Sonderzahlung

    • (1) 16.12.16 - 11:45

      Hallo zusammen,

      ich habe eine Frage in die Runde, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

      Meine Verlobte ist im 3. Monat Schwanger und musste direkt ins Beschäftigungsverbot, weil sie in einem Pflegeheim arbeitet. 1x im Jahr gibt es in ihrer Firma eine Sonderzahlung - ein sogenanntes 13. Gehalt. Im Arbeitsvertrag steht zwar drinne, dass solche Zahlungen freiwillig sei und man keinen Anspruch auf Solches habe, doch ist mir folgende Situation trotzdem etwas spanisch:

      alle Mitarbeiter, außerhalb der Probezeit, haben diese Zahlung bekommen. Als sie heute angerufen hat, wurde ihr mitgeteilt, dass sie diese nicht bekommt, weil sie im Beschäftigungsverbot sei und diese Zahlung freiwillig ist.

      Ich weiß Anspruch besteht nicht, aber ist das nicht auch eine Form von Gleichbehandlung? Da gibt es doch auch ein Gesetz für oder nicht? Kann die Firma einfach sagen "du, du und du bekommst was..." und "du, du und du nicht"... Meine Verlobte hat ja ebenfalls zum Erfolg der Firma beigetragen. Ich habe auf diversen Seiten gelesen, dass eine Frau im Beschäftigungsverbot keinerlei finanziellen Nachteile haben darf, soll heißen, wenn die Belegschaft Weihnachts- und/oder Urlaubsgeld bekommt, sie dieses ebenfalls erhalten muss.

      Oder stehe ich gerade auf dem Schlauch?

      Viele Grüße

      • Freiwillig ist eben freiwillig. Wenn der Arbeitgeber die Sonderzahlung nur an Mitarbeiter vergeben will, die tatsächlich gearbeitet haben, dann darf er das.

        • Okay, sie hat ja noch bis Oktober gearbeitet, hat sie denn Anspruch auf anteilige sonderzahlung? Wenn sie ein Monat später ins bv gegangen wäre hätte sie es bekommen... Wie bescheuert ????????

          • Manchmal ist es auch bei gekündigten Mitarbeitern so, dass sie dann keine Sonderzahlung erhalten, wenn sie zwar noch arbeiten, aber im gekündigten Arbeitsverhältnis sind. Das ist bei freiwilligen Sonderzahlungen so.

          • Sie arbeitet da offiziell gerade, da BV zählt, als ob sie regulär arbeitet, also hat sie da auch Anspruch drauf.

            Also so einfach, wie das hier einige abhandeln ist es eben nicht, mit sie bekommt es nicht.

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