verdienen würde in Vollzeit als er in Vollzeit verdient. Aber egal, es ist gut so wie es ist und das Geld reicht auch gut. Mit Kassensturz und ich hab das gezahlt und du das und ich krieg noch 10 Euro von dir, dafür musst du mir aber wieder....
finde ich lächerlich, sobald Besitz und Kinder im Spiel sind. Muss aber jeder selbst wissen und probieren. Bei uns klappt es, von Anfang an, gemeinsam super!