Vor der Elternzeit Krankengeldbezug (Ursache nicht aufgrund der SS)

    • (1) 25.01.17 - 11:13

      Hallo,

      da ich einfach niergendwo weiter komme, versuche ich es hier noch einmal.

      Vielleicht ist hier jemand, der den gleichen Fall hatte oder sich dort auskennt....

      Ich bin seid letztem Jahr krank geschrieben, bekomme seid Ende Juni 2016 Krankengeld, was natürlich nicht mit meiner Schwangerschaft zusammen hängt.
      Im Juni diesen Jahres, soll unser Kind zur Welt kommen und ich werde von meinem Neurologen wahrscheinlich bis zum Mutterschutz weiter krank geschrieben (dies mit der gleichen Diagnose).

      Das Mutterschaftsgeld wird noch in Höhe des Krankengeldes gezahlt, soweit so gut.

      Das Elterngeld würde nur in Höhe von 300€, dem Sockelbetrag gezahlt werden.
      Nun mein Problem. Wie soll man seine laufenden Kosten, Baby und sich damit über Wasser halten? Klar bekommt man noch Kindergeld, aber damit kann man ja auch nicht leben.

      Wer ALG I bezieht, bekommt dies weiter + den Sockelbetrag an Elterngeld.

      Ich bin aber nicht arbeitslos, also sitze ich nun hier und weis grad nicht weiter.

      Mir kann leider auch niemand Helfen. Die zuständige Elterngeldstelle kann mir nur sagen, dass ich den Sockelbetrag bekomme und die Krankenkasse hat überhaupt keine Ahnung wegen dem Elterngeld.

      Über hilfreiche Infos und Antworten wäre ich euch sehr dankbar.

      • Hallo.

        Na, wie lange du Krankengeld beziehen kannst, kann dir ja die Krankenkasse sagen.
        Dazu bekommst du die 300 Euro Elterngeld + Kindergeld, das ist richtig so.

        Wenn das Krankengeld ausläuft, wird sich ja entscheiden müssen, ob du arbeitsfähig bist, oder ob du ggf. eine Rente beantragen musst.

        Was macht der Kindsvater? Lebt ihr zusammen? Er ist natürlich unterhaltspflichtig. Zudem kannst du dich ja beim Jobcenter befragen, ob ggf. ergänzendes ALG für dich in Frage kommt.

        LG

        • Vielen Dank für deine Antwort.
          Krankengeld wird höchstens 1,5 Jahre gezaht.

          Ich bin verheiratet und mein Mann und ich wohnen zusammen.

          Da er Ende letzten Jahres seinen Job gewechselt hat, ist er natürlich noch bei seinem Anfangsgehalt.

          Wenn ich nur die 300€ + Kindergeld bekommen würde + sein Gehalt, kommen wir nicht mal auf 2.000€.

          Ich bin nur so entsetzt und sauer, dass niemand Ahnung hat und man irgendwie nicht unterstützt wird. Es war geplant, dass ich im Oktober 2016 evtl. eine Wiedereingliederung anfangen sollte (bin auf Grund der Arbeit krank geschrieben, viel Theater mit den Kollegen und fast Mobbing).

          Dadurch das ich Schwanger geworden bin, hat mein Neurologe gesagt, dass es zu viel Streß wäre und er mich weiter krank schreibt.

          Ich kann natürlich auch nicht nach der Geburt wieder arbeiten gehen, da niemand da wäre, der das Kind nehmen könnte und ich finde es schon wichtig, dass man die erste Zeit schon für sein Kind da sein sollte.

          • Na, wie hättet ihr euch denn eine Unterstützung vorgestellt??

            Dass dein Mann nicht sooo rosig verdient wusstet ihr doch auch schon als ihr die Familienplanung gestartet habt. Wie hätten denn die Finanzen ausgesehen, wenn du deine Wiedereingliederung gestartet hättest? Dann hättest du ja auch nicht wieder dein volles Gehalt bekommen.#gruebel

            Zudem geht es doch jedem so, dass er sich eine Inanspruchnahme der Elternzeit nur leisten kann, wenns finanziell hinhaut. Kann es sein, dass ihr finanziell überhaupt nicht geplant habt, als ihr beschlossen habt, ein Kind in die Welt zu setzen??

            • Ich hätte eine Wiedereingliederung gestartet und vermutlich nach 6-8 Wochen wieder voll angefangen.

              Natürlich haben wir gerechnet.

              Ich bin aber davon ausgegangen, dass das Elterngeld nach dem Krankengeld berechnet wird.

              Habe überall vorher gelesen, aber habe nie etwas von diesem Sockelbetrag gewusst, da bin ich durch zufall am Samstag drauf aufmerksam gemacht worden.

              Wenn ich sehe, dass jemand der ALG I bekommt, noch zusätzlich den Sockelbetrag bekommt oder sonst jeder Hanz und Franz in unserem Staat unterstützt wird, finde ich es unmöglich, dass Schwangere so im Stich gelassen werden.

              Ich bin werde jemand der vom Staat lebt, noch ein Schmarotzer ist.
              Ich weiß auch, dass man beim Elterngeld mit viel weniger klar kommen muss, ist auch ok, aber so!?

              Ich spreche ja nicht nur für mich, ich denke, dass es ganz vielen Frauen so geht

              • Wie weiter unten schon geschrieben: ALG 1 bekommt nur der, der dem Arbeitsmarkt auch zur Verfügung steht.

                Dir steht es frei, dich beim Jobcenter zu befragen, OB und WAS euch zusteht. Da wirst du sicherlich nicht anders behandelt, als all die anderen Frauen, die in deiner Lage sind.

                Und wenn bei euch die Knete sooo knapp ist: Wie habt ihr dann NACH dem Elterngeld weiter geplant? Gehst du nach 1 Jahr Elterngeld wieder voll arbeiten, oder wie?

                • Nach dem Elterngeld würde ich denke ich wieder auf mind. 20 Std. arbeiten gehen.
                  Ich denke es ist auch ein großer Unterschied, ob man 300€ oder 700€bekommt....

                  • Ja..... wie schon gesagt: befrag dich beim Jobcenter und/oder such dir für die Zeit des Elterngeldbezugs einen Nebenjob, den du machst, während dein Partner das Kleine hütet. Das machen zig andere Muttis, denen das Geld nicht reicht auch so.

                    Alles Gute!

              "Wenn ich sehe, dass jemand der ALG I bekommt, noch zusätzlich den Sockelbetrag bekommt oder sonst jeder Hanz und Franz in unserem Staat unterstützt wird, finde ich es unmöglich, dass Schwangere so im Stich gelassen werden."
              Ich weiß gar nicht, wie du auf den Unsinn kommst, niemand, der nicht der Arbeitsmarkt zur Verfügung steht (also keine Betreuung hat) bekommt ALGI neben dem Elterngeld. Und jeder der seinen Bedarf nicht decken kann, kann ALGII beziehen, also du auch.

              Dass Lohnersatzleistungen bei der Berechnung des Elterngeldes nicht berücksichtigt werden, hättest Du aber in Erfahrung gebracht, wenn Du Dich vernünftig informiert hättest

              Du wirst nicht schlechter behandelt als die ALG-Empfänger aber warum solltest Du mehr bekommen?

    "Das Mutterschaftsgeld wird noch in Höhe des Krankengeldes gezahlt, soweit so gut."
    Woher hast du die Info? Nach dem MuSchG würde ich sage, dass du 13 Euro von der KK und den normalen Zuschuss vom AG erhältst.

    "Das Elterngeld würde nur in Höhe von 300€, dem Sockelbetrag gezahlt werden. Nun mein Problem. Wie soll man seine laufenden Kosten, Baby und sich damit über Wasser halten? Klar bekommt man noch Kindergeld, aber damit kann man ja auch nicht leben."
    Du bekommst ja auch für dich und das Kind theoretisch Unterhalt vom Vater, also reicht das meist!

    "Wer ALG I bezieht, bekommt dies weiter + den Sockelbetrag an Elterngeld.!"

    Wie kommst du darauf, da bekommst du auch nur Elterngeld und kein ALGI, weil du dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst.

    • Das mit dem Geld im Mutterschutz, hat mir meine Krankenkasse gesagt!

      "ALG I-Empfänger - Sie erhalten zusätzlich zum Arbeitslosengeld den Sockelbetrag von 300 Euro. Auch Studenten, Auszubildende sowie Hausfrauen und Hausmänner erhalten diesen Mindestbetrag.

      ALG II-Empfänger - ALG II-Empfänger erhalten zwar Elterngeld, doch wird es seit dem 1. Januar 2011 vollständig als Einkommen angerechnet (§ 10 Abs. 5 BEEG). Monatlich haben sie damit genau so viel Geld zur Verfügung wie ohne Elterngeld, da sie dann weniger ALG II bekommen. Die Anrechnung ist gerichtlich überprüft und für verfassungsgemäß erklärt worden (LSG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 12. März 2013, Az. L 6 AS 623/11)"

      Ich glaube nicht, dass eine Familie mit unter 2.000€ leben kann....

      • Wo ist die Quelle zu dem aus dem Zusammenhang gerissenem Unsinn. Du bist kein ALGI-Empfänger mehr, wenn du nicht die Voraussetzungen erfüllst, sprich eine Kinderbetreuung hast, um dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen!

        Das der Bedarf für eine 3-köpfige Familie bei ca. 1000 Euro plus Unterkunft liegt, glaube ich das schon bzw. weiß es!

        • http://www.finanztip.de/elterngeld/

          Hier der Link....

          Ich habe auch nicht um dummer Kommentare gebeten, sondern lediglich um Rat, ob jemand weis wo ich mich Informieren kann etc.

          • Das war kein dummer Kommentar, sondern der Hinweis darauf, dass das Unsinn ist, was du da rausliest und das steht so ja auch gar nicht direkt drin, wenn man auch nur etwas darüber nachdenkt!

            DAs du nur Antworten haben willst, die dir sagen, wir schenken dir Geld, wenn es dir ach so schlecht geht (was es nicht tut, denn ihr liegt ja doch deutlich über eurem Bedarf!), wirst du wohl nicht bekommen.

            Solltet ihr für ALGII zuviel haben (was scheinbar so ist) bleibt auch noch Wohngeld und Kinderzuschlag, wenn ihr auch dafür zu viel habt, dann könnt ihr euren Bedarf selber decken und das ist hier jammern auf hohem Niveau!

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