Schwangerschaft verheimlichen - neuer Vertrag in Elternzeit

    • (1) 20.07.16 - 10:20

      Hallo ihr Lieben,
      ich bin zur Zeit in Elternzeit; da ich einen 10 Monate alten Sohn habe. Ich habe beim AG 2 Jahre beantragt. Nun habe ich im Mai mit meinem Arbeitgeber vereinbart, dass ich im 2. Jahr, also ab 2.9. Diesen Jahres, wieder in TZ arbeiten komme. Ende Juni hatten wir das Gespräch und haben uns schon mündlich auf einen Nachtdienst Vertrag geeinigt, da dies mit den Arbeitszeiten am Besten passt. Jetzt bin ich mittlerweile in der 9. SSW.

      Ein Arbeitsvertrag wird gerade angefertigt und die Personalabteilung sagte, es kann noch etwas dauern. Eigentlich wollte ich meinen AG über die neue Schwangerschaft erst informieren, wenn alles vertraglich geregelt ist, da ich nicht ohne Job dastehen kann, da ich quasi Hauptverdiener bin.

      Nur, sollte sich die Sache mit dem Betrag noch Wochen hinziehen, muss ich irgendwann dann sagen 'Danke für den Vertrag, übrigens, ich bin in der 14. Woche schwanger'. Das sähe ja nun doof aus.

      In der ersten Schwangerschaft gab es direkt ein Beschäftigungsverbot, weswegen ich jetzt nunmal fürchte, dass der AG den Vertrag noch platzen lässt; wenn er von der Schwangerschaft erfährt.

      Soll ich einfach abwarten? Eigentlich muss ich ihn ja erstmal nicht informieren. Habe halt nur ein wenig schlechtes Gewissen dann.

      LG
      Mrsflorida mit Zwerg (10 Monate) und Ü-Ei (8+3)

      • Ich würde abwarten, aber rechne damit, dass du andere Zeiten kriegen könntest.

        Ich persönlich könnte das nicht , weiß nicht was du arbeites , aber das könnte auch nach hinten los gehen ... Rechtlich gesehen darfst du das , aber dein Arbeitgeber wird sich sicher verarscht vor kommen... Schwierig hier das richtige zu tun .. Ich würde es sagen denn kündigen können sie dich nicht ... Bist ja eh noch in Deiner Elternteil

        wenn ihr einen gutes verhältniss habt fände ich es sehr unfair ihm das nicht zu sagen denn so hätten andere die chance deinen job zu bekommen

        nachdienst darfst du eh nicht mehr machen.

        war das 2 schon geplant oder war es ein unfall? ende juni wusstest du ja auch schon das du ss bist oder?

        dein ag ist ja nicht blöd und kann rechnen. wenn du weiterhin in ein paar jahren dort arbeiten möchtest spiele mit offenen karten.

        denn so könnte er denken das du beim nächsten mal wieder ss bist.

        und mal ehrlich wenn du so lange noch wartest kann er trotzdem den vertrag platzen lassen. was ich fair finde . so eine arbeitnehmenerin hätte ich nicht gerne in meinem betrieb die mir nur das geld aus der tasche ziehen will und nicht die wahrheit sagt denn so ist das vertrauen futsch

      • (5) 20.07.16 - 11:18

        Huhu! Hast du irgendwas davon schriftlich, also z.B. dass ein Arbeitsvertrag angefertig wird? Es kann natürlich sein, dass du dann andere Zeiten bekommst, aber ich denke, wenn du eine Email o.Ä. mit Zusage (und am besten auch mit Stunden) hast, dann kommt da so schnell auch niemand raus. Das könnte man ja zur Not nochmal beim Anwalt nachfragen und kommt bestimmt auch drauf an, wie das genau in der Email geschrieben ist, ob es da Hintertürchen gibt?!

        Hallo =)

        In erster Linie bist du natürlich nicht dazu verpflichtet deinem AG von der ss zu berichten,allerdings darfst du laut Mutterschutz gesetz nicht nachts arbeiten,und solang dein AG nix von der ss weiß, kann er dir auch kein Mutterschutz gerechten Arbeitsplatz geben und sollte mit deinem Krümel was passieren, trägst du allein die Verantwortung,da du quasi auf den Mutterschutz verzichtest..ausserdem wenn du bei der letzten ss ein BV bekommen hast denk ich das es diesmal auch drauf hinaus laufen wird.
        Lg

      • Ich habe ein sehr gutes Verhältnis mit meinem AG und unser Verhältnis beruht absolut auf vertrauen. Ich arbeite flexible Stunden und auch im Home Office, alles Privilegien die ich mir über die Jahre erarbeitet habe.

        Ich würde immer mit offenen Karten spielen, da ich alles andere unfair finde. Aber das Verhältnis zu deinem AG kannst nur du beurteilen.

        • Danke. Vom Arbeitsverhältnis her haben wir quasi ein 'egal' Verhältnis. Ich bin eine von vielen. Nach der Elternzeit vom neuen Baby möchte ich dort auch nicht mehr arbeiten, werde mich also bei Ablauf schon nach einem neuen Job umschauen.

          Eigentlich würde ich gar nicht vor der Problematik stehen, wenn die Personalabteilung sich mit dem Vertrag nicht so viel Zeit lassen würde.

          Die ganze Geschichte war schon geklärt, bevor ich von der SS erfahren habe. Davon habe ich auch einen unterschriebenen Antrag, den er schriftlich genehmigt hat.

      Generell bist du rechtlich auf der sicheren Seite, wenn du die Schwangerschaft verheimlichst.

      ABER: Ich würde mich nochmal erkundigen wie das ist, wenn man ein BV kriegt. Ich meine die rechtliche Situation sieht anders aus, wenn man die Schwangerschaft verheimlicht, obwohl man weiß; dass man ein BV kriegt. Und da du nachts ja nicht arbeiten darfst, wäre das ja so bzw. schreibst du ja auch, dass du ein BV kriegen würdest.

      Ihr habt es schon mündlich besprochen? Dann ist das wie ein Vertrag. Da kann er nicht mehr zurück. Hat denn irgendjemand gehört das er es gesagt hat? Auch mündlich ist verbindlich. Du kannst es natürlich verheimlichen. Bei sowas darf man auch lügen. Ob du das natürlich kannst also jetzt vom persönlichen aus ist deine sache.

    Hallo. Klingt ja so, dass du da bereits vorher gearbeitet hast und dein vertrag ja auch ohne Änderung noch bestehen würde oder? Und auch das du vorher mehr gearbeitet hast. Dann ist es für den arbeitgeber ja auch eh nicht schlimm wenn der teilzeit vertrag zustande kommt da du ja schreibst das du ein bv bekommst. Denn er bekommt den lohn ja zurück. Du allerding nur den teilzeitlohn und der wird auch dann fürs elterngeld genommen. Wenn du also vorher mehr verdient hast ist das jetzt auch eher zum nachteil für dich

    Jetzt Mal ganz blöd gefragt, aber du willst, dass der Vertrag zustande kommt, obwohl du weißt, dass du gleich ein BV bekommst, damit du während der nächsten Elternzeit Anspruch auf Elterngeld hast oder verstehe ich das falsch? Wenn du ja noch ein Jahr in Elternzeit währst, dann würdest du ja quasi nur das Minimum bekommen.

    Rein rechtlich kannst du das machen, aber ich bin auch ein Mensch der Ehrlichkeit wichtig findet.

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