Was ist alles auf Unterhalt anrechenbar?

    • (1) 18.12.16 - 20:38

      Hallo zusammen

      Ich trenne mich gerade und jetzt kam die Frage auf..

      Ich bzw meine Tochter bekommt monatlich 300€ aus "aufgelaufenem" (gepfändetem) Unterhalt. Sie ist 19 und in Ausbildung. Das ist alles was der KV mal nicht zahlen konnte aus 17 Jahren etc.

      Sie ist nicht die Tochter von meinem Mann.
      Da es wohl so aussieht, das mein (noch) Mann, mal abgesehen von Kindesunterhalt für unsere 2, auch mir Trennungsunterhalt zahlen muss...meinte er gerade, das er den Betrag auch irgendwie angerechnet bekommen möchte. (wie zb den Kredit) Also von Summe x 300 oder 150 abgezogen werden.
      Er wäre ja jahrelang dafür aufgekommen ????
      Ich war die letzten Jahre nur auf 450€ Basis arbeiten. Ging nicht anders mit 3 Kindern.

      Jetzt die Frage: geht das???

      Lg

      • Nein, geht nicht.
        Erst einmal könntest du tatsächlich so argumentieren, dass du immerhin arbeiten gegangen bist um die Bedürfnisse deines ältesten Kindes zu erfüllen. Oder für was sollten die 450€ sonst sein?
        Zum anderen bist natürlich nicht du oder dein Kind der Schuldiger, sondern der Vater des Kindes. Wenn er hier irgendetwas "abziehen" will, soll er sich doch bitte an ihn wenden.

        Und dann hat er dich mit Anhang geheiratet. Er wusste, was das bedeutet. Jetzt kann er im Nachhinein nicht die Kosten zurückverlangen.

        • Hab ich mir auch gedacht.

          Nun ja, er ist der Verlassene und dementsprechend auch sauer...
          Versucht jetzt alles um seine Kosten zu senken ;-)
          Habe morgen den Termin beim Anwalt und der wirds ja auch wissen. :-)

          • Hallo.

            Warum gehst du nicht vernünftig arbeiten, dann bräuchte er dir zumindest keinen Unterhalt zahlen. Was euren beiden Kindern zusteht, das sollte man nicht in Frage stellen. Jedoch deine Große ist da raus.

            <<<Versucht jetzt alles um seine Kosten zu senken ;-)>>>

            Dann steuer du auch dazu, das du dir das Alleinerziehende Leben auch leisten kannst. Dann brauchst du nicht zu überlegen, was dir zusteht.

            LG

            PS: Drei Kinder sollten keinen Grund dafür sein, dass man nicht arbeiten gehen kann.

      Ich wäre mir nicht so sicher, das der Stiefvater kein Anrecht auf die Unterhaltsnachzahlungen des leiblichen Vaters hat. Schliesslich hat er den Unterhalt, den der leibliche Vater nicht zahlte, ja quasi 'vorgestreckt'.

      Grüsse
      BiDi

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