Vorstellungsgespräch und Urlaub steht an- wie damit umgehen ?

    • (1) 27.08.16 - 17:26

      Ich habe mich beworben und eine Firma die mich sehr interessiert ,hat mich in die erste Bewerberrunde genommen von insgesamt drei. Es verging so schnell das ich nicht zu kam zu sagen das mein Kind eingeschult wird und in Oktober schon Urlaub in den Ferien gebucht hatte :-(
      Arbeitsbeginn wäre der 1.10.

      ich bin jetzt in die zweite rüber gekommen und muss nächste Woche hin. Ich trau mir das garnicht zu sagen ?:-( was würdet ihr tun ?

      • Ich würde das ganze erst bei einer Zusage ansprechen. Einschulung ist ja nun wichtig und kann man auch nicht verschieben. Bei dem geplanten Urlaub muss man eben sehen ob es möglich wäre. Aber vielleicht ist die Einstellung auch erst danach.

        Wenn du noch 5 andere Stellen kriegen kannst, dann geh in Urlaub. Wenn es dem Arbeitgeber wichtig ist, dass du am 1.10. anfängst, und du die Stelle unbedingt haben willst, dann verzichte auf den Urlaub. Kommt ja auch immer drauf an, wohin und wie lange ihr wegfahren wolltet. Man muss Prioritäten setzen, man kann nicht alles auf einmal haben.

        Hallo.

        Inwieweit hat die Einschulung deines Kindes was mit dem Job zu tun?
        Wenn du die Stelle wirklich kriegen solltest und der AG dich ab 01.10. einstellen will, dann würde ich das Thema Urlaub fallen lassen und meinen Job antreten. Es sei denn, diese Stelle ist dir nicht soooo wichtig.

        LG

      • Hallo.

        >>> das ich nicht zu kam zu sagen das mein Kind eingeschult wird und in Oktober schon Urlaub in den Ferien gebucht hatte <<<

        Was auch selten blöd gewesen wäre ...

        ... wenn Du noch andere interessante Jobangebote hast, dann sag die 2. Runde nächste Woche ab ... dann muss der AG nicht weiter seine Zeit mit Dir verschwenden und kann sich auf seriöse und engagierte Bewerber konzentrieren ...

        ... ansonsten drücke ich Dir die Daumen, dass Du den Job bekommst ... und der Vater fährt halt mit dem Kind/Kindern alleine in den gebuchten Urlaub ...

        ... und eigentlich hoffe ich, dass Du ein Fake bist, weil ich so manche Mutti-Fragen echt nicht fassen kann.
        Was würde eigentlich Dein Mann in gleicher Situation tun?

        LG

        • Was würde wohl der Mann sagen?

          Dass er da und da schon einen Urlaub gebucht hat, ohne dabei Bezug zur Einschulung des Kindes zu nehmen, weil das damit ja echt NICHTS zu tun hat. und dann eben mit dem neuen Arbeitgeber drüber reden, ob er den Urlaub nehmen kann, wie man das löst (unbezahlt oder dafür kein Urlaub zu Weihnachten?).

          Und zur Not anbieten, auf den urlaub zu verzichten, weil er den Job unbedingt will - was der Arbeitgeber wahrscheinlich gar nicht verlangen würde, sondern anerkennend wahr nehmen, aber zu schätzen weiß, dass Erholung auch wichtig ist.

      Hi,

      wurde der 1.10 schon als komplett fix von der Firma genannt?
      Bewirbst Du dich aus einem bestehendem Arbeitsverhältnis oder arbeitest du gerade nicht?

      Sicherlich ist es unglücklich und Job geht vor ABER ich kenne kaum einen Arbeitgeber mit dem man nicht den Eintrittstermin verschieben kann, wenn sie einen unbedingt haben möchten.

      Wenn sie dich wollen warte bis zur Vertragsverhandlung und dann kannst das immer noch kurz ansprechen und schauen, wie sie reagieren.

      Es ist eh schon knapp, wenn sie sich jetzt noch nicht entschieden haben....nächste Woche noch ein Gespräch, die letzten drei? Dann kann es nochmals locker eine Woche bis zur Entscheidung dauern. Bis dann die Vertragsverhandlungen, etc. fertig sind und deine kompletten Daten verarbeitet sind, kann es auch locker sein, das du erst zum 15.10 oder 1.11 anfangen wirst.

      lg
      lisa

      Erst einmal du musst micht hin, sondern du DARFST hin.

      Ich würde es folgendermaßen machen:
      Erwt einmal die Klappe halten.
      WENN es zu einem Vertragsabschluss MIT Arbeitsbeginn vor eurem Urlaub kommt, würde ich beim Vertragsabschluss nachfragen ob sich da was machen lässt mit dem Zusatz, dass du aber selbstverständlich den Urlaub absagen würdest wenn es schlecht ist. Dann fährt dein Mann eben mal alleine.

      LG

      Ich war Anfang des Jahres in einer ähnlichen Situation. Anfang März hatte ich ein Vorstellungsgespräch. Die Aufgabe habe mir mich sehr gereizt und das Gespräch lief sehr angenehm. Unsere Sommerurlaub für Juli war bereits gebucht. Der genaue Einstellungstermin lag noch nicht fest. Da ich von Anfang an für Offenheit bin, habe ich das Thema Urlaub gleich angesprochen. Drei Wochen später wurde ich ab Mai eingestellt und mein Urlaub war bereits mit Unterschrift des AV genehmigt.

      Wäre der Urlaub nicht möglich gewesen hätte ich auf diesen verzichtet,da ich die Stelle unbedingt haben wollte.

      Jeder muss für sich entscheiden, was wichtiger ist. Job oder Urlaub. Aber vorab darüber reden ist für beide Seiten fair.

      Viel Erfolg! Wie auch immer du dich entscheidest

      Hallo!

      Sag einfach von Anfang an, dass Du da einen Urlaub gebucht hast, sobald die Sache etwas konkreter wird. In der ersten Bewerberrunde ist es zu früh, beim Vertrag unterschreiben ein wenig zu spät. das zweite Vorstellungsgespräch, vor allem ein Einzelgespräch, ist der richtige Rahmen um das Thema anzusprechen.

      Wenn Du es wert bist wird man Dich trotzdem nehmen, und der urlaub wird dann eben an Weihnachten nicht mehr reichen oder Du bekommst die Tage unbezahlt frei.

      Ich würde den Urlaub deswegen nicht stornieren sondern offen sagen, was sache ist.

      Vorher sagen würde ich nichts, aber, wie schon andere schrieben, beim Vertragsabschluss freundlich fragen, ob das mit dem Urlaub ginge, aber gleichzeitig anbieten, dass Du darauf verzichtest.

      Wenn jetzt die Gespräche sind, ist der 1. Oktober eh sehr knapp - für jemanden, der sich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis bewirbt, ist das kaum machbar, wenn die dritte Runde dann erst im September stattfindet ...

      Von meinem AG (Öffentlicher Dienst) weiß ich, dass die Bereitschaft zu Kompromissen (etwa beim Einstiegstermin oder bei gebuchtem Urlaub) groß ist, wenn die Entscheidung für einen Bewerber gefallen ist, dass es aber gar nicht gut ankommt, wenn Bewerber noch während des Verfahrens schon Sonderwünsche äußern ...

      LG

      Anja

      P.S.: Was hat denn die Einschulung Deines Kindes mit dem Gespräch zu tun?

      • Also erstmal verstehe ich hier die negativ Einträge überhaupt nicht !!!?? Warum soll das eine blöde Frage von mir sein !?
        Erstens, warum die Einschulung eine Rollenspiele : Na weil ich mich logischerweise nach den Ferien richten muss und vorher nicht !
        Und zweitens habe ich den zwei wöchigen Urlaub mit meiner Tochter schon vor langem Gebucht für die Oktober Ferien !!!! Ich kann ja nur noch in den Ferien mit ihr Weg !?

        drittens : ich bin allein erziehend ! Ich weiß nicht warum hier so viele was schreiben " mein Mann ".
        Ich wohne mit Tochter alleine !!!
        Und der Urlaub war teuer ! Ich musste dieses Jahr schon so viel arbeiten , das ich mit meiner Tochter nicht mal jetzt im Sommer was machen konnte!!!!

        • Ps: und wenn es um die Frage geht was wichtiger ist : mein Kind ist mir immer wichtiger als ein Job.
          Ich habe schon zu oft in den letzten Jahren gearbeitet. Ich habe Schon viele Jobs abgelehnt , weil es Vollzeit war und ich nur Teilzeit bereit bin zu arbeiten. Habe bis vor kurzem Vollzeit gearbeitet und da mein Kind zusätzlich noch Ergotherapie braucht , geht die konzentration auf sie und sie muss deswegen auch nicht vor dem Unterricht zum hort und nach dem Unterricht nicht ewig bleiben.

          • Das solltest Du aber nicht Deinem zukünftigen Arbeitgeber erzählen. Das schreckt den nur ab.

            Du hast den Urlaub schon lange gebucht und würdest daher gerne in Urlaub gehen, ob es möglich wäre, erst danach anzufangen. Oder eben vorher noch und dann Urlaub und danach kommst Du wieder.

            was das jetzt mit Kind und Schulferien und so weiter zu tun hat brauchst Du nicht zu erwähnen, das lässt Dich nur kompliziert wirken und der arbeitgeber fängt dann schon an nachzurechnen, wie oft Du früher gehen musst oder nicht für wichtige Überstunden bereit stehst.

            Ich kenne auch so eine Frau, die ständig gucken muss, dass sie ihr Kind rechtzeitig holt oder irgendwohin bringt, und das ihre möglichen Arbeitszeiten echt extrem begrenzt. Und dann kommt sie und erklärt als allererstes, dass sie total müde ist, weil irgendwas privates war. Zeit für eine Besprechung muss sich immer danach richten, dass sie es mit Kind und Privatleben hin bekommt, sowas ist anstrengend.

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