Unterer Beitrag - wo muss die Kündigung hin

Hallo,

auf Grund des unteren Beitrages habe ich mir nochmal genauer meinen Arbeitsvertrag angeschaut.

Um irgendwelchen Unkenrufen vorzubeugen: Ich gehe am 3.1. zu meinem ersten Arbeitgeber und werde das Gespräch suchen mit der Niederlassungsleiterin. Da im AV eine Probezeit von sechs Monaten steht und dort eine Kündigungsfrist von 14 Tagen vereinbart ist werde ich dort auch brav die zwei Wochen arbeiten, zumal die Arbeit weder körperlich noch geistig anstrengend ist. Mir steht nach zwei Stunden eine Pause zu, was will ich da mehr - Augen auf und durch.

Auf der vorletzten Seite dann noch folgendes: " Der AG ist im Fall einer Kündigung berechtigt den AN von der Verpflichtung der Arbeitsleistung unter Fortzahlung der vertraglichen Bezüge und unter Anrechnung der Urlaubsansprüche freizustellen. Dem AN ist verboten eine anderweitige Tätigkeit aufzunehmen." Wenn ich das richtig verstehe kann es es sein (muss aber nicht) das ich gleich wieder nach Hause geschickt werde.

Ich bin ganz klar der Überzeugung dass ein ordentliches Gespräch oft mehr wert ist als irgendwelcher Schriftwechsel zumal wenn die Gründe (näher am Wohnort, flexiblere AZ, andere Branche) dargelegt werden.

Aber zu meinem Problem:

Mein Arbeitgeber kommt aus den alten Bundesländern, im AV steht auch dort die Anschrift drin. Mein Arbeitsort ist in den neuen Bundesländern, dort habe ich den Vertrag auch unterschrieben und die NL hat mit ppa. und ihrer Unterschrift den Vertrag unterschrieben.

Jetzt gibt es dort einen Zusatz mit folgendem Wortlaut: " Erfüllungsort ist der Ort, an dem die streitige Verpflichtung zu erfüllen ist. Gerichtsstand für beide Vertragspartner ist das für den Erfüllungsort zuständige Arbeitsgericht.....( Standort des Haupthauses)"

Ich will jetzt hier keine Formfehler machen. Das in der Anschrift die Adresse steht vom Haupthaus ist klar, aber kann ich die Kündigung hier vor Ort abgeben oder muss ich die per Einschreiben mit Rückschein ins Haupthaus schicken? Das müsste ich dann gleich nach der Arbeit machen. Ich möchte keine Zeit verlieren, zumal wenn ich am 3.1. kündige das zum 17.1. das geschehen muss. Ich glaube kaum dass mir der Wunsch mit dem Aufhebungsvertrag erfüllt wird. Aber einen Versuch ist es wert.

Theoretisch könnte ich einen Anwalt fragen. Da aber Weihnachten ist und die Kosten etwa dem entsprechen was ich an Vertragsstrafe zahlen würde bezahle ich im Notfall lieber die Vertragsstrafe die jedoch nur fällig wäre wenn ich den Job nicht antrete.

Eine schöne Weihnachtszeit noch

Geli

Hallo,

ich habe es so gemacht:

Anschrift von der Zentrale (wo auch immer) und den Einsatzort noch dazu - also Filiale XY in XY. Abgegeben habe ich diese bei dem, der mich eingestellt hat, also mein erster Ansprechpartner vor Ort.

Drucke die Kündigung doppelt und lasse Dir ein Schreiben von demjenigen mit Datum und Unterschrift abzeichnen. Alles andere kann Dir egal sein.

LG
Caro

"Alles andere kann Dir egal sein"
Definitiv nein, denn nur wenn der richtige Ansprechpartner die Kündigung in der Hand hält, ist sie zugegangen und erst ab da läuft die Frist.

Wem würdest Du sie geben?

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