Schwanger: Überstunden abfeiern statt zahlen

    • (1) 05.08.16 - 08:43

      Guten morgen zusammen. In unserem Betrieb ist es so dass Überstunden abgefeiert werden oder wenn sie zwischen 20 und 30 ü.stunden sind oder mehr, ausgezahlt werden. Oder beides zusammen (also Teil so u Rest so). Zb wurde meine Kollegin letzte Woche ins Büro gerufen weil sie 40 überstanden hat, es wird ihr ausgezahlt. Ich habe schon 60 Überstunden und mich hat noch niemand ins Büro gerufen (ich habe noch keinen Arbeitsvertrag unterschrieben...) obwohl der Marktleiter damals zu mir meinte man bekomme es immer bezahlt wenn man so ungefähr die 30 Überstunden erreicht.

      So nun meine Angst... Im November spätestens Dezember gehe ich ins BV. Darf er meine Überstunden einfach als freie Tage machen und somit das bezahlen umgehen? Alle im Markt (auch der bezirksleiter) wissen ich habe wegen den Überstunden meinen aushilsjob beim Steuerberater aufgegeben da mir das zu viele Stunden wurden aber ich bin auf das Geld angewiesen. Mir wurde zugesagt sie zahlen das aus. Dürfen die ihre Meinung ändern aufgrund der Schwangerschaft? Durch ein BV dürfen mir ja eigentlich keine Nachteile entstehen.

          • Zuerst mal solltest Du tief durch atmen und dann klärst Du es im Büro. Du bist schwanger und Dir darf kein Nachteil entstehen. Das weißt Du und daran müssen sie sich halten ;-)

            • Das schlimme an dieser Schwangerschaft ist dass ich so emotional geworden bin. Könnte bei jeder Kleinigkeit weinen bzw tue das sogar (wobei ich normal echt nicht so ein Typ bin)... Dann mach ich mal Augen zu und durch... Ich hoffe nachher wenn ich spätschicht hab seh ich den Marktleiter damit ich mit ihm rede

      Ja, der Arbeitgeber soll sogar Überstunden abbbauen wenn eine Schwangere ein generelles BV bekommt, um die Zeiten des BV möglichst zu vermeiden, bzw. zu minimieren. Es bedeutet für dich keinen Nachteil wenn Du die Stunden vergütetet bekommst, die du vertraglich vereinbart hast, und die Mehrarbeit in Freizeit ausgeglichen wird. Das ist sogar vom ArbZG so vorgeschrieben.

      Wenn der Arbeitgeber bei Kolleginnen gegen das ArbZG verstößt, entstehen dir dadurch keine Ansprüche auf dasselbe Vorgehen. Beim BV liegen die Dinge anders.

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