Sagen euch eure Chefs wie nach der Elternzeit weitergeht?

    • (1) 15.11.16 - 07:17

      Hey, mich würde mal interessieren, ob es üblich oder unüblich ist, dass einem vor dem Mutterschutz mitgeteilt wird, wie es nach der Elternzeit weitergeht.

      Möchte 1,5 Jahre zu Hause bleiben und hatte gestern meinen Chef gefragt, ob das für ihn so klar geht, wenn ich mit 25 Stunden zurückkomme. Das weiß er bereits seit Ende September und hatte von alleine noch kein Feedback gegeben. Ich muss aber Kita etc. planen. Er meinte nur, das könne er jetzt noch nicht sagen. Vielleicht brauchen sie mich auch Vollzeit zurück. Sehen wir dann

      Mit so einer Ungewissheit möchte man natürlich nicht in den Mutterschutz gehen. Bin ziemlich down.

      • Elternzeit anmelden tut man erst nach der Geburt und ein Feedback ist zwar schön, aber nicht notwendig.

        Ich würde Elternzeit anmelden für 2 Jahre und direkt Teilzeit in Elternzeit ab xxx mit beantragen! Schriftlich natürlich.

        Hallo,

        also ich war 2 Jahre in Elternzeit und habe ein paar Monate vor meiner Rückkehr Kontakt zu meinem Chef aufgenommen (bzw. habe ich zwischendurch immer mal von mir hören lassen) um mit ihm über meine Rückkehr zu sprechen.

        Das ist nicht böse gemeint, aber woher soll er schon 1,5 Jahre im Voraus wissen, wie er dich dann wieder einsetzt?
        Er kann doch jetzt noch gar nicht reell einschätzen wie sein Personalbedarf dann aussieht.

        Arbeitest du in einem größeren Unternehmen? Dann einfach rechtzeitig deinen Antrag auf Teilzeit nach Elternzeit einreichen und dann wird sich zeigen wo und wie sie dich einsetzen können. Wenn es noch so ist wie ich es kenne, dann steht dir dein bisherige Platz nur zu, wenn du nach einem Jahr wieder kommst. Aber da bin ich mir nicht sicher...

        Gruss

        Niemand weiß was in 1 oder 2 Jahren im Betrieb los ist.. Ich würde da auch nix sagen.. Sonst heißt es "sie sagten aber dass..."

        Wenn du EZ einfach 3 Jahre nimmst kannst du ja teilzeit in Ez arbeiten. .Das kann nicht so einfach abgelehnt werden.

      • Ich versteh die Fragestellung nicht, liegt aber wohl an meinen männlichen Genen.

        Als Frau meldet man beim AG, wielange man Elternzeit nimmt. Und danach geht der AV genauso weiter wie vorher. Beantragt man Teilzeit, so muss der Chef zustimmen oder er kann aus betrieblichen Gründen ablehnen. Faktisch ändert sich im Normalfall garnichts.

        Wie groß ist der Betrieb?

        Elternzeit meldest Du in der ersten Woche nach der Geburt an.

        Du solltest jetzt aber schon wissen, wie lange Du Elternzeit beantragen möchtest. In Deinem Antrag legst Du Dich für die ersten 2 Jahre fest. Eine nachträgliche Änderung in diesem Zeitraum muss der AG zustimmen.

        Wenn der Betrieb größer als 15 Mitarbeiter hat (es zählen Köpfe, nicht die Anzahl Vollzeitkräfte etc.), dann hast Du auch Anspruch auf Teilzeit in der Elternzeit. Dies kann der AG unter bestimmten Voraussetzungen ablehnen. Vorteil hierbei ist, dass Dein Vollzeitvertrag ruht.

        Endet die Elternzeit, so lebt Dein alter Vertrag vor Beginn der Elternzeit auf (also bei Dir der Vollzeitvertrag).
        Wenn Du nach der Elternzeit nur Teilzeit arbeiten möchtest, dann musst Du 3 Monate vorher dies schriftlich dem AG mitteilen. Einen Anspruch hast Du dann, wenn der Betrieb eine gewisse Größe (15 Mitarbeiter) hat. Der AG kann dies unter bestimmten Voraussetzungen in der einmonatigen Frist ablehnen. Lehnt der AG nicht, so gilt Dein Antrag. Aber wenn der AG nicht damit einverstanden ist und nur die Frist versäumt hat, dann wird das Arbeitsklima zwischen Dir und dem AG vermutlich getrübt sein. Zu beachten ist aber, dass Du und Dein AG Euch mit den Arbeitszeiten einig werden müsstest. Es müssen nicht Deine Wunscharbeitszeiten sein.

        Fraglich ist auch, ob Du noch weitere Kinder haben möchtest und wann.

        Ich würde überlegen, wie lange Du Elternzeit beantragen möchtest (ich würde 2 Jahre erstmal beantragen). Wenn das Kind dann da ist, kannst Du ja noch überlegen, wie viele Stunden Du arbeiten gehen kannst und welche Betreuungsform Du wählen möchtest.

        • Hi,

          mein Betrieb hat knapp 50 Mitarbeiter. Von daher habe ich schon einen gesetzlichen Anspruch auf Teilzeit. Aber ihr wisst doch wie das ist: am Ende will man sich doch einigen und sich nicht vor Gericht treffen. Selbst wenn ich "gewinnen" würde, ist das Verhältnis doch kaputt und es wird einem sicher nicht leicht gemacht im Unternehmen. Dann würde man wahrscheinlich eh gehen.

          Daher wäre mir ein wenig "Sicherheit" lieb. Ich kann verstehen, dass er das jetzt nicht sagen kann, aber ich habe halt Angst nachher entweder Vollzeit arbeiten zu müssen (was ich aber nach 1,5 Jahren mit kleinem Kind nicht möchte) oder dass er einen vielleicht nicht braucht und mit 10 Stunden oder so abspeisen möchte. In der Hoffnung, dass man dann eh ablehnt.

          Ja, wir wollen noch ein zweites Kind. Deswegen ist mir die Teilzeit ja so wichtig. Um wieder Elterngeld zu bekommen, muss ich ja mind. 1 Jahr arbeiten. Ansonsten bekommt man nur den Mindestsatz und das wäre dann mehr als knapp bei uns. Daher halt meine Sorgen.

          Vielleicht könnt ihr das verstehen!?!

          • Ich kann schon verstehen, dass Du jetzt schon wissen möchtest, wie Dein Leben mit Kind weiter geht. Nur ist alles im Leben nicht planbar - schon gar nicht mit Kind.

            Bedenke, dass Du, wenn das Kind geboren ist, vielleicht doch nicht 25 h sondern "nur" 20 h oder doch 30 h arbeiten gehen möchtest.

            Du hast Deinen AG mündlich gefragt, ob Du in Teilzeit nach der EZ arbeiten kannst. Dies könne er jetzt noch nicht sagen. Du könntest Deinen Antrag auf Teilzeit (in der Elternzeit) schriftlich direkt nach der Geburt stellen. Dann müsste er reagieren. Je nachdem, wie er reagiert, könntest Du reagieren - Teilzeit arbeiten, Vollzeit arbeiten, neuen AG suchen.
            Du hast beim Teilzeitanspruch keinen Anspruch auf Deine Wunscharbeitszeiten, d.h. ggf. brauchst Du eine Kinderbetreuung für nachmittags - das solltest Du bei der Kita-Anmeldung auch berücksichtigen.

            Wenn Du ein hohes Elterngeld beim zweiten Kind haben möchtest, dann müsstest Du relativ schnell nach der Geburt schwanger werden. Dann ist das Elterngeld so hoch wie jetzt beim ersten Kind plus Geschwisterbonus. Naja, das könnte aber auch sehr anstrengend werden...

            Ich wünsche Dir für die Geburt alles Gute.

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