Job suche - Alternativen

    • (1) 09.01.17 - 19:25

      Ich suche jetzt schon wieder seit November einen Job in meinem Beruf, nur leider gibt es zur Zeit wenig freie Stellen und diese sind meist für kurze Zeit befristet.

      Jetzt suche ich nach alternativen.
      Ist aber auch nicht so leicht als Frau. Es muss nicht Vollzeit sein, aber auch mehr als 450 Euro.

      Wir wohnen am Rande einer Kleinstadt, ich bin auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Komme also auch nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit überall hin. Busse fahren hier ab 6 Uhr bis 19 Uhr...

      Stellen als Reinigungskraft gibt es immer mal wieder, meist nur auf 450 Euro Basis. Die wollen aber meist ältere Frauen, meiner Erfahrung nach.
      Im Bereich Einzelhandel/Kasse gibt es wenige stellen für ungelernte, die schnell weg sind. Außerdem reagiere ich auf Kleingeld (Nickelallgergie).

      Was bleibt da noch?!
      Habt ihr Tipps?
      Zeitarbeitsfirmen haben auch nicht viel für Frauen, da das meiste mit schwer heben oder einer gewissen Größe verbunden ist (ab 1,65m und ich bin nur knapp 1,60m).

      • Was für einen ungewöhnlichen Beruf hast du denn? Gibt es keine Möglichkeit, dich weiter zu qualifizieren, um bessere Chancen zu haben? Normalerweise ist es doch Unsinn, mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Reinigungskraft loszugehen.

        • Ich habe keine ungewöhnlichen Beruf, eher einen zu häufigen ;)

          Bin Sozialassistentin und davon gibt es zu viele. Jobs am Wohnort gibt es vielleicht so 5-10 pro Jahr. Alles andere ist mit mindestens einer bis zwei Stunden fahrt verbunden und hohen ausgaben dafür (120-200 Euro pro Monat, je nachdem wo die stelle ist). Da das meiste nur Teilzeitstellen sind, die auch noch befristet sind (teilweise nur 3 Monate), lohnt sich das meist nicht.

          Eine Weiterbildung bzw ergänzende Ausbildung zur Erzieherin ist nicht möglich.

          • (4) 11.01.17 - 10:33

            Warum ist eine ergänzende Ausbildung zur Erzieherin nicht möglich?
            Das wäre doch noch die logischste Konsequenz und wird auch als Teilzeitausbildung angeboten...putzen gehen würde ich auf jeden Fall nicht.
            Pädagogische Fachkräfte werden gesucht wie Sand am Meer. Kann ich Dir sagen, weil ich selbst aus einem fachfremden Beruf kommend ein Studium zum B.A. Kindheits- und Familienpädagogin gemacht habe und danach keine Probleme hatte, eine Stelle zu finden. Sogar eine, die ich mit dem Fahrrad erreichen kann, so dass ich nicht auf Öffentliche angewiesen bin.

            Gute Chancen hättest Du auch als Tagespflegeperson. Dafür müsstest Du allerdings einen Qualifikationskurs machen und ein Führungszeugnis vorlegen (und Dein Partner auch) und das JA würde Deine Wohnung begutachten, ob diese für Kinder geeignet ist. Wenn Du eine Pflegeerlaubnis bekommst, darfst Du bis zu 5 Kinder gleichzeitig betreuen.
            Keine Frage: Reich wird man nicht. Es ist viel Arbeit. Die Arbeit ist auch noch zu Hause. Man hat weniger freie Zeit für die Familie, wenn man wirklich flexible Betreuung anbieten möchte.
            Außerdem wärest Du selbständig - muss man in Punkto Versicherung und Steuererklärung berücksichtigen...Eine Bekannte von mir hat es gewagt und lebt ihre Tagespflegestelle mit viel Elan und Begeisterung - für sie war es der richtige Weg. Ich habe es mal ein halbes Jahr gemacht - für mich war es nichts.
            Aber: Du würdest weiterhin pädagogisch arbeiten. Fahrtwege wären kein Problem mehr. Deine eigenen Kinder hätten Mama zu Hause (aber die hat nicht nur Zeit für sie...)

            Was hast Du denn sonst für Fähigkeiten/Qualifikationen - ohne dieses Wissen kann Dir niemand so richtig was raten außerhalb Deines Berufes...

            LG

            a79

            • (5) 11.01.17 - 17:45

              Die Erzieherausbildung ist nicht möglich, weil ich gar kein Geld bekommen würde, auch kein Bafög. Das ist finanziell nicht möglich. Teilzeit wird die hier auch nicht angeboten.

              Als Tagesmutter brauche ich keinen Kurs, habe mich erst darüber informiert ;) Selbstständig ist man dadurch auch nicht immer gleich. Dies lässt aber die Wohnsituation nicht zu

        Außerdem sinken die Chancen je mehr kurze stellen man im Lebenslauf hat. Das weiß ich aus sicherer Quelle von mehreren Leuten.
        Nur nimmt man halt auch mal die kurzen Sachen an. Eine war nur 6 Wochen, dann mal 3 Monate. Zwei Zeitarbeitsfirmen, die in dem Gebiet nicht wirklich zu empfehlen sind bzw eigentlich generell nicht. Dazu zwei Ausflüge in die Pflege, die beendet wurden weil ich eine andere Stelle gefunden habe.

        • Außerdem sinken die Chancen je mehr kurze stellen man im Lebenslauf hat. Das weiß ich aus sicherer Quelle von mehreren Leuten
          ----

          Sicher liest sich ein Job über mehrere Jahre besser.
          Aber wie liest sich denn eine berufsfremde Tätigkeit im Einzelhandel oder Geböudereinigung im Lebenslauf? Das ist doch noch schlimmer oder du musst es unter den Tisch fallen lassen - aber Leerlauf ohne Job ist auch keine bessere Alternative.

          Was gibt es generell an Zeitarbeitsfirmen auszusetzen? Alles besser als ein Hilfsjob oder ohne dazustehen.

          Du hast dir diese Ausbildung ja ausgesucht. Man weiß ja vorher, was auf einen zukommt, wie die Aussichten in Wohnortnähe sind usw. Entweder musst du umziehen, wie tausende andere AN auch dorthin wo die Jobs sind (das sagt dir ja auch die Arbeitsagentur, was an Zeiten zum Pendeln zumutbar ist) oder eine andere Ausbildung mit besseren Berufsaussichten anschließen.

          Die gängigen Jobbbörsen im Internet bieten eben auch deutschlandweite Angebote und nicht gerade nur um die nächste Häuserecke.

          Warum ist denn alles bei dir so schwierig? Kannst du nicht umziehen? Kannst du nicht mehr als TZ arbeiten?

          • Umziehen kann ich nicht, da wir hier ein Haus und alles haben.
            Eine neue Ausbildung mit fast 30?! Im leben nicht und wüsste auch nicht was. Vom finanziellen mal ganz zu schweigen.
            Ich kann VZ arbeiten, gibt es nur kaum stellen, die sind meist nur ZT (20-30 Stunden) und befristet für teilweise sehr kurze Zeiträume (Mutterschutz, BV, Elternzeit, Krankheit).

            Schon mal bei einem Ausbeuter, oh sorry, Zeitarbeitsfirma gearbeitet?! Ich ja und genug andere... Das macht keiner freiwillig und ich bewerbe mich auf solche stellen auch gar nicht erst. Was ich auch nicht muss ;)

            Mit der Arbeitsagentur habe ich gar nichts zu tun, die sagt mir also auch nichts ;)

            • Tja, dann wirst du dir wohl was backen müssen. Ein Wunder geradezu, dass es Menschen ohne Ausbildung mit einem Job gibt, die davon sogar leben. Und du hast 100 Gründe, was und warum es nicht geht.

              Warum keine Ausbildung mehr mit 30? Lieber ein Leben lang in eurem Dorf auf DIE Stelle warten oder vom Mann abhängig sein statt etwas zu erlernen, wo es Persoektiven gibt?

              Ich habe einige Jahre an einem Berufskolleg gearbeitet. Da gab es genügend Auszubildende, die deutlich über 20 Jahre alt waren und auch über 30 J. Wenn man aber selbst nicht weiß, was man will und alles zu weit, zu befristet, zu schnell anderweitig vergeben oder sonstwas ist, dann konzentriere dich lieber auf die Kinderwunschklinik und verwirklichen dich als Hausfrau und Mutter. Mit kleinem Kind, auf dem Dorf, ohne Auto wird's später bestimmt spielend einfach, eine adäquate Beschäftigung zu bekommen.

              • Schlechte Laune?!
                Wer schrieb denn, dass ich lieber was in meinem Beruf suchen soll?! Ich suche in allen Richtungen, ist aber scheinbar auch nicht richtig... Wie gut, dass ich es nur mir recht machen muss ;)

                Ich habe nie geschrieben, dass die andern stellen zu weit weg sind. Vom Mann abhängig bin ich auch nicht, da er auch nicht mein Mann ist ;)
                Die stellen sind alle 1-2 Stunden und 120-200 Euro weg, aber trotzdem habe ich bisher immer auswärts gearbeitet.

                Eine Ausbildung bedeutet 3 Jahre lernen, Schule usw. Das ist nicht mehr drin. Finanziell und Privat. Ja, der Kiwu hat da Vorrang, weil in 3-4 Jahren kann es zu spät sein. Da spielt das Alter keine Rolle, eher meine Erkrankung.
                Und wieso sollte ich etwas machen, was mir keinen Spaß macht?! Egal in welchem Bereich bekommt man hier eher schwer einen Job.

                Wer schrieb von Dorf?! Ich schrieb am Rand einer Kleinstadt, ein Dorf ist das wohl kaum. Des weiteren haben wir eine gute Anbindung an die öffis (Bus, Bahn). Kindergärten, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte sind zu Fuß erreichbar. Die Innenstadt entweder in 10 min mit dem Bus oder in 20-25 min zu Fuß. Fahrrad gibt es auch noch ;)

                Ein Umzug ist ausgeschlossen, da wir bzw mein Partner hier ein Haus hat und Arbeit.

                Wir sind in keiner Kinderwunschklinik. Spielst du auf meine VK an, dann steht da nur was von Erstgespräch und das hatten wir. Mehr aber auch nicht und ist auch nicht geplant.
                Ja und, sind Hausfrauen schlechte Menschen?!
                Außerdem haben wir ein Auto und ein zweites ist geplant für Mitte des Jahres. Aber wie oben schon geschrieben, kann man hier auch sehr gut ohne leben ;)

                • Ne, schlechte Laune muss man nicht haben. Die Verwirrung scheint eher bei dir zu herrschen, weil du selbst nicht mehr weißt, was du eigentlich von dir gibst.

                  @@ Wir wohnen am Rande einer Kleinstadt, ich bin auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Komme also auch nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit überall hin. Busse fahren hier ab 6 Uhr bis 19 Uhr...@@

                  dann heißt es plötzlich:

                  .....Des weiteren haben wir eine gute Anbindung an die öffis (Bus, Bahn). .........
                  ......Außerdem haben wir ein Auto und ein zweites ist geplant für Mitte des Jahres. Aber wie oben schon geschrieben, kann man hier auch sehr gut ohne leben ;) ...............
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                  @@@ Alles andere ist mit mindestens einer bis zwei Stunden fahrt verbunden und hohen ausgaben dafür @@@

                  .......Ich habe nie geschrieben, dass die andern stellen zu weit weg sind............

                  _______________________________

                  @@@Eine Ausbildung bedeutet 3 Jahre lernen, Schule usw. Das ist nicht mehr drin. Finanziell und Privat@@@

                  ......Ich liege keinem auf der Tasche, davon mal ab. Jeder setzt seine Prioritäten anders und nicht jede Frau die Hausfrau und Mutter ist, liegt jemanden auf der Tasche ;) Und ja, das geht auch heutzutage noch und es kann ein Gehalt reichen......
                  -------------------------------------------------
                  Aha....finanziell unabhängig, aber es ist unmöglich, aus finanziellen Gesichtspunkten heraus eine Aus- oder Weiterbildung zu leisten.

                  In deinem Job gibt es nichts bei euch und etwas anderes kannst du nicht erlernen, weil du nicht weißt, was es sein könnte und du natürlich nichts machen möchtest, was dir keinen Spaß macht.

                  Deine Frage nach Alternativen aus dem Eingangspost kann man hier auch nicht beantworten, weil du ja selbst nicht weißt, was du willst. Woher soll das hier einer wissen? Das hat nichts mit schlechter Urbia-Mentalität zu tun, wie du behauptest. Du hast für alle Antworten mindestens 5 Gründe, warum das alles NICHT möglich ist. Da haben auch die anderen User ganz Recht.

                  • Also eine halbstündliche Busverbindung von 6-19 Uhr ist für mich eine gute Anbindung. Dazu stündlich der Zug in zwei Großstädte, der Bahnhof ist zu Fuß in 30 min oder in 8 min mit dem bus erreichbar.

                    Steht irgendwo, dass mir die Fahrzeit von 1-2 Stunden zu lang ist?! Nein! Zumal ich bisher nur stellen in einer der beiden Großstädte hatte. Es sind aber nun mal hohe Fahrtkosten, die sich bei einer stelle unter 25 Stunden kaum lohnen. Die meisten stellen sind da drunter (18-23 Stunden), wenige sind mit 30 Stunden, selten welche in VZ.

                    Alleine heute habe ich 5 Bewerbungen für solche stellen geschrieben ;)

                    Ja, das ist unmöglich. Da eine Ausbildung entweder sehr wenig oder gar kein Geld bedeutet. Und nein, BAföG hätte ich nicht bekommen während der Erzieher Ausbildung.
                    Des weiteren möchte ich auch gar nicht mehr zur Schule, aus zwei Gründen. 1. Psychischen Gründen auf Grund von meiner Kindheit und Jugend. 2. Der Kiwu, der für mich wichtiger ist. Da dieser in 3-4 Jahren höchstwahrscheinlich nicht mehr realisierbar ist.

                    Entschuldigung, dass ich hier überhaupt was gefragt habe... Kommt nicht wieder vor ;)

                    Mir ging es aber in erster Linie um Tipps, was man als Frau an ungelernten Tätigkeiten machen kann und wenn es erstmal nur zur Überbrückung ist. Da ich eben nicht jemanden auf der Tasche liegen möchte und die ganze Zeit zu Hause hocken möchte.

                    Und doch fällt mir leider immer häufiger auf wie schnippisch und unerheblich hier geantwortet wird... Und nicht nur mir geht es da so.

              Ach so, Innenstadt bedeutet hier einige Einkaufsmöglichkeiten.
              Zwei Großstädte sind in 20-30 min mit dem Zug erreichbar bzw in 20-40 min mit dem Auto. Einen Führerschein besitze ich, aber ohne Job kein Auto. Wobei wir im Sommer wohl ein kleines zweites bekommen, geschenkt von der Schwiegermutter (ihr "altes").

          (14) 11.01.17 - 10:37

          Ich habe mit 31 mein Studium begonnen und in Regelzeit abgeschlossen. Vorher Ausbildungsberuf gehabt und zwei Kinder bekommen. Wenn Du berufsbegleitend eine Erzieherausbildung machen würdest, könntest Du schon arbeiten (würdest also was verdienen) und würdest nebenbei an den anderen Tagen lernen. Sollte doch kein Problem sein, wenn Du -Deiner Aussage nach - Vollzeit arbeiten könntest?
          Und die Arbeitsagentur sagt Dir sehr wohl was - Du musst nur hingehen und fragen.
          Ich habe auch nie Gelder bezogen und dennoch dort Stellenangebote eingeholt bzw. Beratung. Da ist wirklich nichts dabei.

          LG

          a79

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