ALG 2 / Überbrückungsgeld

    • (1) 06.02.17 - 13:43

      Hallo

      Ich hab mal eine Frage und hoffe hier kennt sich jemand ein bisschen damit aus.

      Also mein Bruder war bis 01.02.2017 Arbeitslos und bezog ALG 2.

      Seine Frau bezieht immer noch alg2 und sie haben diesen Monat natürlich nur ihren und den Anteil der Kinder bekommen.

      Mein Bruder wollte dann heute einen Antrag auf Überbrückungsgeld stellen da sein erstes Gehalt erst Anfang März kommt der Antrag wurde aber abgelehnt und die sollen Ende des Monats einen stellen was ja total sinnlos wäre.

      Jetzt zu meiner Frage sollen die sich nochmal bei jemand anderen melden oder dürfen die das einfach ablehnen?

      Da mein Bruder sich ein Monatsticket für eine andere Stadt holen musste und für die Kinder Windeln Milch und alles andere holen musste bleiben Ihnen nach Abzug der Rechnungen für den ganzen Februar nur noch 100€

      Ich danke euch schon mal für das lesen und antworten

      • Reicht das Gehalt denn grundsätzlich, um über die Runden zu kommen?
        Warum kommt das Gehalt überhaupt erst Anfang März?

        Wie will er das Überbrückungsgeld zurück zahlen?

        Können Rechnungen nach hinten geschoben werden?

        Versucht ohne Hilfe über die Runden zu kommen.
        Gibt es keinen Pfennig mehr auf der hohen Kante?

        • Warum? Wenn er am 1.2 angefangen hat, kommt es am 28.2. Somit fast Anfang März.

          Könnt ihr euch nicht irgendwo was leihen? Freunde, Verwande?

          • Sehe ich anders.

            Was leihen, das hilft doch nix.
            Prüft, ob das Gehalt überhaupt reicht, sonst ist Ende März wieder Holland in Not.

            Prio 1 wäre bei mir so über die Runden kommen.
            Zahlungsziel strecken, Zahlungsaufschub erfragen ... Sparpfennig ankratzen, usw.

            • Warum siehst du das anders?

              Wann sollte er denn Gehalt bekommen?
              Entweder gibt es Anfang oder Ende des Monats Gehalt.
              Wo er arbeitet wohl Ende.

              • Finde spontan nur das:

                "Info! Ohne konkrete Regelung im Arbeitsvertrag kommen die Bestimmungen des §614 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) zum Tragen. Demgemäß müsste das Entgelt spätestens am 1. des Folgemonats aufs Konto überwiesen sein, anderenfalls befände sich der Arbeitgeber bereits in Zahlungsverzug."

                Ich erwarte mein Gehalt sogar am Monatsletzten auf dem Konto und bis jetzt klappt das hervorragend.

                • Nichts anderes habe ich geschrieben. Ende oder Anfang des Monats. Da er ja noch nicht gearbeitet hat, wird er es dann wohl am 1.3 haben.

                  Mein Mann und ich haben auch immer am 30/31 das Gehalt auf dem Konto.

                  Aber er hat doch erst zum 1.2.2017 angefangen. Ist doch ganz klar, dass sein Gehalt für Februar dann erst Ende Februar / Anfang März kommt #kratz

                  • Aus der Erfahrung ist Anfang März eben oft zu spät, aber wem das reicht. Bitte.

                    Ja, für Dezember- oder auch Januarzahlung wäre Anfang Mai wirklich recht spät, da habt Du Recht.
                    Hier geht es aber um den Lohn für Februar, da ist es doch nur logisch, dass es Ende des Monats oder Anfang des Folgemonats Geld gibt.

                    Du hast nicht viel Erfahrung mit Erwerbstätigkeit oder arbeitest Du im Tagelohnbereich?

                    • Im Normalfall ja. Aber
                      1. kann ich nachvollziehen, dass der noch fehlende Lohn für ALG-Empfänger zu Engpässen führen kann. Und kommt der Lohn erst im Folgemonat, hat er noch Anspruch für diesen Monat.
                      2. ist es meistens so, dass der Lohn Ende des Monats bekommt, aber eben nur meistens. Mein Mann bekommt z.B. den Lohn Mitte des Folgemonats und das nicht im Tagelöhnerbereich sondern als Akademiker mit Führungsverantwortung. Da dort teilweise Mitarbeiter nach Stundenzettel bezahlt werden, werden der Einfachheit halber alle Mitarbeiter erst im Folgemonat angewiesen.

                      LG

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