Gemeinsame Finanzen - Wie regelt Ihr das? Seite: 2

      • (26) 04.07.16 - 13:59

        Wir sind seit fast 50 Jahren verheiratet und haben gemeinsame Konto.
        Wer was verdiente spielte keine Rolle.

        Es ist gemeinsames Geld!

        So handhabten es meine Eltern, meine Schwiegereltern und unsere Kinder ebenfalls.

        Es ist ja furchtbar Belege abzurechnen und von der Frau Geld zu verlangen.

        Dachte solch ein Machogehabe hat sich erledigt!

        Cent genaues abrechnen stelle ich mir frustrierend vor.

        Wie macht ihr es mit Urlaub und dergleichen!

        Frauen die es so handhaben müssen tun mir leid.

        Ein stressfreies Zusammenleben kann das nicht sein. Ändere Dich!!

        Ich finde euer "Modell" etwas seltsam, ihr habt eine Familie mit Kind gegründet. Würdet ihr einfach als Paar zusammenleben, ohne Kind, ohne Eigentum, dann wäre das für mich absolut tolerierbar. Aus welchem Grund rechnet ihr da alles auf den letzten Cent aus, wer wem etwas überweisen muss? Ich persönlich empfinde das immer als komisch.

        Mein Mann hat als ich Vollzeit gearbeitet habe 1/3 Gehalt mehr als ich. Jetzt stehe ich kurz vor dem Mutterschutz und werde nach einem Jahr mit maximal 16 Stunden wieder einsteigen.

        Wir praktizieren (und werden es auch in Zukunft bei reduzierter Arbeitszeit so beibehalten) das so:

        - gemeinsames Konto. Darauf werden die Gehälter überwiesen

        - jeder hat sein eigenes Girokonto, worauf aus dem Gesamtbudget jeder sein "Taschengeld" (mir fällt gerade keine bessere Bezeichnung ein) überwiesen bekommt, natürlich jeder den gleichen Betrag. Damit macht jeder was er möchte, ohne den anderen zu fragen, ob eine Anschaffung oder Ausgabe okay ist
        - vom gemeinsamen Konto wird monatlich ein bestimmter Betrag auf das gemeinsame Sparkonto überwiesen um Rücklagen zu bilden
        - vom gemeinsamen Konto werden alle monatlich anfallenden Fixkosten beglichen

        Anschaffungen (kleine und große) tätigen wir dann vom gemeinsamen Girokonto und Sparkonto. Darüber sprechen wir uns ab und sind uns einig.

        Wir rechnen niemals etwas auf. Wenn mein Mann mal ein paar Tage Wanderurlaub mit seinem Kumpel macht, dann geht das aus dem Gemeinschaftsbudget, genau so wie wenn ich für mein Hobby (Leistungssport) verreise und mir da Kosten entstehen, in der Schwangerschaft brauchte ich Umstandsbürokleidung die recht teuer war, beim Arbeitswechsel wird der Ein-/Ausstand davon bezahlt usw. das waren jetzt ein paar nicht abschließende Beispiele.

        Wir finden, dass man in einer Familie für einander da sein sollte und alles gemeinsam macht.
        Man könnte jetzt denken: klar, die verdient weniger, dann kommt es ihr Recht, dass gemeinsame Kasse gemacht wird.

        Ist nicht ganz so. Mein Mann verdient zwar deutlich mehr im Monat, ich habe/hatte jedoch die größeren Rücklagen und eine vermietete Immobilie mit entsprechendem Wert. Von uns würde niemand auf die Idee kommen, das aufzudröseln. Bei unserer Heirat im Ausland haben wir die Gütergemeinschaft gewählt, sodass alles jedem zu gleichen Teilen gehört.

        Hallo,

        Viele Paare machen sich das Leben unnötig schwer.

        Bei uns ist es so, das ich die Lebensmittel und Kinderkleidung zahle. Mein Mann den gesamten Rest.

        Wenn ich noch was dazu benötige dann bekomme ich das ohne aufrechnerei. Wenn mein Mann mal in den Seiten hängt, dann helfe ich, ebenfalls ohne Rechnerei.

        Würden wir beide gleich viel verdienen und er wäre nicht Selbstständig, dann würden wir alles Einkünfte zusammenschmeissen, dann alles bezahlen und den Rest durch 2 teilen.

        Gruss

        Hallo,

        wir haben getrennte Konten und ein gemeinsames.
        Von dort gehen ab: Miete, Strom, Telefon, Einkäufe, GEZ
        Wir zahlen beide einen Betrag ein, ich etwas mehr als mein Mann.

        Ihr könntet also ein Konto machen und z.B. zahlst du 900€ ein und deine Frau 600€. Das ist dann das Verhältnis 60:40 und ihr habt gemeinsam 1.500€ zur Verfügung. Man kann sich zwei Karten geben lassen, so ist es auch egal, wer einkauft.

        Alles andere finde ich zu anstrengend.

        LG

      • (30) 04.07.16 - 15:34

        Wir haben schon immer ein gemeinsames Konto und davon geht alles ab, ganz egal wer wie viel zum Familieneinkommem beisteuert. Alles andere finden wir viel zu umständlich. Jeder von uns weiß wie viel er pro Monat zum eigenen Vergnügen ungefragt ausgeben kann und größere Ausgaben werden vorher abgsprochen

        • Wir haben auch schon sehr lange ein gemeinsames Konto und ich finde es gut so .. Und ist es auch egal ob der eine mehr verdient oder nicht ..wir sehen es auch so wie viele von euch .. Es ist unser gemeinsames Geld .. Mein Mann würde mir nie ein Szene machen wenn ich mir mal irgendwas kaufe oder andersrum .. Ich finde ein gemeinsames Konto hat was mit vertrauen zu tun .. Wir hätten genauso keine Lust jeden Monat mit dem vielen haushaltsgeld zu rechnen .. Da nützen wir beide liebe die Zeit anders ..

      Hallo,

      sowie wir zusammengezogen sind, haben wir auf ein Konto gewechselt - das war damals noch meines.

      Seitdem haben wir ein Girokonto. Hierüber kommt das Gehalt meines Mannes, mein Gehalt und auch das Kindergeld. Sämtliche Daueraufträge gehen darüber auch wieder ab. Haushaltsgeld hole ich zwei mal im Monat vom Konto runter, ich bin es, die die Einkäufe tätigt.

      Braucht mein Mann Geld, holt er sich welches, brauche ich Geld extra, hebe ich es ab. Rechnungen bezahle ich ausschließlich online - interessiert meinen Mann nicht sonderlich #schwitz. Kontostand überwache ich - meinem Mann ebenfalls egal und ich haue auch die Bremse rein, wenn ich merke, das wird knapp am Monatsende.

      Haushaltsbuch habe ich - aber nur ganz grob über die monatlichen Fixkosten. Die gleiche ich auch ab. Kassenzettel interessieren mich nicht.

      Ich habe aber auch ganz eigene Strategien. Ich gebe täglich max. 10 Euro für Lebensmittel aus und fahre damit sehr gut. Ich vermeide auch Kartenzahlungen für den täglichen Einkauf. Zahle bar.

      Große Anschaffungen - wie heute eine Spülmaschine - sprechen wir kurz ab und gut ist es.

      Wir haben uns noch nie Gedanken darüber gemacht, ob das nun sein Geld ist oder mein Geld. Viel zu anstrengend und nervig. Wir sind eine Familie und gut ist es.

      Mit meinem Einkommen könnte ich grad mal den Hort für die Kleine zahlen und noch die Privatschule vom Großen. Dann wäre ich schon pleite.... #rofl

      LG
      Caro

      (33) 04.07.16 - 18:07

      Wir sind eine Patchworkfamilie. Mein Partner hat ca. 20% mehr Einkommen als ich und 2 volljährige Kinder, für die er noch Unterhalt bezahlt. Ich ein Kind, für das ich Unterhalt (Mangelfall) bekomme.

      Ich zahle Miete, Strom, Telefon, Versicherung, Sky und so ein Gedöns. Er alle anderen Alltagskosten. Er hat schon immer Haushaltsbuch geführt. Da kommen alle Alltagsausgaben rein. Vom Einkauf über Benzin , Geburtstage und Konzertkarten. Am Monatsende wird abgerechnet, da ich ja auch einkaufe, tanke, etc.

      Wie teilen uns alle Kosten 50/50, er verdient zwar mehr, allerdings behandeln wir mein bei uns lebendes Kind als "gemeinsam".

      Wenn man Haushaltsbuch führt, merkt man schon mal, wie man sich über die Monatskosten täuschen kann. Ich bin meist mit den Ausgaben im Vorsprung, so dass ich am Ende des Monats 200-300 Euro ausgeglichen bekomme.

      Ich will kein gemeinsames Konto und ich kenne auch seinen Kontostand nicht. Der ist mir auch wurscht, weil wir beide unsere Kostenteilung fair finden und es keinen was angeht, was man mit seinem verbliebenen Geld macht. Wir bleiben da gewollt autark.

      Ich hatte mit meinem Ex ein gemeinsames Konto und fand es blöd. Hier herrscht finanzieller Frieden und großer Aufwand ist das auch nicht.

      Grüße Küstenkönigin

      Hi,

      wir haben seit Geburt unseres ersten Kindes ein gemeinsames Konto. Da gehen beide Gehälter drauf und jeder nimmt, was er braucht. Größere Ausgaben ab ca. € 250 werden davor miteinander abgesprochen.

      Mein Mann arbeitet Vollzeit, ich 50 % und unser Verhältnis ist knapp 75:25 ... wobei ich nicht mehr arbeite, weil ich mich nachmittags um unsere vier Kinder kümmere.
      Ich kann nicht verstehen, warum man gemeinsam Kinder hat aber kein gemeinsames Konto ...

      LG

      (35) 04.07.16 - 19:50

      Ich habe noch nie verstanden welchen Grund es gibt als Familie getrennte Konten zu haben. Egal nach welchen Gesichtspunkten jeder seine Einnahmen und Ausgaben verteilt, es ist und kann nie gerecht sein. Einer fühlt sich immer benachteiligt. Außerdem wäre mir die viele Zeit für so einen Unsinn viel zu schade. Was macht dann derjenige, der mehr auf seinem Konto hat wie sein Partner mit seinem Geld. Gönnt er sich alleine einen Urlaub? Es macht doch nur Sinn, wenn einer denkt er möchte nicht für seinen Partner aufkommen sondern sein Geld lieber für sich selber ausgeben. Für mich ist das unter diesen Umständen keine Partnerschaft.

      Wir leben seit 6 Jahren zusammen, im September kommt unser erstes gemeinsames Kind, ich habe bereits eine Tochter.

      Mittlerweile verdient mein Mann deutlich mehr, er ist seit 3 Jahren Selbstständig.

      Jeder hat bei uns sein Konto. Er zahlt große Posten, und spart an. Ich bestreite den Alltag und kleinere Posten wie Telefon und so.

      Sollte ich noch etwas brauchen, dann hole ich es mir und sage ihm Bescheid.

      Ich werde später nur noch Teilzeit arbeiten, dafür das Zuhause organisieren. Entsprechend mehr finanzielle Last trägt er.
      Keiner von uns käme je auf die Idee dem anderen etwas vorzurechnen. Wo würde das aufhören? "Du hast aber mehr Joghurts gegessen als ich?"

      Wir haben ein gemeinsames Konto. Da gehen unsere Gehälter und das Kindergeld ein und alle Kosten wieder runter. Wer was braucht oder haben möchte, kauft es sich. Größere Anschaffungen werden in der Regel gemeinsam entschieden.

      ich gehe erst seit kurzem wieder arbeiten, da war mein Mann Alleinverdiener. Ich arbeite jetzt Teilzeit und verdiene wesentlich weniger als er.

      Wir haben noch ein gemeinsames Konto zum sparen.

      Ich habe noch ein Tagesgeldkonto. Da geht aber nichts mehr drauf und der vorhandene Betrag wird zu unserem gemeinsamen Vermögen dazu gezählt. Genauso wie unsere jeweiligen Aktiendepots.

      Wir sind eine Familie, wir haben zwei Kinder, ein gemeinsames Haus etc. Ich fände gegenrechnen und mein und dein Geld für uns nicht passend. Andere sind damit glücklich. Für uns ist es so genau richtig.

      Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke werden entweder bar bezahlt oder bei meiner Mum und über meine Mum bestellt und bezahlt. Kein Problem und für höchstens 2 x im Jahr auch nicht zu umständlich.

      Bei uns kommt alles an Geld in einen Topf und davon werden alle Ausgaben getätigt.
      Größere Anschaffungen werden miteinander abgesprochen.

      Hi,

      also bei uns ist das so, dass wir seit unserer Hochzeit EIN Konto haben, auf das die Gehälter drauflaufen - das Konto läuft auf meinen (=Frau) Namen und es gibt auch nur eine Karte, die ich habe.:-)
      Mein Mann hat eine Kreditkarte für z.B. Baumarkteinkäufe, Tanken, Geschenke oder so, die er dann benutzt, wenn ich nicht dabei bin bzw wenn ich das nicht unbedingt sofort wissen soll (Geburtstagsgeschenk).
      Meistens richten wir es aber so ein, dass wir als Familie einen "Baumarktausflug" machen und das dann gleich mitm Tanken verbinden o.ä..

      Ansonsten hat jeder noch ein sogenanntes Taschengeldkonto, auf das jeden Monat 50 Euro rübergebucht wird.

      Bei uns ist mein Mann der Hauptverdiener und ich hab einen 450,- Euro Job; alle Rechnungen etc werden von unserem gemeinsamen Konto abgebucht und wenn mal sowas ist wie eine Feier mit Arbeitskollegen oder wenn ich mit Freundinnen/Arbeitskolleginnen weggehe, dann wird eine bestimmte Summe X von Gemeinschaftskonto geholt und gut ist.

      Aufgerechnet wird bei uns nichts und wenn er irgendwann mal mit diesem Vorschlag um die Ecke kommen sollte, dann gibt es Saures. ;-)

      LG
      Nina

      wie viele hier schon geantwortet haben, nutzen auch wir das "alles in einen Topf Modell".
      Da wir auch sonst alles teilen, sehe ich keinen Grund hier getrennte Kasse zu machen. Ich glaube so ist unser "wir" Gefühl viel stärker, ohne Klammeraffen zu sein. Es ist einfach ein schönes Gefühl gemeinsam die Ausgaben zu planen. Allerdings haben wir auch keine Geldnot. Erleichtert wird dieses Modell bie uns, da wir einen sehr ähnlichen Geschmack was Möbel eetc. betrifft.

      (41) 05.07.16 - 08:23

      Wir haben ein Konto, auf das geht alles ein und von dem geht alles ab. Es kann auch jeder was für sich kaufen. Wir haben auch 60/40 für ihn. Aber er kann nur deshalb Vollzeit arbeiten, weil ich Teilzeit arbeite und mich um Haushalt und Kinder kümmere. Sonst könnte er nicht Vollzeit arbeiten und würde ergo auch weniger verdienen. Deshalb gibt es mein und dein nicht, sondern nur unser und es kam NOCH NIE deshalb zum Streit. Im Übrigen wäre es auch so, dass ich mehr verdienen würde in Vollzeit als er in Vollzeit verdient. Aber egal, es ist gut so wie es ist und das Geld reicht auch gut. Mit Kassensturz und ich hab das gezahlt und du das und ich krieg noch 10 Euro von dir, dafür musst du mir aber wieder....
      finde ich lächerlich, sobald Besitz und Kinder im Spiel sind. Muss aber jeder selbst wissen und probieren. Bei uns klappt es, von Anfang an, gemeinsam super!

      (42) 05.07.16 - 09:21

      Ich würde den monatlichen Bedarf ermitteln, darauf dann noch etwas Puffer oben drauf schlagen (wenn es finanziell möglich ist). Diesen Betrag würde ich dann auf ein gemeinsames Konto per Dauerauftrag überweisen, die Lastschriften und EInzüge dann eben so ändern das sie auch von diesem Konto eingezogen werden.

      Wir haben getrennte Konten, weil wir zu faul sind, ein gemeinsames einzurichten. Mein Mann, der etwas mehr verdient, zahlt die Miete und ich einige andere Sachen (Versicherungen, Strom usw.). Bei den Einkäufen zahlt spontan einer von uns beiden. Alle 4 bis 8 Wochen animiere ich meinen Mann, seinen Kontostand dahingehend zu überprüfen, wie viel auf das gemeinsame Sparkonto überwiesen werden kann. Selbstständig macht er es nicht, aber ich weiß gern, wie hoch unsere Rücklagen sind und habe das übrige Geld daher gern auf diesem Extrakonto. Mit meinem eigenen Konto handhabe ich das auch so.

      Wenn mal einer zu wenig Geld auf seinem Girokonto hat (z.B. durch eine größere Anschaffung), um den Rest des Monats einzukaufen, überweist der andere etwas.

      Also insgesamt alles eher spontan und auf jeden Fall ohne genaues Aufrechnen. Das finde ich doof, besonders bei Paaren, die schon lange zusammen sind und gemeinsame Kinder haben.

      Bei euch heißt das ja, dass deine Frau weniger Geld zur Verfügung hat als du. Ist das nicht unfair? Vielleicht arbeitet sie Teilzeit oder verdient in ihrem Beruf einfach weniger. Das ist doch nicht ihre Schuld?!

      Hallo,

      als mein Mann und ich 2005 zusammen gezogen sind, hatte jeder sein eigenes Konto.
      Ich habe Vollzeit gearbeitet und mein Mann war in der Ausbildung.
      Von seinem Konto gingen die Miete (inkl NK) und die Stadtwerke (Strom) ab, dann war das Konto platt.

      Ich habe von meinem Gehalt alles andere bezahlt - natürlich auch seine Hobbys, seine Spareinlagen/Altersvorsorge, seine Kleidung.

      Da wurde nichts gegengerechnet und Geld hin und her geschoben.

      Mit der Hochzeit 2006 wurden die Konten dann aufgelöst und es gab nur noch ein gemeinsames Konto wo beide Gehälter (beide VZ) drauf überwiesen wurden und auch alles von bezahlt wurde.

      Wir haben das schon immer sehr entspannt gesehen und kennen es auch nicht anders von unseren Eltern.

      Grade wenn die Frau wg Kind/Kinder nicht mehr Vollzeit arbeiten geht/gehen kann, finde ich es ungerecht, wenn sie sich trotzdem noch in voller Höhe an den Kosten beteildigen soll als wenn sie Vollzeit arbeitet (so erlebt bei einem befreundetem Paar)

      Diese Aufrechnerei finde ich nervig und die Paare in unserem Familien/Freundeskreis die diese "Geldschieberei" machen, haben oft Streit deswegen.

      Also ich bin ganz klar "Pro gemeinsames Konto und gemeinsame Kosten"

      (45) 05.07.16 - 16:13

      Hallo,

      was ihr da macht, wäre mir alles zu viel Aufwand!
      Wir sind verheiratet, haben aber getrennte Konten. Mein Mann verdient etwa das Vierfache von mir. Er überweist mir einen Fixbetrag - sozusagen Zuschuss zur Miete und die geht dann von meinem Konto ab...das hängt mit den sonst bei mir entstehenden Kontoführungsgebühren zusammen (zumindest war das früher mal so, mittlerweile verdiene ich genug, es entstehen keine mehr). Jetzt, wo wir das Haus gekauft haben, geht genauso wie vorher die Miete, der Abtrag von meinem Konto runter.
      Einkäufe unter der Woche zahl ich, da ich oft mehr daheim bin und daher öfter einkaufen gehe (Schichtdienst, 80% Teilzeit =32 Wochenstunden).
      Meinen Sprit zahl ich selbst - wir haben jeder ein Auto - und dann halt noch meine Versicherungen und die Hälfte der Vereinsbeiträge der Kinder. Und die Vögel sind auch mein PRivatvergnügen - mein Mann würde die Krise kriegen, wenn er die Tierarztkosten manchmal sehen würde:-p

      Mein Mann zahlt den Rest.
      Wenn wir auf etwas sparen, z.B. neues Auto oder Eigenkapital fürs Haus bzw. Sondertilgungsraten, tut das jeder auf seinem Konto und hinterher schmeißen wir zusammen - das klappt gut so.
      Jeder hat noch für sich genug und wir sind einander keine Rechenschaft schuldig und leben gut von dem, was wir haben.

      LG

      a79

      (46) 05.07.16 - 19:39

      Hallo!

      Mein Mann arbeitet Vollzeit, ich 16 Stunden die Woche, wir haben 2 Kinder.

      Wir haben 2 Konten. Ein privates Konto auf das beide Gehälter gehen plus Kindergeld. Dann haben wir ein Hauskonto. Auf das geht monatlich ein bestimmter Betrag. Davon werden alle Kosten die unser Haus betreffen gezahlt. Rate, Strom, Gebühren für Müll, Wasser, etc.

      Vom privaten Konto gehen alle anderen Beträge ab. Essen, Freizeit, Kleidung, sonstige Einkäufe, Kosten für unsere Autos. Alles was wir sparen, Rentenversicherung, Lebensversicherung, etc wird ebenfalls von diesem Konto gezahlt. Jeder nimmt das vom Konto was er/sie braucht. Abgesprochen werden nur größere Beträge. Wenn ich mir in einem Monat Jose und Schuhe kaufen möchte, dann mache ich das natürlich ohne zu fragen oder ohne Absprache. Genau wie mein Mann.

      Dazu haben wir noch ein klassisches Sparbuch. Da wird monatlich ein Betrag überwiesen plus das was auf dem Konto übrig bleibt.
      Ich hätte keine Lust auf dieses Rumrechnen und Quittungen sammeln und hin und her überweisen. Alle Einnahmen und Ausgaben tragen wir gemeinsam. Das klappt total gut und ist unkompliziert!
      Viele Grüße Tanja

      (47) 05.07.16 - 19:49

      Solche Antworten hat der TE offenbar nicht erwartet. Jetzt ist er anscheinend geplättet, weil er mit seinen System keinerlei Anhänger fand.

      Vielleicht wacht er jetzt auf und verhält sich anders... und teilt uns mit, wie ihm die Verfahren in anderen Ehen gefallen und was er daraus lernt.

      • Hallo lo36na,

        hier ist niemand geplättet und es ging überhaupt nicht darum, Anhänger zu finden - wie kommst Du bloß auf sowas? Wenn man den Beitrag genau liest, erkennt man daß es darum geht, Erfahrungen von anderen zu sammeln gerade weil man mit dem jetzigen Modell nicht zufrieden ist!

        Ich finde die vielen Ansätze und Ideen sehr interessant und habe bereits ein gemeinsames Konto für alle den Haushalt betreffenden Finanzen vorgeschlagen, dabei kann/soll jeder noch sein eigenes Privatkonto behalten für persönliche Dinge. Erstaunlicherweise hat meine Partnerin (verheiratet sind wir nicht) nur gesagt sie wolle sich das überlegen.

        Übrigens habe ich auch einen Beitrag gesehen wo es ähnlich läuft wie bei uns. Ich habe auch erwartet daß die Mehrheit eine gemeinsame Regelung hat, genau um diese Modelle ging es in diesem Beitrag. Ich bin begeistert wie viele Wortmeldungen es hier bisher gegeben hat!

    (49) 05.07.16 - 20:22

    Wir haben seit wir zusammen wohnen ein Konto dort sind beide berechtigt und es geht alles drauf und alles ab.Eine bestimmte Summe geht aufs Sparkonto und bleibt für den Notfall.
    Ich war jahrelang Hausfrau ohne Einkommen jetzt verdiene ich auch wieder und es gab und gibt kein Mein und Dein es ist alles Unser.

    Von Anfang an hatte ich das Konto in der Hand sprich Rechnungen bezahlt usw so das mein Mann immer fauler wurde und sich um nichts mehr kümmern brauchte.
    Er nimmt auch keine Karte er liebt Bargeld . Bargeld wird einmal im Monat abgehoben und da nimmt sich jeder was und wieviel er braucht. Große Anschaffungen werden besprochen.Für Kleine haben wir ein Limit wenn alle gibt es nichts ;-)
    Rechenschaft was jeder verbratet oder kauft braucht keiner ablegen.

    Große Geschenke gegenseitig schenken haben wir abgeschafft, wenn was kleines. Wünsche erfüllen wir uns sowie es möglich ist oder etwas gebraucht wird.

    Bis jetzt sind wir damit sehr gut gefahren.

    Fix kosten sind ca 50/50 .. ich hab bisschen mehr da ich etwas mehr verdiene. Zu meinen fix kosten gehören 500 Euro Übereignung auf Haushalt Konto (jeder hat eine Karte )wovon essen uns Drogerie bezahlt wird.

    Ich überweise nix meinem Mann und umgekehrt. . Was am Ende des Monats übrig bleibt wird gespart.ab Oktober bekom ich elterngeld. .da wird es natürlich etwas anders geregelt da ich ja deutlich weniger Geld habe

    Das hin und her überweisen ist für mich in einer Ehe unnötig. .

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