Beschäftigungsverbot Mobbing Elternzeit Arbeitsvertrag

    • (1) 22.11.16 - 21:41

      Ich hoffe mir kann hier jemand einen Rat geben, vielleicht auch rechtlich? Ich habe vor der Schwangerschaft in einem Familienbetrieb größer 10 Mitarbeiter gearbeitet. Als der Chef von der Schwangerschaft erfahren hat, bekam ich einen Aufhebungsvertrag den ich ablehnte gefolgt von 3 Abmahnungen wegen Nichtigkeiten (wenn man was sucht...) innerhalb 1 Woche. Damit wollte mein Chef bezwecken, dass ich doch gehe.
      Ich war so fertig, vielleicht auch Schwangerschaftshormone, dann war ich deswegen krank geschrieben und irgendwann hat mich mein Anwalt zu einer anderen Frauenärztin geschickt, die mir wegen Mobbing ein Beschäftigungsverbot ausgestellt hat. Seit dem war ich zu Hause und habe 3 Jahre Elternzeit eingereicht. Zwischenzeitlich waren wir vor Gericht wegen einem Unfall den ich mit meinem Privat-Pkw hatte auf einer Dienstfahrt. Ich habe den Schaden erst geltend gemacht, nachdem er mir die Abmahnungen gegeben hat und ich sowieso damit zum Anwalt musste. Er hat mir auch gerichtlich angeordnet einen Teil vom Schaden zahlen müssen.
      Jetzt ist er natürlich entsprechend gut auf mich zu sprechen. Ich arbeite schon eine Weile auf Minijobbasis wo anders (hab ich mitgeteilt). Aber ich sollte doch langsam an mehr Geld kommen, vorallem weil meine Tochter betreut wird und ich die Zeit dazu habe. Aber ich glaube nicht, dass eine Mutter mit Kleinkind auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen hat. Jetzt spiele ich tatsächlich mit dem Gedanken dort wieder hin zu gehen. Klar wird er mich dann kündigen. Aber ich hätte dann wenigstens Anspruch auf Arbeitslosengeld bis ich was neues finde.
      Wer kann mir einen Rat geben?

      • Krempel die Ärmel hoch, such dir eine Arbeit und werde unabhängig von Arbeitgebern, bei denen du ohnehin nicht bleiben willst und von staatlichen Leistungen. Du hast fast 4 Jahre schon auf Sozialgeldern gelebt und es ist an der Zeit wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Du solltest den Fokus mehr auf "Leistungsbereitschaft" legen als auf "wie kann ich abzocken".

        • Kannst du lesen? Ich bekomme seit über einem Jahr kein Geld von irgendwo! Ich arbeite sogar schon seit einiger Zeit auf 450-Basis.

          • Du möchtest gekündigt werden und ALG beziehen, also hast Du ja doch vor, vom Staat zu leben, vorerst zumindest.
            Du gehst davon aus, eine Mutter mit Kleinkind hat keine Chance auf dem Arbeitsmarkt, tolle Einstellung, also hast Du auch noch nichts unternommen?
            Such nach Arbeit und kündige dann bei Deinem alten AG. Wenn Du da vorerst wieder hin gehst, kann das unter Umständen noch mal richtig eklig für Dich werden, vielleicht ist aber auch alles gut und Du wirst mit offenen Armen empfangen, wer weiß das schon...

      (5) 23.11.16 - 07:26

      ----------- Aber ich glaube nicht, dass eine Mutter mit Kleinkind auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen hat. ------------

      Es gibt tausende Mütter mit einem .....oder sogar mehreren....... Kindern, die einen Arbeitsplatz haben.
      Wieviele Absagen hast Du denn deswegen schon bekommen?

        • Was heißt denn "zurücknehmen"?
          Wenn Du einen laufenden ungekündigten Arbeitsvertrag hast, muß er Dich nach der Elternzeit weiter beschäftigen und Du mußt - wenn Du nicht zum Elternzeitende spätestens gekündigt hast, dort auch wieder arbeiten.

          Kündigen kann der AG Dir nach der Elternzeit wie jedem anderen MA auch.

          LG

    Hallo,

    Du hast doch einen Anwalt. Er ist der bessere Ansprechpartner für Deine Fragen, welche Gelder Dir zustehen. Aber wenn Du etwas ändern willst, wirst Du um Bewerbungen und Suche nach neuen Arbeitgebern nicht herumkommen. Viele Mütter arbeiten. Willst Du aus dem jetzigen Arbeitsvertrag rauskommen und eine neue Arbeit finden?

    LG
    Lana

    • Mein Anwalt ist leider an Krebs erkrankt und arbeitet nicht mehr. Ich werde mir wenns drauf ankommt einen neuen suchen müssen. Am liebsten würde ich bei meinem AG arbeiten, halt ohne das rausekeln. Weil der hier im Ort ist und ich das dann mit der Kita super vereinbaren kann usw.. Wenns Kind krank ist, muss ich mir keine Sorgen wegen der Probezeit machen. Es gibt da sehr viele Vorteile. Nur leider sind die Fronten da verhärtet, gelinde gesagt.

Ja, dein AG muss dir wieder eine vergleichbare Stelle geben. Dass er dich direkt nach der Elternzeit kündigen kann ist richtig, aber so einfach ist es für ihn trotzdem nicht dich loszuwerden.

Arbeitslos kannst du dich auch in Elternzeit melden und ALG 1 beziehen.

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