Beschäftigungsverbot

    • (1) 07.12.16 - 15:36

      Hallo zusammen!

      War heute beim FA bin in der 8 SSW, arbeite in einem großen Klinikum in der Notaufnahme bin daher viel Stress und schwerer Arbeit ausgesetzt, habe auch viel Kontakt zu infektiösen Patienten. Ich habe dann nach einem Beschäftigungsverbot gefragt...
      Sie sagte sie weigert sich eins auszustellen das müsste wenn dann der Betriebsarzt machen.
      Wie war das bei euch? Könnte auch der Hausarzt ein BV ausstellen???

      Wäre sehr dankbar über eure Antworten.

      • In deinem Fall wäre der Arbeitgeber bzw. der Betriebsarzt tatsächlich zuständig. Es geht ja nicht um gesundheitliche Probleme sondern um die Gefährdung durch Arbeitsbedingungen. Der Hausarzt kann dir insoweit nicht helfen.

        Mir hat mein Arbeitgeber das bv gegeben.ich denke, so wird das bei dir auch sein oder sie stecken dich in eine andere Abteilung wo du keinem Risiko ausgesetzt bist.

        Hallo Emely,

        deine Frauenärztin hat Recht, für ein BV ist der Betriebsarzt zuständig.

        Es muss eine Gefährdungsbeurteilung gemacht werden und wenn dein AG dir keinen anderen Arbeitsplatz anbieten kann (z. B. Büro), dann muss er ein BV aussprechen.

        Ein Arzt kann nur ein BV aussprechen, wenn dein oder das Leben deines Babys in Gefahr ist.
        Verläuft die Schwangerschaft bis jetzt Komplikationslos, dann wird kein Arzt dir ein BV ausstellen, da die Begründung fehlt.

        Alles Gute und LG Wowhexe

        • Ich bin als Risikoschwangerschaft eingestuft durch den Frauenarzt, wegen künstlicher Befruchtung...
          Den Betriebsarzt interessiert es wenig wenn man schwanger ist er sorgt nur dafür das man keine spät und Nachtschichten mehr machen muss er hat bisher für keine Kollegin ein BV ausgestellt die haben es allen vom FA bekommen.

          • Wenn dein Betriebsarzt sich weigert, melde es der Aufsichtsbehörde.

            Ich bin auch risikoschwanger und durch künstliche Befruchtung schwanger geworden, dass spielt aber keine Rolle bei einem BV, so lange alles gesundheitlich in Ordnung ist, bekommst du von keinem Arzt ein BV.

          • hi

            der Betriebsarzt / deine chefin muss eigentlich einen gefährdungsbeurteilung ausfüllen ... und wenn sich der AG ans MuSchGe hält, dann muss er Dir auch kein BV geben.

            Ich hatte ne Kollegin die hat vor der Schwangerschaft schon immer gesagt das sie dann nicht so doof ist und arbeiten gehen wird -- und hatte auch einen netten FA ... tja, nun ist sie wieder schwanger - hat ein Kleinkind daheim und muss trotzdem arbeiten gehen, weil der FA nun auch sagt "geht nicht"

            VG

          Hey,

          ich hatte auch eine künstliche Befruchtung und das allein reicht für ein BV. Ich hab in der Endoskopie gearbeitet und meine Chefs haben ein BV ausgesprochen. Dein AG muss ja eine Gefährdungsbeurteilung machen und wenn es andere Bereiche gibt wo man dich einsetzen kann, spricht nichts gegen arbeiten. Bei mir ist zudem meine CED aktiv und um eine Fehlgeburt zu vermeiden, hätte ich ein BV sonst auch von der Gyn bekommen, da wir sehr viel Stress auf Arbeit haben was sich schlecht auf die Erkrankung auswirkt.

    Huhu

    Dein FA hat Recht. Das BV müsste in deinem Falle vom Betrieb kommen. Sprich mit deinem Chef. Er muss eine Gefährdungsbeurteilubg machen und dir, so vorhanden, einen den Mutterschutzgesetzrichtlinien entsprechenden Arbeitsplatz anbieten. KANN er das nicht, dann muss er dich ins BV schicken.

    Ärzte schicken nur ins BV , wenn gesundheitliche Gründe vorliegen, die bei Weiterarbeiten leben von Mutter und bzw oder Kind gefährden.

    Ich bin z b wegen unerklärlichen Blutungen ab 6+3 UND einem blutenden Hämatom ab 12+3 dann eben ab 12+3 ins BV geschickt worden von meiner FÄ.

    LG und alles Gute

    Falsches Forum!!! Es gibt schon genug Fragen zum BV in dem dazugehörigen Forum

Ich bin Krankenschwester auf einer Stroke Unit.
Habe da die selben Arbeitsbedingungen wie du.
Mein Arbeitgeber stellt grundsätzlich kein beschäftigungsverbot aus :-(
Es war ein langer Kampf eh mich meine Gynäkologin ins Beschäftigungsverbot geschickt hat.
Ich hatte allerdings sehr starke Blutdruckschwankungen und gerade auf der Arbeit immer sehr hohe Werte. Ich bin immer wieder hin und hab mich krank schreiben lassen.

Nach 5 Wochen hat sie mir dann Beschäftigungsverbot erteilt.

(14) 07.12.16 - 17:39

Ich arbeite auch in einem großen Krankenhaus und habe mit dem Betriebsarzt darüber gesprochen, er hat mir gesagt das es unwahrscheinlich ist ein BV vom Arbeitgeber zu bekommen da in einem großen Betrieb es eigentlich möglich sein sollte schwangere an einen Arbeitsplatz einzusetzen wo die Mutterschutz Gesetze eingehalten werden! Und der Hausarzt wird es sicher auch nicht ausstellen können da ja das Leben von dem Baby und dir nicht gefährdet ist! Ich habe auch auf einer onkologischen Station gearbeitet, und wo wir auch Infektiöse Patienten haben!

Ich wünsche dir eine schöne SS

Die Notaufnahme eignet sich weniger für Schwangere. Du kannst erwarten, dass dein Vorgesetzter mit dir die Gefährdungsbeurteilung durchgeht und dich an einen unschädlichen Arbeitsplatz umsetzt. Mach sofort einen Termin beim Betriebsarzt.

Top Diskussionen anzeigen