Frage zum Beschäftigungsverbot

    • (1) 04.12.16 - 09:15

      Hey kennt sich jemand mit dem Thema Beschäftigungsverbot Aus?

      Habe gehört der Lohn wird normal weiter gezahlt? Stimmt das!?

      Und steht auf dem Zettel warum ich Beschäftigungsverbot bekomme das ich dem Arbeitgeber vorlegen muss oder is das wie bei der Krankmeldung verschlüsselt?

      Würde mich über Antworten freuen

      Danke Sasse 19. Ssw

      • Ich habe BV über meinen AG ! Bekomme den Durchschnitt der letzten 3 Monate vor der SS ( den Monat vor der 1. Tag der letzten Regel )

        Durchschnitt mit allen "Zulagen " ( Feiertag , Nachtstundenzuachlag usw ) und Weihnachtsgeld gab es auch ;-)

        Hallo

        Du bekommst dein volles Gehalt weiter und dein Arbeitgeber kann es sich dann wieder holen... Normalerweise werden auf den Bescheinigungen keine Angaben über die Gründe gemacht... Auf Krankmeldungen für den Arbeitgeber stehen ja auch keine Gründe für die Erkrankung, die Verschlüsselungen sind ja für die Krankenkasse...

        LG

        • Normalerweise werden auf den Bescheinigungen keine Angaben über die Gründe gemacht...

          Ich habe noch kein BV gesehen, auf dem der Grund nicht draufstand. Es muss die Rechtsgrundlage drauf stehen und der Grund "weil Leben oder Gesundheit von Mutter und Kind bei Weiterbeschäftigung in Gefahr wären..." oder so ähnlich.

          • #bla ... stimmt nicht! Es wird NICHT immer nur aus gesundheitlichen Gründen ein BV ausgesprochen. Bei mir stand drauf das mein AG keine Alternativen Arbeitsplatz für mich hat.

            • Und dieses BV, was Du als Beispiel aufführst, darf allein der AG ausstellen, nicht der Arzt.
              Somit wäre in diesem Fall die Frage der TE völlig unsinnig.
              Bei einem BV vom Arzt muß hingegen natürlich der Grund genannt werden, was nicht bedeutet, dass die Diagnose genannt wird.

          Nein das stimmt nicht. Auf meinem bv von der fä stand einfach nur: Frau.... ist ab jetzt bis zum (34+0, sprich Beginn Mutterschutz) im beschäftigungsverbot. Die Gründe gehen bei einem individuellen bv den Arbeitgeber gar nichts an.

          • Ohne die Erwähnung der Rechtsgrundlage und ohne den Grund zu nennen, taugt so ein Attest nicht viel. Ich verstehe die Diskussion nicht, denn die Behörden geben den Ärzten ja die Vorlage zum Download, und immer sind die Inhalte dieselben:

            https://fs.egov.sachsen.de/formserv/findform?shortname=smwa_att&formtecid=2&areashortname=SMWA&zbsbehoerde=742853

            http://www.gaa.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/18779/Aertzliches_Attest_zur_Vorlage_beim_Arbeitgeber.pdf?command=downloadContent&filename=Aertzliches_Attest_zur_Vorlage_beim_Arbeitgeber.pdf

            • Bei mir war es wie gesagt nur ein Einzeiler. Kein vorgefertigtes Formular. Hat niemand gestört. Aber auch auf den Vordrucken steht ja nicht der Grund im Sinne einer Diagnose drauf. Und ich habe es so verstanden dass es darum ging bei der Frage.

              • Ob das niemand gestört hat, weißt du ja nicht. Aber es ist auf jeden Fall peinlich für den Arzt, wenn er solche nichtssagenden "Atteste " ausstellt. Die Wahrscheinlichkeit für Rückfragen oder sogar einer Anfechtung wird dadurch höher.

                Es gibt offizielle Vordrucke dazu und die sollte man auch verwenden.

                Es gibt auch Ärzte die sich richtig Gedanken zu diesem schwierigen Thema gemacht haben, und Atteste verfassen die auch was hergeben.

            Ich sehe allerdings nirgends eine Rechtsgrundlage für einen Formularzwang.

            In der vorliegenden Form sind das lediglich "Vorschläge", die natürlich alle Pflichtbestandteile der BV-Mitteilung beinhalten.
            Rein interessehalber, woraus begründet sich der Formularzwang deiner Meinung nach?
            Ich finde da nichts.

            Für richtig halte ich, dass die Rechtsgrundlage genannt sein muss. Das ist ja mit der Nennung von §3 I MuSchG gegeben.
            Die Formulierung " da Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet ist." ist ja lediglich ein Zitat des Gesetzes und wäre somit entbehrlich, da die Nennung des entsprechenden Paragraphen schon erfolgt ist.

            Eine Angabe der Diagnose ist auch bei den dir genannten Formularen nicht vorgesehen und geht den Arbeitgeber in der Tat nichts an.

            Ohnehin ist der Arzt dem Arbeitgeber gegenüber an die ärztliche Schweigepflicht gebunden. Auch die Krankenkassen sind das.
            Zwar kann der Arbeitgeber sogar eine Überprüfung veranlassen, ob das alles so begründet ist (zumindest bei einer normalen Krankschreibung, zum Thema BV habe ich da nichts gefunden), er darf aber selbst dort neben dem Ergebnis nichts, aber auch wirklich rein gar nichts, über die Art der Erkrankung/Arbeitsunfähigkeit erfahren.

            Also, meiner Meinung nach: Ein Einzeiler reicht, solang der Bezug auf den §3 I MuSchG gegeben ist.

Hey,

Ja, du bekommst deinen kompletten Lohn bezahlt. Dein Chef holt sich das Geld von deiner Krankenkasse zurück.

Ich glaube, das mit dem Grund ist unterschiedlich. Bei mir stand nur individuelles bv drauf, glaub ich. Muss nachschauen.

Ein bv bekommst du entweder vom Chef, nach einer gefährdungsbeurteilung oder vom Arzt, wenn dein Leben oder das des Kindes in Gefahr ist.

Mach dir auf jeden Fall eine Kopie vom bv, bevor du es beim Chef bzw bei der Krankenkasse abgibst. Meine kk hat es 2 mal verschleudert. Beim dritten Mal hab ich mir den Empfang quittieren lassen.

Alles Gute

Auf dem Attest kann drauf stehen, wie viele Stunden du noch arbeiten darfst, welche Tätigkeiten zu unterlassen sind, wie lange es gilt. Es kann auch draufstehen, dass das Verbot nur so lange gilt, bis der Arbeitgeber die Gefährdungsbeurteilung durchgeführt hat und das Ergebnis mit der Behörde besprochen hat, weil es um die Arbeitbedingungen geht. Es kann auch drauf stehen welche Tätigkeiten du künftig noch ausführen kannst. Es kann auch drauf stehen, dass es für jede Tätigkeit gilt.

Es wird empfohlen, das Attest so differenziert wir möglich auszustellen, um die Schwangere möglichst weiter beschäftigen zu können.

Hallo,

Ich habe ein BV von meinem Arbeitgeber bekommen. Auf den schriftlichen Ausführungen der Betriebsärztin, zugrundegelegt eine Gefahrenbeurteilung meines Arbeitgebers, steht genau drauf warum ich nicht mehr arbeiten darf und das hat keinerlei gesundheitliche Gründe (dann müsste das BV vom Arzt kommen) und mein Arbeitgeber konnte mir keinen alternativ Arbeitsplatz stellen. Somit sprach er das BV aus !

Gehalt bleibt wie es war, laut Betriebsärztin soll keine Frau aufgrund dessen Nachteile erfahren !

Auf meine Frage warum ich bei meinen ersten beiden Kindern bis zum Schluss arbeiten durfte, sagte sie das in den letzten Jahren zu viel am
Arbeitsplatz passiert ist und die Betriebe alles ernster nehmen, das kann ich dir dazu sagen !

LG Sarah

Huhu genau das gehalt wird weiter bezahlt zu 100%.
Bei mir steht das ein arbeitsverbot laut paragaph 3 oder so vorliegt aufgrund von gefahrdung von leben und gesundheit von mutter und kind. Lg

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