Beschäftigungsverbot krankenschwester

    • (1) 20.01.17 - 08:15

      HUhu.
      Ich hoffe mir kann hier jmd weiter helfen...
      Ich bin krankenschwester und habe seit ein paar tagen ein vorläufiges beschäftigungsverbot erhalten von meinem fa. Mein fa meint dass auf der Station in der ich aktuell bin es zu gefährlich sei, jedoch wenn ich irgendwo auf einer anderen Station arbeiten würde wäre es okay.
      Nun versetzt mich mein Arbeitgeber auf eine andere Station. Ich habe mir vorgenommen die Umstände mir dort 1 woche ca anzusehen ob es wirklich "besser" ist.
      Jedoch nun zu meiner Frage, angenommen ich bekomme in ein paar Wochen ein komplettes beschäftigungsverbot, was passiert mit meinem Gehalt? Ich weiß ich bekomme es weiterhin, jedoch lese ich um Internet dass sich das Gehalt an den letzten 3 Monaten orientiert.

      Somit würden meine Zulagen für Nachtdienst ja weg fallen dann oder? Hätte ich früher ein bv dann würde ich es noch bekommen da ich in den letzten 3 Monaten noch Nachtdienst hatte!?

      Liebe grüße

      • "Ich weiß ich bekomme es weiterhin, jedoch lese ich um Internet dass sich das Gehalt an den letzten 3 Monaten orientiert."
        An den letzten 3 Monaten vor dem Eintreten der Schwangerschaft, also ist es total egal, wann du es bekommst!

        "Somit würden meine Zulagen für Nachtdienst ja weg fallen dann oder? Hätte ich früher ein bv dann würde ich es noch bekommen da ich in den letzten 3 Monaten noch Nachtdienst hatte!?"
        Auch das ist falsch, seit du die Schwangerschaft bekannt gegeben hast, musst du zusätzlich zu deinem normalen Geld "Mutterschutzlohn" erhalten, der eben ein Durchschnitt der Nachtschichtzulagen (und weiteren Zulagen, die du jetzt nicht mehr bekommst) der letzten 3 Monate vor dem Eintreten der Schwangerschaft ist!

        Das vorläufige Beschäfitgungsverbot dient dem Zweck, dass der Arbeitgeber sich Gedanken um deinen Arbeitsplatz macht und in Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde einen geeigneten Ersatzarbeitsplatz findet, oder dass du mit bestimmten Maßnahmen an deinem bisherigen Arbeitsplatz verbleibst.

        Besprich die Punkte mit dem Vorgesetzten, dem Betriebsrat, dem Betriebsarzt und der Behörde.

        Es geht nicht in erster Linie um eine Freistellung zu erwirken, sondern Gefährudngen von dir abzuwenden.

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