Das ganze Leben unzufrieden...

Das ganze Leben unzufrieden...Kennt ihr auch das Gefühl, beruflich noch nicht angekommen zu sein? Was macht ihr dagegen?
Ein Tipp vom urbia Team

    • (1) 16.01.17 - 19:49

      Ach ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
      Ich hab damals nach der Realschule auf Wunsch meiner Eltern einen soliden Beruf erlernt, in dem ich einige Jahre gearbeitet habe. Nach meiner Elternzeit habe ich die Chance ergriffen und als Quereinsteiger in einen völlig fremden Berufszweig gewechselt. All die Jahre war ich nie glücklich mit meinen Arbeitsstellen. Ich hatte einen Schulabschluss von 1,0 und hätte locker Abitur machen und studieren können. Aber wie es so läuft lässt man sich in jungen Jahren von den Eltern beeinflussen und irgendwie kam in den Jahren immer etwas dazwischen. Nun bin ich Mama und kann nicht einfach aussteigen. Mein Gehalt wird benötigt.
      Vor einem halben Jahr habe ich, mal wieder, den Arbeitgeber gewechselt und siehe da....auch dort fühle ich mich nicht angekommen.
      Ich bin so unglücklich und weiß einfach nicht, was ich tun soll. Nie bin ich zufrieden. Ich leiste gute Arbeit und es fällt mir nie schwer, mich in neue Aufgabengebiete einzuarbeiten. Aber ich würde soooo gern etwas machen, was mein Herz erfüllt.
      Nun haben wir einen Kinderwunsch und ich würde am liebsten schon wieder den Arbeitgeber wechseln, weil ich mich so unwohl fühle...aber mit dem KIWU macht das keinen Sinn.
      Kennt ihr so eine Zerrissenheit auch? Ich weiß nicht, was ich machen soll...
      Entschuldigung für den Roman.

      • (2) 16.01.17 - 20:13

        Was hast Du denn gelernt und was machst Du jetzt?
        Einfach nur zum Verständnis.

        du bist 30 !

        dann ach doch was Dein Herz erfüllt, bevor Du noch 35 Jahre nur unzufrieden bist!

        Hallo,

        aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass Du ganz unbedingt in Dich hinein hören solltest!

        Ich stand vor 2 Jahren an dem gleichen Punkt.

        Ich bin sehr gut in meinem Job, verdiene auch sehr gut - wollte aber immer was eigenes, was tolles machen.

        Und dann habe ich das einfach gemacht! Seit ich herausgefunden hatte, was ich tun wollte, stand ich jeden Morgen um 4:50 Uhr auf - sogar Sonntags - und arbeite seit dem erfolgreich an meinem weiteren Standbein.

        Komisch ist, dass ich in meinem Noch-Hauptjob nicht nur noch viel besser, sondern auch sehr viel glücklicher geworden bin, weil das nicht mehr das einzige ist, was ich habe.

        Auch in meinem Privatleben bin ich ein viel besserer Mensch, Elternteil, Partner geworden.

        Ich schiebe es darauf, dass ich endlich das tue, was mir unendlich Spaß macht und wofür ich freiwillig und gern jeden Morgen, jeden Tag im Jahr viel zu früh aufstehe.

        Also denke einfach ein paar Tage ausführlich darüber nach, wie Du Dein Leben gern hättest, dann schreibst Du Dir das auf, suchst passende Fotos raus, machst Dir eine Collage von genau dem Leben, das Du gern hättest anstelle Deines "soliden" Jobs und dann fängst Du einfach an.

        Man kann in den allermeisten Fällen nicht einfach seinen Job kündigen, aber Schritt für Schritt mit Beharrlichkeit kann man in seinem Lieblingsjob mehr verdienen als in dem eigentlichen Hauptjob - und DANN kann man prima kündigen :-D.

        Zwar braucht das Mut und Selbstzweifel sollte man auch nicht zu wichtig nehmen, aber sein Leben umzukrempeln, braucht vor allem eines:

        DAS TUN!

        Du kannst jammern und den Rest Deines Lebens mit Zweifeln und Gründen, warum Du etwas nicht tun kannst, verbringen. Dann ist das halt so.

        Wenn Du das aber wirklich ändern willst, dann musst Du es einfach tun!

        Ich wünsch Dir viel Erfolg.

        jg

          • Weil man sich da mal richtig mit sich selber auseinander setzen kann und eventuell eine klare Linie findet, wie es weiter geht. Die TE hat keinen Plan, ist aber unzufrieden, in meinen Augen spielt die Psyche da eine sehr große Rolle. Warum zum Henker machst Du so nen Herrmann daraus?

            • Wieo Herrmann?

              Habe nur meine Meinung geschrieben. Sonst nichts.

              Von "Therapie" wird KEIN Leben besser!

              • >>Von "Therapie" wird KEIN Leben besser!<<
                Das weißt Du jetzt wo her so genau?

                • (10) 17.01.17 - 11:22

                  Ich bin Therapeutin!

                  • (11) 17.01.17 - 11:25

                    Aber Du hast Dich noch nicht selbst therapiert, oder?;-)

                    Wenn ich mit meinen Leben so unzufrieden bin, möchte ich heraus finden, woran es liegt, das kann ich allein nicht und eine Therapie würde mir sicher helfen.

                    • (12) 17.01.17 - 11:30

                      Was dir hilft, hilft aber den meisten nicht. Sind nur meine Erfahrungswerte.

                      Kann ja jeder handhaben, wie er möchte.

                      • (13) 17.01.17 - 11:33

                        >>Von "Therapie" wird KEIN Leben besser!<<
                        Dann wärst Du ja quasi arbeitslos.
                        Mein Leben wurde definitiv besser, vorallem wurde ich gesund, das ist jetzt bestimmt 15 Jahre her, aber mein Leben ist definitiv besser.
                        Ich hab der TE doch auch geschrieben, daß es nicht böse gemeint ist, oft ist es ein Kreis, aus dem man allein nicht heraus komm. Wie die Therapie jetzt aussehen soll, überlasse ich jedoch gern den Fachleuten ;-)

                        • (14) 17.01.17 - 11:37

                          Nein inicht arbeitslos. Arbeite aber nicht mehr therapeutisch, sondern pädagogisch.

                          Therapien sind sinnvoll, aber nicht wenn jemand den falschen Beruf gewählt hat!

                          • (15) 17.01.17 - 11:37

                            O.K. das kann man so stehen lassen #winke

                            Nur weil Therapie bei Kind und Kegel IN sind, macht es nicht automatisch SINN!

                            Das meiste müßte eben nicht therapiert werden! Sonder der Umgang mit Problemen muß gelernt werden. Das passiert aber meist nicht in Therapien.

                            • (17) 17.01.17 - 11:41

                              >>Sonder der Umgang mit Problemen muß gelernt werden.<<
                              Das meine ich ja aber, mit den neuen Arbeiten bekämpft sie nur die Symptome, aber die Ursache liegt doch wo anders. Sie sagt, sie mache gute Arbeit, ist aber nie zufrieden. Na gut, wollte das nur noch mal anbringen #hicks

                              (18) 17.01.17 - 11:44

                              Sie hat doch aber nie das gemacht, was sie eigentlich wollte!

                              Gute Arbeit kannst du auch als Klofrau machen! (nichts gegen Klofrauen!!!!)

      (19) 17.01.17 - 13:14

      Weißt Du denn, WAS Du tun möchtest? Was würde Dich glücklich machen?
      Und wenn Du es willst, dann studiere! Das geht auch mit Kind! Aber was soll der Studiengang sein?

      Allerdings liest sich Dein Text so, als ob Du grundsätzlich unzufrieden bist und auch immer ausreden findest, nicht den Hintern zu bewegen.
      "Nie bin ich zufrieden"-dann hinterfrage doch mal warum, wieso, wehalb. Was müßte passieren, dass Du zufrieden bist?

      Wer etwas will findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe!

      (20) 17.01.17 - 18:40

      Hallo Faith,
      ich habe dazu zwei Gedanken.
      1. Wenn du immer unglücklich mit deinen Jobs bisher warst und keine konkrete Idee hast, was dein Herz glücklich macht (zumindest schreibst du davon nicht), dann ist vielleicht dein Job oder deine Ausbildung gar nicht das Problem. Wirkliches Glück finden wir nur in uns selbst und nicht durch andere Menschen, Jobs oder Geld.
      2. Wenn du bereust, nicht studiert zu haben, dann mach doch dein Abitur an der Abendschule nach und studier im Anschluss das, was dir zusagt. Das kann man auch alles in Teilzeit machen, wenn du nebenher Geld verdienen musst.
      Liebe Grüße
      Ruth

      (21) 17.01.17 - 20:37

      Was hindert dich denn daran dein Abi nachzumachen und per Fernstudium zu studieren?

      Ein Arbeitskollege von mir hatte bereits seinen Diplom-Ingenieur und hat per Fernstudium seinen Master dran gehangen. Ist sicher nicht ganz einfach gewesen. Er hat seine wöchentliche Arbeitszeit um 2 Stunden reduziert und hat sehr diszipliniert abends und an den Wochenenden gelernt. Er musste oft Urlaub nehmen um Prüfungen schreiben zu können usw., aber man weiß ja wofür man das alles auf sich nimmt. Er hat es gepackt und ist zu recht stolz drauf.

      (22) 18.01.17 - 10:42

      huhu!

      ich denke auch, du solltest was ändern, wenn es dich nicht zufrieden macht.... zumal du nun ja eh nur in einer "übergangsstelle" festhängst und dort scheinbar nicht bleiben möchtest.

      vor inzwischen ganz schön vielen jahren #schwitz habe ich mein abi nachgeholt, weil ich mit meinem ausbildungsberuf auch nicht zufrieden war. die ganze klasse war voll mit leuten wie mir. alle haben nebenher gearbeitet (obwohl ich eine der wenigen war, die vollzeit arbeiten musste), aber jeder hatte sein leben, seinen haushalt, teilweise kinder zu versorgen. denen geht es allen nicht besser. einer meiner klassenkameraden hatte das nur machen können, weil er am wochenende doppelschichten geschoben hat. ich selbst bin vor der schule und nach der schule zur arbeit gegangen und habe dafür auf meinen jahresurlaub verzichtet (jaaa, offiziell hatte niemand von uns mehr als einen minijob #bla jeder hat sein päckchen zu tragen, aber wenn du es nicht angehst, wirst du nie heraus bekommen, ob dich der andere weg glücklicher gemacht hätte :-)

      will sagen: du willst, du kannst... du willst nicht, du findest ausreden...

      liebe grüße
      hopsi, die nach der elternzeit bei null anfangen wird und ich freu mich drauf #huepf

      (23) 18.01.17 - 16:15

      Hallo

      wenn du das nicht irgendwie selbst herausfinden kannst, wäre ein Coaching überlegenswert.
      Das ist teuer und muss dich nicht unbedingt weiterbringen.
      Den Bereich solltest du schon wissen.

      Vielleicht auch mal bei der Agentur für Arbeit einen Termin ausmachen?!
      Ich kenne Personen die dort sehr gut beraten wurden.
      Glückssache natürlich.

      L.G.

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